Erstellen Windows Live-Stick

Ich mache einen erneuten Versuch, ein Windows-System von einem USB-Speicherstick zu starten (um im Notfall ein kaputtes System zu starten).

Die Quelle ist jetzt: https://www.com-magazin.de/praxis/windows-7/so-erstellen-windows-live-stick-213485.html

Man soll ein Tool namens “WinBuilder” dazuverwenden: erstellen Sie einen Windows Live-Stick.

Ich habe zwei verschieneden Dowload-Links für dieses Tool gefunden:

  1.   http://w8pese.cwcodes.net/Compressed
  2.   http://win81se.cwcodes.net/Compressed

Der eine Unterschied ist die Windows-Version: einmal heisst es “8” und bein anderen “8.1”.

Der andere Unterschied sind die Buchstaben “PE”.

Auf jeden Fall beötigt man als zweite Zutat einen Windos 8 bzw. 8.1 Darentäger…

Computer: PC-Sprechstunde

Fragestellungen in der Sprechstunde

Es gibt ganz elementare Fragen, die immer wieder bei der Nutzung eines Windows-Notebooks auftauchen:

  • Welche  Windows-Version bzw. Windows-Edition habe ich?   (Betriebssystem)
  • Welche Hardware habe ich (Hersteller, Modell,…) ?
  • Wie kann ich mein Touchpad an- und ausstellen?
  • Was bedeuten die verschiedenen Farben bei den USB-Anschlüssen?
  • Mein CCleaner hängt – wie löse ich das Problem?
  • Welchen Virenschutz soll ich nehmen?
  • Wie komme ich in den erweiterten / abgesicherten Modus?
  • Wie kann ich von CD/DVD/USB-Speicherstick “booten”?  (z.B. Notfallmedium)
  • Brauche ich eine lokale Suchmaschine (Desktop Suchmaschine)?
  • Wofür brauche ich den Adobe Flashplayer?
  • Soll ich immer auf die neuesten Updates gehen?
  • Wie mache ich eine vernünftige Datensicherung?

Auch zu Anwendungen gibt es immer wieder Fragen:

  • Welche Internet-Suchmaschine ist für mich sinnvoll?
  • Welchen Internet-Browser nehme ich?
  • Welches Office-Paket nehme ich?
  • Sind sog. “Cloud-Dienste” empfehlenswert?
  • Welchen E-Mail-Client nehme ich?
  • Welche Software nehme ich für meine Fotos?  (Bildbearbeitung, Verwalten, Publizieren,…) – Picasa, Flickr,…
  • Sind YouTube-Videos empfehlenswert?
  • Ist Online-Banking empfehlenswert?
  • Ist Online-Shopping empfehlenswert?    (Kaufen/Verkaufen, ebay, Amazon, Apotheken,…)
  • Wo bekomme ich gute Rezepte zum Kochen und Backen?
  • Reiseplanung mit Google Maps oder…?
  • Kann ich Fahrkarten (HVV, Deutschebahn, Flugtickets) im Internet kaufen?
  • Welche Unterstützung gibt es für Fahradtouren?
  • Fernsehen über Internet  (Mediatheken)
  • Spiele mit und ohne Internet
  • Facebook?
  • xxx

Ratgeber im Internet

Es gibt zu Windows viele Tipps im Internet. Einige sind von Softwareherstellern lanciert, andere sind blödsinnig oder gar schädlich, andere sind aber auch durchaus hilfreich. Hier eine kleine Liste von guten Ratschlägen:

http://www.computerbild.de/fotos/cb-tipps-Software-Zum-Update-Ende-Windows-7-Funktionspaket-11282719.hmtl

http://www.computerbild.de/fotos/cb-Tipps-Software-Zum-Update-Ende-Windows-7-Funktionspaket-11282719.html

Gesammelte Fragen und Antworten

Welche Windows-Version bzw. Windows-Edition habe ich?

Allgemein:     Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> System

Win10:           “Flagge” I -> System -> Info

Win 7:      Einstellungen -> System  -> Info

Wie komme ich in den erweiterten / abgesicherten Modus?

