Astronomie: Software zur Beobachtungsplanung: AstroPlanner

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Wozu AstroPlanner?

Mit der Software “AstroPlanner” von Paul Rodman kann man sehr gut planen, welche Beobachtungsobjekte man wann und wo beobachten kann,  Die haupsächlichen Funktionen von AstroPlanner sind:

  • Beobachtungsplanung
  • Beobachtungs-Logbuch
  • Steuerung der Teleskop-Montierung

AstroPlanner ist in der Grundversion (s.u.) kostenlos.

Installation und Konfiguration von AstroPlanner

AstroPlanner gibt es zur kostenlosen Nutzung für nicht registrierte User mit leichten Beschränkungen ( z.B. nur drei Sternkataloge,…)

Sternkataloge können nach-installiert werden durch: Menü -> File -> Catalogue Manager

Bevor man mit AstroPlanner loslegt, sollte man einige sog. “Resourcen” einstellen:

Als sog. “Ressourcen” können Beobachtungsorte, Teleskope etc. definiert werden (Menü -> Edit -> Resources…)

  • Standorte (Beobachtungsorte): mindestens den Hauptstandort, hier also Handeloh
  • Teleskop: Orion 80/600
  • Imagers (Kameras): Canon EOS 600 D APS-C Sensor
  • Okulare
  • u.v.a.m. (siehe Abb.)
astroplanner-03.jpg

Astroplanner: Resources Sites

Die so definierten “Resources” werden gespeichert in “D:\Users\<username>\AppData\Roaming\AstroPlanner\Resources

Beobachtungsplanung mit der Software AstroPlanner

Astro-Pläne werden in sog. “Plan-Dateien” gespeichert. Nach Start des Programmes wählt man die anzuzeigende bzw. zu bearbeitende Plan-Datei aus (im Beispiel: handeloh.apd).

Zur aktuellen Uhrzeit am aktuellen Standort werden in einem Info-Block oben  u.a. angezeigt: Local Siderial Time, Julian Date, Sonne & Dämmerung, Mond mit Phasen,…

astroplanner-02.jpg

Astroplanner; Info-Block

Erstellen eins neuen Plans

Ein Plan (Beobachtungsplan) besteht im Wesentlichen aus einer Liste von Beobachtungsobjekten; d.h. Deep Sky Objekte und Objekte des Sonnensystems.

Möglicherweise haben andere User bereits Pläne erstellt, die wir per Download nutzen können – dies geht aber nur für registrierte User.

Wir können einen neuen Plan auch mit dem “Plan Creation Wizard” erstellen.

Zum manuellen Erstellen eines neuen Plans gehen wir auf: Menü -> File -> New

Der neue Plan soll aus einer Liste von Beobachungsobjekten bestehen. Mit der Schaltfläche “+” (ganz unten links) können wir ein Objekt zum Plan hinzufügen.

astroplanner-04.jpg

Astroplanner-04: neues Objekt zum Plan hinzufügen

Wenn wir Glück haben, findet AstroPlanner das neue Objekt in einem seiner Kataloge, dann werden alle Felder des Objekts aus dem Katalog gefüllt; wenn nicht, müssen wir die wichtigsten Daten nun per Hand eingeben. Wenn wir Rektaszension und Deklination richtig eingeben, kann AstroPlanner die Sichtbarkeit ermitteln.

Wenn wir alle gewünschten Objekte in den Plan eingefügt haben, können wir den Plan abspeichern (Menü -> File -> Save).

Welche Daten pro Objekt in unserem Plan angezeigt werden, können wir bestimmen mit: Menü -> Edit -> List Columns

Beispielsweise könnten wir einblenden: “Best Time” oder “Observability”

astroplanner-06.jpg

astroplanner-06

Sichtbarkeit von Objekten

Welche Objekte eines Plans zur Zeit am eingestellten Ort sichtbar sind, geht aus der Spalte “Vis” hervor.

Zusätzliche Information zur Sichtbarkeit geben die Spalten “Rise”, “Transit” und “Set”.

Wir können diese Sichtbarkeits-Daten auch für einen anderen Zeitpunkt erhalten, wenn wir oben rechts das Kontrollkästchen “Fix date” ankreuzen und dann Datum und Uhrzeit einstellen (diese Felder sieht man nur, wenn das AstroPlanner-Fenster breit genug ist).

AstroPlanner-05.jpg

Astroplanner-05: Fix date

Spalte “Observability”

Was bedeutet “Gute Beobachtbarkeit”:   http://blog.astroplanner.net/?p=214

Der Wert in der Spalte “Observability” ist eine qualitative Angabe (von 0 bis 100), die von Astroplanner aus mehreren anderen Werten berechnet wird: Höhe des Objekts, Mondphase, Entfernung des Objekts vom Mond etc.

Grafiken zur Beobachtbarkeit

Wenn wir in der Liste ein Objekt auswählen (im Beispiel: M101),  können im oberen Bereich mehrere Grafiken zur Beobachtbarkeit angezeigt werden:

  • Short-term visibility
  • Long-term visibilty
  • Alt/Az Indicator
  • Constellation Indicator
astroplanner-07.jpg

astroplanner-07

Grafik “Short-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit am gewählten Tage (24h) an.

astroplanner-08.jpg

Astrpplanner-08: Short-term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der Nacht.

