Astrofotografie: Überblick

Gehört zu: Astronomie

Siehe auch: Aufnahmeverfahren – Image Capturing

Astrofotografie

Bei den Astros kann man zwei “Lager” unterscheiden:

  • visuelle
  • fotografische

Ich persönlich möchte meine astronomischen Beobachtungen unbedingt festhalten, sprich als Foto dokumentieren.

Bei der Astrofotografie benötigt man deutlich mehr Technik als für die “nur” visuelle Astronomie.
Technik bedeutet hier: Gerätschaften (meine Geräteliste), Computer-Software (meine Softwareliste) und die zweckmäßige Vorgehensweise (Image Capturung).

Welche Websites können helfen?

Im Internet gibt es viele Quellen, die bei der Astrofotografie helfen können z.B.

Welche Objekte will ich fotografieren?

Da gibt es ganz unterschiedliche Motive/Beobachtungsobjekte:

  • Weitwinkel: Sternbilder, Milchstraße, Strichspuren, Zodikallicht, Erdschattenbogen, Halo-Erscheinungen, Leuchtende Nachtwolken,…
  • Objekte im Sonnensystem, wie Planeten/Kleinplaneten/Mond/Sonne
  • Deep Sky Objekte (“DSO”) Galaxien
  • Deep Sky Objekte: Sternhaufen, Asterismen
  • Deep Sky Objekte: Planetarische Nebel
  • Deep Sky Objekte: Emmissionsnebel, Absoptionsnebel

Wie ziele ich auf mein Beobachtungsobjekt?

Um das Beobachtungsobjekt in das Gesichtsfeld zu bekommen (“Framing”) gibt es verschiedene Methoden:

Wie hell ist das Beobachtungsobjekt?

Wenn es hell ist, kann man sehr kurz belichen

Wenn es dunkel ist, muss man sehr lange belichten

Wenn man lange belichtet, muss man evtl. nachführen, um die Erdrotation zu kompensieren.

Wie groß ist das Beobachtungsobjekt?

Das Beobachtungsobjekt muss in das Gesichtsfeld (Field of View = FoV) passen.

Bei der Astrofotografie macht es keinen Sinn von “Vergrößerung” zu sprechen. Das Bild entsteht auf dem elektronischen Sensor und kann dann in verschiedener Größe angezeigt werden. Wir haben ja kein Okular, mit dem wir das Bild betrachten (visuelle Astronomie). Bei Betrachtung durch ein Okular kann man von einer Vergrößerung sprechen und diese berechnen als f1/f2.

Womit kann ich fotografieren?

Zum Fotografieren benötigt man eine bildgebende Optik (Fotoobjektiv oder Teleskop) und einen bildaufnehmenden Sensor (DSLR oder Astro-Kamera CCD/CMOS).

Als Optiken für die Astrofotografie kommen infrage:

Bei Fotografieren entseht das Bild auf einem sog. Sensor:

  • Fotoapparate (DSLR)
  • Astro-Kameras (CCD/CMOS)

Linse und Sensor müssen zusammenpassen, um die beste Auflösung zu erzielen.

Aufnahmeverfahren (Image Capturing)

Wie gehe ich nun konkret vor beim Fotografieren von astronomischen Objekten? Das habe ich in diesem gesonderten Artikel beschrieben.

Astrofotografie – Überblick und Begriffe

Gehört zu: Astronomie

Mein Einstieg in die Astrofotografie

Als Amateurastronom möchte ich nicht nur visuell beobachten, sondern meine Beobachtungen auch gerne fotografisch festhalten.
Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass ich auf einem Foto mehr sehen kann als mit bloßem Auge (dunklere Objekte, Farben,…).

Im Einzelnen habe ich für die Astrofotografie folgendes beschrieben:

  • Liste meiner Geräte (Equipment)
    • Montierung (Stativ etc.)
    • Kamera / Sensor
    • Fernauslöser (Remote Control,…)
    • Optik / Objektiv

 


Astrofotografie: Begriffe – Jargon

Wie häufig bei Spezialgebieten werden auch bei den erfahrenen Amatuerastronomen viele schöne Spezalbegriffe und Abkürzungen verwendet, die ein Einsteiger vielleicht nicht immmer gleich richtig versteht.

  • Lucky Imaging: Um der Luftunruhe ein Schnäppchen zu schlagen, macht man viele sehr kurz belichtete Aufnahmen (etwa 1/100 sec) und verwendet dann die wenigen Aufnahmen mit gutem “Seeing” zum Stacken…
  • Pretty Pictures: Leicht abwerted für “der macht keine wissenschftlichen Fotos”, sondern “nur” etwas, was schön aussieht
  • Tracking: Nachführung
  • Guiding
  • Pointing-Modell
  • DMK
  • ASI: USB-Kameras von der Firma ZW Optical
  • LX200
  • Seeing
  • fokal / afokal
  • xyz

———————

Kamera bzw. Sensoren für Astrofotografie

Astrofotografie kann man heutzutage ganz einfach mit “normalen” digitalen Kameras (z.B. Canon, Nikon, Sony, Panasonic u.a.) machen.

Eine sehr niedrige Einstiegschwelle bietet die sog. afokale Fotografie, wo eine Kamera mit ihrem Objektiv direkt hinter das Okular eines Fernrohrs gehalten wird. Klassischerweise verwenden die “Profis” aber die sog. fokale Fotografie, wo der Sensor einer Kamera in die (primäre) Fokalebene eines Fernrohrs plaziert wird.

