Astrofotografie – Überblick und Begriffe

Ausgangspunkt meiner astronomischen Bemühungen

Als Amateurastronom möchte ich nicht nur visuell beobachten, sondern meine Beobachtungen auch gerne fotografisch festhalten.
Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass ich auf einem Foto mehr sehen kann als mit bloßem Auge (dunklere Objekte, Farben,…).

Im Einzelnen habe ich für die Astrofotografie folgendes beschrieben:

  • Liste meiner Geräte (Equipment)
    • Montierung (Stativ etc.)
    • Kamera / Sensor
    • Fernauslöser (Remote Control,…)
    • Optik / Objektiv
  • Liste meiner Software
  • Liste von Tätigkeiten / Funktionen
    • Beobachtungsplanung
      • welche Objekte
      • welches Gerät
      • wann
      • wo  (Beobachtungsort  (Sichtfeld, Lichtverschmutzung, geografische Breite,…)
    • Fokussieren
    • Suchverfahren – Ponting  (Sucher, Leuchtpunkt, GoTo,…)
    • Nachführung – Tracking – Guiding
    • Bildbearbeitung
  • Begriffsklärungen

 


Astrofotografie: Begriffe – Jargon

Wie häufig bei Spezialgebieten werden auch bei den erfahrenen Amatuerastronomen viele schöne Spezalbegriffe und Abkürzungen verwendet, die ein Einsteiger vielleicht nicht immmer gleich richtig versteht.

  • Lucky Imaging: Um der Luftunruhe ein Schnäppchen zu schlagen, macht man viele sehr kurz belichtete Aufnahmen (etwa 1/100 sec) und verwendet dann die wenigen Aufnahmen mit gutem “Seeing” zum Stacken…
  • Pretty Pictures: Leicht abwerted für “der macht keine wissenschftlichen Fotos”, sondern “nur” etwas, was schön aussieht
  • Tracking: Nachführung
  • Guiding
  • Pointing-Modell
  • DMK
  • ASI: USB-Kameras von der Firma ZW Optical
  • LX200
  • Seeing
  • fokal / afokal
  • xyz

 

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Kamera bzw. Sensoren für Astrofotografie

Astrofotografie kann man heutzutage ganz einfach mit “normalen” digitalen Kameras (z.B. Canon, Nikon, Sony, Panasonic u.a.) machen.

Eine sehr niedrige Einstiegschwelle bietet die sog. afokale Fotografie, wo eine Kamera mit ihrem Objektiv direkt hinter das Okular eines Fernrohrs gehalten wird. Klassischerweise verwenden die “Profis” aber die sog. fokale Fotografie, wo der Sensor einer Kamera in die (primäre) Fokalebene eines Fernrohrs plaziert wird.

Weiterhin werden seid einiger Zeit auch kleine Video-Kameras eingesetzt, die aber keinen Bildspeicher haben, sondern ihr Bild immer an einen PC liefern müssen.
hatte ich mir (als “Sensoren“) angeschafft:

Optiken

Als Optiken für die Sony habe ich verschiedene Möglichkeiten (Festbrennweiten mit Adapter auf E-Mount) –> DLSR-Objektive

  • Olympus G.ZUIKO AUTO-S  f=50mm, 1:1,4  (leichtes Tele z.B. für die Große Magellansche Wolke)
  • Vivitar AUTO WIDE-ANGLE f=24mm, 1:2 (Weitwinkel, z.B. für Polarlichter, die Milchstraße etc.)
  • MC Zenitar-M f=16mm, 1:2,8 (Überweitwinkel “FISH-EYE” z.B. für die Perseiden)
  • Asahi Optics Takumar f=135, 1:3,5
  • LidlScope 70/700 “SkyLux”  (z.B. für Sonnenbeobachtung)
  • Russentonne Rubinar f=500, 1:5.6   —> schlechte Qualität –> verkauft
  • und seit dem 1.11.2016 auch noch die sog. “Wundertüte” Beroflex, aber mit f=300mm, 1:4,0

Als Optiken für die Altair GP-CAM habe ich erst einmal:

  • Die mitgelieferte sog. “Meteorlinse”: This is a CS lens f=2.1mm    f/1.6   FOV 150 Grad
  • Eine zusätzlich als Sucher gekaufte f=12mm  f/1.2  FOV 17 x 22 Grad

Fernauslöser – Remote Control – für die Sony NEX-5R

In der Astrofotografie ist es erforderlich die Kamera erschütterungsfrei auszulösen.Das kann mit Hilfe spezieller Gerate (Fernauslöser) oder auch per Software von einem Computer erfolgen.

Außerdem kann es sinnvoll sein auch weitere Funktionen der Kamera per Software “Remote Control” zusteuern.

Fokussierung

Wir müssen das Teleskop bzw. das Foto-Objektiv so einstellen, das der Fokus genau in der Bildebene liegt und die astronomischen Beobachtungsobjekte “scharf” sind.

Astrofotografie für Einsteiger: Wie fokussiere ich mein Bild?

Montierungen – Stative – Nachführung

Zur Nachführung bei der Astrofotografie gibt es viele Möglichkeiten

Auffinden von Beobachtungsobjekten – Sucher

Oft ist es garnicht so einfach das gewünsche Beobachtungsobjekt im Gesichtsfeld von Kamera oder Teleskop einzustellen.

Beobachtungsorte – Lichtverschmutzung

Beobachtungsplanung

Welche Beobachtungsobjekte mit welchem Gerät zu welcher Zeit an welchem Ort?

Astrofotografie für Einsteiger: Welche Objekte kann ich fotografieren?

