Astronomie: Software Regim

Gehört zu: Bildverarbeitung
Siehe auch: PixInsight, Fitswork

Was ist Regim?

Regim ist eine kostenlose Software des Entwicklers Andreas Röring.

Regim benötigt die Java Runtime Umgebung und läuft damit auf Windows, Linux und MacOS.

Allerdings ist die Benutzeroberfläche nach heutigen Maßstäben recht schlicht.

Auch ist Regim insgesamt recht langsam.

Probleme gibt es auch bei einigen Varianten der Bildformate TIFF und auch FITS.

Download der Software: https://www.andreasroerig.de/regim/regim.xhtml

Download der Dokumentation: https://www.andreasroerig.de/content/regim/regim.pdf

Version: 3.8 (5.1.2019)

Besondere Funktionen von Regim

Installation und Aufruf von Regim

xyz

Bekannte Probleme mit Regim

Bildformate TIFF und FITS

Java Heap Space

Links zu Regim

AstroHardy 23.01.2014: Vorbereitung von FITS-Dateien in Fitswork für Regim

AstroHardy 20.01.2014:  Automatische Farbkalibrierung mit Regim  Remove Gradient & B-V-Color Calibration

AstroHardy 19.01.2014: Farbkalibrierung mit Regim und Gimp

AstroCologne 09.09.2019: Richtige Farben in Deep-Sky-Bildern

AstroCologne 01.09.2011: Regim Tutorial Teil 1  Stacking

AstroCologne 01.09.2011: Regim Tutorial Teil 2 Fortsetzung des Stacking von Teil 1

Stacking mit Regim

Regim starten und in der Menüleiste “Preprocessing” anklicken. Dann im Drop-Down-Menü nochmals “Proprocessing” auswählen….

Eingabe für das Stacking sind:

  • LIght Frames  (Format FIT oder RAW,…)
  • Dark Frames
  • Flat Frames
  • “Flat Darks” d.h. Bias Frames

Ausgabe beim Stacken ist:

  • Ergebnisdatei FIT
  • Save as: Ergebnisdatei 16 Bit TIFF

Background Extraction / Gradient Removal mit Regim

Wir haben nun das Stacking bereits durchgeführt und haben also eine sog. “Summendatei”.

Als nächsten Schritt glätten wie den Hintergrund d.h. “Background Extraction” bzw. “Gradient Removal”. Der übernächste Schritt behandelt dann die Farben.

Als Eingabe benötigen wir eine Summendatei, die noch nicht gestretched ist, sich also noch in linearem Zustant befidet. Am Besten im Format TIFF.

Dann rufen wir die Funktion Gradient Removal auf indem wir in der Regim-Menüleiste auf “Edit” klicken und dann im Drop-Down-Menü “Remove Gradient” auswählen.

Daraufhin escheint eine kleine Dialogbox (Titel Remove Gradient) mit den Schaltflächen “Generate”, “Execute” und “Exit”.

Bevor wir auf “Generate” klicken füllen wir die Eingabefelder:

  • Number of Samples:   z.B. 21
  • Blur Radius: z.B. 11
  • Background: auto/Manuell

Wenn diese Eingabefelder gefüllt sind, können wir auf die Schaltfläche “Generate” klicken. Es werden dann etsprechend den Eingaben Messpunkte für den Hintergrund (Background) gesetzt.

Wenn die Messpunkte für den Hintergrund O.K. sind, können wir auf “Execute” klicken. Das dauert ein klein wenig und am Ende haben wir drei Fenster (Originalbild, Bild nur mit dem Hintergrund, Bild mit dem entfernten Hintergrund). Die Bilder sind noch linear; d.h. zum Betrachten müssen wir den rechten Regler ziehmlich weit aufdrehen.

Wir klicken nun auf die Schltfläche “Exit” (sonst geht’s nicht weiter).

Wir können dann die nicht benötigten Fenster schießen und das Ergebnis als 16 Bit TIFF abspeichern.

Da Regim nicht so wahnsinnig stabil läuft, ist das Abspeichern eines solchen Zwischenergebnisses immer sehr zu empfehlen.

Farbkalibrierung mit Regim

Auf der Regim-Menüleiste klicken wir auf “Color” und in dem Dropdown-Menü dann auf “Automatic B-V Color Calibration” oder “Manual B-V Color Calibration”…

Die Idee ist, den Farb-Index (B-V-Index) eines oder mehrerer Sterne im Feld heranzuziehen für die Farbkalibrierung des Bildes.

 

Astronomie Software KStars

Gehört zu: Astro-Software
Siehe auch: INDI, StellarMate, ASIair

KStars was ist das?