Die Linie mit den “o” Symbolen visualisiert den Mond.

Die durchgezogene Linie zeigt den berechneten Wert für die “Beobachtbarkeit”.

 

Grafik “Long-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit über die kommenden 12 Monate an.

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Astroplanner-09: Long-term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der nächsten 12 Monate, jeweils am Sonnabend um 22 Uhr an (einstellbar mit Rechtsklick).

In diesem Beispiel ist als das Objekt M101 an einem Sonnabend Anfang Juni um 22 Uhr am höchsten.

Beobachtungen dokumentieren

xxxx

Teleskop-Steuerung mit AstroPlanner

Unterstützung von Montierungen

AstroPlanner hat interne (eingebaute) Treiber für eine Reihe von Montierungen u.a. für Takahshi Temma, SkyWatcher SyncScan etc. ansonsten ist ASCOM unterstützt.

Astronomie: Planetarium-Software “Stellarium”

Gehört zu: Beobachtungsplanung
Gehört zu: Astro-Software

Planetarium-Software “Stellarium”

Siehe auch: Stellarium Horizontbilder, Planetarium-Software

Stellarium gehört zu der Gattung “Planetarium-Software” und ist auf Windows-Plattformen sehr verbreitet und wird gerne zur Beobachtungsplanung verwendet. Weitere sehr bekannte Planetariumsprogramme sind: Cartes du Ciel und Guide.

Ich komme mit “Stellarium” auf meinem Windows-Notebook sehr gut zurecht.

Mit Stellarium 0.15.2 konnte ich schnell und bequem astronomische Beobachtungen planen. Stellarium wird laufend weiterentwickelt und mittlerweile bin ich auf Version 0.18.0 gelandet.

Website / Bezugsquelle

Kosten

kostenlos, Open Source Software

Dokumentation

Links:

Zukunftssicherheit

  • Es gibt Versionen für Windows, Mac OS und Linux
  • Projektleiter: Fabien Chéreau
  • Per 21.12.2017 ist die aktuelle Version 0.17.0
  • sehr aktive Weiterentwicklung

Installation

Wenn man eine neue Version von Stellarium installiert, können die bisher gemachten Einstellungen (z.B. Okulare, Sensoren, Teleskope) verloren gehen. Wenn man solche “alten” Einstellungen behalten will, muss man bei der Installation darauf achten, dass bei “Dateien früherer Installationen entfernen” nichts angehakt ist; z.B. “Entferne Plugin-Konfigurationsdatei” etc.

Stellarium03.jpg

Stellarium Setup

Beobachtungsort einstellen

  • Beobachtungsort einstellen: gut
  • Seit Version 0.15.2 kann man jedem Beobachtungsort auch eine Zeitzone zuordnen

Gespeichert wird das in der Datei user_locations.txt. Im Ordner: D:\Users\<userid>\AppData\Roaming\Stellarium\data

Beobachtungszeit und -datum einstellen

  • Beobachtungszeit und -datum einstellen: gut

Navigieren und orientieren am (virtuellen) Sternenhimmel

  • Zoomen (FoV): Gut, mit dem Mausrad
  • Positionieren: Gut, per “Drag and Drop”
  • Einblenden Koordinatennetze horizontal & äquatorial: gut
  • Einblenden von Sternnamen und DSO-Namen: gut

Welche Himmelsbjekte sollen angezeigt werden?

Sterne

Die Fixsterne aus einem Katalog (s.u.) bis zu einer einzustellenden Grenzgröße…

Stellarium01-1.jpg

Stellarium: Grenzgröße

Erdsatelliten

Um Erdsatelliten in Stellarium anzuzeigen, muß man die Erweiterung “Satelliten” benutzen:

  • Einstellungsfenster [F2] -> Konfiguration -> Erweiterungen
  • Satelliten-Konfiguration

Kometen

Um Kometen in Stellarium anzuzeigen, muss man im Sonnensystem-Editor die Bahnelemente importieren:

  • Einstellungsfenster [F2]-> Konfiguration -> Erweiterungen
  • Sonnensystem-Editor –> Konfigurieren -> Sonnensystem
    • Neuen Himmelskörper hinzufügen
    • Bahnelemente im MPC-Format importieren…
    • Listen: Kometen
    • Onlinesuche: da ist eine genaue Schreibweise erforderlich z.B. “C/2015 V2” nicht “C/2015 v2”

Bei Wechsel des Computers möchte man das alles vielleicht mitnehmen. Es steht standardmäßig in der Datei: C:/Users/<userid>/AppData/Roaming/Stellarium/data/ssystem.ini

Meteorstöme

Um Meteorströme in Stellarium anzuzeigen, mass man die Erweiterung “Meteorschauer” aktivieren:

  • Einstellungsfenster [F2] ->Konfiguration -> Reiter “Erweiterungen”
  • Meteorschauer -> konfigurieren

Dann “Himmel- und Anzeigeoptionsfenster [F4]” –> Himmel –> Sternschnuppen –> ZHR

Suchen von Beobachtungsobjekten

Suchbegriff kann der Name oder die Koordinaten sein: gut

Winkelabstände messen

  • gut
    • Linkes Menü -> Einstellungsfenster -> Reiter “Erweiterungen” -> Winkelmesser -> Beim Start laden (Aufruf in unterer Menüleiste)
Stellarium01-2.jpg