Weiterhin werden seid einiger Zeit auch kleine Video-Kameras eingesetzt, die aber keinen Bildspeicher haben, sondern ihr Bild immer an einen PC liefern müssen.
hatte ich mir (als “Sensoren“) angeschafft:

Optiken

Als Optiken für die Sony habe ich verschiedene Möglichkeiten (Festbrennweiten mit Adapter auf E-Mount) –> DLSR-Objektive

  • Olympus G.ZUIKO AUTO-S  f=50mm, 1:1,4  (leichtes Tele z.B. für die Große Magellansche Wolke)
  • Vivitar AUTO WIDE-ANGLE f=24mm, 1:2 (Weitwinkel, z.B. für Polarlichter, die Milchstraße etc.)
  • MC Zenitar-M f=16mm, 1:2,8 (Überweitwinkel “FISH-EYE” z.B. für die Perseiden)
  • Asahi Optics Takumar f=135, 1:3,5
  • LidlScope 70/700 “SkyLux”  (z.B. für Sonnenbeobachtung)
  • Russentonne Rubinar f=500, 1:5.6   —> schlechte Qualität –> verkauft
  • und seit dem 1.11.2016 auch noch die sog. “Wundertüte” Beroflex, aber mit f=300mm, 1:4,0

Als Optiken für die Altair GP-CAM habe ich erst einmal:

  • Die mitgelieferte sog. “Meteorlinse”: This is a CS lens f=2.1mm    f/1.6   FOV 150 Grad
  • Eine zusätzlich als Sucher gekaufte f=12mm  f/1.2  FOV 17 x 22 Grad

Fernauslöser – Remote Control – für die Sony NEX-5R

In der Astrofotografie ist es erforderlich die Kamera erschütterungsfrei auszulösen.Das kann mit Hilfe spezieller Gerate (Fernauslöser) oder auch per Software von einem Computer erfolgen.

Außerdem kann es sinnvoll sein auch weitere Funktionen der Kamera per Software “Remote Control” zusteuern.

Fokussierung

Wir müssen das Teleskop bzw. das Foto-Objektiv so einstellen, das der Fokus genau in der Bildebene liegt und die astronomischen Beobachtungsobjekte “scharf” sind.

Astrofotografie für Einsteiger: Wie fokussiere ich mein Bild?

Montierungen – Stative – Nachführung

Zur Nachführung bei der Astrofotografie gibt es viele Möglichkeiten

Auffinden von Beobachtungsobjekten – Sucher

Oft ist es garnicht so einfach das gewünsche Beobachtungsobjekt im Gesichtsfeld von Kamera oder Teleskop einzustellen.

Beobachtungsorte – Lichtverschmutzung

Beobachtungsplanung

Welche Beobachtungsobjekte mit welchem Gerät zu welcher Zeit an welchem Ort?

Astrofotografie für Einsteiger: Welche Objekte kann ich fotografieren?

Bildbearbeitung

  • Stacken
  • Stretchen
  • Farbstich
  • Vignettierung
  • Farbrauschen
  • Gradienten
  • xyz

Meine Artikel zum Thema Astronomie

xxx

Astronomie: Themen im Überblick

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Liste meiner astronomischen Geräte

Astronomische Themen im Überblick

Es gibt vieles Astronomisches, was man im Internet findet. Ausserdem habe ich als Amateur, der sich ein wenig mit der Astronomie beschäftigt,  einige Informationen in meinem Blog zusammengestellt

Links im Internet

Links von Hans:

Links von Prof. Dr. Stefan Jordan auf dem ATT 2018

Meine Blog-Artikel

Zu astronomischen Themen habe ich einiges aufgeschrieben:

Vereine und Institutionen für Amateurastronomie

Links im Internet

Computer: VPN mit ShrewSoft

Gehört zu: VPN Virtual Private Network

ShrewSoft VPN

Von der Firma ShrewSoft gibt es einen kostenlosen VPN-Client, der unter Windows läuft.

Damit kann ich meinen Windows-Laptop als Client mit meinem VPN der Fritzbox (als VPN Server) über das Internet verbinden.

Konfigurieren des ShrewSoft Clients

Man will sich ja mit einem bestimmten VPN-Server verbinden. Dieser Server sagt einem dann hoffentlich, mit welchen Parametern man hier konfigurieren muss…

Die mit dem ShrewSoft-Client erstellten Konfigurationen werden  im Ordner:

D:\Users\<user>\AppData\Local\Shrew Soft VPN\sites

als Text-Dateien gespeichert.

Dabei beschreibt die Web-Seite: https://www.ip-phone-forum.de/threads/fritz-box-fernzugang-und-shrewsoft-vpn-client-schritt-f%C3%BCr-schritt.237484/ sehr schön, wie man den ShrewSoft-Client konfigurieren muss, um damit ein VPN zur Fritzbox aufzubauen.


Herstellung einer VPN-Verbindung “Connect”

Problem 1:

Wenn nach dem Klicken auf “Connect” eine Fehlermeldung kommt mit in etwa diesem Inhalt:  “…could not … to IKE daemon…” müssen die ShrewSoft Dienste (Dienst = Daemon) gestartet werden.

WindowsDienste_ShrewSoft.jpg

ShewSoft Daemons IKE & IPSEC

Problem 2:

Dann bekam ich nach dem Klicken auf “Connect” die Fehlermeldung: “… canot resolve addrees for host…”
Wenn ich dann anstelle des Hostnamens “kr8.zapto.org” die IP-Adresse angebe (z.B. 84.162.89.224), wurde der VPN-Tunnel dann aufgebaut.

Das ist anscheinend ein DNS-Problem. Nachdem ich die Konfigurations-Datei so wie oben gezeigt geändert hatte, hat es wieder problemlos funktioniert.