KStars ist eine Astronomie-Software, die einerseits als schönes Planetarium-Programm fungiert, andererseits die astronomischen Geräte (Montierung, Kameras, …) steuern kann und dabei diverse nützliche Zusatz-Funktionen hat, wie beispielsweise

  • Plate Solving
  • Polar Alignment
  • Fokussierung

Zu diesem Behufe enthält KStars ein Module names Ekos, welche als INDI-Client mit einem INDI-Server spechen kann.

KStars gibt es für Windows, MacOS und Linux.

Die aktuelle Version von KStars ist 3.3.9 (Jan 2020).

Erste Schritte mit KStars

Die Sprache von KStars ist manchmal komisch bis gewöhnungsbedüftig. Beispielsweise gibt es in der deutsche Version so etwas wie “STF” auf das ich mir so überhaupt keinen Reim machen konnte. Im Englischen heist das “FoV” – aha: “Field of View”, also “Gesichtsfeld”- aber KStars denkt “Sichtfeld”. abgekürzt “STF”.

Wie schalten wir die Sprachen bei KStars um?????

Große Frage – nicht bei den KStars-Einstellungen, sondern im Menü “Help -> Switch Application Language”

Ekos

Eine wesentliche Funktion von KStars auf dem Windows-Computer ist ja, das Modul “Ekos” aufzurufen und damit das Astro-Equipment zu steuern. Das setzt voraus, das wir unsere Astro-Geräte mit einem INDI-Server verbunden haben.

 

 

Astronomie Software: N.I.N.A.

Gehört zu:  Astro-Software
Siehe auch:  INDI, KStars, Ekos

N.I.N.A. steht für “Nighttime Imaging ‘n’ Astronomy

N.I.N.A. is an open source software released under the GNU General Public License v3.

N.I.N.A. – Versionen    1.9 vom 12. Oct. 2019

N.I.N.A. läuft auf Microsoft Windows und benutzt ASCOM.

Website: https://nighttime-imaging.eu/

Siehe auch: Platesolving mit ASTAP

Platesolving:

  • ASTAP
  • astrometry.net
  • Platesolve2 von Planewave
  • All Sky Plate Solver

 

Astronomie: Computer StellarMate

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: Polar Alignment, ASIAir, INDI, KStars

Kleine Astrofotografie-Computer

Anstelle von ausgewachsenen Windows-Computersn hört man in letzter Zeit (heute ist Juli 2019) immer öfter von kleinen Geräten, wie “StellarMate” (von der Firma Ikarus Technologies), die den “großen” Windows-Computer ablösen sollen..

StellarMate ist eine kleine Kiste (ein Rasberry Pi Computer), den man an seine Monierung bzw. das Teleskop hängt, und der einiges kann…..

Ähnliche Produkte sind u.a.

  • Celestron StarSense
  • ASIair
  • Prima Luce Eagle (mit Windows 10 Pro)

StellarMate ist ein kleiner Computer, mit dem man ohne traditionelle Computer Astrofotografie betreiben können soll – das Ding wird als “Astrofotografie-Computer” bezeichnet.

Eigenschaften des StellarMate

  • Computer: Der StellarMate-Computer basiert auf einem Raspberry PI 3B+,
  • Betriebssystem: StellerMate OS auf der Basis von LINUX
  • Astro-Plattform: INDI   (nicht ASCOM)
  • Stromversorgung des StellarMate: 5 V
    USB: Der StellarMate hat 4 USB 2.0 Anschlüsse und fungiert so also als USB-Hub
  • 1 HDMI Anschluss
  • 1 Ethernet-Anschluss
  • WiFi/WLAN: StellarMate spannt einen WLAN Access Point auf, über den sich ein Tablet mit dem StellarMate verbinden kann. Auf dem Tablet läuft dann eine StellarMate-App.
    • StellarMate kann sich auch als WLAN-Client in ein vorhandenes WLAN einmelden.
  • Kameras: StellarMate unterstützt neben ASI-Kamerasauch viele andere Kameras inkl. DSLRs.
  • Montierungen: StellarMate unterstützt und viele gängige Montierungen (siehe INDI Driver).
  • Steuerung der primären Kamera (am Teleskop) z.B. DSLR Canon EOS 600D
    Speicherung der Fotos auf der SD-Karte der Canon
  • Plate Solving:
    • Welcher Platesolver soll benutzt werden: Einstellbar: “online” d.h. über das Internet auf astromertry.net bzw. ANSVR, “offline”d.h. der Solver auf MacOS oder LINUX oder “remote” d.h. der Solver auf dem StellarMate
    • Was soll nach einem erfolgreichen Platesolving gemacht werden? (wird “Solver Action” genannt): Einstellbar: SYNC, Slew to Target, Nothing
  • Polar Alignment ….
  • Autoguiding wahlweise über ST4 oder Pulse Guiding  – mit den “internen Guider” oder auch einem externen…. (PHD2 Guiding???)
    Als Guiding-Kamera dient meine vorhandene Altair-Cam….