Bildbearbeitung

  • Stacken
  • Stretchen
  • Farbstich
  • Vignettierung
  • Farbrauschen
  • Gradienten
  • xyz

Meine Artikel zum Thema Astronomie

xxx

Astronomische Themen

Astronomische Themen im Überblick

Es gibt vieles Astronomisches, was man im Internet findet. Ausserdem habe ich als Amateur, der sich ein wenig mit der Astronomie beschäftigt,  einige Informationen in meinem Blog zusammengestellt

Links im Internet

Links von Hans:

Zooniverse: http://www.zooniverse.org

NED: http://ned.ipac.caltech.edu

Simbad: http://simbad.u-strasbg.fr/simbad

Spider: http://spider.seds.org/ngc

Messier: http://www.messier.seds.org

VizieR: http://vizier.u-strasbg.fr/

ESA: http://www.esa.int/Our_Activities/Space_Science

Links von Prof. Dr. Stefan Jordan auf dem ATT 2018

Gaia ESA:  https://www.cosmos.esa.int/web/gaia/home

Gaia Erklärvideos: https://www.cosmos.esa.int/web/gaia/guide-to-scientists

Gaia Sky: http://www.zah.uni-heidelberg.de/gaia/outreach/gaiasky

Videos mit Gaia Sky: https://www.youtube.com/playlist?list=PLTUZKJKqW_n-9dlDBQP7CluQw3IVd4dECxxxvvvvv

Gaia ESA Archive: https://gea.esac.esa.int/archive/

ARI-Archive: http://gaia.ari.uni-heidelberg.de

 

Meine Blog-Artikel

Zu astronomischen Themen habe ich einiges aufgeschrieben:

Vereine und Institutionen für Amateurastronomie

Links im Internet

Astronomie: Mindmap Sonnensystem (Solar System)

Gehört zu: Sonnensystem

Eine Mindmap zum Thema “Sonnensystem”

Jenny von HobbyHelp fand mein altes Mindmap gut. Zum Dank hier der Link auf Hobby Help:  https://hobbyhelp.com/astronomy/planets-visible-tonight/

Mindmaps dienen zum kreativen Erarbeiten, Organi­sieren, Dokumen­tieren und Präsentieren von Kon­zepten, Ideen, Wissen in visuali­sierter Form. Als ihr Erfinder gilt Tony Buzan. Mindmaps werden auch als Ideen­karten, Wissens­landkarten oder Brain Maps bezeichnet. Ein sehr ähnlicher Ansatz sind Concept Maps, die in der Nähe von Semantischen Netzen stehen.

Beispiel:

mindmaptheplanets1.gif

Mindmap “The Planets” (inspired by BBC TV)

Die in der ursprünglichen Mindmap vorhandenen Popups kann ich hier in WordPress nicht so einfach realisieren. Deshalb habe sie hier als statischen Text gerettet:

Birkeland
Der Norweger Kristian Birkeland (1867-1917) untersuchte die Nord­licher (Aurora). Welcher Zusam­men­hang besteht zwischen der Sonnenaktivität und den Nord­lichtern?
Heute ziert sein Konterfei die nor­we­gische 200 Kronen Banknote.
Kometenschweif
Die Ausrichtung der Kometenschweife weg von der Sonne weg kann nicht allein durch den Druck des Sonnenlichts erklärt werden. Das berechnete Ludwig Biermann (1907-1986) und postulierte um 1950 eine “Solar corpuscular radiation”, den Sonnenwind, und wurde von der wissenschaftlichen Welt als Spinner hingestellt, da man es damals für unmöglich hielt, dass Materie aus dem Anziehungs­bereich der Sonne entkommen könnte.
Eugene Parker (*1927) konnte 1958 ein schlüssiges Modell der Son­nenkorona, aus der wegen der hohen Temperatur ständig mit Überschallgeschwindigkeit Teilchen herausströmen (der Sonnenwind) theoretisch berechnen. Dieser Teilchenstrom kann das mächtige Gravitationsfeld der Sonne überwinden und erreicht immer lang­samer werdend den Rand des Sonnensystems, die Heliopause.
Der Sonnenwind konnte 1992 von der Venussonde Mariner II tat­sächlich nachgewiesen werden.
Siehe: Mariner, Voyager, Heliopause.
Mariner II
1992 konnte Mariner II, die erste Sonde, die den Raum zwischen den Planeten erkundete, auf dem Weg zur Venus den von Ludwig Bier­mann und dann Eugene Parker ver­muteten Sonnenwind tatsächlich nachweisen. — Ein ständiger Strom von Teilchen, der sich von der Son­ne mit Überschallgeschwindig­keit in das Sonnensystem ergiesst.
Heliopause
Als Heliopause bezeichnet man die Gegend, in der der Sonnenwind zur Ruhe kommt. Dort treffen die letzten Ausläufer des Sonnenwind-Plasmas auf das kalte interstellare Gas.
Voyager
Die Raumsonde Voyager hat nach dem Vorbeiflug an allen äusseren Pla­ne­ten auch jenseits von Pluto (39 AE) seit Aug. 1992 intensive Radioemissionen auf sehr niedrigen Frequenzen bei 2-3 kHz aufgenommen.
Eine Analyse ergab, ass diese immer ca 400 Tage nach besonders starken Sonnenäktivitäten auf traten.
Diese Radiosignale entstehen durch das Auftreffen des Sonnenwind-Plasmas auf das kalte interstellare Gas hinter der Heliopause. Aus den 400 Tagen Laufzeit des Sonnenwindes schätzt man die Entfernung der Heliopause auf 90-120 AE. Soweit reicht also der Sonnenwind.
Dr. Don Gurnett, principal investigator of the Voyager plasma wave sub­system and a professor at the University of Iowa.
Startdaten: September 5, 1977 (Voyager 1) August 20, 1977 (Voyager 2)
http://vraptor.jpl.nasa.gov/voyager/vgrhelio_pr.html
Galileo
Galileo Galilei entdeckte die Son­nen­flecken mit seinem Fernrohr.
Rotation
Aus der laufenden Beobachtung der Sonnenflecken schloss Galilei auf die Rotation der Sonne.
Magnetfeld
George Ellery Hale baute 1903 in Pasadena ein Sonnen­obser­va­to­rium mit einem grossen Spektro­graphen. 1908 beobachtete er die Verdopplung der Spektrallinien bei Sonnenflecken, was er sofort als Einfluss eines starken Magnet­felds deutete. Sonnenflecken entstehen also durch Störungen des Mag­net­felds der Sonne.
Skylab
1973 startete das erste Welt­raum­labor. Eine wichtige Aufgabe war die Sonnen­beobach­tung ohne den stö­renden Einfluss der Erdat­mo­sphäre. Dabei wurden bis dahin unbekan­nte “solar mass ejections” beob­achtet. Das sind grosse Plasma­gebilde, die sich eruptions­artig von der Sonne wegbewegen und sich von ihr zu lösen scheinen.
Sonnenfinsternis
Zufälligerweise sieht der kleine Mond von der Erde aus genau so groß aus, wie die riesige Sonne – weil die Sonne soviel wie sie grösser ist auch weiter weg ist.
Deshalb sind ca. sechs­mal im Jahrzehnt totale Sonnen­finster­nisse zu beobachten. Dabei wird die Sonnen­korona sichtbar.
Secchi
Pater Angelo Secci vom vati­kanischen Obser­va­torium baute den ersten Spek­tro­graphen für astro­no­mische Beob­achtungen.
Der Vergleich von Son­nen­spektrum und Sternen­spektren zeigte, dass die Sonne ein Stern ist.
Helium
Im Sonnenspektrum entdeckte man ein auf der Erde damals unbe­kanntes Element und nannte es deshalb “Helium”.
Schwere Elemente
Die schwereren Elemente werden durch Kern­fusion im inneren der Sonne (und der vielen anderen Sterne) erzeugt.
Die Materie, aus denen wir bestehen (Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff,…) und aus denen die Erde be­steht (Silizium,…), stammt also aus dem Inneren der Sterne.
Wir bestehen aus Sternen­staub (Stardust).
SOHO
Im Dezember 1995 startete das SOHO (Solar and Heliospheric Observatory). Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von NASA und ESA und soll die Sonne unterbrechungsfrei beob­achten. Deshalb wurde SOHO nicht in eine Erdumlaufbahn geschossen, sondern auf dem Langrange-Punkt L1 des Sonne-Erde-Systems geparkt. L1 liegt ca 1,5 Mio km (1/100 AE) von der Erde in Richtung Sonne. Das besondere ist, dass obwohl dieser Punkt näher an der Sonne liegt, die Umlaufzeit trotzdem auch genau ein Jahr beträgt.
Instrumente unter vielen anderen:
EIT (Extreme ultraviolet Imaging Telescope) 304, 195 und 171
LASCO (Large Angle and Spectrometric Coronagraph) C2 und C3
MDI/SOI (Michelson Doppler Imager/Solar Oscillations Investigation)
http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime-images.html