Nachdem ich die Eintragungen zu “Client” gemäß dieses Beispiels bei mir angepasst hatte lief es OK.
...
n:network-notify-enable:1
n:client-dns-used:0
n:client-dns-auto:1
n:client-dns-suffix-auto:1
n:client-splitdns-used:0
n:client-splitdns-auto:1
n:client-wins-used:0
n:client-wins-auto:1
n:phase1-dhgroup:2
n:phase1-life-secs:86400
...

Problem 3:

In der Beschreibung der Fritzbox zu VPN steht, dass eine VPN-Verbindung nur zwischen zwei verschiedenen IP-Netzen aufgebaut werden kann.
Wenn ich die Fritzbox (als VPN-Server) über ihre externe IP-Adresse anspreche (über einen DynDNS-Dienst) und mit meinem VPN-Client auf dem Windows-Notebook über WLAN auf einen “Mobile Hotspot” meines Mobiltelefons auf das Internet zugreife, sollten die IP-Netze wohl verschieden sein. Ein Problem könnte wohl nur entstehen, wenn ich alles zuhause im lokalen Netz (192.168.1.0) testen würde…

 

 

Computer ZBOX01

Gehört zu: Liste meiner Computer
Siehe auch: WLAN, Computer Asusbaer, Computer Thinkbaer

Computer ZBOX01

Als Klein-Computer habe ich mir im März 2013 einen Nano-Computer von Zotac zugelegt. Die ursprüngliche Idee war, den Nano-Computer an der Fernseher anzuschließen und damit meine Videos abzuspielen. Zur Bedienung habe ich mir eine drahtlose Tastatur mit Mausfläche zugelegt.

Später habe ich diesen schönen Nano-Computer zur Fernsteuerung meiner astronomischen Montierung eingesetzt. Dazu musste das WLAN so modernisiert werden, dass auch auf der Terrasse ein guter Empfang möglich ist.

Es ist ein ZBox AD12 Plus.   ( EUR XXX bei XXXXXXXX) mit einer x64 Architektur und Windows 10, auch 64 Bit.

Link: https://www.zotac.com/ca/product/mini_pcs/ad12-plus-0

  • CPU: AMD 2 x E2-1800  1,70 GHz
  • RAM-Speicher: 2 GB aufgerüstet auf 4 GB   204-pin DDR3-1333 SO-DIMM
  • Festplatte: 320 GB   Western Digital WD3200BPVT-00JJ5T0
  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • Display: keines
  • CD-ROM-Laufwerk: Nein
  • Graphics:. VGA, HDMI 1.4a
  • USB: 4xUSB 2.0 und 2xUSB 3.0
  • Ethernet
  • WLAN / WiFi: Qualcomm Atheros AR9002WB-1NG: IEEE 802.11n  auf 2,4 GHz
  • Kartenleser: 7-in-1 memory card reader (SD/SDHC/SDXC/MS/MS Pro/xD/MMC)
  • Bluetooth 3.0

Windows 10

Ich habe das Gerät dann auf Windows 10 Home kostenlos migriert. und später als Windows 10 Pro aktiviert.

Größere Festplatte

Später habe ich die 320 GB Festplatte auf 1 TB aufgerüstet (siehe: Festplatte klonen)

Festplatte austauschen

Da der PC ziemlich langsam war und auch die Festplatte einige Fehler hatte, habe ich eine neue 1TB-Platte gekauft (WDC WD10JPVT-24A1YT0) und die eingebaut.

Computer Thinkbaer

Gehört zu: Liste meiner Computer
Siehe auch: WLAN, Computer Asusbaer, Computer ZBOX01

Computer Thinkbaer

Als transportablen Computer habe ich mir am 15.11.2012 ein kleines Notebook zugelegt. Später war es mir zu lansam und ich habe als schnelleres Gerät den Computer Asusbaer gekauft.

Thinkbaer ist ein Lenovo ThinkPad Edge E135 ( EUR 452,00 bei Cyberport) mit einer x64 Architektur und Windows 10, auch 64 Bit.
Vorher hatte ich einen ThinkPad Edge 11, den ich an Gunde abgegeben habe…

  • CPU:   AMD E-300 (2x 1,3GHz)
  • RAM-Speicher: 4 GB    DDR3-1333MHz (PC3-10666)     max. 8 GB
  • Festplatte: 1 TB   Western Digital Scorpio Blue
  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • Display: 11.6-inch LED-backlit 1366×768 (WXGA)    AMD Radeon HD 6310
  • CD-ROM-Laufwerk: Nein
  • Schnittstellen: u.a. VGA, HDMI, 1xUSB 2.0  und 2xUSB 3.0
  • Ethernet
  • WLAN / WiFi: Broadcom 802.11n 3xMIMO auf 5 GHz d.h. 1300 MBit/s
  • Bluetooth 4.0

Windows 10

Ich habe das Gerät dann auf Windows 10 Home kostenlos migriert. und später als Windows 10 Pro aktiviert.

Größere Festplatte

Später habe ich die 320 GB Festplatte auf 1 TB aufgerüstet (siehe: Festplatte klonen)

Festplatte austauschen

Da der PC ziemlich langsam war und auch die Festplatte einige Fehler hatte, habe ich eine neue 1TB-Platte gekauft (WDC WD10JPVT-24A1YT0) und die eingebaut.

Computer: QR-Codes

Was ist ein QR-Code?

Man sieht sie überall: diese kleinen quadratischen Schwarz-Weiß-Muster, mit denen man meistens “weiterführende Informationen” bekommen soll.

QR steht für Quick Response. Diese Codes wurden 1994 von der Firma Denso Wave erfunden.

Die Größe so eines QR-Codes kann variieren zwischen 21×21 und 177×177 Bildpunkten.

So ein QR-Code enthält einen codierten Text aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Rund 4000 Zeichen passen in einen QR-Code.