Stellarium Winkelabstände messen

Gesichtsfeld-Rahmen (Sensorfeld bzw. Okular)

  • arbeitsaufwendig
    • Linkes Menü -> Einstellungsfenster [F2] -> Reiter “Erweiterungen” -> Okulare (Aufruf mit Alt-O)

Einmalaufwand: Definition der Teleskope

Stellarium02-2.jpg

Stellarium: Definition der Teleskope

Einmalaufwand: Definition der Sensoren

Stellarium02-3.jpg

Stellarium Definition Gesichtsfelder – Sensoren

Auswählen und Anzeige eines Gesichtsfeldes am Himmel

Stellarium02-1.jpg

Stellarium Gesichtsfeld

Liste von Beobachtungsobjekten

  • NEIN

Beobachtungskalender

Was kann ich heute sehen?

Sternkataloge einbinden

Geht wie folgt (aber welche Kataloge lädt Stellarium denn ganz genau?)

  • Linkes Menü -> Einstellungsfenster [F2] -> Reiter “Werkzeuge” -> Sternkatalog Aktualisierungen
  • Die nachgeladenen Sterne werden erst nach einem Neustart von Stellarium sichtbar
  • About 99% of all these stars come from the NOMAD catalog (Naval Observatory Merged Astrometric Dataset version 1, by USNO). The rest (brighter ones) from Tycho2 and Hipparcos.

Stellarium speichert dies in der Datei starsConfig.json im Ordner D:\Users\<userid>\AppData\Roaming\Stellarium\stars\default

Sternkarten ausdrucken

Teleskop-Steuerung per Computer

Mit der Software Stellarium kann ich meine Goto-fähige Montierung statt über die Handbox auch über meinen Windows-Computer steuern. Dafür muss die spezielle Montierung in geeigneter Weise mit dem Windows-Computer verbunden werden: Siehe dazu: Teleskop-Steuerung per Computer

Wenn das geschehen ist, ist die Vorgehensweise in Stellarium die folgende:

Stellarium verfügt seit Version 0.10.3 über eine “Erweiterung” (Plugin) namens “Teleskopsteuerung”. Generell geht das über eine Stellarium-Erweiterung, also:

Einstellungsfenster [F2] –> Konfiguration –> Erweiterungen –> Teleskopsteuerung

Diese habe ich aktiviert; d.h. Häckchen bei “beim Starten laden”. Dies ist im Stellarium Wiki beschrieben: http://www.stellarium.org/wiki/index.php/Telescope_Control

Stellarium selbst unterstützt aber kein ASCOM, sondern hat zwei Möglichkeiten:

  • Direkte Unterstützung von Celestron NexStar, Sky Watcher SynScan und Mead LX200
  • oder mit einer Zusatzsoftware Stellarium Scope, die dann ihrerseits ASCOM kann

Seit Stellarium 0.17.0 gibt es zusätzlich eine Unterstützung für INDI.

StellariumScope erweitert die Möglichkeiten der Stellarium-Teleskopsteuerung indem ASCOM-Treber eingesetzt werden; d.h. jede (im Prinzip) Montierung, für die wir einen ASCOM-Treiber installiert haben, kann über StellariumScope angesprochen werden.

StellariumScope wurde ursprünglich für Teleskope mit EQMOD-Steuerung entwickelt, es sollen aber (fast) alle ASCOM-Teleskopsteuerungen unterstützt werden. EQMOD ist eine Windows-Software, die die Handbox per Software auf dem PC abbildet und wurde für Montierungen mit Schrittmotoren entwickelt. Montierungen mit Servomotoren werden leider nicht unterstützt.

Links zu StellariumScope:

Nach der Installation von StellariumScope hat man ein neues Programm namens “StellariumScope”. Dieses ruft man auf und konfiguriert z.B. den Stellarium-Aufruf, Setzt den ASCOM-Teleskop-Driver und connected das Teleskop. Wenn man dann auf “Start Stellarium” klickt, kann’s losgehen…

Ich habe dazu ein Youtube-Video gemacht:

Benutzeroberfläche

intuitiv, gut

Landscapes / tatsächlicher Horizont / Kimm

Für die Beobachtungsplanung an einem bestimmten Ort, ist es sehr hilfreich, wenn der “tatsächliche” Horizot (Bäume, Häuser etc.) angezeigt werden kann.

Stellarium bietet hierfür mehrere Möglichkeiten, die im Stellarium-Wiki näher erläutert werden:

  • Polygon-Methode
  • Einzelbild-Methode
  • Multi-Bild-Methode (Fisheye oder spherical)

Einzelbild-Methode

Das habe ich mit einem Panorama-Foto vom Horizont am U-Bahnhof Schlump ausprobiert.

Eine Schritt-für-Schritt-Beschreibung habe ich als eigenständigen Artikel erstellt.

Polygon-Methode

Am einfachsten ist die Polygon-Methode, wo “nur” eine Folge von Horizont-Koordinaten (Höhe und Azimuth) angegeben werden müssen.

Es können mehrere Landscapes für Stellarium definiert werden. Die Dateien für ein Landscape sollen im Ordner: <Stellarium-Ordner>\landscapes\<landscape ID> liegen.

Also im Beispiel: <Stellarium-Ordner>\landscapes\terrasse

In diesem Unterordner muss sich eine Datei namens “landscape.ini” befinden, die dann das Landscape im einzelnen definiert.