Computer Software: iTunes

Gehört zu: Computer Audio Software

Auf meinen Windows-Computern verwende ich auch Apple iTunes zu Verwaltung meiner Audio-Dateien.

Mein iTunes (Stand 19.1.2019)

Hersteller/Lieferant: Apple

Download: https://www.apple.com/de/itunes/download

Version: 12.9.2

Konfiguration/Administration von iTunes

Anmelden

Für viele Funktionen benötigt iTunes eine Anmeldung. Dazu wird die sog. “Apple-ID” mit ihrem Passwort verwendet.

Speicherort für “iTunes Media” einstellen:

Menü -> Bearbeiten -> Einstellungen -> Erweitert -> Ändern    Neu: F:\Data\iTunes

Berechtigung (Autorisierungen) für 5 Computer

Menü -> Account -> Autorisierungen -> Diesen Computer autorisieren…

Update von iTunes

xyz Dazu muss der Windows-Dienst “Apple Mobile Device Service” gestartet sein bzw. der “Apple Software Update” wird aktiv.

 

Artikel zu iTunes

Zu verschiedenen Aspekten von iTunes habe ich folgende Artikel geschrieben:

Streaming mit iTunes

iTunes Match Erfahrungen

Using iTunes Match

Vinyl LPs und iTunes Match

xyz

 

Computer Software: Audio

Gehört zu: Liste meiner Software   (Audio-Softwae, Astro-Software, Video-Software, XYZ-Software)

Auf meinen Windows-Computern verwende ich verschienene Software (“Apps”), mit denen ich Musik, Radio etc. hören kann und meine Musikstücke verwalten kann:

Audio-Funktionen

Audio-Dateien abspielen: AIMP3, MusicBee, iTunes

Playlisten erstellen, verwalten und abspielen

Audio-Metadaten erfassen und verwalten (z.B. Song-Titel, Künstler, Liedtext, Cover-Foto,…)

Bibliothek meiner Audio-Dateien verwalten

Identifizieren von gespielten Audio-Dateien (Shareaza)

Emfangen von Audio-Streams  (Radiostationen, Podcasts,…)

Audio-Software auf Windows-Computern

AIMP3

Apple iTunes: Klassich, aber proprietär

MusicBee: Bevorzugte Software

Audacity

Mp3tag

No23 Recorder

Online Radio Tuner

Playlist Creator

Shareaza

Audio-Software auf Android

AIMP

NDR Radio

Pocast Republic

PowerAmp

RadioDeck

Shazam

TuneIn Radio

 

Computer SmartPhone Samsung Galaxy S5

Gehört zu: Liste meiner Geräte

Mein schönes SmartPhone Samsung Galaxy S5

Ich bekam vor einigen Jahren ein schickes SmartPhone, das Samsung Galaxy S5 …..

Galaxy S5   Modell:  SM-G901F

Screenshots

Eine wichtige Funktion beim SmartPhone sind die sog. Screenshots.

Beim Samsung Galaxy S5 geht aus so::

  • Screenshot aufnehmen: Tasten “Home” und “Power” gleichzeitig drücken – es macht dann Klick
  • Screenshots Speicherort:  phone/pictures/screenshots

Recovery Modus

Je nach Gerätehersteller variieren die Tastenkombinationen, mit denen Sie das Smartphone im Wartungsmodus hochfahren können. Allgemein gilt jedoch, dass das Gerät ausgeschaltet sein muss, bevor es im Recovery-Modus starten kann.
Bei Samsung-Geräten drücken Sie gleichzeitig die „Lauter-Taste“, den Home-Button sowie den Power-Button. Nachdem sich das Gerät angeschaltet hat, lassen Sie den Power-Button los und halten die „Lauter-Taste“ sowie den Home-Button weiter gedrückt.

Backup (und Restore)

Vorbereitungen

Wie mache ich eine Datensicherung für das ganze SmartPhone? (Für den Fall, dass da bei der ganzen Fummelei mal etwas schief geht).

Eine sehr einfache Lösung zur Datensicherung ist die App “MyPhoneExplorer“, Sie muß auf dem SmartPhone (als sog. “Client”) und dem Windows-Computer installiert werden.

Das SmartPhone kann damit auf den Windows-Computer gesichert werden. Dazu muss eine Verbindung hergestellt werden z.B. über WLAN, Bluetooth oder USB-Kabel.