Im Prinzip kann der Inhalt eines QR-Codes ein ganz beliebeiger Text sein. Häufig verwendet wird der QR-Code für:

  • Internetadressen (URLs)
  • Kontaktdaten
  • Geo-Daten (GPS), E-Mail, SMS,…

Wie kann man einen QR-Code lesen?

Es gibt spezielle Lesegeräte, die QR-Codes “scannen” können.

QR-Codes können aber auch von SmartPhone-Apps gelesen werden, die man im Google Play Store bzw. im Apple Store findet.

“Verarbeitung” von QR-Codes

Nach dem Lesen eines QR-Codes kann so eine App den Inhalt auch gleich “automatisch” verarbeiten z.B.

Inhalt Aktion
Internetadresse Gehe zu Web-Seite
SMS SMS senden

Erzeugen von QR-Codes

QR-Codes können über verschiedene Web-Dienste online und kostenlps generiert werden. Z.B.:

Verwendungsbeispiele

Ich verwende QR-Codes beispielsweise, um bei einem Folien-Vortrag am Ende auf den in der Cloud abgelegten Foliensatz zu verweisen.

Beispielsweise drucke ich einen PowerPoint Foliensatz als PDF aus und lade ihn in meine Magenta Cloud.

In der Magenta Cloud gebe ich diese PDF-Datei frei und kopiere die Freigabe-URL.

Aus dieser Freigabe-URL mache ich dann einen QR-Code….

Astronomie: Aufnahmeverfahren (Image Capturing)

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: Bildbearbeitung

Historie

Früher als man noch keine digtalen Kameras (Sensoren) hatte und nur den chemischen Film, war klar: man muss lange belichten.
Link: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=237847

Die ersten Digitalkameras hatten als Sensor CCD-Chips – heute findert man immer mehr CMOS-Chips.

Quellen und Links

Ich bin durch Videos von Nico Carver auf Youtube darauf gekommen, mal etwas ausführlicher die Vorgehensweise (Workflow) bei meiner Astro-Fotografie zu beschreiben.

Welche Geräte setze ich ein?

Hier behandele ich zuerst den Fall, dass eine Digitalkamera (One Shot Colour) fokal an einem Teleskop angebracht wurde und Fotos (keine Videos) geschossen werden sollen.

Einstellungen für die Digitalkamera

Wenn man die Geräte und den Plan zusammen hat und das Wetter mitspielt, geht es an das Fotografieren ansich, also das Aufnehmen eines Bildes (Image Capturing).

Dazu muss man das Beobachtungsobjekt richig ins Gesichtsfeld einstellen (Suchen, Framing), das Bild schön scharf stellen (Fokussieren) und dann belichten – aber mit welchen Einstellungen?

  • Welche Empfindlichkeit?    (ISO bzw. Gain)
  • Welche Blende?
  • Welche Belichtungszeit?
  • Wieviele Einzelbilder?

ISO Empfindlichkeit

Als ISO-Zahl für die Empfindlichkeit verwende ich bei meiner Digitalkamera Canon EOS 600Da meist 800 ISO oder 1600 ISO.
Höheres ISO (Gain) rauscht mehr, also vielleicht mal ISO 400 probieren…

Kamerasensoren können “ISO-invariant” sein oder auch nicht.
Link: https://www.stephanwiesner.de/blog/iso-invarianz-iso-loser-sensor/

Blende

Die Blende heisst in der Astrofotografie “Öffnungsverhältnis” und ist durch das Gerät praktisch vorgegeben. Mein kleiner Refraktor Orion ED 80/600 hat immer 600/80 = 7,5 oder mit dem Flattener/Reducer 510/80 = 6,375 – sprich also f/7,5 bzw. f/6,375.

Belichtungszeit

Prinzipiell gilt: Mit steigender Belichtungszeit sammelt man mehr Licht und das Nutzsignal hebt sich besser vom Hintergrund ab: sog. Signal-Noise-Ratio = SNR. Aber da kommen noch weitere Aspekte hinzu.

Mit steigender Belichtungszeit (ceteris paribus):

  • verbessert sich der Signal-Rausch-Abstand (SNR)
  • nimmt auch das Dunkelrauschen (des Sensors) zu; dieses kann man aber durch den Abzug von Dunkelbildern (s.o.) komplett eliminieren.
  • wird der Himmelshintergrund immer heller.  Das sieht man im Histogramm: dort wandert der “Berg” immer weiter nach rechts.
  • macht sich die (scheinbare) Bewegung der Himmelsobjekte durch die Erdrotation immer stärker bemerkbar; diesen Effekt können wir durch Nachführung eliminieren

Maximale Belichtungszeit limitiert durch Himmelshelligkeit

Um die maximale Belichtungszeit zu finden, mache ich bei konstantem ISO eine kleine Serie von Aufnahmen mit zunehmender Belichtungszeit und schaue dann die Histogramme an. Je länger ich belichte, um so mehr rückt das Histogramm an den rechten Rand d.h. das Bild wird heller und heller. Ich muss eine Belichtungszeit finden, bei das das Histogramm nicht ganz am linken und auch nicht ganz am rechten Rand steht. Das hängt näturlich von der Himmelshelligkeit ab, also von der Lichtverschmutzung am Standort (natürlich fotografiere ich erst nach Ende der astronomischen Dämmerung und wenn der Mond nicht da ist).

  • In Handeloh (Bortle 4) finde ich so: xyz
  • In Hamburg-Eimsbüttel (Bortle 7) habe ich: xyz

Diese Ergebnise können je nach ISO-Einstellung der Digitalkamera leicht unterschiedlich sein oder auch nicht s.o. ” ISO-Invarianz”.

