Computer: WordPress: OSM Open Street Map Plugin

Open Street Map Plugin für WordPress

Dieses Plugin

  • OSM Plugin Version 5.3.2 | By MiKa | zur Darstellung von GPS Tracks

ermöglicht es, eine OSM-Kate (=Map) zusammen mit einem GPS-Track in einen WordPress-Artikel einzubetten.

Installation des OSM Plugins

Zunächst läd man sich das OSM Plugin in sein WordPress.

Dann muss das OSM-Plugin aktiviert werden.

Benutzung des OSM Plugins: Die Landkarte

Um eine Landkarte (“Map”) in einem WordPress-Artikel anzuzeigen muss ein sog. OSM-Tag in dem WordPress-Artikel mit folhgendem Aufbau stehen:

Wobei “map_center” die geografische Länge und Breite des Kartenmittelpunkts sein soll und mit “zoom” die gewünschte Vergrößerungsstufe eingestellt werden kann.
Schließlich geben “width” und “height” die gewünschte Größe der Landkarte innerhalb des WordPress-Artikels an.

Achtung: Man muss mit diesen Angaben schon ein bisschen herum zirkeln, bis alles so schön aussieht, wie man es haben möchte.

Achtung: Die Angabe “height=…” muss absolut in Anzahl Pixel erfolgen, wenn man hier eine Prozentzahl angibt, erscheint eine Landkarte mit der Höge Null, also ein Strich.

So wird ersteinmal nur die Landkarte (ohne GPS Track) angezeigt. Die Anzegei erfolgt nicht im WordPress-Edit-Mode, sondern nur im View-Mode.

Benutzung des OSM Plugins: Der GPS-Track

Den GPS-Track muss man unabhängig zuvor mit einem geeigneten GPS-Logger aufgenommen haben und dann auf den Server hochladen wo das WordPress gehostet wird.

Soll auf der Landkarte dieser GPS-Track angezeigt werden, muss man entsprechend zusätzliche Angaben in dem OSM-Tag machen:

 

Astronomie: Checkliste für auswärtige Beobachtungen

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Geräteliste, Mein Workflow

19936 Unique Visitors,  28138 Page-views

Was muss ich ins Auto packen, wenn ich nach auswärts zur Sternwarte fahre?

Stand: 31.10.2019

Generell

  • Schlüssel zur Sternwarte
  • Astro-Kladde und Bleistift
  • Rotlicht-Taschenlampe
  • Rotlicht-Stirnlampe
  • Camping-Stuhl
  • Camping-Tisch
  • Regenhaube für das Teleskop
  • Warme Kleidung (Handschuhe, Mütze, Stiefel,…)
  • Kabeltrommel
  • Mehrfach-Steckdose
  • Gummiband

Computer

  • Windows-Laptop
  • Netzteil für Laptop
  • Maus für Laptop
  • Maus-Pad für Laptop
  • USB-Winkelstecker
  • Rotlicht-Scheibe für Laptop-Display
  • Laptop-Zelt
  • Software: PoleMaster, DualMotorFocus, ASCOM-Platform, EQMOD, All Sky Plate Solver, APT, Cartes du Ciel, PHD2 Guiding
  • Mobil-Telefon

Montierung

  • Dreibein-Stativ
  • Spreitz-Scheibe mit Gewindestange und zwei Muttern
  • Wasserwaage
  • Polkopf HEQ5 Pro
  • Gegengewicht
  • 12 Volt Kabel für Polkopf
  • 12 Volt Steckernetzteil
  • Synscan-Handbox
  • Serielles Kabel mit USB-Adapter zur Verbindung der Handbox mit dem Laptop-Computer
  • PoleMaster mit USB-Kabel

Teleskop

  • Das OTA Orion ED80/600
  • Guiding-Rohr
  • Guiding-Kamera mit ST4-Kabel und USB-Kabel zum USB-Hub
  • Flattener/Reducer
  • Barlow-Linse und Verlängerungshülse
  • Taukappe
  • Motor-Fokusser
  • optional: Sonnenfilter

DSLR

  • Den Kamera-Body: Canon EOS 600DA
  • T-Ring
  • Dummy-Akku zur Spannungsversorgung
  • Spezial-Netzteil zur Spannungsversorgung
  • USB-Kabel zum Anschluss an Hub bzw. Laptop-Computer
  • Speicherkarte mit viel Platz
  • Sucherfernrohr auf Blitzschuh
  • optional: Intervallometer

 

Astrofotografie: Platesolving mit ASTAP

Gehört zu: Plate Solving, Astronomie: Software-Liste
Siehe auch: Welche Sterne sind auf meinem Foto?