Am solidesten ist eine Verbindung über USB-Kabel. Dazu muss allerdings das “USB-Debugging” aktiviert sein (s.u.).

und das geht so:

  • MyPhoneExplorer auf dem Windows-Computer starten
  • Android-SmartPhone per USB-Kabel mit dem  Windows-Computer verbinden
  • MyPhoneExplorer auf dem SmartPhone starten und USB als Verbindungstyp auswählen

Ein Backup des SmartPhones erfolgt in einzelnen Rubriken:

  • Anruflisten
  • Organizer (Kalender, Notizen)
  • SMS
  • Dateien (Externer Speicher, Interner Speicher, Systemspeicher, Anwendungen)
  • Sonstiges
  • Benutzer

Tutorial

LInk: https://praxistipps.chip.de/smartphone-synchronisieren-mit-myphoneexplorer-ein-tutorial_32475

Sog. “Synchronisierung”

Unter “Synchronisierung” versteht MyPhoneExplorer etwas sehr Spezielles: Telefonbücher, Anruflisten, SMS-Ordner werden vom SmartPhone auf den Windows-Computer kopiert.

Wohin????

Backup ausführen

Am Windows-Computer in MyPhoneExplorer.

Zuerst die Speicherorte festlegen:  “Menü -> Extras -> Sicherung erstellen”  (Achtung: es wird dadurch KEINE Sicherung erstellt, es werden nur die Ordner für eine Sicherung festgelegt!)

Der Menüpunkt “Backup Erstellen” fragt DREI Dinge ab:

1. Wo sollen Kontakte- Telefon, Anfurliste, Termine und Aufgaben, Notizen, SMS-Telefon gespeichert werden – alles zusammen in eine “Datenbank” namens “Backup <userid> YYYY-MM-DD.mpb” – ich lege dafür fest: F:\Data\MyPhoneExplorer   (Wobei <userid> die speziell für diesen Backup-Typ angelegte Bezeichnung ist)

2. Dateien: WAS soll gesichert werden und WOHIN?

3. Anwendungen WAS soll gesichert werden und WOHIN?

Und schließlich: Sicherung starten. Das kann recht lange dauern.

Restore ausführen

xyz

Android-Upgrade: Problem

Mittlerweile (2019) ist dieses SmartPhone auch etwas in die Jahre gekommen: Da ist jetzt Android 6.0.1 drauf und neuere Android-Versionen geht offiziell nicht.

Android-Upgrade Lösungsschritt 1: Root-Rechte

Als erstes installiere ich auf meinem Windows-Computer: Samsung_USB_Driver_for_Mobile_Windows.zip

Link: https://developer.samsung.com/galaxy/others/android-usb-driver-for-windows

Das wird benötigt um beispielsweise ODIN oder ADB auf dem Windows-Computer laufen zu lassen.

USB Debugging

Aktivieren Sie die Funktion “USB Debugging” auf Ihrem Android-Gerät. Sie finden den Eintrag in “Einstellungen” -> “Entwickleroptionen”. Falls Sie keine “Entwickleroptionen” sehen, müssen Sie diese erst freischalten, indem Sie 7-mal unter “Über das Telefon” auf den Eintrag “Build-Nummer” tippen.

Odin

Odin is a flashing utility provided by Samsung itself to flash Samsung proprietary Android Firmware (FW).

Boot up your Galaxy S5 in Odin mode (also called “download mode”).

  • To do this, turn it off then press home, power and the lower half of the volume rocker when you switch it back on.
  • Confirm the warning that appears on the screen by pressing volume up.

Connect your S5 with your computer and check if they can communicate with each other.

  • Wichtig: Erst jetzt das USB-Kabel einstecken, nicht vorher! Danach erscheint “Added!”
  • To do this, go the Log section in Odin and check if an “Added!!” appears, and check if the device appears in the interface list.

Nun auf die Schaltfläche “AP” klicken, die Datei “CF-Auto-Root.tar” auswählen und dann unten auf “Start” klicken (CF = Chain Fire).

  • Evtl. muss jetzt das zuvor erlaubte “USB Debugging” auf dem SmartPhone nocheinmal bestätigt werden. Dabei kann die Fehlermeldung “because an app is obscuring a permissions request, Settings can’t verify your responses.” erscheinen. Zur ordnungsgemäßen Funktion muss dieser Fehler bereinigt werden. Bei mir funktionierte das nachdem ich auf dem SmartPhone die Apps “ES File Explorer” gestoppt hatte.

Damit ist ersteinmal die App SuperSU installiert – Das Gerät sollte auch “ge-rootet” sein, Was man mit der App “Root Checker Basic” verifizieren kann.

Download Link: https://androiddatahost.com/149a2

Was macht die App SuperSU?

Die App SuperSU verwaltet nun die Zugriffe von Apps, die SuperUser-Rechte verlangen.

Android-Upgrade Lösungsschritt 2: Recovery flashen

Das vorhandene “Stock Recovery” muss durch ein neues “Custom Recovery” ersetzt werden, das: TWRP Custom Recovery

Team Win Recovery Project 2.x, or twrp2 for short, is a custom recovery built with ease of use and customization in mind.

Link: https://www.cyanogenmods.org/forums/topic/install-twrp-recovery-samsung-android-using-odin/

Link: https://dl.twrp.me/kccat6/twrp-3.2.3-0-kccat6.img.tar.html

Dann muss das Standard-Recovery ausgeschaltet werden, um das neue Recovery wirksam werden zu lassen.

Android-Upgrade Lösungsschritt 3: Custom Firmware aufspielen

Link: https://www.hardreset.info/devices/samsung/samsung-t365-galaxy-tab-active-80-lte/faq/firmware-flash/

Custom Firmware (Custom ROM) wird oft über die Recovery Funktion eingespielt.

Astrofotografie: Software StarStaX

Gehört zu:  Astro-Software

Anwendungsbereich

Mit der kostenlosen Software StarStaX kann man Astrofotos übereinanderlegen (stacken), die eine Bewegung veranschaulichen sollen. Dabei können optional auch kleinere Lücken in der Bewegung gefüllt werden.

z.B. Strichspuren um den Himmelspol (Norden oder Süden)

z.B. Bewegung von Kleinplaneten o.ä.