Maximale Belichtungszeit limitiert durch Nachführung

Ab welcher Belichtungszeit werden die Sterne nicht mehr punktförmig, sondern Striche?

Als Fausregel gilt: Max. Beliechtungszeit in Sekunden = 500 / Brennweite in Millimetern

Siehe dazu: Nachführung

Rauschen bei der Digitalkamera

Ein elektronischer Sensor erzeugt auch immer einen “Dunkelstrom” der sich als leichtes Rauschen im gesamten Hintergrund zeigt. Dieser ist abhängig von der Dauer der Belichtung und von der eingestellten Empfindlichkeit (ISO bzw. Gain).
Dieses Dunkelrauschen können wir komplett eliminieren, indem wir Dunkelbilder mit gleicher Belichtungszeit und gleicher Empfindlichkeit bei gleicher Temperatur aufnehmen und so ein Dunkelbild vom Nutzbild subtrahieren. Das funktioniert, weil dieses Dunkelrauschen komplett zufällig verteilt ist.

Die Aufnahmesequenz für mein Beobachtungsobjekt

Ist das Beobachtungsobjekt scharfgestellt (Fokussieren) und schö in den gewünschten Ausschnitt eingestellt (Framing) wird man die eingentliche Fotoaufnahmen automatisiert durchfürhren wollen. Das geht beispielsweise so:

  • Ohne Computer im Felde: Intervallometer
  • Mit Computer im Felde: Software wie z.B. APT, BackyardEOS, Sequence generator Pro, MaximDL,…

Planung einer Aufnahmesequenz

Gesetzt den Fall, ich wollte für ein Beobachtungsobjekt eine Gesamtbelichtungszeit von 60 Minuten bei ISO 800 erreichen, so kann ich das durch Stacking ja auf verschiedenem Weg erreichem. beispielsweise:

  • 1 Aufnahme mit 60 Minuten (=3600 Sekunden)
  • 10 Aufnahmen mit je 6 Minuten (=360 Sekunden)
  • 100 Aufnahmen mit je 36 Sekunden
  • 720 Aufnahmen mit je 5 Sekunden
  • etc.

Was ist dann die richtige Wahl? Sicher muß ich berücksichtigen, was meine (oben ermittelte) maximale Belichtungszeit wegen Himmelshelligkeit ist.

  • Das ist in Hamburg-Eimsbüttel dann die 30 Sekunden bei ISO 800. Damit bräuchte ich also 3600:30=120 Einzelaufnahmen.
  • Das wäre in Handeloh dann 300 Sekunden bei ISO 800. Was 3600:300=12 Einzelaufnahmen bedeutet.

Nun gibt es noch zwei Dinge zu berücksichtigen:

  • Nachführung
  • Ausleserauschen

Das Ausleserauchen entseht bei jedem Einzelbild und soll proportional der Wurzel aus n, der Anzahl der Einzelbilder sein.
Link: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=237847&whichpage=1#829591

Durchführung einer Aufnahmesequenz

Ist das Beobachtungsobjekt scharfgestellt (Fokussieren), schön in den gewünschten Ausschnitt eingestellt (Framing) und entschieden welche Aufnahmesequenz man machen möchte, dann wird man die eingentliche Fotoaufnahmen automatisiert durchführren wollen. Das geht beispielsweise so:

Nachbearbeitung der Bilder (Post Processing)

Sind die Aufnahmen im Kasten, beginnt die Bearbeitung im Computer:

 

Computer: Android

Gehört zu: Betriebssysteme, SmartPhones

Android Oberartikel (Android Root)

Android ist ein von Google entwickelten Betriebssystem für Kleingeräte wir SmartPhones und Tablets. Es wurde nicht von Grund auf neu entwickelt, sondern enthält Linux im Kern.

Zu verschiedenen Aspekten habe ich schon einiges geschrieben:

Screenshots mit dem Android SmartPhone

Eine wichtige Funktion beim SmartPhone sind die sog. Screenshots.

Beim Samsung Galaxy S5 geht das so::

  • Screenshot aufnehmen: Tasten “Home” und “Power” gleichzeitig drücken – es macht dann Klick
  • Screenshots Speicherort:  phone/pictures/screenshots

Recovery Modus

Computer: Windows 10 – Screenshots

Gehört zu: Windows 10

Was sind Screenshots?

Fotos vom Bildschirm, auch Hardcopy oder Screen Shot genannt.

Warum Screenshots?

Zur Dokumentation, für Schulungsunterlagen,…

Wie kann man bei Windows 10 Screenshots machen?

Um Screnshots zu machen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Mit einem Fotoapparat/Smartphone den Bildschirm abfotografieren
  • Bestimmte Tasten auf der Tastatur Drücken
  • Spezielle Software (sehr bekannt: SnagIt, Snipping Tool)

Technik 1: Screenshots mit eine Tastenkombination

Microsoft hat mit dem Erscheinen des “Creators Update” (Version 1703) eine neue Möglichkeit Screenshots zu machen “spendiert”.

Tastenkombination:  Windows + Shft (Umschalt)  + “S”

Das Bildschirm-Foto landet dann in der Zwischenablage und kann dann in anderer Software eingefügt werden z.B. E-Mail etc.

Technik 2: Screenshots mit Software-Tools

Ein bekannter Klassiker ist “SnagIt“, was meine SAP-Kollegen schon vor 15 Jahren für Schulungen einsetzten. Leider ist SnagIt nicht kostenlos.

Von Microsoft kam mit Windows Vista  das “Snipping Tool”   (für: schnipp-schnapp). In Windows 10 Version 1809 wurde das Snipping Tool umbenannt und ist als App “Snip & Sketch” (deutsch: Ausschneiden und Skizzieren) im Microsoft Store verfügbar.