Offene Fragen zum StellarMate

WLAN/WiFi: nicht nur als Access Point, sondern auch als Client?  JA so ist es.

StellarMate-App: nicht nur für iOS und Android, sondern auch für Windows?

Moter Focusser: not supported

Erste Schritte mit StellarMate

Die Steuerung erfolgt ber eine App auf dem SmartPhone. Dazu muss das Smartphone per WLAN mit der ASIair verbunden werden.

Als Kameras werden Astro-Kameras (nur ASI-Kameras) und einige DSLRs (Canon) unterstützt.

  • ASI USB 3.0 cameras, ASI Mini series cameras

Das Polar Alignment konnte in früheren Versionen ausschließlich mit der “Main Camera” vorgenommen werden. Jetzt geht es auch mit der “Guide Camera”

Plate Solving

Autoguiding wird auch direkt von der ASIair gemacht es sieht so ähnlich aus wie PHD2 Guiding Vor jedem Guding wird Kalibriert.

Als “Montierung” kann man bei ASIair angeben:

  • “On Camera” wenn man über ST4 Guiden will und keine eigentliche Verbindung zur Montierung hat.
  • Der ASIair wird mit der Montierung mit Hilfe eines mitgelieferten seriellen Kabels (Montierung) mit USB an der ASIair verbunden. Man gibt dann als Monitierung nicht “On Camera” an sondern “Synscan” oder “EQMOD” (beides wird von INDI unterstützt.
  • ASIAIR control the mount through INDI. iOptron, Sky-Watcher are all tested with ASAIR by us.
  • INDI Mount support list: http://indilib.org/devices/telescopes.html

Einrichten von Stellarmate

Heute am 18.1.2020 kam der StellarMate bei mir per DHL an.

  1. Einen Account eröffnen bei stellarmate.com   (mit E-Mail Verification)
  2. Das Stellarmate-Gerät registrieren: /support/licences.html (dazu muss man die Seriennummer des Geräts eingeben)
  3. Kstars auf dem Windows-Computer aufrufen
  4. Innerhalb von KStars Ekos aufrufen: KStars-Menüleiste: Tools -> Ekos
  5. Im Ekos ein Profil einrichten; dabei
    1. INDI-Server “remote host” und dann nicht “localhost”, sondert die IP-Adresse des Stellarmate-Geräts (bei mir: 192.168.1.140)
    2. Select Devices: ….
    3. Select Telescops: ….

Ekos zeigt immer diese drei Reiter: “Select Profile”, “Start & Stop Ekos” und “Connect & Disconnect Devices”.
Im Ersten Reiter “Select Profile” legen wir ein neues Ekos-Profil an, indem wir au das “+” klicken (s. Bild)

Stellarmate-03

 

Das neue Ekos-Profil bekommt einen Namen “HEQ5” unter dem wir es später abspeichern und danach aus dem Drop-Down einfach auswählen können.

Wichtig ist. dass wir als “Mode” “Remote Host” auswählen, wenn wir von einem Windows-Computer über das Netzwerk auf den StellarMate-Computer zugreifen wollen.

Weiterhin können wir in dem Profile unsere “Devices” und “Telescops” angeben.

Stellarmate-04

Nachdem wir Ekos-Profile eingerichtet haben, wählen wir eines aus, mit dem wir jetzt arbeiten wollen und klicken unter dem Reiter “Start & Stop Ekos” auf das Start-Symbol (Dreck mit Spitze nach rechts).

Stellarmate-05

Jetzt versucht das Programm eine Verbindung zum INDI-Server auf dem StellarMate-Gerät herzustellen. Dau muss das StellarMate über unser Netzwert per TCP/IP erreichbar sein (Testen mit einem Ping) und der INDI-Server muss mit dem Ekos als INDI-Client über das INDI-Protokoll “sprechen” können (Test, ob der INDI-Server läuft).

Wie das Bild unten zeigt, funktioniert das leider nicht immer…..   “Failed to connect to remote INDI server”

Stellarmate-06

Nach vier Stunden probieren funktionierte es manchmal lokal (mit VNC sichtbar gemacht), aber “remote” ging niemals etwas; weder mit dem StellarMate als WLAN Access Point noch wenn der StellarMate sich in mein heimisches WLAN eingeloggt hatte.