Die Software “ASTAP”

Die zweite Software, die ich zum Plate Solving benutze, ist “ASTAP” (Bestandteil von N.I.N.A.). ASTAP kann auch “stand alone”, verwendet werden. Die Bildquellen können ganz einfach JPG-Bilder oder FITS-Bilder sein, die irgendwo auf dem Notebook liegen (also keine Kamera, kein ASCOM, kein garnichts, einfach “Stand Alone”).

Das Plate Solving mit ASTAP leistet “near solving”, was die Angabe eines “ungefähren” Ausgangspunkts (R.A. und Dekl.) sowie die Angabe der  Bildgröße (Bildhöhe) in Grad  ( verlangt. Ebenfalls ist ein “blind solving” mit ASTAP möglich. Dafür ist die Angabe von Pixelsize und Focal Length erforderlich.

Als Ergebnis des Solven werden die Koordinaten des Bildmittelpunkts, der Drehwinkel und der Abbildungsmaßstab bzw. das Gesichtsfeld (FoV) ermittelt.

Bezugsquelle

https://www.hnsky.org/astap.htm

Copyright (C) 2018, 2019 by Han Kleijn, www.hnsky.org.

  • ASTAP Version 0.9.275 (stand alone version)
  • Index Files

Kompatibilität mit PlateSolve2

Wenn man das EXE-File umbenennt in “Platesolve2.exe” kann man ASTAP identisch verwenden. Also:

  • PlateSolve2 mit APT
  • PlateSolve2 mit SGP
  • PlateSolve2 mt XYZ

Installation von ASTAP

ASTAP installiert man, indem man das Setup-Programm astap_setup.exe ausführt. Das ausführbare Programm ist dann “D:\bin\astap\astap.exe”.

Automatisch werden bei der Installation auch das Utility DCRAW.exe und die Index-Files in den Ordner “D:\bin\astap” kopiert.

Bildbeschreibung: ASTAP Setup

ASTAP_Setup_01.jpg

ASTAP Setup

Andere Stern-Kataloge?

Gibt es noch andere Stern-Kataloge als die mit gelieferten???

Erste Schritte zum Plate Solving mit ASTAP

Dann kann’s losgehen: Ich nehme (Menü -> File -> Load FITS or other format) ein vorhandenes Astrofoto: DK_20170708_01380.jpg, das ich am 8. Juli 2017 mit der Sony NEX-5R und einem 135mm Objektiv aufgenommen habe.

Dieses Foto wird zunächst in den sog. “Viewer” geladen – das kann einen Moment dauern.

ASTAP_Load_01

Um die Parameter für das Plate Solving einmal einzustellen, klicken wir auf die Schaltfläche mit dem Symbol “Großes Sigma”. Dadurch öffnet sich ein neues Dialogfeld wo wir auf den Reiter “Alignment” gehen:

ASTAP_Alignment_01

Hier gibt es jetzt vier Möglichkeiten (Radio Buttons), das “Alignment” durchzuführen:

  • Star Alignment
  • Astrometric Alignment
  • Use local Astrometry.net
  • Manual, one star

Wir probieren mal das “Astrometric Alignment” aus.

Dazu müssen wir angeben:

  • die “Field height image in Grad” angeben. also im Beispiel 6,6 Grad
  • die ungefähre Rektaszension (alpha) und Deklination (delta) – da wir hier ein “Near Solving” haben. Also: Alpha = 20h 51m, Delta = 46° 13′

Danach klicken wir ganz rechts auf die Schaltfläche “Solve current image”

ASTAP_Alignment_02

Und nach ganz kurzer Zeit erhält man das Ergebnis:

ASTAP_Alignment_03

Weitere Funktionen von ASTAP

  • Die Stand Alone Version selbst hat keine ASCOM Funktionen (z.B. Steuerung von Kameras und Montierungen).
  • Integration in Host-Software wie APT, SGP etc.
  • Nur in den eingebauten Versionen (z.B. Host-Software APT oder N.I.N.A.) werden Plate-Solving-Ergebnisse an die Host-Software zurückgegeben und können dort zeitnah weiterverwendet werden; z.B. zum genaueren Positionieren des Bildausschnitts (sog. “Framing”).