Meine landscape.ini für den Beobachtungsort Hamburg-Eimsbüttel-Terrasse sieht folgendermaßen aus:

[location]
planet=Earth
latitude=53d30'00"
logitute=10d00'00"
altitude=110
[landscape]
name = Terrasse
type = polygonal
author = Dietrich
description = Horizontverlauf auf meiner Terrasse in Hamburg-Eimsbüttel
polygonal_horizon_list = horizon_eimsbuettel.txt
polygonal_angle_rotatez = 0
ground_color = .05,.05,.95
horizon_line_color = .05,.05,.05
minimal_brightness=.10

Wobei ich die Horizontpunkte aus meiner Datei für Cartes du Ciel kopiert habe.

Aktivieren dieses Horizonts in Stellarium:

Horizont: Linkes Menü: Himmel- und Anzeigeoptionsfenster [F4]

Stellarium01-3.jpg

Stellarium Himmel- und Anzeigeoptionsfenster (F4)

Horizont Auswahl: Linkes Menü: Himmel- und Anzeigeoptionsfenster [F4] –> Ansicht –> Landschaft

Stellarium01-4.jpg

Stellarium Landschaft/Horizont auswählen

Horizont: Das Ergebnis

Stellarium01-5.jpg

Stellarium Landschaft Horizontlinie Ergebnis

Scripting mit Stellarium

Since version 0.10.1, Stellarium includes a scripting feature based on the Qt Scripting Engine.

The core scripting language is ECMAScript.

After installing Stellarium 0.14.3 there is a sub-folder “scripts” under the installation folder.

How to run a script?

In Stellarium move the mouse pointer to the left, click on “Configuration Window” (F2 / Einstellungen) and click on the tab “Scripts”.

To open the Stellarium Script Console use F12

Astrofotografie: Beobachtungsplanung

Gehört zu: Astronomie

Beobachtungsplanung

Wenn sich eine sternklare Nacht abzeichnet, muss ich mich fragen, was will ich da heute Abend sinnvolles (für mich) tun?

Gibt es Techniken, die ich probieren bzw. üben will   (z.B. Polar Alignment, Fokussierung, Plate Solving, Auto Guiding, Filter, Objektive, Nachführungen,…) ?

Welche Beobachtungsobjekte sind sichtbar und kämen infrage? Welche Objekte sollen es konkret heute sein?

Welche Geräte (Optik? Computer? Batterien? Lampen? Kleidung?,…) benötige ich zur Durchführung?

Zielsetzung der Beobachtung

Was soll das Ergenbis der heutigen Beobachtung sein?

  • Ergebnis der Erprobung einer technischen Funktionalität und Vorgehensweise mit Dokumentation der Ergebnisse bzw. Erkenntnisse  (z.B.: funktioniert nicht / funktioniert / funktioniert aber mit Besonderheiten / Lessons learned)
  • Fotografie eines Himmelsobjekts, Bildbearbeitung und Dokumentation

Was will ich technisch erproben?

Was kann ich aus meiner vorhandenen Ausrüstung herausholen?

Wie genau und reproduzierbar kann ich das bewerkstelligen?

Was kann ich besser machen?

Welche Objekte will ich beobachten?

Der erste Schritt ist “Browsing” (Stöbern) d.h. ich schaue mal was es da so gibt. Wenn ich konkrete Beobachtungsobjekte ausgesucht habe, kann ich sie im zweiten Schritt in Planungslisten festhalten.

Zum Stöbern benutze ich gerne:

Für mich persönlich infrage kommende Beobachtungsobjekte habe ich separat zusammen gestellt.

Zur Planung von Beobachtungsobjekten gibt es auch Software z.B. “AstroPlanner” von Paul Rodman

Was ist der Plan für heute Abend?

Eindes der in der “langen Liste” befindlichen Objekte wird für die konkrete Nacht ausgesucht (wie lange steht es mindestens 15 Grad über dem Horizont, wenn es dunkel ist? von welchem Beobachtungsort gesehen?).

Framing: Wie passt das Beobachtungsobjekt “schön” in das Gesichtsfeld meiner Gerätschft (Teleskop & Digitalkamera etc.)

Welche Fotoserie soll versucht werden: Wie Einzelaufnahme belichtet wreden (Zeit, ISO)? Wieviele Einzelaufnahmen? Wie mache ich Dark-, Bias- und Flat-Frames?

Ist Nachführung bzw. Autoguiding erforderlich?

Informationsquellen zur Beobachtungsplanung

Eine drehbare Sternkarte

Eine Zeitschrift z.B der Sternkieker der GvA.