Bei Windows 10 geht das so:

  • Unten links das Windows-Symbol -> An/Aus-Symbol -> Neustart + Shift
  • Dann: Problembehandlung -> Starteinstellungen
  • Beim Neustart: Die Ziffer für “Abgesicherten Modus” eingeben

Wie kann ich mein Touchpad an und aus stellen?

Wenn das Touchpad generell aktiviert ist, kann man es mit einer speziellen Tastenkombination an- und ausschalten.
Bei meinem Asus-Notebook ist es die Tastenkombination Fn + F9

Aktivieren des Touchpads über “Einstellungen”:

  • Systemsteuerung (Anzeige: Kategorie) -> Hardware und Sound
  • Kategorie “Geräte und Drucker” -> Option “Maus” -> Reiter “Geräteeinstellungen” -> Tabelle “Geräte”: Touchpad -> Schaltfläche “Aktivieren”

Treiber für Touchpad installieren

Wenn das Touchpad unter “Geräte und Drucker” nicht angezeigt wird,….

Gerätemanager (devmgmt.msc) -> Kategorie “Mäuse und andere Zeigegeräte”  – ggf. im Menü “Ansicht” auswählen “Ausgeblendete Geräte anzeigen”

Soll ich immer auf die neuesten Updates gehen?

Jeder Automatismus zum Herunterladen von Irgendetwas ist ja möglicherweise problematisch. man weiss ja nicht, ob man dass, was die lieebe Firma Microsoft da schickt, auch wirklich jetzt haben will.

Andererseits ist es im Prinzip sinnvoll, nicht die Uhren komplett anzuhalten, sondern – evtl. mit Zeitversatz – dann doch mit zumachen…

Welche Updates sind wichtig?

  • Virenscanner Updates: sehr wichtig
  • Windows-Updates: sehr wichtig
  • Mozilla Firefox Updates: wichtig
  • Mozilla Thunderbird Updates: auch wichtig
  • CCleaner Updates: auch wichtig
  • Flash Player Updates: wenn man das braucht…
  • sonstige Updates

Woher bekommt man Microsoft Windows Updates?

Für Windows 7 wurde der volle Support schon 2015 eingestellt. Es gibt aber noch bis 2020  sog. “Sicherheits-Updates” .

Für Windows 10 gibt es noch das volle Programm von Updates…

  • Entweder “automatisch” durch entsprechende Windows-Einstellungen
  • Oder per Hand auf: https://www.catalog.update.microsoft.com/Search.aspx?q=KB4021572

Welchen Vierenschutz soll ich nehmen?

Es gibt viele Möglichkeiten. Die Unterschiede sind u.a. kostenfrei/kostenpflichtig

  • Kaspersky
  • Avira
  • Avast: kostenfrei
  • AVG
  • BitDefender
  • G-Data
  • McAfee
  • Microsoft Defender: kostenfrei
  • Norton: kostenplichtig
  • Panda Cloud

Welche Suchmaschine (im Internet) ist für mich sinnvoll?

Mögliche Probleme sind: Datenschutz und Werbung….

Wie kann ich von CD/DVD/USB-Speicherstick “booten”?  (z.B. Notfallmedium)

Wenn man ein “bootfähiges” Medium (CD, DVD, USB-Speicherstick,….) hat, möchte man es ja möglicherweise auch benutzen. Dazu muss die Reihenfolge für das “Booten” eingestellt werden….

Sofort nach dem Hochfahren des Computers (sog. “Booten”) eine besondere Taste drücken, die ins sog- “BIOS Setup” führt. über das einfache Menü die Boot-Reihenfolge so auswählen, dass vor der “normalen” Festplatte der USB-Speicherstick o.ä. drankommt.

Sind sog. “Cloud-Dienste” empfehlenswert?

Wenn man Dateien (Fotos, Dokumente, Präsentationen,…) mit anderen Menschen “teilen”  will, ist ein Speicher im Internet (Online-Speicher, Cloud-Speicher) eine gute Möglichkeit.