Greenshot: ist OpenSource und eine hervorragende Alternative zu Microsoft

Greenshot

Greenshot Ziele

Die Tastenkombinationen für Greenshot können unter dem Reiter “Allgemein” eingestellt werden. Allerdings, wenn eine Tastenkombination bereits anderweitig belegt ist, gibt es ein Problem z.B. wird das bei der Taste “PrintScreen” der Fall sein…

Greenshot Allgemein

Greenshot Allgemein

Besonderheiten bei Screenshots

Wenn man Besonderheiten wie den Mauszeiger, Drop-down-Boxen, Popup-Fenster u.ä. mit aufnehmen will, muss man aufpassen:  nicht bei jeder Technik ist das möglich.

Wie kann man Screenshot nachbearbeiten?

Oft möchte man den erstellten Screenshot noch ein wenig nachbearbeiten z.B. Pfeile einfügen oder Textblöcke einsetzen.

Wenn ich den Screenshot z.B. in eine Powerpoint-Präsentation einfüge, kann ich mit den Mitteln von Powerpoint solche Zusätze erzeugen und auf dem Screenshot plazieren.

Mit dem klassischen Tool “SnagIt” hat man gute Möglichkeiten, Zusätze in das Screenshot-Bild hinzuzufügen – bevor man es z.B. als JPG abspeichert.

Wenn garnichts hilft, kann man JPG-Bilder auch mit geeigneten Tools in einen getrennten Arbeitsgang nachbearbeiten z.B. mit PhotoScape.

Computer: Fritzbox

Gehört zu: Meine Geräteliste
Siehe auch: VPN mit der Fritzbox, Migration von Speedport auf Fritzbox, WLAN

Meine Fritzbox

Ich setze bei meinem Internet-Router auf die Fritzbox. Deshalb hatte ich meinen Speedport-Router von der Telekom durch eine Fritzbox ersetzt.

Akltuell habe ich eine Fritzbox 7490 mit FRITZ!OS 6.93 – gekauft am 4.9.2015 bei Conrad.

Die Fritzbox als WLAN Access Point

Die Fritzbox unterstützt “Dual Band” also das 2,4 GHz und gleichzeitig das 5 GHz Frequenzband.

Die Fritzbox unterstützt 3 Daten-Streams d.h. 3xMIMO.   (MIMO = Multiple Input Multiple Output)

Auf 2,4 GHz wird der Standard 802.11n verwendet, also 3×150 MBit/s = 450 MBit/s.

Auf 5 GHz wird der Standard 802.11ac verwendet, also 1300 MBit/s

Jetzt müssen nur nach meine WLAN-Clients diese schönen Geschwindigkeiten vertragen können.

  • Compuer Asusbaer: nur 2,4 GHz und 3xMIMO also 802.11n mit 450 MBit/s
  • Computer Zbox01: xyz
  • Computer Thinkbaer: xyz
  • WLAN-Stick Dual Band Wireless USB Adapter Asus USB-N43
  • SmartPhone Samsung Galaxy S5
  • Tablet Samsung Tab Active
  • xyz

VPN mit der Fritzbox

Das habe ich in einem gesonderten Artikel beschrieben.

WLAN Mesh

Ein aktueller modischer Begriff ist das “Mesh”. Aber was ist das? Marketing-Sprüche sagen, man hätte mit Mesh logisch ein einziges WLAN, das durch Mesh-fähige Repeater vergrößert ist – so wie das professionelle (Firmen etc.) schon seit langem(?) machen würden.

Es ist schwer herauszubekommen was “Mesh” denn nun ganz konkret ist. Was ist der Unterschied, ob ich einen Repeater im “Mesh” habe oder nicht?

AVM Fritz!WLAN Mesh

In der AVM-Welt habe ich folgende Erfahrungen machen können:

Die Fritzbox 7490 fungiert auch als Mesh Master. Voraussetzung ist FRITZ!OS ab Version 06.88

Um mein häusliches WLAN zu modernisieren, habe ich mich jetzt entschlossen, alles mit der “modernen” Mesh-Technologie zu machen.

Erste Anschaffung; Fritz!WLAN Repeater 1750E.

Die angeblich so kinderleichte Einbindung des 1750E in das vorhandene WLAN der Fritz!Box 7490 hat leider nicht per WPS “mit zwei Knopfdrücken” funktioniert.

Also versuche ich es mal manuell:

  • Verbinden meines Notebooks mit dem WLAN des Fritz!WLAN Repeaters
    • SSID:
    • Passwort: Das geheime Passwort: 8 mal die Null
  • Aufrufen der Web-Seite des Repeaters zwecks Konfiguration des Repeaters
    • Dazu muss man im Webbrowser die Konfigurationsseite des 1570E aufrufen:  http://fritz.repeater
  • Dann kann man den 1570E konfigurieren so dass er sich ins vorhandene WLAN einbucht (sog. WLAN-Brücke)

Nun erscheint der 1570E zwar im Diagramm der Fritz!Box (Heimnetz -> Mesh) aber ohne das Mesh-Symbol.

Fritz WLAN Repeater-15.jpg

FRitz!WLAN Repeater ohne Mesh

Wie bekommt man den 1570E schließlich ins Mesh???

Das gelingt mir nur mit der WPS-Tasten-Methode – aber das hat ja beim ersten Mal nicht funktioniert. Was müssen wir da ganz genau beachten???