Internet:   http://www.calsky.com

Fertige Sternkarten und Informationen bekommt man z.B. unter: http://freestarcharts.com

Eine Planetariums-Software wie Stellarium oder Guide oder Cartes du Ciel

Wetterdienste

Software zur Beobachtungsplanung

Wer gerne mit Computern arbeitet, findet Hilfe zur Beobachtungsplanung z.B. bei:

Beispiele zu Beobachtungsplanung

Plan 1: Altair GP-CAM mit All Sky Plate Solver und ASCOM

  1. Zweck der Beobachtungseinheit
    1. Erprobung der ASCOM-Schnittstellen zur Kamera und zur Goto-Montierung
    2. Beanwortung der Fragen zur Software “All Sky Plate Solver
      1. Kann die Software sich per ASCOM mit meiner Kamera verbinden?
      2. Kann die Software sich per ASCOM mit meiner Montierung verbinden?
      3. Wird von der Software  tatsächlich eine Aufnahme ausgelöst?
      4. Wird für diese Aufnahme ein erfolgreiches Plate Solving durchgeführt?
      5. Wird die Montierung erfolgreich mit den Koordinaten des Bildmittelpunkts ge-synch-t ?
  2. Ort und erforderliche Beobachtungsbedingungen
    1. Kann von der Terasse in Hamburg gemacht werden
    2. Eine hohe Himmelsqualität ist nicht erforderlich – es müssen Sterne fotografierbar sein
  3. Erforderliche Geräte und Vorbereitungen
    1. Montierung iOptron mit Stromversorgung und Handbox
    2. Wasserwaage
    3. Kamera Altair GP-CAM
      1. mit 12mm-Objektiv  – Gesichtsfeld ermitteln: 23° x 17°
      2. ggf. Fernauslöser (IR-Gerät oder über WLAN mit iPad oder Windows-Computer)
      3. auf Prismenschiene
      4. mit USB-Kabel zum Computer
      5. Ausprobieren, ob Kamera vom Windows-Computer angesteuert werden kann (Live View, Capture,…)
    4. Windows-Computer
      1. mit Software “All Sky Plate Solver”, “Altair Capture” und “SharpCap”
      2. Index-Dateien für “All Sky Plate Solver” (f=12mm, Pixelsize 3,75, Chip Array 1280×960) aus dem Internet geladen
      3. Akku voll aufgeladen
    5. Serielles Kabel zwischen Handbox und Computer (mit Seriell-USB-Adapter)
    6. Tischchen für Computer
    7. Taschenlampe mit Rotlicht
    8. Kochab-Position zum Zeitpunkt der Beobachtung ermitteln (z.B. mit Stellarium)
  4. Arbeitsschritte
    1. Montierung waagerecht aufstellen in grober Nordrichtung
    2. Kamera auf Montierung befestigen
    3. Mit dem beleuchteten Polfernrohr: Einnorden d.h. Ausrichtung auf den Himmelsnordpol (Kochab-Methode)
    4. Handbox Go2Nova: Einstellungen überprüfen (Uhrzeit, Zeitzone, geografische Koordinaten)
      • Breite 53° 34′ 18,2″    Länge 9° 58′ 15,6″
    5. Fokussierung der Kamera über Windows-Computer und Capture-Software (SharpCap oder Altair Capture)
    6. Three-Star-Alignment
      1. Mögliche Alignment-Sterne für den Standort  aussuchen
      2. Im Beispiel: Cheph (Himmels-W ganz rechts), Aldemarin (Cepheus-Quadrat oben rechts), Scheat (Pegasus-Quadrat rechts oben)
      3. Fadenkreuz in SharpCap anschalten
      4. Über die Handbox das Three-Star-Alignment durchführen und mit Fotos dokumentieren
    7. Software “All Sky Plate Solving” aufrufen
      1. ASCOM-Schittstelle für Kamera aktivieren
      2. ASCOM-Schnittstelle der Montierung aktivieren
      3. Test an einem Himmelsobjekt durchführen
        1. Mit Goto anfahren
        2. Kamera GP-CAM per Software “All Sky Plate Solver” auslösen und solven….(Belichtungszeit?)
        3. Montierung per Software “All Sky Plate Solver” Sync-en
      4. Test an zweitem Himmelsobjekt
    8. Dark Frames und Flat Frames aufnehmen
    9. Dokumentation der Ergebnisse
    10. Geräte abbauen

Plan 2: Filter an Kamera Sony NEX-5R ausprobieren

  1. Zweck der Beobachtungseinheit
    1. Erprobung des neu erworbenen Light Pollution Filters an meiner Sony-Kamera
  2. Ort und erforderliche Beobachtungsbedingungen
    1. Soll von der Terasse in Hamburg gemacht werden bei typischer Hamburger Lichtverschmutzung
    2. Sternklar (keine Wolken) – Mond ?
  3. Erforderliche Geräte und Vorbereitungen
  4. Arbeitsschritte

Astrofotografie: Beobachtungsorte mit geringer Lichtverschmutzung

Gehört zu: Beobachtungsplanung
Siehe auch: Lichtverschmutzung
Siehe auch: Autobahnparkplätze an der A24

Meine Anforderungen an Beobachtungsplätze

Als in Hamburg lebender Amateur-Astrofotograf mit mobiler Ausrüstung möchte ich der Lichtglocke Hamburgs entfliehen, um detailreichere “Pretty Pictures” von Himmelsobjekten machen zu können.

  • Im Nahbereich kann ich mein Auto benutzen und suche dafür einen Parkplatz, an dem ich meine mobile Ausrüstung gut aufstellen kann
  • Bei Fernreisen bin ich auf Fluggepäck beschränkt

Beobachtungsorte im Nahbereich mit geringer Lichtverschmutzung

Hamburg: Altes Land

Zuerst führt mich die A7 durch den Elbtunnel nach Süden aus Hamburg heraus. Als eine Möglichkeit bietet sich schon die Ausfahrt Waltershof an, von wo man gut nach Westen ins Alte Land fahren kann. Hinter dem Airbus-Flughafen Finkenwerder finde ich bei Neuenfelde/Cranz geeignete Parkplätze für mein Auto und die Reisemontierung iOptron SmartEQ Pro.