Es stellt sich natürlich wieder die Frage nach der Datensicherheit. Stichworte: Server-Standort, Verschlüsselung,…

Sehr bekannte Cloud-Speicher sind:

  • Dropbox:  Kostenloser Speicherplatz: 2 GB
  • MagentaCLOUD: Serverstandort Deutschland, Kostenloser Speicherplatz 25 GB
  • Microsoft OneDrive: Kostenloser Speicherplatz (seit 27.7.2016): nur noch 5 GB     (siehe auch: Office 365)
  • GoogleDrive: kostenloser Speicherplatz: 15 GB   (inkl. Gmail)

 

Was bedeuten die verschiedenen Farben bei den USB-Anschlüssen?

Schwarz = “normal” meist USB 2.0

Blau =  “neuer und schneller” USB 3.0

Gelb =  permanente Stromversorgung (auch wenn Notebook ausgeschltet)

Historische Entwicklung von USB

  • 1996 USB 1.0   12 Mbit/s
  • 2000 USB 2.0  480 Mbit/s
  • 2008 USB 3.0   5 Gbit/s
  • 2014 USB 3.1  10 Gbit/s
  • 2017 USB 3.2  20 Gbit/s

Computer: Liste meine Computer

Im Laufe der Jahre habe ich eine ganze Menge Computer (Hardware) eingesetzt.

Name Marke Modell CPU  Betriebssystem  Aufgaben Link
 Proliant  HP  Windows Home 2011  Als Server und NAS  Computer Proliant
 Graumann  Atelco
 Graumann2  Atelco  x64  Windows 10 Pro, 64 Bit
 Thinkbaer  Lenovo  x64  Windows 10 Pro, 32 Bit
 Asusbaer  Asus  x64  Windows 10 Home, 64 Bit
  Zbox01  Zotec  x64  Windows 10 Pro, 32 Bit
 iPad  Apple  iOS 9.3.5
 Samsung  Tablet  Samsung  Samsung  Galaxy Tab Active SM-T365  Android 4.4.4  Samsung Tablet
 iPhone  Apple  iPhone 5S  iOS 8.4.1
 Stick  Intel  Compute Stick  Computer Stick

 

Computer: Remote Control mit TightVNC

Computer: Remote Control mit TightVNC

Eine kostenfreie Lösung für die Fernsteuerung ist TightVNC  (Entwickler: Constantin Kaplinsky, Vertrieb: GlavSoft) mit einem TightVNC-Server und TightVNC-Client.

  • Website: http://www.tightvnc.com
  • Server-Betriebssystem:  Windows
  • Client-Betriebssystem: Windows
  • Client-Version und Server-Version: 2.8.8 vom 6. April 2017

TightVNC benutzt das standardisierte Protokoll VNC. Es ermöglicht das Darstellen und Steuern des Bildschirminhalts, der Tastatur und der Maus eines entfernten Computers.

Auf dem Windows.Computer, der ferngesteuert werden soll, muss der sog. “TightVNC-Server” installiert sein.

Der Computer, der die Fernsteuerung vornehmen soll, benötigt  den sog. “TightVNC Client”.

TightVNC Remote Desktop Server

Installation des TightVNC-Servers

Der TightVNC-Server steht für alle Windows Editionen (also auch Home) sowie für Unix zur Verfügung.

Bei der Installation von TightVNC-Server kann man gleich wählen, dass dies als Windows-Service installiert wird und dass die erforderlichen Firewall-Einträge gemacht werden:

TightVNC-Server01

Die Freischaltungen in der Windows Firewall kann man nachkontrollieren: Sytemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows-Firewall -> Apps über die Firewall kommunizieren lassen (“zulassen”):

Bei der Installation des TightVNC-Servers können auch Passwörter festgelegt, die beim Aufbau einer Remote-Verbindung anzugeben sind. TightVNC fordert keine Windows-Anmeldung.

TightVNC-Server02

Betrieb des TightVNC-Servers

Unter Windows läuft der TightVNC-Server am besten als Windows-Service (Dienstname: tvnserver) der automatisch gestartet wird.

Die Standard-Installation (Version 2.8.8) veranlasst das Starten des TightVNC-Service über einen Registry-Eintrag:

TightVNC Server Start

TightVNC Remote Client

Es gibt TightVNC-Clients für Windows, Unix und in der Java-Version.

Als Client für iOS (iPad, iPhone) wird die App “Remote Ripple“von GlavSoft empfohlen, die aber kostenpflichtig (Euro 3,49) ist.