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Dies stammt aus dem Artikel über Platesolve2:

  • Gesichtsfeld ca. 9,9° x 6,6°
  • Bildmitte ca. 20h 51m, +46° 13′
PlateSolve2-01.jpg

Platesolve2-01: Plate Match Found

Bei den “Starting Parameters” muss das Gesichtsfeld (hier: 9×6 degrees) eingetragen werden.
Meine Astrofotos werden meist nach 5 bis 10 Sekunden “gesolved” d.h. Rektaszension und Deklination des Bildmittelpunkts sowie der Drehwinkel gegen die Nordrichtung werden angzeigt.

Edit Parameters

Hier gebe ich an, ob als Katalog der APM oder der UCAC3 benutzt werden soll und das dazu geltende Äquinoktikum (J2000).

Da bei Digitalkameras Sterne oft etwas gößere “Bobbels” werden, stelle ich die “Max Star Size” von 6 auf 12 hoch. Wenn dann andere Objekte als Sterne erkannt werden, war der Wert zu groß.

Die “Detection Threshold” sorgt dafür, das Rausch-Artefakte nicht als ganz schwache Sterne missverstanden werden. Da meine Digitalkamera deutlich rauscht, stelle ich den Wert von 6 auf 8 hoch. Dadurch werden weniger Sterne erkannt. Wenn es zu wenig werden, hat man den Wert zu groß eingestellt.

Wenn ich einen Haken bei “Highest Accuracy Plate Solution” setze, stürzt der PlateSolve2 ab.

Auch die Default Location (geografische Breite und Länge) des Beobachtungsorts können hier angegeben werden.

PlateSolve2-02.jpg

Platesolve2-02: Parameters

Was kann ich damit anfangen?

  1. Als unmittelbares Ergebnis des Plate Solving bekomme ich angezeigt:
    1. Koordinaten des Bildmittelpunkts (R.A. und Dekl.)
    2. Pixel Size
    3. Drehwinkel
    4. Gesichtsfeld 9,97° x 6,62°
    5. Anzahl der gefundenen Sterne: 12 (die haben auf dem Bild einen kleinen Kreis)
    6. Wurzel aus der Summe der quadratischen Abweichungen (RMS): 2.022″
  2. Wenn ich auf die Schaltfläche “Show Image” drücke, kann das Bild mit gewissen Zusatzinformationen betrachtet werden.
    1. Ich kann mit der Maus über das Bild fahren und sehe unten die Koordinaten
    2. Ich kann mir die im Bild erkannten Sterne als Kreuze (waagerecht/senkrecht) anzeigen lassen
    3. Ich kann die benutzen Katalog-Sterne als Kreuze (45°) anzeigen lassen
    4. Ich kann mir die “gematchten” Sterne mit kleinen Kreisen anzeigen lassen
PlateSolve2-03.jpg

Platesolve2-03: Show Image

Astronomie: Der Null-Meridian (Greenwich)

Gehört zu: Zeitmessung und Navigation

Der Nullpunkt für die Längenmessung

Für die Messung der geografischen Breite ist ja der Erdäquator eine natürliche Referenz.

Für die geografische Länge braucht man aber irgendeinen Null-Meridian, wobei eigentlich kein besonderer dafür prädestiniert ist. So ein Null-Meridian muss also willkührlich festgelegt werden.

Historisch hatte jedes Land, das etwas auf sich hielt, einen eigenen Null-Meridian definiert.

Der Meridian von Paris

Sehr verbreitet war in Europa zunächst der Meridian von Paris.

Der Meridian des Pariser Observatoriums liegt: 2° 20′ 14.025″ östlich von Greenwich

Der Meridian von Greenwich

Erst 1884 wurde auf einer internationalen Konferenz in Washington der Meridian der Sternwarte Greenwich als für alle verbindlicher Null-Meridian festgelegt.

Der heute gültige Nullmeridian des WGS84-Bezugsystems ist überhaupt nicht mehr fest an die Erdoberfläche gebunden, sondern ein modelliertes Geodätisches Datum, da Meridiane in genauerer Rechnung aufgrund von Gezeitenkräften, Polbewegung und Kontinentalverschiebung nicht oberflächen-ortsfest sind.