An der Ecke Neuenfelder Hauptdeich / Fleetdamm bin ich aus der schlimmsten Hamburger Lichtglocke heraus (Bortle Skala = 4, “Suburban Transition”) und habe einen nahezu perfekten Blick nach Süden.

Google Maps

GvA Hamburg Aussensternwarte Handeloh

Auch im Süden Hamburgs liegt die Aussensternwarte “ASW” der GvA-Hamburg in Handeloh.
Die Lichtglocke Hamburgs ist im Norden aber insgesamt ist der Himmel schon einigermaßen dunkel (Bortle Skala=3-4, “Rural/Suburban”).

Es gibt dort Standplätze zur Aufstellung eigener Gerätschaften und Stromanschluss (wenn offiziell geöffnet).
Wenn allerdings die “Gurus” im Container an dem großen Teleskop herumfummeln, wird man draussen durch Weisslicht gestört.

Google Maps:

Autobahn A24

Wenn man von Hamburg die A24 Richtung Berlin fährt, kommt man zwischen Suckow und Kümmernitztal in eine Gegend mit geringer Lichtverschmutzung (Bortle Skala = 3). Von einem Autobahn-Parkplatz kann man besonders bequem fotografieren.

Google Maps

Die Göhrde

Der Ort mit einer Himmelshelligkeit von Bortle Skala = 3 (“Rural Sky”), der von meinem Wohnort am einfachsten zu erreichen ist, wäre  Autobahn bis Lüneburg und dann die B216 in die Göhrde.

Google Maps

Bücherhotel

18276 Groß Breesen (Zehna)   http://www.google.com/maps?q=53.691254,12.162880

Empfehlung von Peter Großkopf. Von Hamburg:  188 km  2h 10min

Wobei Bortle Skala = 3 eigentlich etwas entfernt bei http://www.google.com/maps?q=53.584716, 11.867133 erreicht wird.

Sternenpark Westhavelland

Hier ist es richtig dunkel. Z.B. Verbindungsstraße Görne – Witzke

Google Maps

Beobachtungsorte im Fernbereich mit geringer Lichtverschmutzung

Speziell um der immer weiter um sich greifenden Lichtverschmutzung aus dem Wege zu gehen, werden folgende  beonders dunkle Beobachtungsorte empfohlen:

Namibia

Namibia ist insgesamt berühmt für sehr dunkle Astro-Nächte. Es gibt dort eine Reihe von auf Sternfeunde spezialisierte sog. “Astro-Farms”. Dort sind Beobachtungsplätze eingerichtet mit Montierungen, Teleskopen und Stromanschluss. Man kann das alles anmieten, wobei das insgesamt eine teure Angelegenheit ist.

Tivoli: Geografische Breite 23°27’38.4″S geografische Länge 18°00’56.7″E   http://www.google.de/maps?q=-23.460678, 18.015738

Hakos Guest Farm: http://www.hakos-astrofarm.com/

Kiripotib ASTROfarm: Geografische Breite:  23°19’43.4″S  geobrafische Länge: 17°57’11.9″E http://www.astro-namibia.com/

Südafrika

Vryburg: Die Astro-Farm von Hottie Oberholzer und seiner Frau Sarah

Kagga Kamma in den Cederbergen

Geografische Breite: 32°44’46.2″S 19°33’44.5″E   http://www.google.de/maps?q=-32.746176,19.562364

See also: Stargazing Event in Kagga Kamma

Teneriffa

Teide Observatorium:  28° 18′ 00″ Nord,   16° 30′ 35″ West  http://www.google.de/maps?q=28.297931, -16.508799

Hotel Parador +34 922 386415   http://www.google.de/maps?q=28.225261,-16.626894

Geografische Breite 28° 13′ 31″ Nord, geografische Länge 16° 37′ 37″ West

Es wird ein Mietwagen empfohlen.

Sternenpark Nationalpark Eifel: Sternwarte Vogelsang

Link:  http://www.nationalpark-eifel.de/go/eifel/german/Willkommen/Sternenpark.html

Koordinaten für Navigation über die Einfahrt Vogelsang B266:     50.5683 , 6.4366
GPS-Koordinaten für Standort Vogelsang:     N 50° 35′ 4, O 6° 26′ 53
Der zentrale Besucherparkplatz ist gebührenpflichtig: 3 EURO pro Fahrzeug

Sternwarte: http://www.google.com/maps?q=50.572027,6.440972

Beobachtungsort für das Nordlicht – Polarlicht – Aurora Borealis

Eine besonders bequeme Art, das Nordlicht zu beobachten ist ein Charterflug nach Island und gleich wieder zurück. Darüber berichte ich in diesem Artikel.

Am 12.1.2017 kam im NDR-Fernsehen eine Sendung über die Nordlichtbeobachtung in Abisko, Schweden.

Google Maps:  http://www.google.de/maps?q=68.347011,18.819072

Im Klartext: 68°20’49.2″N 18°49’08.7″E

Die Abisko Sky Station befindet sich auf dem Berg Nuolja, wo hinauf ein alter Sessellift führt.
Geografische Koordinaten: 68°21’42.0″N 18°43’26.5″E
Google Maps: http://www.google.de/maps?q=68.361674,18.724030

Dort gibt es sehr gute Sichtungsbedingungen für das Polarlicht, was auch touristisch organisiert wird.