Nun könnte man noch weitere Stunden herumprobieren z.B. mit einen Bildschirm über HDMI am StellarMate etc. etc. pp. Oder….

Also RETOURE an astroshop.de

Astronomie: INDI

Gehört zu: Astro-Software
Siehe auch: ASCOM, KStars, Ekos, ASIair, StellarMate , N.I.N.A., Linux

Was ist INDI?

INDI ist eine Astro-Plattform, die alle möglichen astronomischen Geräte ansteuern kann und zur anderen Seite ein einheitliches Protokoll zum Zugriff durch Astro-Software auf diese Geräte bietet. In soweit ist INDI also vergleichbar mit ASCOM.

So ein INDI mit INDI-Server und INDI-Drivers (s.u.) läuft nicht unter Windows, sondern nur unter Linux oder MacOS. Für Windows gibt es einen Wrapper, der INDI über ASCOM realisiert; d.h. es werden nur ASCOM-Geräte unterstützt (also z.B. nicht Canon DSRLs) und auch immer nur über die ASCOM-Treiber…

Version: xyz

Downlaod: xyz

INDI Server

Kernstück von INDI ist der INDI-Server.

Ein INDI-Server kann zu einem oder mehreren INDI-Clients verbunden werden. Die Verbindung kann über das Netzwerk hergestellt werden (sog. Verbindungstyp “remote”).

Zur Kommunikation zwischen INDI-Server und INDI-Clients dient das sog. INDI-Protokoll.

Der INDI-Server verbindet sich dan andererseits mit den Astro-Geräten (z.B. Montierung, Kameras, Motor-Fokusser,…). So eine Verbindung zu einem Astro-Gerät wird mit Hilfe eines INDI-Drivers hergestellt.

INDI Library

INDI Library is an Open Source Architecture for Control & Automation of Astronomical Devices. Powered by the community for the community.

Unter der INDI-Library versteht man einen INDI-Server zusammen mit INDI-Drivern für die Astro-Geräte.

INIDI-Driver gibt es für viele Astro-Geräte, nicht nur solche, für die wir ASCOM-Treiber haben. Beispiel: DSLRs.

Platform für INDI Server / Library

INDI Lib gibt es für die Linux Distribtion:

  • Ubuntu (Debian based –> Package Manger)
  • Ubuntu Mate
  • Mint Cinnamon  (Verschiedene Desktops: Cinamon, Mate, XFCE,…)
  • Fedora
  • Gentoo
  • Rasberry Pi Linux  – astroberry
  • xyz

INDI Server/Library installieren

Auf dem Linux-Computer im Terminal:

1. INDI Library is available for Ubuntu 16.04 and higher. To install stable INDI Library, run the following commands:

sudo apt-add-repository ppa:mutlaqja/ppa
sudo apt-get update

2. To install INDI with all Third-Party-Drivers:

sudo apt-get install indi-full gsc

INDI Server/Library starten und stoppen

Das Starten des INDI-Servers geht so:

Nachdem INDI installiert ist müssen wir nur noch den INDI-Server starten…

cd /usr/bin
./indiserver indi_asi_ccd    (hat funktioniert mit ASI an USB 2.0)

oder:

./indiserver indi_altair_ccd    (hat funktioniert mit GP-CAM an USB 2.0)

Es wird der INDI-Server gestartet zusammen mit ein oder mehreren INDI-Drivern – es muss mindestens ein Driver sein.

Das Starten des INDI-Servers kann auch über den INDI-Web-Manager erfolgen.

Zum Starten und Stoppen es INDI-Servers gibt es auch ein kleines Hilfsprogramm names “indistarter” (unter Linux):

https://sourceforge.net/projects/indistarter/

Das Stoppen des INDI-Servers geht so:

xyz

Zusätzliche Astro Dienste

Für den Betrieb als Astro-Server sind ausser INDI noch einige andere Dienste erforderlich bzw. nützlich:

  • INDI Web Manager
  • Remote Desktop
  • Plate Solving

INDI Web Manager

Installieren auf Ubuntu Mate:

  • sudo apt-get install python3-pip
  • sudo -H pip3 install indiweb

Der Schritt2 dieser Installation hat unter Linux Mint nicht funktioniert. Ich bin dann auf Linux Mate gewechselt; dort hat diese Installation des INDI Web Managers geklappt.