Auf der Seite des 1750E Repeaters ist das einfach (weil die Beschreibung für den 17050E gemacht ist):

  • 17050E in eine Steckdose stecken
  • Schön lange warten bis die LEDs nicht mehr blinken, sondern konstant leuchten
  • Dann auf dem 17050E die Taste WPS kurz drücken, die LEDs beginnen zu blinken

Auf der Seite der FRITZ!Box 7490 soll man nun innerhalb von 2 Minuten die WPS-Anmeldung herstellen. Das ist aber nicht so einfach (denn die Beschreibung ist für eine 7590 gemacht)

  • Eine Taste “Connect” gibt es an der 7490 nicht
  • Stattdessen soll man auf die Taste “WLAN WPS” drücken, aber nicht nur kurz sonden ganz lange, so lange bis als “Bestätigung” die LED “Info” aufleuchtet

Nun erscheint die 1750E im Diagramm “Heimnetz > Mesh” der Fritzbox mit dem Mesh-Symbol und es werden auch die Verbindungen der 1750E einerseits mit der Fritz!Box 7490, andererseits auch die Verbindungen mit den WLAN-Clients angezeigt.

FritzBox-Mesh-01.jpg

FritzBox: Repeater jetzt im Mesh

Anscheinend ist der Nutzen der Mesh-Zugehörigkeit, dass das ganze Netz mit allen Verbindungen als Ganzes in der Administrationsoberfläche (Heimnetz > Mesh) der Fritzbox (als Mesh Master) angezeigt werden.

Nehme ich weitere Repeater hinzu, so werden die genau wie oben sehr leicht mit der Fritzbox als Basis verbunden. So kann ich also mit meiner Fritzbox als Mittelpunkt das WLAN der Fritzbox in allen Richtungen “sternförmig” um die Fritzbox vergrößern.

Fritzbox-Repeater-11.jpg

Repeater sternförmig an der Fritzbox

Repeater in sog. “Reihenschaltung”

Ich habe aber ein anderes Problem: Meine Fritzbox steht leider nicht in der Mitte meiner Wohnung, sondern ganz periphär. Deswegen möchte ich das WLAN der Fritzbox zwar erweitern, aber nicht sternförmig, sondern in einer Richtung, quasi zweifach, verlängern; d.h. die beiden Repeater sollten eine Art “Stafette” bilden: Repeater 1 ist mit der Fritzbox als Basis verbunden und Repeater 2 soll mit Repeater 1 verbunden werden (und nicht mit der Fritzbox).

Link: https://avm.de/service/fritzwlan/fritzwlan-repeater-1750e/wissensdatenbank/publication/show/3355_FRITZ-Repeater-mit-Mesh-Repeater-verbinden-Reihenschaltung/

Versuch: Ich nehme den Repeater 2 aus dem Mesh heraus.

Das war nicht gut, denn später bekomme ich den Repeater nicht wieder ins Mesh hinein!!!!

Ich konnte jetzt den Repeater2 statt mit der Fritzbox mit dem Repeater1 verbinden – das wollte ich ja – aber der Repeater2 ist jetzt ja nicht mehr im Mesh….. wie bekomme ich den wieder ins Mesh?

Fritz WLAN Repeater-13.jpg

Fritz!WLAN Repeater nicht im Mesh

Jetzt ist der zweite Repeater zwar in Reihe mit dem ersten Repeater, aber der zweite Repeater ist nicht im Mesh; d.h. die Verbindungen des zweiten Repeaters werden hier nicht angezeigt – aber das genau möchte ich ja wissen: Hat sich die Reihenschaltung “gelohnt”, ist jetzt tatsächlich mein Client auf der anderen Seite der Wohnung gut mit dem zweiten Repeater verbunden oder gibt es da auf der anderen Seite der Wohnung weitere WLAN-Hemmnisse?

Reihenschaltung gemäss AVM

Die obige Anleitung von AVM für eine sog. “Reihenschaltung” beschreibt folgende Schritte:

1) Werkseinstellungen des FRITZ!Repeaters laden

2) FRITZ!Repeater per Tastendruck ins Mesh einbinden   –> Das hat nicht funktioniert

3) FRITZ!Repeater als weiteren Mesh Repeater einrichten

4) FRITZ!Repeater optimal positionieren

Werkseinstellungen des Repeaters

Da haben wir als erstes “Problem” also die “Werkseinstellungen” ….. wie geht das denn?

Die Anleitung auf den Web-Seiten des Herstellern AVM ist etwas knapp gehalten. Es gibt eininge “Stolperfallen”, an denen wir scheitern könnten.

Link zur AVM-Seite: https://avm.de/service/fritzwlan/fritzwlan-repeater-1750e/wissensdatenbank/publication/show/355_Werkseinstellungen-des-FRITZ-Repeaters-laden/

Das sind die Schritte und ihre “Stolperfallen”

  1. Verbinden Sie den Repeater mit dem Stromnetz.   —> OK
  2. Warten Sie, bis die Power-LED und die WLAN-LED dauerhaft leuchten bzw. die LEDs der Signalstärkeanzeige blinken. —> OK
  3. Drücken und halten Sie  für ca. 15 Sekunden die WPS-Taste, bis alle LEDs gleichzeitig aufblinken.  —> Stolperfalle: Das kann auch mal 30 Sekunden dauern; man muss wirklich solange drücken, bis “alle LEDs gleichzeitig aufblinken”
  4. Sobald die Power- und die WLAN-LED durchgehend leuchten, ist das Laden der Werkseinstellungen abgeschlossen. —> Stolperfalle: nicht abbrechen, wirklich sehr lange warten, bis die beiden kleinen LEDs (Power und WLAN) durchgehend lechten

Ob das Rücksetzen auf Werkseinstellungen geklappt hat, erkennen wir, wenn wir uns jetzt mit einem (WLAN-fähigen) Notobook in das “jungfräuliche” WLAN des Repeaters einmelden können.