Webcam: http://www.auroraskystation.com/live/

Astrofotografie für Einsteiger: Welche Objekte kann ich fotografieren?

Gehört zu: Astronomie

Fragestellung: Welche Objekte?

Als Anfänger in der Astrofotografie suche ich nach ersten Beobachtungsobjekten, die ich mit meiner einfachen Ausrüstung erfolgreich fotografieren kann, um beeindruckende “Pretty Pictures” zu erhalten auf die ich stolz sein kann.

  • Welche Himmelsobjekte kann ich mit meiner Gerätschaft sinnvoll und erfolgreich fotografieren?
  • Was ist möglich? Was bringt mir persönlich ein Erfolgserlebnis?
  • Von welchem Ort aus kann ich das beobachten?
  • Zu welcher Zeit kann ich das beobachten?

Gute Anregungen bekommt man, wenn man einfach einmal anschaut, was andere  fotografiert haben z.B. bei Astrobin: welche schönen Beobachtungsbjekte haben andere mit f=135mm fotografiert?

Typische Beobachtungsobjekte

Erste Beobachtungsobjekte für meine Überlegungen etwa folgende:

Objekt Größe Helligkeit Bemerkungen
LMC  11° x 9°  Südliche Hemisphäre
Polarlicht  90°  Weitwinkel f=24mm, und Video
Milchstrasse  180°  Mosaik mit f=24mm
Meteor  10°-15°  schnell bewegt
Sternbilder  Einzelne Serne
M31  189′ x 62′  13,5m Fläche  Andromeda Galaxis
Plejaden  110′  2,86-5,65m  Einzelne Sterne – Offener Haufen
Sonne  30′  sehr hell  Solarfilter erforderlich
Mond  30′  hell

Arten von Beobachtungsobjekten

Um die Beobachtungmöglichkeiten mit meinen Instrumenten und an meinem Standort (Lichtverschmutzung, Hamburg Innenstadt) zu beurteilen und ggf. zu planen (Beobachtungsplanung) ist es sinnvoll eine Gruppierung nach für die Beobachtung relevanten Eigenschaften vorzu nehmen:

Grundlagen: Größe, Helligkeit und Bewegung

Je nach dem, über was für Gerät man verfügt und wie die Sichtbedingungen sind, sind ganz verschiedene Beobachtungsobjekte möglich bzw. nicht möglich.

Drei Punkte sind von primärer Bedeutung:

  • Größe des Objekts – z.B. der Andromedanebel ist 189 x 62 Bogenminuten groß. Wenn man ihn komplett fotografieren will, braucht man kurze Brennweiten (s.u.). Planeten sind sehr klein und benötigen längere Brennweiten
  • Helligkeit des Objekts – Sonne und Mond sind immer hell genug, Fixsterne sind punktförmig und auch hell (aber: Grenzgröße), flächenhafte Objekte erfordern besondere Überlegungen
  • Bewegung des Objekts:  Meteore, Strichspuraufnahmen vs. Aufnahmen mit Nachführung

Größe (Fläche) eines Objekts – Gesichtsfeld

Ich möchte das betreffende Objekt komplett auf mein Foto bekommen und es soll sich natürlich schön “fett” in der Mitte zeigen. Also muss mein Gesichtsfeld (FoV Field of View) zum Objekt passen.

Die Größe des Gesichtsfelds ergibt sich aus der Sensorgröße der Kamera (APS-C: 23,5 x 15,6 mm) und der Brennweite meiner Optik.

Sensorgröße mm
(APS-C)
Brennweite mm Gesichtsfeld Mögliche Objekte
23,5 x  15,6 700  115′ x 76′  Sonne, Mond
600  2,2° x 1,5°
400  3,4° x 2,2°  M31 Andromeda
300  4,5° x 3,0°  M31 Andromeda, Asterismen
 135  9,9° x 6,6°  Sternbild Lyra, Große Magellansche Wolke
 50  40° x 27°  Sternbilder
24  52° x 36°  Milchstraße, Polarlicht
16 72° x 52°  Meteorstöme

Helligkeit eines Objekts

Punktförmige Lichtquelle

Die Helligkeit eines astronomischen Objekts so wie es bei uns zu beobachten ist (“scheinbare Helligkeit“), ist physikalisch eigentlich nichts anderes als der ankommende Lichtstrom auf der Fläche der Aufnahme-Optik (gemessen in lux).

Die scheinbare Helligkeit eines punktförmigen Objekts (Stern) misst der Astronom in “Magnituden”, abgekürzt “m” oder auch “mag”. Diese astronomische Skala ist  logarithmisch skaliert und definiert historisch die hellen Sterne mit 1. Größenklasse (1 mag) und die gerade noch sichtbaren Sterne mit 6. Größenklasse (6 mag), wobei der Helligkeitsunterschied ein Faktor 100 sein soll.