Der INDI Web Manger ist offensichtlich ein Python Skript

Starten auf Ubuntu Mate

Der Start des INDI Web Managers kann ganz einfach manuell erfolgen:

/usr/local/bin/indi-web

Als Linux-Service (Linux-Jargon: Daemon) wird der INDI Web Service so gestartet:

sudo pluma /etc/systemd/system/indiwebmanager.service

Mit der Datei inidiwebmanager.service

[Unit]
Description=INDI Web Manager
After=multi-user.target

[Service]
Type=idle
User=astroberry
ExecStart=/usr/local/bin/indi-web -l /var/log/astroberry/indiwebmanager.log
Restart=always
RestartSec=5

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Als Startup Application

xyz

XXXXX

sudo cp indiwebmanager.service /etc/systemd/system/
sudo chmod 644 /etc/systemd/system/indiwebmanager.service
Now configure systemd to load the service file during boot:
sudo systemctl daemon-reload
sudo systemctl enable indiwebmanager.service

Finally, reboot the system for your changes to take effect:

sudo reboot

After startup, check the status of the INDI Web Manager service:

sudo systemctl status indiwebmanager.service

If all appears OK, you can start using the Web Application using any browser.

Remote Desktop

Auf AstroBerry wird Remote Desktop über den “noVNC Server” realisiert.

Installieren auf Ubuntu Mate:

  • sudo apt-get update -y
  • sudo apt-get install -y websockify

Starten auf Ubuntu Mate:

Das Starten des noVNC Servers kann einfach manuell erfolgen:

/usr/bin/websockify

Oder als Service (Linux: Daemon)

sudo pluma /ect/systemd/system/novnc.service

Mit der Datei novnc.service

[Unit]
Description=”noVNC”
After=multi-user.target vncserver-x11-serviced.service

[Service]
User=astroberry
ExecStart=/usr/bin/websockify –log-file=/var/log/astroberry/novnc.log –web=/var/www/novnc/ 8080 localhost:5900
ExecStop=/usr/bin/pkill websockify
Restart=on-failure
RestartSec=3

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Plate Solving

xyz

INDI Clients

Mit einem INDI-Client wird der INI-Server über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) gesteuert.

Klassisch ist KStars mit dem eingebauten Ekos so ein INDI-Client, der auch auf Windows läuft.

Aber auch andere Astro-Programme haben INDI-Client-Fähigkeiten; beispielsweise PixInsight, Cartes du Ciel, Stellarium,…

Auch PHD2 Guiding kann für “INDI Kamera” und “INDI Montierung” konfiguriert werden.

 

KStars und Ekos

KStars ist eine Planetariums-Software, die auf vielen Plattformen läuft.

KStars enthält Ekos.

Ekos ist eine “Astro-Fotografie-Suite”, die sich als grafischer INDI-Client verhält; d.h. es wird ein INDI-Server benötigt, der typischerweise auf einem separaten kleinen Computer läuft (z.B. eine Rasberry Pi). Der INDI-Serber kann aber auch auf dem gleichen Rechner laufen wie der INDI-Client, dann wird die Verbindung vom INDI-Server zum INDI-Client aber trotzdem als “remote” konfiguriert, selbst wenn der “remote” Computer einfacg der lokale Computer ist.

INDI Funktionen

Alle INDI-Funktionen werde über einen INDI-Client (z.B. Ekos) gesteuert. Das kann also in aller Regel “remote” erfolgen. Der INDI-Server ist an der Montierung, der INDI-Client ist “remote” z.B. im Auto oder im Wohnzimmer…

Polar Alignment

Fokussierung

Goto

Plate Solving läuft über astrometry.net …

Autoguiding

 

Astronomie: Extrasolare Planeten – Exoplaneten

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Entwicklung des Teleskops

Exoplaneten – was ist das?

Exoplaneten sind Planeten, die andere Sterne (nicht die Sonne) umkreisen.

Bis Ende 2019 wurden ingesammt 4160 Exoplaneten entdeckt.

Historie

  • Gamma Cephei b: wurde bereits in 1989 Jahren als extrasolarer Planet entdeckt  –> später widerrufen –> später neu bestätigt
  • 1992 wurden drei Planeten, die den Pulsar PSR 1257-12 umkreisen entdeckt
  • 1994 wurde ein Planet, der den Pulsar PSR B1620-26 umkreist entdeckt
  • 1995 wurde der Exoplanet 51 Pegasi b entdeckt, der als erster Exoplanet einen sonnenähnlichen Stern umkreist  (keinen Pulsar)
  • 2019 wurden Michel Mayor und Didier Queloz für die Entdeckung des Exoplaneten 51 Pegasi b mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet

Entdeckungsmethoden

  • Radialgeschwindigkeits-Methode  (seit 1995)
  • Transit-Methode (seit 1999)
  • Direkte Beobachtung (seit 2004)
  • Astrometrische Methode  “Imaging”   (Positionbestimmungen bei Draufsicht –> bisher mit wenig Erfolg, wegen der erforderlichen hohen Genauigkeiten, Versuche mit dem Satelliten Gaja)
  • u.a.