Alternativen:  z.B. Deep Sky Stacker mit Maximum-Funktion

Bezugsquelle / Hersteller / Download

https://www.markus-enzweiler.de/software/software.html

Versionen / Betriebsystem:

Version 0.71 für Windows 7, Windows 10, Mac OS X und Linux   (Dezember 2018)

Anwendungsbeispiel

Schritt 1: Einzelaufnahmen laden

StarStaX-01.jpg

StarStaX: Einzel-Bilder oeffnen…

Schritt 2: Einstellungen: Blending Modus: Lücken füllen

StarStaX-02.jpg

StarStaX: Blending Modus

Schritt 3: “Berechnung starten”

StarStaX-03.jpg

StarStaX: Berechnung starten

Schritt 4: Das Ergebnis: “Speichern unter…”

StarStaX-04.jpg

StarStaX: Speichern unter…

 

 

Notizbuch: Am Tag als der Regen kam

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Ph9shoG1u7E
Sängerin: Dalida
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Da erblühten die Bäume
Da erwachten die Träume
Da kamst du
Ich war allein im fremden Land
Die Sonne hat die Erde verbrannt
Überall nur Leid und Einsamkeit
Und du, ja, du
Soweit, soweit
Doch eines Tag’s von Süden her
Da zogen Wolken über das Meer
Und als endlich dann der Regen rann
Fing auch für mich das Leben an
Ja ja ja ja ja ja ja
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder
Am Tag als der Regen kam
Weit und breit, wundersam,
Als die Glocken erklangen
Als von Liebe sie sangen
Da kamst du, da kamst du
Songwriter: Gilbert Francois Leopold Becaud / Pierre Delanoe / Abramo Italo Ferrario
Songtext von Am Tag Als Der Regen Kam © Universal Music Publishing Group

Astrofotografie Software: Autoguiding mit PHD2 Guiding

Gehört zu: Astrofotografie

Gehört zu: Astro-Software

Autoguidung ausprobieren

Ich hatte meine Astro-Ausrüstung im Jahre 2016 so ausgesucht, dass auch das sog. Autoguiding möglich ist – obwohl ich nicht so recht wusste, ob ich das eigentlich brauchen würde.
Zum generellen Punkt der Nachführung habe ich einen separaten Artikel geschrieben.

Aber ich möchte ja “alles” mal ausprobieren.

  • Meine Montierung ist eine iOptron SmartEQ Pro und verfügt über einen ST-4 Port, der ASCOM-Treiber unterstützt aber kein “Pulse Guiding“.
  • Jetzt (2017) habe ich eine Montierung Skywatcher HEQ5 Pro, die auch einen ST4-Port hat und der ASCOM-Treiber EQMOD unterstützt “Pulse Guiding”.
  • Die Guiding-Kamera ist eine Altair GPCAM MT9M034M und verfügt ebenfalls über eine ST-4-Schnittstelle zum Autoguiding.
  • Meine Leitrohr ist ein GuideScope50

Zum Autoguiding benötigt man einen Computer mit einer Autoguiding-Software. In aller Munde ist die kostenlose Software “PHD2 Guiding“, die ursprünglich Craig Stark entwickelt hatte.
Es gibt aber auch sog. “Stand Alone Lösungen” (d.h. ohne Computer) zum Autoguiding z.B. Lacerta M-GEN u.a.

Amateurastronomen, die ich kenne, schwören auf Autoguiding, wenn sie ihre Fotos (Sub-Exposures) länger belichten wollen; z.B. länger als 2 Minuten…

Informationsquellen im Internet

Zu PHD2 Guiding gibt es diverse Hilfen im Internet, z.B.

Erste Schritte mit PHD2 Guiding im Überblick

Die Schritte im Überblick:

  1. Installation
  2. Vorbereitung
  3. Verbinden des PCs mit Kamera und Montierung (ggf. Simulationen !!!)
  4. Live-Bild in PHD einstellen – wichtig: fokussieren
  5. Guiding-Stern auswählen
  6. Kalibrierung – welche Parameter sind für die Kalibrierung wichtig?
  7. Guiding und Optimierung des Guiding

Die Ersten Schritte mit PHD2 Guiding im Einzelnen

1. Installation

Ich habe jetzt die Version 2.6.5.
Bei der Erst-Installation auf einem meiner Windows-Compter wurde die Datei MSVP120.dll als vermisst gemeldet.

Durch Installation des “Microsoft Visual C++ 2013 Redistributable (x86) 12.0.21005” konnte ich dieses Problem lösen.

2. Vorbereiten

  • Aufstellen der Montierung
  • Nivellieren der Montierung
  • Aufbau der Optiken (GuideScope50)
  • Verbinden der Kabel
  • Einnorden der Montierung
  • Fokussieren der Guiding-Optik
    • Eine erste grobe Fokussierung mache ich schon am Tage an terrestischen Objekten
    • Die feine Fokussierung der Guiding-Optik mache ich am besten sofort nach dem Einnorden. Da habe ich einen halbwegs hellen Stern, Polaris, bei dem die Fokussierung leichter möglich sein sollte.
      Das Fokussieren mache ich nicht mit der Software PHD2 Guiding, sondern mit der Astrofotografie-Software, die ich auch sonst zum Fotografieren benutze (z.B. SharpCap).
  • Three Star Alignment (Goto Alignment)
  • Goto auf das Beobachtungsobjekt

3. Verbinden der Geräte mit PHD2 Guiding (Kamera und Montierung)

Wenn man PHD startet, muss man zuerst die Geräte (Kamera, Montierung etc.) verbinden. Dazu klickt man auf das erste Symbol von links (Stecker-Symbol) in der unteren Leiste.

phdx-01.jpg

PHD2 Guiding: Verbindungsaufbau

Es öffnet sich dann das Fenster “Ausrüstung verbinden”:

PHD-Verbinden.jpg

PHD2 Guiding Ausrüstung verbinden

Verbindung zur Kamera

Bei der Kamera ist das klar: Gemeint ist die Nachführkamera, also meine Altair-Kamera GPCAM entweder direkt (d.h. per Windows-Treiber) oder über ASCOM (also ASCOM installieren).

Klicken auf Schaltfläche “verbinden”

Verbindung zur Montierung

Bei der Montierung kann man schnell einen Fehler machen. Als neu gelerner ASCOM-Fan dachte ich natürlich daran, jetzt den ASCOM-Treiber meiner Montierung auszuwählen. Das ist aber Quatsch, weil ich die Montierung ja schon per ST-4 mit der Nachführkamera verbunden habe. Ich sollte im PHD bei Montierung also auswählen “on camera“, was für mich nicht wirklich intuitiv war. Dies ist also die Vorgehensweise für ein sog. “ST4-Guiding”, alternativ wäre auch ein “ASCOM Pulse Guiding” (wenn die Montierung das denn unterstützt) möglich.