Installation unter Windows

Unter Windows wird der TightVNC-Client mit dem gleichen Installations-Package installiert wie der TightVNC-Server. Nur so können die spezielle Verschlüsselung und die speziellen Zusätze zum VNC-Protokoll genutzt werden.

Betrieb unter Windows

Der TightVNC-Client heisst “Viewer” und fragt bein Aufruf nach der IP-Adresse des TightVNC-Servers zu dem eine Remote-Control-Verbundung hergestellet werden soll. Ggf- ist das Passwort einzugeben.

Der TightVNC-Viewer macht keine Windows-Anmeldung, sondern leitet die vorhandene lokale Windows-Session auf “Remote” um. Deshalb bleibt der lokale Windows-Bildschirm weiterhin nutzbar; z.B. für einen Video-Player, den man nur remote steuern möchte, das Video selbst aber über den lokalen Bildschirm geniessen möchte.

Computer: Remote Control – Fernsteuerung

Computer Fernsteuerung – Remote Control

Um einen Computer von einem anderen “fern zu steuern”, muss es eine Verbindung zwischen diesen Computern geben.

Diese Verbindung wird über des Protokoll TCP/IP hergestellt; d.h. wir können innerhalb eines LANs von einem Computer (z.B. am warmen Schreibtisch) einen andren Computer (z.B. einen ohne Bildschirm etc. oder einen der draussen in der Kälte auf der Terrasse  steht) fernsteuern.

Um das heimische LAN von unterwegs über das Internet zu erreichen, wäre ein VPN-Tunnel das Mittel der Wahl.

Der Fernsteuerungs-Computer (Client, Viewer) kann möglicherweise auch ein Tablet (iPad oder Android) sein. Der ferngesteuerte Computer (Server) muss so ausgerüstet sein, dass die gewünschten Applikationen darauf laufen (z.B. ein Windows-Computer, der mit einer QHY PoleMaster Kamera verbunden ist).

Remote Control Funktionen

  • Fernsteuerung (Display, Tastatur, Maus)
  • File Transfer
  • Clipboard ?
  • Sound ?
  • ???

Lösungen zur Fernsteuerung

Zur Fernsteuerung von Computern gibt es verschiedene Lösungen:

Protokolle für Remote Control:

  • RDP    Remote Desktop Protokoll
  • VNC    Virtual Network Computing

Fernsteuerungs-Server

Standard für Remote Control ist die Verwendung des Protokolls RDP. Das läuft über TCP/IP und verwendet den Port 3389

Microsoft Remote Desktop

Auf Windows-Computern kann man Microsofts “Remote Desktop” verwenden, was aber von Microsoft nur auf Pro-Editionen (z.B. Windows 10 Pro) unterstützt wird.

stascorp

Falls man keine Windows-Pro Edition hat, soll angeblich die RDP-Wrapper von stascorp helfen. Leider funktioniert das auf meinen Windows 10 Computern nicht. Ich sehe immer  “Listener state: Not listening”, was im zahlreichen Internet-Beträgen als bekanntes Problem bei Windows 10 Creator’s Update beschrieben wird.

TightVNC

Auf Windows-Computern kann man auch TightVNC verwenden, was auf allen Editionen von Windows funktioniert und auch kostenlos ist.

 

Fernsteuerungs-Client für den iPad

Für den iPad gibt es eine kostenlose App namens “VNC Viewer“, die auf dem iPad ohine zeitlöiche und ohne funktionale Einschränkungen nutzbar ist.

Auch auf dem iPad ist die Microsoft App “RD Client” verfügbar.

 

Fernsteuerungs-Client für das Windows-Notebook

Als Remote Client auf einem Windows-Notebook setzt man der Einfachheit halber auch die Client-Software, die zur Server-Software angeboten wird, ein. Also:

  • Microsoft Remote Desktop
  • TightVNC
  • xxx

 

Computer: Remote Control mit RealVNC

Computer: Remote Control mit RealVNC

Zur Fernsteuerung/Fernwartung (“Remote Control“) der von mir betreuten PCs setzte ich versuchsweise mal RealVNC ein, da der Remote Desktop bei Windows Vista Home Premium ja nicht mehr enthalten ist. VNC als solches ist zwar OpenSourceSoftware, einige der diversen daraus entstandenen Software-Produkte aber nicht.