Das Weltraumteleskop Kepler

Im Jahre 2009 wurde die äußerst erfolgreiche Kepler-Mission gestartet.

Bis 2013 wurden mit dem Weltraumteleskop Kepler über 2000 Exoplaneten entdeckt.

Die sog. “habitable Zone”

Unter anderem stellt man sich ja die Frage, ob es Leben auf Exoplaneten geben könnte.

Als habitable Zone bezeichnet man im Allgemeinen den Abstandsbereich, in dem sich ein Planet von seinem Zentralgestirn befinden muss, damit Wasser dauerhaft in flüssiger Form auf der Oberfläche vorliegen kann. Dies gilt als Voraussetzung für erdähnliches Leben.

Wenn sich ein Exoplanet also in einer solchen Entfernung von seinem Zentralgestrin befindet, könnte möglicherweise “erähnliches Leben” exisitieren, wäre damit alleine aber keineswegs nachgewiesen. Zusätzlich spielen ausser der Entfernung vom Zentralgestirn noch andere Parameter wie z.B. das Vorhandensein einer Atmosphäre eine Rolle. Ausserdem, könnte “Leben” ja auch in ganz anderer Form, als uns von der Erde bekannt, exisitieren….

Protoplanetare Scheiben – Sternentstehung

Wenn die Urwolke, aus der ein Stern entsteht, anfangs nur einen winzigen Drehimplus haben sollte, kann sich daraus eine sog. protoplanetare Scheibe bilden, aus der dann in der Folge Planeten (also Expoplaneten) entstehen.

Die ersten protoplanetaren Scheiben wurden 1994 von C. Robert O’Dell und Mitarbeitern mit dem Hubble-Weltraumteleskop im Orionnebel beobachtet; in diesem Sternentstehungsgebiet sind etwa 50% aller jungen Sterne von einer protoplanetaren Scheibe umgeben.

1998 wurde erstmals eine Scheibe um einen massiven Stern gefunden.

Die Drake-Gleichnung

Die Drake-Gleichung dient zur Abschätzung der Anzahl der technischen, intelligenten Zivilisationen in unserer Galaxie, der Milchstraße. Sie wurde von Frank Drake, einem US-Astrophysiker, 1961 vorgestellt.

Die Formel wird häufig bei Überlegungen in Bezug auf die Suche nach extraterrestrischem Leben herangezogen. Es handelt sich bei der Gleichung um ein Produkt, von dem die meisten Faktoren unbekannt sind. Waren Drakes ursprüngliche Berechnungen sehr optimistisch, was die Möglichkeit von außerirdischem Leben angeht, so kommen jüngste Lösungen einer Abwandlung der Gleichung unter Einbeziehung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Sandberg, Drexler und Ord (2018) zu ernüchternden Ergebnissen und legen eine nur geringe Wahrscheinlichkeit von außerirdischem Leben innerhalb und außerhalb der Milchstraße nahe.

wobei:

N die mögliche Anzahl der außerirdischen Zivilisationen in der Galaxis an, die in der Lage und gewillt wären, zu kommunizieren
R* mittlere Sternentstehungsrate pro Jahr in unserer Galaxie
fp Anteil an Sternen mit Planetensystem
ne durchschnittliche Anzahl der Planeten (pro Stern) innerhalb der Ökosphäre
fl Anteil an Planeten mit Leben
fi Anteil an Planeten mit intelligentem Leben
fc Anteil an Planeten mit Interesse an interstellarer Kommunikation
L Lebensdauer einer technischen Zivilisation in Jahren

 

Computer: Music: Digitize CDs and Upload to iTunes

Gehört zu: Audio
Siehe auch: iTunes, Digitize Vinyl LPs, MP3, AAC

Das Digitalisieren meiner alten LP-Sammling war mühsam….

Aber die CD-Sammlung konnte ich ganz easy mit Hilfe von iTunes digitalisieren.

Und das ging so:

  • iTunes auf dem Computer starten
  • In der iTunes-Menü-Leiste: “Bearbeiten –> Einstellungen”, Reiter “Allgemein”: Beim Einlegen einer CD: “Zum Importieren der CD auffordern”
  • Audio-CD einfach in das CD-Laufwerk des Computers stecken und warten bis iTunes die CD bemerkt und eingelesen hat…

Bildbeschreibung: iTunes: Aufforderung zum Import einer Musik-CD

iTunes_03

Astronomie: Polar Alignment with AlignMaster

Gehört zu: Einordung “Polar Alignment

Polar Alignment mit der Software “AlignMaster”

Autor: Matthias Gazarolli

Download: http://www.alignmaster.de  https://matthias-garzarolli.software.informer.com/

Die Software AlignMaster ist nur für Windows-Computer verfügbar.