Klicken auf “verbinden”: Nun verbindet sich PHD2 Guiding über den ST-4-Anschluss der Nachführkamera mit dem ST-4-Anschluss der Montierung.

ASCOM Pulse Guiding: Alternativ kann man auch statt der Verbindung per ST-4, die Montierung direkt mit dem Computer per serieller Schnittstelle und ASCOM/EQMOD verbinden. Das ist technisch etwas aufwendiger (ein Kabel mehr zum Computer, COM-Port richtig einstellen etc.) ermöglicht dem Guiding-Programm aber die Deklination festzustellen, was bei der Kalibrierung wichtig ist. Ansonsten hat eine solche Verbindung den Vorteil, dass dann eine Teleskopsteuerung stattfinden kann z.B. Goto per Cartes du Ciel

Verbindungsprofil

Die ausgewählten Verbindungen (zu Kamera und Montierung) sowie die dazu vorgenommenen PHD2-Einstellungen (s.u.) können in einem sog. Profil gespeichert werden.

Dunkelbilder

Nun sollte man sog. Dunkelbilder in eine Bibliothek ablegen…

Dunkelbilder sind z.B. wichtig, wenn PHD2 seinen Guiding-Stern automatisch aussuchen soll; dann sollte PHD2 kein Hot Pixel als Leitstern aussuchen…

PHD-Dunkelbild.jpg

PHD2 Guiding: Dunkelbilder

4. Live-Bild der Guiding-Kamera einstellen

Auf das Loop-Symbol (Zwei Pfeile im Kreis; in der unteren Leiste das zweite Symbol von links) klicken und es erscheinen Bilder der Nachführkamera auf dem Computer-Bildschirm (das Live-Bild).

PHDNeu-10.jpg

PHD2 Guiding – Loop – Belichtungsschleife

Fokussieren

Am Anfang ist man häufig völlig ausser Fokus; dann sieht man im Live View erst einmal nichts. Man muss mit dem Fokus mal grob hin und her probieren, bis man im PHD-Live-View tatsächlich Sterne sieht, die man dann auch noch mit der Fokusfeineinstellung schön scharf einstellt.
Am besten fokussiert man gleich nach dem Einnorden auf den Polarstern – und zwar mit SharpCap.

Eine grobe Fokussierung auf ein weitentferntes terrestrisches Objekt sollte im Vorwege geschehen…

Belichtungszeit und Gamma

  • Parallel zum Fokussieren muss man eine sinnvolle Belichtungszeit einstellen (so dass man mehrere schöne Sterne auf dem Bildschirm sieht).
  • Als Camera Exposure (unten im Drop-Down rechts neben dem Stop-Symbol) werden 2,0 bis 4,0 sec empfohlen. Längere Belichtungszeiten sind vorteilhaft bei schlechtem Seeing und längeren Brennweiten, da über die Zeit hinweg gemittelt wird. Meine Einstellung: 3.0 sec.
  • Rechts neben dem Drop-down für die Belichtungszeit findet sich ein Schiebereglber, der das Gamma für den Bildschirm einstellt: ggf. nach links schieben, um schächere Sterne zu sehen.
  • Es gibt noch einen sog. “Cam Dialog” das ist das Symbol rechts vom “Gehirn-Symbol”…

5. Guiding-Stern auswählen

  • Nun wählt man einen Stern durch Anklicken mit der Maus als sog. “Leitstern” aus. Der Leitstern wird von PHD2 mit einem grünen Kästchen umrahmt, der sog. Auffindregion (Anzahl Pixel einstellen im Brain Tab “Guiding”).
  • Der Leitstern sollte nicht “ausgebrannt” sein, sondern mittel-hell. ggf. Menü –> View –> Display Star Profile
  • Der Leitstern sollte nicht zu sehr am Rande des Gesichtsfeldes liegen.
  • Damit man im Live-Bild der Guiding-Kamera möglicht viele Sterne sieht, evtl. das “Gamma” etwas aufziehen…
  • Anfangs könnte es hilfreich sein, den Leitstern automatisch von PHD2 wählen zu lassen (Alt-S oder Menü: Erweiterungen (Tools) -> “Autoauswahl Stern” – “Auto-select Star”); dazu wäre eine aktuelle Dunkelbild-Bibliothek sinnvoll.

In der Statusleiste unten links werden nun zwei Zahlen angezeigt: m=… und SNR=…..(magnitude und Signal Noise Ratio ???????) –

Danach kann man jetzt auf das Symbol “Guiding” klicken (rechts vom Symbol “Looping”).

PHD2-Leiste.jpg

PHD2 Guiding: Die Leiste unten

Da tut sich erst einmal garnichts. Ich dachte schon, alles Mist und den Versuch abbrechen.
Aber: Wenn man auf Guiding klickt, startet eben nicht das Guiding, sondern die Calibration. Es startet also die sog. Kalibrierung, was man unten links in der Statuszeile sehen kann, wo die Kalibrierungsschritte angezeigt werden…

6. PHD Calibration

Also wenn man jetzt auf das Symbol “Guiding” (in der unteren Leiste das dritte von links) klickt, beginnt also zunächst eine sog. Calibration.

PHDNeu-11.jpg

PHP2 Guiding Kalibrierung starten

In der Statusleiste unten links werden die Kalibrierungsschritte angezeigt.

Warum Kalibrierung?

PHD2 benötigt die Kalibrierung für zwei Dinge:

  • messen wieviel ein Guiding-Impuls die Montierung bewegt (Bogensekunden bzw. Pixel)
  • messen des Drehwinkels der Guiding-Kamera in Bezug auf die Montierungsachsen

Ablauf der Kalibrierung

Zur Calibration werden Guiding-Impulse in alle vier Richtungen (West, Ost, Süd, Nord) geschickt und dann gemessen, wieviele Pixel bewegt wurden; wobei nur die West- und Nord-Bewegungen tatsächlich für die Kalibrierungs-Rechnung herangezogen werden – Ost und Süd dient nur zum Zurückfahren.