Eine kostenfreie Lösung für die Fernsteuerung ist RealVNC  Home, die kostenfrei ist für “non-commercial use” und auf 5 remote Computer und 3 User limitiert ist.
Mit einem Server “VNC Connect” und einem Client “VNC Viewer”.

  • Website:  http://www.realvnc.com
  • VNC Connect und VNC Viewer Version: 6.1.1
  • Server-Betriebssysteme: Windows, macOS, Linux, Raspberry Pi,…
  • Client-Betriebssysteme: Windows, macOS, Linux, Raspberry Pi, iOS, Android,…

RealVNC benutzt das standardisierte Protokoll VNC. Es ermöglicht das Darstellen und Steuern des Bildschirminhalts, der Tastatur und der Maus eines entfernten Computers.

Auf dem Windows.Computer, der ferngesteuert werden soll, muss der sog. “VNC Connect” installiert sein.

Der Computer, der die Fernsteuerung vornehmen soll, benötigt  den sog. “VNC Viewer”.

RealVNC Remote Desktop Server

Installation des Servers: VNC Connect

Für die Installation des Servers “VNC Connect” benötigt man einen Account bei RealVNC  für Home, Professional oder Enterprise.
Nur “Home” ist kostenfrei.

Betrieb des Servers: VNC Connect

Unter Windows läuft der VNC-Server am besten als Windows-Service der automatisch gestartet wird.

RealVNC Remote Client

Es gibt Clients “VNC Viewer” für Windows, macOS, Linux, Raspberry Pi und einige Unix-Varianten.

Installation des Clients VNC Viewer unter Windows

Unter Windows wird der VNC Viewer mit dem gleichen Installations-Package installiert wie VNC-Connect. Nur so können die spezielle Verschlüsselung und die speziellen Zusätze zum VNC-Protokoll genutzt werden.

Betrieb unter Windows

Der VNC-Client heisst “VNC Viewer”.

Der VNC-Viewer macht keine Windows-Anmeldung, sondern leitet die vorhandene lokale Windows-Session auf “Remote” um. Deshalb bleibt der lokale Windows-Bildschirm weiterhin nutzbar; z.B. für einen Video-Player, den man nur remote steuern möchte, das Video selbst aber über den lokalen Bildschirm geniessen möchte.

 

 

Computer: Remote Control – Windows Remote Desktop RDP

Computer: Remote Control mit Microsoft Remote Desktop

Microsoft Windows unterstützt die Fernsteuerung durch das sog. “Remote Access” und einen Remote Desktop Client.

Das Remote Desktop Protocol (RDP) ist ein proprietäres Remote-Desktop-Protokoll von Microsoft. Es ermöglicht das Darstellen und Steuern des Bildschirminhalts eines entfernten Computers.

Auf dem Windows.Computer, der ferngesteuert werden soll, muss in dr Konfiguration die sog. “Remote Access Verbindung” zugelassen werden.

Der Computer, der die Fernsteuerung vornehmen soll, benötigt  den sog. Remote Desktop Client “RDP Client”.

Wie in früheren Versionen muss ein PC die Editionen Pro oder Enterprise ausführen, damit man eine Remotedesktop-Verbindung zu ihm aufbauen kann. Dagegen ist der Client weiterhin Bestandteil aller Windows-Editionen.

Remote Desktop-Verbindungen zulassen

Standardmäßig sind  Remotedesktop-Verbindungen deaktiviert, so dass man es auf einem Rechner erst konfigurieren muss, um den Remote-Zugriff zu erhalten. Dies kann man wie gewohnt über die Systemsteuerung erledigen, und zwar unter System und Sicherheit => System => Remoteeinstellungen. Wobei dies mit Windows 7 Home oder Windows 10 Home nicht möglich ist. Microstoft erlaubt dies erst ab der Pro-Edition.