Der Altonaer Meridian

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Altonaer_Meridian

Historisch interessant ist auch der sog. Altonaer Meridian, der durch den Astronomen und Geodäten Heinrich Christian Schumacher als Basislinie für die Vermessung des Dänischen Gesamtstaates und Altona sowie für die topografische Aufnahme von Holstein, Hamburg und Lauenburg nach dem Triangulationsverfahren festgelegt wurde.

Die seinerzeit von Schumacher 1821 eingerichtete Altonaer Sternwarte befand sich an der südlich der erwähnten Haltestelle gelegenen Straße Palmaille (Haus Nr. 9 / Olbersweg). Am Hang zur Elbe, unterhalb dieses Ortes befand sich früher eine weitere Markierung.

Der Altonaer Meridian ist heute durch eine an der Haltestelle Königstraße der Hamburger S-Bahn (Ausgang Struenseestraße) in den Boden eingelassene Bronzeschiene mit der Inschrift “Altonaer Meridian 0s 30’ 25’’ östlich von Paris” markiert. Eine senkrechte Fortsetzung verläuft an der Wand des Haltestellenbauwerkes, neben der sich noch eine Gedenktafel für Heinrich Christian Schumacher befindet.

Bildbeschreibung: Foto von der im Gehweg eingelassenen Schiene

20191017_Altonaer_Meridian.jpg

Altonaer Meridian

 

 

Astronomie: The Astro Zone System

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: Bildbearbeitung, Schärfen, Entrauschen

Quelle: Youtube-Video von Frank Sackenheim

Das Prinzip der vier Zonen

Ein typisches Astrofoto eines Deep-Sky-Objekts hat Bereiche verschiedener Qualität, die wir möglicherweise unterschiedlich bearbeiten wollen.

Sichtbar machen kann man diese “Zonen” z.B. mit Adobe Photoshop auf folgende Weise:

  • Wir öffnen ein geeignetes Astrofoto
  • Wir wandeln das Photo in Graustufen um ( Bild -> Modus -> Graustufen)
  • Wir machen eine sog. Tontrennung in vier Stufen (Bild -> Korrekturen -> Tontrennung)

Andere Photoshop-Versionen:

  • Die Funktion “Tontrennung” heist in der englischen Version “Posterize”
  • In Photoshop CS2 findet man das unter Bild -> Anpassen -> Tontrennung

Dann haben wir vier Bereiche “Zonen” in unserem Bild. Dieser Ansatz stammt von Ron Wodaski, der dies “Vier-Zonen-System” nennt. Die vier Zonen sind:

  1. Der Hintergrund “Zone 1 (Dunkelbereich)” soll – ohne Rauschen – sehr dunkel sein
  2. Gebiete mit schwachen Nebeln “Zone 2 (Dunkelgrau)” haben ein schlechtes Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) und können nicht geschäft, sondern nur entrauscht werden.
  3. Gebiete mit stärkeren Nebeln “Zone 3 (Hellgrau)” haben ein gutes Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) und sollten geschärft werden.
  4. Die ganz hellen Bereiche “Zone 4 (Hell)” das sind überwiegend die Sterne, die haben ein super-gutes SNR und sollten ebenfalls nicht entrauscht werden…

Die Bildbearbeitung

Nachdem wir uns das Prinzip der vier Zonen so klargemacht haben, geht es an die (ggf. unterschiedliche) Bearbeitung der vier Zonen. Dazu laden wir das ursprüngliche Astrofoto (in Farbe) in Photoshop.

Die vorbereitende Bildbearbeitung

Bevor wir die vorgestellten Zonen selektiv betrachten, beginnen wir die Bildbearbeitung ganz “konventionell”:

  • Die Einzelaufnahmen sollten im RAW-Format (d.h. 16 Bit Tiefe) vorliegen
  • Stacken der einzelnen Frames (mit Darks, Flats und Bias Frames)
  • Rand abschneiden (sonst haben wir möglicherweise einen komischen Effekt links im Histogramm)
  • Stretchen – dabei einen “weisen” Schwarzpunkt setzen (weise = nach rechts ans Gebirge heranfahren, aber etwas Abstand halten)

Die Bearbeitung der vier Zonen

Die Zonen 1 und 2 müssen im Wesentlichen entrauscht werden; Zone 2 vorsichtiger als Zone 1.
Die Zonen 3 und 4 müssen im Wesentlichen geschärft werden: Zone 3 klaro, Zone 4 wie ???

Um eine getrennte Bearbeitung von Zone 1 und 2 einerseits von Zone 3 und 4 andererseits zu erreichen, verwenden wie eine Luminanzmaske.