FRITZ-Repeater-05.jpg

FRITZ!Repeater 1750E Werkseinstellungen

Die SSID ist: “FRITZ!WLAN Repeater 1750E”
Das Passwort ist: achtmal die Null

Im Schritt2 soll man den zweiten Repeater auch ins Mesh einbinden —> das hat nicht funktioniert

Im Schritt3 soll man den zweiten Repeater in Reihe mit dem ersten Repeater schlten:

Verbinden Sie den neuen FRITZ!Repeater nun mit dem vorhandenen Mesh Repeater:

  1. Stecken Sie den (zweiten) FRITZ!Repeater für die Einrichtung in eine Steckdose in der Nähe des vorhandenen (ersten) Mesh Repeaters.
  2. Warten Sie, bis die Power-LED und die WLAN-LED des (zweiten) FRITZ!Repeaters dauerhaft leuchten.
  3. Drücken und halten Sie die WPS-Taste des neuen (zweiten) FRITZ!Repeaters für ca. 6 Sekunden, bis die WLAN-LED blinkt.   —> Stolperfalle: Das kann auch schon mal 10 Sekunden dauern
  4. Innerhalb von 2 Minuten: Drücken und halten Sie die Verbindungstaste des vorhandenen (ersten) Mesh Repeaters entsprechend der in der Tabelle angegebenen Dauer:

 

Astronomie: Remote Control

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Kabelmanagement

Zu einem gewissen Zeitpunkt in der Entwicklung meiner Astro-Geräte kam bei mir der Wunsch hoch, das alles “Remote” steuern zu können.
Das ist allerdings kein “Muss”, sondern eine nette Bequemlichkeit.

Heutzutage (2019) wird oft angeboten, seine Montierung über WLAN oder ähnlich, also remote, zu steuern. Das ist aber weniger als die halbe Miete, denn ausser der Steuerung der Montierung (hauptsächlich Goto) habe ich ja noch eine DSLR,  eine Autoguiding-Kamera und einen Motor-Fokusser – alles das will ja auch remote gesteuert werden…

  • Computersteuerung der Montierung (Skywatcher HEQ5 Pro)
  • Computersteuerung der DSLR (Canon EOS 600D)
  • Computersteuerung des Motor-Fokussers (Pegasus Astro)
  • Computersteuerung der Nachführung “Autoguiding”  (Kamera GPCAM)

Wir haben also 4 Datenverbindungen, die als USB realisert werden. Um diese mit einem Remote Computer zu steuern, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:

  • Lokaler USB-Hub (USB Server) verbunden über WLAN-Modul mit einem Remote-Windows-Computer
  • Lokaler Windows-Mini-Computer mit den USB-Anschlüssen ferngesteuert über WLAN TCP/IP von einem Remote-Windows-Computer (TightVNC)

Lösungen der ersten Art “lokaler USB-Hub mit WLAN” (USB Server) sind heutzutage (2019) überall im Gespräch, denn soetwas ist ja eine schicke technische Architektur wo man “nur” die USB-Verbindungen über LAN zum Remote-Computer führt. Allerdings sind USB-Verbindungen zu Videoquellen besonders anspruchsvoll (das Gerät muss “isochronen” Datentransfer beherrschen).
Ich habe ausprobiert:

  • Silex DS-520AN   –> ausprobiert und zurückgeschickt
  • ALLNET Server für kabellose Geräte 4 Anschlüsse 100Mb LAN USB 2.0 802.11b/g/n (991352505)  –> ausprobiert und zurückgeschickt
  • in Foren wird auch empfohlen: DIGITUS Multifunktion USB Netzwerk Server, 4-port, Netzwerk USB Hub, NAS, Print Server USB 2.0, RJ45, Wireless LAN 11n, schwarz

Solche  Remote-USB hören sich zwar gut an, sind mir persönlich aber zu “wackelig”.

Lösungen der zweiten Art “Lokaler-Mini-Computer” sind zwar nicht so elegant, sind aber grundsolide. Auf dem lokalen Mini-Computer wird die ganze erforderliche Software installiert und dieser lokale Mini-Computer wird über TCP/IP von einem “Großen Bruder” ferngesteuert.

Eine solche Lösung ist dann “grundsolide”, wenn der lokale Mini-Computer unter Windows 10 läuft und alle erforderliche Astro-Software darauf vernünfig (lokal) läuft. Der Mini-Computer braucht vier USB-Anschlüsse und WLAN. Die Stromversorgung muss auch bedacht werden (220 Volt oder 12 Volt oder …).

Als lokalen Mini-Computer mit Windows 10 verwende ich einen bei mir noch vorhandenen etwas älteren Mini-Computer Zotac ZBOX Nano AD12 Plus (19 V, 3.42 A).
Heutzutage gibt es neuere Lösungen wie z.B. MSI Barebone ProBox23

 

 

Astronomie: USB Hub Orico H7928-U3

Gehört zu: Astronomie, Geräteliste

Siehe auch: Kabel-Management  Mobile Stromversorgung

Der Orico H7928-U3

Im Zuge meines Kabel-Managements habe ich mir für die Zusammenfassung meiner diversen USB-Datenverbindungen am Teleskop einen aktiven USB-Hub besorgt, der mit einer 12V Spannung bei 2,5 A versorgt werden muss. Den gabs im Mai 2018 bei bei Amazon für EUR 26,99.

Der Anschluss an mein Notenook erfolgt über ein steckbares USB3.0-Kabel.

Der Orico hat 7 USB3.0-Anschlüsse über die Daten und Strom geliefert werden können.

Datenrate: 5 Gbps

Strom: 5V  ausreichend, um mein Samsung Galaxy S5 aufzuladen. Mein Samsung Tablet findet die Stromstärke zu niedrig und lädt nicht.