AlignMaster ist eine Windows-Software, die mit Hilfe eines 2-Star-Alignments die Polausrichtung (Polar Alignment) für ASCOM-Montierungen und LX200-kompatible unterstützt.

YouTube AstronomyShed: https://youtu.be/dNRFm3LtCrE

Astronomie: Polar Alignment with SharpCap

Gehört zu: Polar Alignment, SharpCap

Polar Alignment with SharpCap

Polar Alignment is a new feature in SharpCap 2.9. The idea was inspired by the PhotoPolarAlign application created by Themos Tsikas. Themos has been kind enough to help with testing and suggestions during the development of the polar alignment feature in SharpCap.

Ich verwende jetzt (Dezember 2019) die Version SharpCap 3.2 Pro. Diese ist kostenpflichtig mit Eur 12,– pro Jahr.

Link: http://www.sharpcap.co.uk/sharpcap/polar-alignment

Was benötigt man für Polar Alignment mit SharpCap?

  • kostenpflichtige Version SharpCap Pro
  • Äquatoriale Montierung (Goto nicht notwendig)  –> Ich habe die HEQ5 Pro und die Star Adventurer Mini
  • Grobes Polar Alignment der Montierung auf plus-minus 5 Grad
  • Teleskop in “Home”-Position d.h. Gegengewicht nach unten, Teleskop nach oben, Deklination 90 Grad
  • Optik mit Brennweite f=200mm –> nehme da mein Guiding-Rohr GuideScope50
  • A field of view (FoV) in the camera of between 1 degree and about 5 degrees  –> meine GPCAM hat ein FoV von 1,54 x 1,16 Grad
  • Able to see about 10-15 stars in the field of view
  • To already be aligned within 5 degrees of the pole
  • SharpCap mit eingerichtetem PlateSolving

In welchen Schritten läuft das Polar Alignment mit SharpCap ab?

Schritt 0: Montierung aufstellen

Die Montierung sollte schön waagerecht aufgestellt sein, dann würde nämlich die Azimut-Schraube wirklich nur das Azimut bewegen und nicht auch noch so nebenbei die Polhöhe…
Eine grobe Ausrichtung (5 Grad genau) auf den Himmelspol sollte ebenfalls schon gemacht sein.

Das für die Polausrichtung verwendete kleine Teleskop (z.B. das Guiding-Rohr) muss nicht genau parallel zum Hauptrohr ausgerichtet sein. SharpCap verwendet ja die tatsächliche Rotationsachse der Montierung.

Schritt 1: SharpCap einrichten

Da das Ganze ja ein funktionierendes Plate Solving voraussetzt, müssen wir dafür die richtigen Einstellungen überprüfen:

  • In der SharpCap-Menüleiste auf: “File –> SharpCap Settings” gehen.
  • Dort auf den Reiter “Plate Solving”
  • Dort unter “Options” die “Star Detection Noise Threshold” auf 10 oder kleiner einstellen.

Schritt 2: SharpCap-Menüleuste: Tools -> Polar Align

SharpCap_PolarAlign00

Schritt 3: Introduction und erstes Bild aufnehmen

Wenn ich im SharpCap-Menü auf “Tools -> Polar Align” gehe, bekomme ich eine Erklärung (Introduction) .

Bildbeschreibung: SharpCap Polar Alignment: Introduction

SharpCap21

Nachdem ich das alles gelesen habe klicke ich auf die Schaltfläche “Weiter” (Next).

Schritt 4: Erstes Bild aufnehmen

Nachdem wir bei der “Introduction” auf “Next” geklickt haben startet die erste Aufnahme und das Plate Solving.

SharpCap23

Hier im “Step1 – Capture First Image” haben wir noch die Möglichkeit, einige Parameter für das Plate Solving einzustellen. Beispielsweise Minumum und Maximum Star Width.

Dieser Schritt ist erfolgreich zu Ende, wenn unter Status das Wort “Working” in “Solved” umspringt. Dann klicken wir auf die Schaltfläche “Next”.

Schritt 5: Stundenachse drehen und zweites Bild aufnehmen

Nachdem im vorigen Schritt das erste Bild erfolgreich aufgenommen und “gesolved” wurde, hatten wir dort auf die Schaltfläche “Next” geklickt und SharpCap möchte nun ein zweites Bild aufnehmen.
Aber vorher soll man die Montierung um ca. 90 Grad um die Stundenachse drehen.
SharpCap macht dann die zweite Aufnahme und davon wiederum ein Plate Solving.