Als Luminanzmaske nehmen wir einfach das Bild selbst als Maske. Das machen wir so:

  • Das ganze Bild auswählen (Strg-A)
  • Das ausgewählte Bild in die Zwischenablage übertragen (Strg-C)
  • Eine leere Maske hinzufügen:  Unten das Symbol “Ebenenmaske hinzufügen”
  • In die leere Maske zum Bearbeiten hineingehen (Alt-Klick)
  • Die Zwischenablage in die leere Maske einfügen (Strg-V)

Bearbeiten von Zone 1 und Zone 2

Ebenenenmaske

Zum Entrauschen (für Zone 1 und 2) müssen wir die Lumanzmaske invertieren (Strg-I).
Die Luminanzmaske sollten wir durch manipulieren am Histogramm (Schwarzpunkt bzw. Weisspunkt verschieben) und durch Weichzeichnung (Gaußscher Weichzeichner) noch etwas verbessern, bevor wir sie zur Bildbearbeitung benutzen.

Entrauschen

Welchen Rauschfilter nehmen wir dazu? Es gibt viele Rauschfilter; alle arbeiten im Prinzip so, das sie die Auflösung verringern; d.h. also etwas “glätten”. Die Unterschiede bei den verschiedenen Rauschfiltern liegen im Wesentlichen bei den Argorithmen nach denen sie die Bildteile auswählen auf die sie wirken sollen. Da wir dafür extra eine schöne Ebenenmaske erstellt haben, genügt zunächt ein ganz einfacher Rauschfilter z.B,:

Photoshop Menüleiste -> Filter -> Rauschfilter -> Rauschen entfernen

Bearbeiten von Zone 3 und Zone 4

Ebenenmaske

Um Zone 3 und 4 isoliert zu bearbeiten, nehmen wie wiederum die Luminanzmaske; diesmal aber ohne sie zu invertieren. Ggf. wollen wir die Luminanzmaske noch leicht modifizieren indem wir im Histogramm die Schwarz- und Weisspunkte verschieben und schließlich einen Gaußschen Weichzeicher einsetzen.

Schärfen

Welchen Schärfungsfilter nehmen wir dazu?

Photoshop Menüleiste -> Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Unscharf maskieren…

Die abschließende Bildbearbeitung

Die entrauschten Zonen 1 und 2 müssen mit den geschärften Zonen 3 und 4 nun zusammengesetzt werden.

Physik: Quantenmechanik

Gehört zu: Physik
Siehe auch: LaTeX

Max Planck konnte im Jahre 1900 ein Strahlungsgesetz entwickeln, das zeigt welche Strahlungsenergie ein “Schwarzer Strahler” einer bestimmten Temperatur (T) in Anhängigkeit von der Wellenlänge (oder Frequenz “ν”) der Strahlung aussendet.

Die früheren Formeln (Hypothesen) z.B. von Rayleigh-Jeans waren nur Teilerfolge, da sie in der sog. “Ultraviolettkatastrophe” endeten.

Plancks Strahlungsgesetz ist eigentlich nur eine Formel wie viele andere in der Physik auch, die endlich die Verteilung der Strahlungsenergie in Abhängigkeit von der Wellenlänge/Frequenz der Strahlung “richtig” darstellt.

\( \Large \frac{8 \cdot \pi  \cdot h \cdot \nu^3}{c^3} \cdot \frac{1}{e^\frac{h \nu}{k T} – 1}\)

In Plancks Formel kommt eine vom ihm so genannte “Hilfskonstante” h vor, die später als das legendäre Plancksche Wirkungsquantum interpretiert wurde.

Häufig hört man, dass aus dieser Formel angeblich die Übertragung der Energie in sog. Quanten (ganzzahlige Vielfache  von h mal ν) folgt. Das kann man aber aus der Formel selbst überhaupt nicht ableiten. Vielmehr ist es so, dass Planck (angeblich) auf diese Formel kam indem er elektromagnetische Strahlung (das Licht) als Teilchen modellierte, die sich wie ein Gas verhalten sollten. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten solcher Teilchen modelliert Planck als unterschiedliche Wellenlängen der Strahlung…

Ein solches Teilchen sollte eine von der Frequenz seiner Strahlung abhängige Energie haben. Das ist die zentrale Formel (Quantenhypothese) von Planck:    \(E = h \cdot \nu \)

Die Formeln für das Strahlungsgesetz hat Planck zunächst durch Probieren herausgefunden und dann später eine Herleitung auf Basis seiner Quantenhypothese gefunden.