Calibration: Einstellung der Guiding Steps – Nachführungsschritte

Bei der Kalibrierung möchte PHD2 möchte den Leitstern schrittweise um 25 Pixel in jeder Richtung bewegen…
Evtl. hat man zu wenig Guiding-Steps; dann sollte unter Settings im Tab “Guiding” die Guiding-Steps (ms) verändert werden am besten mit Hilfe der Schaltfläche “Calculate…”

Bevor man die Guiding-Steps selber einstellt, sollte man Brennweite und Pixel-Größe der Guiding-Kamera korrekt eingegeben haben:

  • Brennweite: Erweiterte-Einstellungen (Brain Symbol) -> Nachführen (Guiding) -> Brennweite (mm)
  • Pixel-Größe: Erweiterte Einstellungen (Brain Symbol) -> Kamera -> Pixel-Größe

Die zeitliche Länge (Dauer) eines Kalibrierungsschritts (in Millisekunden) kann man selbst per Hand eingeben. Wenn die Kalibrierung zu lange dauert, kann man die Dauer eines Impulses erhöhen, damit die angestrebten 25 Pixel mit weniger Schritten erreicht werden. Hilfreich ist dabei aber die Schaltfläche “Berechnung…” (hinter Erweiterte Einstellungen -> Nachführen -> Kalibrierungsschritte).

PHD2-Nachführen-01.jpg

PHD2 Guiding: Kalibrierungsschritte

Es wird empfohlen, die Nachführgeschwindigkeit auf 0,5 einzustellen.

Für die Anzahl der Kalibrierungsschritte wird so etwa 12 empfohlen. Man muss die Kalbrierung dann mal beobachten, ob die Anzahl der Kalibrierungsschritte mit der Dauer in Millisekunden passt, um eine Bewegung von 25 Pixel zu erreichen…

Calibration: Fertig

Nach erfolgreicher Kalibrierung springt in der Statuszeile unten rechts der Text “No cal” um in “Cal” und das eigentliche Guiding beginnt…

7. PHD Guiding und Optimierung des Guiding

Nachdem die Kalibrierung erfolgreich durchgeführt wurde geht das PHD in den Status “Guiding” (Nachführen) über. In der Statusleiste unten links erscheint dann der Text “Guiding”…

Das Guiding kann durch diverse Einstellungen beeinflusst werden (s.u.). Beispielsweise will man ja nicht dem Seeing hinterherlaufen; also muss dass Guiding die kleinen schnellen Schwankungen der Luftunruhe ignorieren (siehe Minimum Movement und Guiding Assistant).

Die Qualität des Autoguiding kann man gut im Informationsfenster “Verlauf der Nachführung” (History Graph) s.u. Menü -> Ansicht (View) -> Anzeige Graph (Display Graph) verfolgen.

Falls die Qualität des Autoguiding verbesserungswürdig erscheint, kann man mit diversen Einstellungen (“Settings”) versuchen Einfluss zu nehmen.

Hilfreich kan auch das “Stern-Profil” sein unter: Menü -> Ansicht -> Sternprofil

PHD-Sternprofil.jpg

PHD2 Guiding Sternprofil

Im Sternprofil wird das Helligkeitsprofil des ausgewählten Leitsterns angezeigt.

Wenn die Spitze oben in der Mitte nicht spitz, sondern flach ist, wäre der Leitstern zu hell “gesättigt” bzw. “ausgebrannt”.

Die Zahl, die ganz groß angezeigt wird ist der HFD Half Flux Diameter; also der innere Sterndurchmesser, dessen Kreisscheibe 50% des Lichts enthält. Der HFD-Wert ist besser als der früher übliche FWHM-Wert, da er auch bei nicht gut fokussierten Sternen, einen klar definierten Wert liefert. Der HFD-Wert wird extra groß angezeigt, weil man ihn zum Fokussieren des Leitrohres gut aus der Ferne sehen kann (HFD = Min!).

Ebenfalls hilfreich bei ber Beurteilung der Qualität des Auto Guidings kann die sog. “Trefferverteilung” sein:

PHD-Trefferverteilung.jpg

PHD2 Guiding: Trefferverteilung

PHD2 Guiding Informationsfenster

Welche Fenster aufmachen? Im Menüpunkt “View” können verschiedene Informationsfenster aktiviert werden, z.B.

  • History
  • Target
  • Guide Stats
  • u.a.

Fenster: History Graph

Einstellungen rechts oben:

  • Maßstab der x-Achse: x 200
  • Maßstab der y-Achse: +/- 4″ oder auch 8″
  • Settings: Arc Seconds (nicht Pixel)
  • Correction: anhaken (das genau will man ja)
  • Trend: nicht immer sinnvoll

Unterhalb des Graphen können folgende wichtige Einstellungen vorgenommen werden:

  • RA aggression: 30
  • Dec aggression: 30
  • RA Hysteresis: 15
  • Dec Hysteresis: N/A
  • RA MinMo: 0,30 (mit dem Guiding Assistant)
  • Dec MinMo: 0,30 (mit dem Guiding Assistant)
  • Scope Max RA=2000, Dec=2000
  • Dec = Auto/North/South/Off

 

Guiding Assistant – Nachführassistent

Es wird empfohlen, den sog. Guiding Assistant zu verwenden. Dieser kann aufgerufen werden, nachdem die Verbindungen hergestellt sind, die Guiding-Kamera eingestellt und ein Guiding-Stern ausgewählt wurde und die Kalibrierung erfolgt ist: d.h. das Guiding ist gerade gestartet. Dann kann man den Guiding Assistant aufrufen (Menü -> Tools -> Nachführassistent), der das Guiding erst einmal unterbricht und seine Messungen vornimmt.

PHD-Assistent.jpg

PHD2 Guiding: Guiding Assistent

PHD2 Einstellungen

Mit den folgenden Einstellungen bei PHD2 Guiding Version 2.6.5 hat das Autoguiding bei mir funktioniert:

Allgemeine Einstellungen

Belichtungszeit (Loop-Zeit): 3.0 sec

Geräte-Profil:

  • Kamera: Altair Camera
  • Montierung: On-Camera
  • Aux: nichts

Menü “Ansicht”

  • Werkzeigleiste
  • Anzeige Graph
  • Trefferverteilung
  • Sternprofil
  • kein Overlay

Schaltfläche “Brain”

  • TAB Global

    • Speicherort der Log-Dateien: D:\Data\PHD2
    • Dithering: zufällig
    • Noise Reduction: None (ist soetwas ähnliches wie “Binning”, wird bei guten Kameras nicht gebraucht…) NEU —> Tab Camera
    • Focal Length: 180mm (my GuideScope50) (neu –> Tab Guiding)
    • Target SNR: mindestens 15 (und auto exposure 0,01 bis 1,0 oder so. Bei “auto” versucht PHD den vorgegebenen SNR einzuhalten) NEU –> Tab Camera
    • PHD-Brain-01.jpg