SharpCap24

Aus dem ersten und dem zweiten Foto errechnet SharpCap die Position der Drehachse der Montierung und damit wissen wir, wie weit wir noch weg sind vom Himmelspol (” Alignment-Fehler”). Danach klicken wir auf die Schaltfläche “Next”.

Schritt 6: Pol-Ausrichtung durch Drehen an den Azimut- und Polhöhen-Schrauben

Jetzt müssen wir die Montierung durch Drehen an den “Schräubchen” für Azimut und Polhöhe (Altitude) so einstellen, dass die Drehachse der Montierung (die Stundenachse) parallel zu Erdachse ausgerichtet ist.
Dabei hilft SharpCap mit einer Darstellung auf dem Bildschirm wo ein Stern mit einem gelben Pfeil gezeigt wird, der durch das Drehen an den “Schräubchen” der Montierung in das Zielkästchen auf dem Bildschirm gebracht werden muss.

SharpCap macht dabei laufend Aufnahmen und berechnet durch Plate Solving die noch bestehende Abweichung vom Himmelspol. ggf. müssen wir uns in mehreren Schritten der gewünschten Genauigkeit annähern.

Man kann das also nicht “remote” machen, sondern muss physisch an der Montierung stehen und einen guten Blick auf den Computer-Bildschirm haben…

Das schöne ist, dass die Genauigkeit der Polausrichtung (Abweichung vom Himmelspol) exakt ausgeworfen wird; im Beispiel unten schließlich 1 Bogenminute und 34 Bogensekunden, was mir dann bei meiner HEQ5 Pro reichte.

SharpCap25

SharpCap26

 

Polar Alignment meiner mobilen Montierungen mit SharpCap Pro

Polar Alignment mit der Montierung Star Adventurer Pro

Bei meiner kleinen Tracker-Montierung für Reise- und Wide-Field-Aufnahmen kann ich zum Polar Alignment die verschiedenen Methoden wählen:

  • Eingebautes Polfernrrohr
  • QHY PoleMaster
  • SharpCap Pro mit Guiding-Rohr

Da ich meinen QHY PoleMaster jetzt verkauft habe, muss ich nun auch für den Star Adventurer Mini (SAM) SharpCap zum Polar Alignment verwenden.
Dazu montiere ich mein GuideScope50 auf die Deklinationseinheit des Star Adventurer, wozu ich mir einen Sucherschuh mit flacher Auflage und Innengewinde für 1/4 Zoll Fotoschrauben gekauft habe.
Das Foto zeigt den ganzen Aufbau:

DK_20200117_111631

Polar Alignment mit der Montierung HEQ5 Pro

Auch für meine “große” mobile Montierung HEQ5 Pro muss ich immer schön Einnorden.

Dafür gibts die üblichen Methoden:

  • Eingebautes Polfernrohr
  • QHY PoleMaster
  • SharpCap

Beim eingebauten Polfernrohr kann es schnell unbequem werden….

PolarScope_20170223_1 Kopie.jpg

Bild 1: Der Kniefall: So bequem schaut man durch das beleuchtete Polfernrohr

Den QHY PoleMaster habe ich im Januar 2020 verkauft.

In Zukunft will ich dann immer SharpCap einsetzen, wenn es genauer sein soll.

Dazu montiere ich mein GuideScope mit Guiding-Kamera ganz normal Huckepack oben auf das Teleskop Orion ED80/600.
Der Aufbau sieht dann so aus:

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Das Polar Alignment mit ShapCap pro läuft dann wie oben beschrieben.

Astronomie: Notebook-Zelt

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Wenn ich die Nacht über am Teleskop mit meinem Computer arbeiten will, benötigt man ausser der Stromversorgung auch noch einen Schutz gegen Licht und Wetter.

Man kan zu diesem Zweck Plastikwannen verwenden, die man um 90 Grad dreht und in die man ein paar kleinere Löcher für Kabel schneidet.

Ich habe mir eine kommerzielle Lösung beschafft:

26.3.2017 iCap MID PRO +Cover 14″-16″ bei https://astrogarten-shop.de/de/zubehoer/laptop-zubehoerzelte/icap-mid-pro-cover-14-16.html

Das iCap hat zwar an den Seiten schöne Löcher für die Kabel, aber für die USB-Anschlüsse sind schon Winkelstecker sinnvoll.

Und wenn die Anzahl USB-Anschlüsse am Computer knapp werden kann, ist ein keluenr USB-Hub sinnvoll.