Planck glaubte jedoch damals noch nicht an eine allgemeine Quantelung, diese war nur eine Annahme, um die Theorie in Einklang mit den Messungen bringen zu können. Der Erfolg der Planck-Theorie brachte Niels Bohr jedoch dazu, die Quantelung des Lichts auch für die Elektronenzustände in seinem Atommodell anzunehmen.

Quelle: http://www.quantenwelt.de/quantenmechanik/historisch/schwarze_korper.html

Siehe auch: Wiensches Verschiebungs Gesetz, Stefan-Bolzmann….

Computer: Windows 7 in einer Virtual Machine unter Windows 10

Siehe auch: Migrating from Windows 7 to Windows 10

Mehrere Betriebssysteme

Wenn man bei einer Migration auf Windows 10 dennoch Windows 7 noch zur Sicherheit quasi als Notlösung irgendwie behalten möchte, gibt es ja zwei grundsätzliche Möglichkeiten:

  • Windows 7 als zweites Betriebssystem – beim Booten des Systems auszuwählen
  • Windows 7 als Virtuelle Maschine unter Windows 10

Installationsdatenträger für Windows 7

In beiden Fällen benötigt man einen Datenträger (z.B. DVD oder ISO) von dem man sein Windows 7 installieren kann.

So einen Datenträger kann man kostenlos bekommen. Etwa hier:

https://www.chip.de/artikel/Windows-7-Neu-installieren-mit-kostenlosem-ISO_139908928.html

Virtuelle Maschinen

Man kann ja unter Windows 10 sog. “Virtuelle Maschinen” laufen lassen. Lösungen für “Virtuelle Maschinen” sind gibt es viele, z.B.:

  • Microsoft: Windows Virtual PC
  • Oracle: VM VirtualBox
  • VMWare: VMWare Workstation

Den VMWare Workstation Player bekommt man kostenlos bei:

https://www.vmware.com/de/products/workstation-player.html

Infos zu VMWare auch bei: https://www.chip.de/downloads/VMware-Player-Workstation_12994646.html

Definition einer Virtuellen Maschine

Wenn man den VMWare Workstation Player gestartet hat, muss man zuerst seine “Virtuelle Maschine” definieren.
Ich habe z.B. folgende Einstellungen verwendet:

Bildbeschreibung: VMWare Settings  (VMWare-Settings.jpg)

VMware Settings.jpg

VMware Workstation Player Settings

Danach muss man in der (noch leeren) virtuellen Maschine das gewünschte Betriebsystem (hier: Windows 7) installieren. Das geht ganz genau so wie die Windows-Neuinstalltion auf einem (realen) Computer…

Das Ganze ist zwar etwas “fummelig”, aber wenn man es einmal gemacht hat, hat dann jederzeit auf Knopfdruck ein Windows 7 zur Verfügung.

Astronomie: Erdschattenbogen

Gehört zu: Beobachtungsobjekte

Kurz nach Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang kann man der Sonne gegenüber am Horizont den sog. Erdschattenbogen beobachten.

Man muss eigentlich nur wissen, dass es soetwas gibt und einen freien Blick auf den Horizont haben. Die Luft sollte auch relativ klar sein.

Ich habe es sehr schön in Namibia fotografieren können.

Bildbeschreibung: Panoramaaufnahme des Osthorizonts kurz nach Sonnenuntergang im Westen

DK_20170918_2058-2069_stitch.jpg

Namibia 2017: Erdschattenbogen

Astronomie: Nova Cygni 1975

Gehört zu: Welche Beobachtungsobjekte

Im Jahre 1975, als ich eigentliche eine astronomische Pause hatte, habe ich doch bei einem kurzen Blick auf den Sternehimmel im Sternbild Cygnus einen Stern gesehen, der da nicht hingehörte – nach meiner Grundlehre im Sterne-Gucken im Bremer Olbers-Planetarium.

Mein Bruder konnte mir dann telefonisch bestätigen, dass es sich um eine Nova handelte. Er selbst war seiner Zeit auf der Jagd nach dem Kometen West.

Nova Cygni 1975: Rektaszension 21h 11m 36.6s, Deklination +48 Grad 09 Minuten und 02 Sekunden