Quelle: https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/remotedesktop-verbindungen-windows-10-konfigurieren

Wenn man auf diese Weise die Remotedesktop-Verbindung zugelassen hat, werden automatisch die erforderlichen Freischaltungen in der Windows Firewall vorgenommen. Dies kann man nachkontrollieren: Sytemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows-Firewall -> Apps über die Firewall kommunizieren lassen (“zulassen”):

RemoteDesktopFirewall

Wenn dann der RDP-Client (mstsc.exe) auf einem anderen Computer gestartet wird, erfolgt ein Windows-Login über die Remote-Verbindung. Die ggf. zuvor vorhandene lokale Windows-Anmeldung wird automatisch beendet. Dies ist für bestimmte Remote-Anwendungen unpassend (z.B. Video-Player wo das Starten eines Films zwar remote erfolgen soll, das Abspielen dann aber auf dem lokalen Groß-Display (Fernseher) erfolgen soll.
Um beide Sitzungen gleichzeitig zu erlauben (lokale und remote Sitzung), gint es einen sog. “Universal Termsrv.dll Patch”, den ich noch nicht ausprobiert habe.

Ausserdem wird in Windows-Service für Remote Desktop gestartet.

RemottDeskopService

Wenn dieser Windows-Dienst “Remotedesktopdienste” (interner Name: TermService) nicht gestartet ist, können keine Remote-Verbindungen zu diesem Computer aufgebaut werden.
Gestartet wird dieser Dienst durch: svchost -k NetworkService

Remote Desktop Client

Möchte man eine RDP-Verbindung zu einem entfernten Rechner aufbauen, dann wird man dafür in der Regel den Microsoft Desktop-Client bemühen (siehe dazu auch: RDP-Client konfigurieren: Anzeige, Audio, USB, Laufwerke). Der lässt sich nicht so einfach ausfindig machen, weil er standardmäßig nicht im Startmenü enthalten ist, auch nicht unter Alle Apps.

Wenn man den Client nicht auf einem “normalen” Weg findet, kann man ihn immer mit mstsc.exe im “Ausführen” Fenster  Win+R. aufrufen. Anschließend kann man Shortcuts etc. dafür anlegen.

Quelle: https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/remotedesktop-verbindungen-windows-10-konfigurieren

Man kann als RDP-Client auch einen iPad verwenden……

Computer: Windows Boot Manager

Machmal möchte ich die Möglichkeit haben, auf meinen aktuellen Computern (zur Zeit Windows 10) auch andere Betriebssystem starten (“booten”) zu können.

Sei es dass ich Computer mit älteren Betriesbsystemen gesichert habe und dann doch noch mal das eine oder andere mit dem “alten” Betriebssystem zu machen, sei es dass ich tatsächlich parallel zum aktuellen “Hauptbetriebssystem” (z.Zt. Windows 10) auch mal auf was ganz anderes umschalten will z.B. Linux.

Meist habe ich das “alte Betriebsystem” auf eine externe USB-Festplatte “geklont” mit Acronis, aber wie kann ich davon wieder booten? So einfach von der USB-Platte auf einem neuen Computer mit Windows 10 booten, das funktioniert nicht richtig….

Ratschläge:

  • das Komandozeilen-Tool “bcedit”
  • das etwas komfortablere “msconfig”
  • Ein guter Alternativ-Bootmanager ist der kostenfreie EasyBCD, der über eine grafische Oberfläche verfügt.

EasyBCD

Über die EasyBCD-Optionen können Sie den Master Boot Record (MBR) gleich mitsichern lassen. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche “Add/Remove Entries”, markieren den Eintrag “Frühere Windows Version” mit der Maus und drücken auf die Schaltfläche “Delete”.

EasyBCD erfordert bootmgr, was erst ab Windows Vista standardmäßig der Fall ist. Dazu: http://reboot.pro/topic/16125-install-windows-7s-bootloader-in-a-windows-xp-system/

Mein Windows 10 bootet im sog. “EFI-Modus”, dadurch hat EasyBCD nur einen eingeschränktem Funktionsumfang….

Begriffe

  • BIOS oder EFI: Liest den MBR von der Festplatte
  • MBR = Master Boot Record
  • Boot Manager
  • Boot Loader
    • NTLDR vor Windows Vista
    • BOOTLDR  ab Windows Vista (liest die Datei \boot\bcd)
  • EFI-Modus