      PHD2 Guiding: Erweiterte – Global

  • TAB Camera

    • Noise Reduction: None (ist soetwas ähnliches wie “Binning”, wird bei guten Kameras nicht gebraucht…)
    • Target SNR: mindestens 10 (und auto exposure 0,1 bis 5,0 oder so. Bei “auto” versucht PHD2 den vorgegebenen SNR einzuhalten)
    • Pixel Size: 3,75 μ
    • Kameraverstärkung (Gain): 95
    • Disconnect unresponsive camera: change from 5 to 30 sec
    • PHD-Brain-02.jpg

      PHD2 Guiding: Erweiterte – Kamera

  • TAB Guiding

    • Auffindregion: 15 Pixel ist wohl default – man kann das bei Bedarf auch etwas größer machen. Ich nehme 20 Pixel
    • Minimum Stern HFD (Pixel): HFD= Half Flux Diameter, so groß sollte mindestes ein Leitstern sein. Da könnte man schon mal 2 Pixel eintragen.
    • Brennweite des Guiding-Scopes: 180 mm
    • Sterngrößenerkennung: Aktivieren = NO
    • Calibration Steps: 1300 ms (berechnen mit Schaltfläche!) (neu: jetzt in diesem Tab)
    • Benutze DEC-Kompensation: Sollte angekreuzt sein. Falls die Deklination bekannt ist, wird sie automatisch beim Guiding berücksichtigt.
    • Schnelles Zentrieren… (Fast recenter after calibration or dither): Das sollte man ankreuzen
    • Guiding-Befehle freigeben (enable mount guide output): Ankreuzen, damit Guiding-Impuse tatsächlich an die Montierung gesendet werden.
    • PHD-Brain-03.jpg

      PHD2 Guiding Erweiterte – Guiding

  • Berechnung der Kalibrierungsschritte

    • Calibration Steps: 1950 ms (neu —> Tab Guiding)
    • PHD-Kalibrierungsschritte.jpg

      PHD2 Guiding Kalibrierungsschritte

    • Brennweite: 180 mm (automatisch übernommen)
    • Pixelgröße: 3,75 (automatisch übernommen)
    • (Binning: 1)
    • Guiding-Geschwindigkeit: 0,5 siderial
    • Kalibrierungsschritte: 15 (Anzahl) — mehr Schritte würden länger dauern
    • Deklination: 60 Grad (wichtig für die gute Kalibrierung, wenn die Deklination nicht aus der Monierung ausgelesen werden können)
    • Berechnetes Ergebnis: 1950 msec (für einen Kalibrierungsschritt)

TAB Mount (neu: Algorithmus)

  • Enable Guide Output: YES (Neu: verschoben nach TAB “Guiding”)
  • RA Algorithm
    • Hysteresis Guide Algorithm
    • Hystereris: 15% (eine Art Glättung)
    • Aggression: 50%
    • Minimum Move: 0,2 Pixel – Ist die Abweichung des Leitstern kleiner, erfolgt kein Guiding-Impuls. Sollte mit dem Guiding Assistant eingestellt werden.
    • Max R.A. Dauer: 3000 ms
  • Declination Algorithm:
    • Resist Switch (versucht Deklination nur in einer Richtung zu korrigieren)
    • Aggression: 80%
    • Minimum Move: 0,2 Pixel – Ist die Abweichung des Leitsterns kleiner, erfolgt kein Guiding-Impuls. Sollte mit dem Guiding Assistant eingestellt werden.
    • Backlash Compensation: NO
    • Max DEC Dauer: 2000 ms
  • Calibration Steps: 1950 ms (neu —> Tab Guiding)
  • PHD-Brain-04-jpg

    PHD2 Guiding Erweiterte Algorithmen

PHD2 Logging

Da die Guiding-Nacht meist etwas hektisch wird, ist es sinnvoll, sich die Feinheiten des erfolgten Guidings in aller Ruhe im nachhinein im sog. Logfile-Viewer anzuschauen und zu analysieren.

  • Der Ort der Log-Files wird bestimmt durch: Advanced Settings (Brain Symbol) -> Global -> Log File Location
  • Standard-Ordner: C:\users\<userid>\Documents\PHD2 (geändert auf: d:\data\phd2)
  • Die Log-Files heissen: PHD2_GuideLog……
  • Guter LogViewer: PHD LogView (befindet sich auf der CD des GvA-Video-Workshops)

Beispiele vom 08.04.2018

PHD2-LogViewer-01.jpg

PHD Logviewer: Guidingkurven

PHD2_Logviewer02.jpg

PHD Logviewer: Kalibrierung

 

Computer: Flickr Fotos für WordPress Blogs

Flickr Fotos für mein WordPress

Gehört zu: Websites mit WordPress

Da ich meine WordPress-Blogs nicht bei wordpress.com oder wordpress.org betreibe (“hoste”), sondern sog. “Self Hosted WordPress” betreibe, möchte ich zur Erhöhung meiner Flexibilität, die vielen Fotos, die ich in meinen Blog-Artikeln verwende unabhängig im Internet verwalten.

Mein erster Versuch in dieser Richtung, war es diese Fotos in Flickr zu verwalten und dann per WordPress-Plugin “WordPress Flickr Embed Plus” in die Blog-Artikel einzubinden. Das hat auch wunderbar geklappt.

Allerdings hat jetzt Flickr seine Pläne geädert und will in Kürze nur noch viel weniger Space kostenlos anbieten. Deshalb habe ich mich nach kostenlosen Alternativen umgesehen.

WordPress Plugin für Flickr

Als erstes müssen wir das Plugin “WordPress Flickr Embed Plus”  in unserem “Self Hosted WordPress”  installieren und aktivieren. Dann erscheint im WordPress bei “Edit Post” die kleine Schaltfläche “Add Flickr photo” und es kann direkt aus Flickr ein Foto zum Einfügen in den WordPress Post ausgewählt werden siehe untenstehedes Bild:

WordPress Fotos from Flickr

Google Photos statt Flickr

Leider hat jetzt (Nov. 2018) Flickr seine Pläne geädert und will in Kürze nur noch viel weniger Space kostenlos anbieten. Deshalb habe ich mich nach kostenlosen Alternativen umgesehen. Mit Google Photos scheint das gut zu gehen.