  • Ein Stern der Größenklasse 1 möge einen Lichtstrom von Φ1m bei uns abliefern, ein Stern der Größenklasse 6 einen Lichtstrom von Φ6m.
  • Dann ist die Skalierung festgelegt durch:   Φ1m6m = 100
  • Als logarithmische Skala ergibt sich daraus:  m1 – m2 = -5 * lg(  Φ12 ) / lg (100) = -2,5 * lg(  Φ12 )

Praktisches Beispiel: Gewinn an Größenklassen mit einem 70mm Refraktor gegenüber dem bloßen Auge:

  • Die Lichtströme sind proportional der Größe der lichtsammelnden Fläche; also Φ12 = 70*70/5*5 (Annahme: Augenpupille 5mm, Austrittspupille des Refraktors <= 5mm).
  • Das ergibt einen Gewinn an Größenklassen von:  2,5 * lg(702/52) = 2,5 * lg 196 = 5,73
  • Wenn ich mit bloßem Auge eine Grenzgröße von 5 mag hätte, würde ein 70mm-Teleskop eine Grenzgröße von 10,73 mag haben.

Physikalische Maßeinheit: lux

Umrechnung:  mag = -2.5*lg(Φ) – 14.2064            where Φ is in lux.

Beispiel:

Φ [lux] mag
2,077*10-6 0,00m
8,268*10-7 1,00m
8,268*10-9 6,00m

Flächige Lichtquelle

Bei einem flächigen Objekt hat man eine “Gesamthelligkeit” und eine “Leuchtdichte” Lv (auch Flächenhelligkeit, engl. Luminance)

Physikalische Maßeinheit:  cd / m2

Astronomische Maßeinheit:  mag / arcsec2

Oder auch: Die Einheit S10 beschreibt die Helligkeit als Anzahl von Sternen der Helligkeit 10 mag innerhalb eines Quadratgrads.

Beispiel: Schwächste Helligkeit des Nachthimmels unter optimalen Bedingungen: 21,6 mag/arcsec² = 2,5 · 10−4 cd/m² = 370 S10  (Wikipedia)

Helligkeit: http://astrofotografie.hohmann-edv.de/grundlagen/flaechenhelligkeit.php

Die Firma Unihedron vertreibt ein Gerät, mit dem man die Himmelshelligeit messen kann (SQM = Sky Quality Meter)  Laut Beipackzettel von Unihedron ist [cd/m²] = 10.8 * 104 * 10(-0,4 * [mag / arcsec2])

http://unihedron.com/projects/sqm-l/Instruction_sheet.pdf

Beispiel:

SQM [mag/ arcsec2] Lv [cd/m²]
22
21
20
19
18

Beobachtungsobjekt: Sterne

Ohne NachführungStrichspuren.

Mit Nachführung:

  • Sternbilder,
  • Asterismen (Sternmuster), …
  • Offene Sternhaufen z.B. die Plejaden
  • Kugelsternhaufen
  • ….

Beobachtungsobjekt: Sternbilder

Ich finde es auch beeindruckend, mal ein ganzes Sternbild zu fotografieren; z.B. den Großen Wagen, die Leier, den Orion oder auch etwas nicht so bekanntes wie z.B. den Kepheus oder etwas schwieriges wie z.B. den Schützen….

Man nennt das “Wide Field” Astrofotografie…

Beobachtungsobekt: Asterismen (Sternmuster)

Von besonderem Reiz finde ich es auch, sog. Asterismen zu fotografieren, das sind kleinere Sternmuster, bei denen die Herausforderung schon ist, sie überhaupt zu finden. Man braucht dann schon ein Teleobjektiv, weil so ein Objekt relativ klein ist, aber es sind punktförmige Sterne (keine flächigen Nebel oder so), die ich also aus der lichtverschmutzten Stadt trotzdem gut fotografieren kann.

Beispiele:

  • Little Cassiopeia
  • Little Orion
  • Kemble’s Kaskade

Beobachtungsobjekt: Sternhaufen

Sternhaufen kann ich noch ganz gut aus der lichtverschmutzten Stadt fotografieren, weil sie nur eine Ansammlug von punktförmigen Sternen sind.

Beispielhafte offene Sternhaufen:

Objekt Sternbild Größe Helligkeit Bemerkungen
 Plejaden Stier   110′  2,86-5,65m  Einzelne Sterne – Offener Haufen
 Hyaden Stier
 M44 Krebs  95′  3,1 mag  Krippe, Bienenstock
 NGC869 & NGC884  Perseus  60′  3,7 & 3,8 mag  h und Chi im Perseus auch Caldwell 14
 M35  Gemini  28′  5,3 mag  großer, heller, weit versprengter Haufen Lassell’s Delight
 M6  Skorpion  33′  4,2 mag  Dekl=-32° Schmetterlingshaufen
 M7  Skorpion  80′  3,3 mag  Dekl=-34°
 M11  Scutum  14′  3,6 mag  Wildentenhaufen, Dekl=-6°
M34 Perseus 35′ 5,5 mag
 M37  Auriga  24′  5,6 mag  im Fuhrmann

Beispielhafte Kugelsternhaufen:

Objekt Sternbild Größe Helligkeit Bemerkungen
 M13 Herkules  20′  5,8 mag  Abendhimmel: Apr, Mai, Juni
 M3 Jagdhunde   18′  6,3 mag  im Frühjahr sichtbar
 M2  Wassermann  16′  6,3 mag  Dekl=0°, sichtbar Sep, Okt, Nov

Ende Kugelsternhaufen

 

Beobachtungsobjekt: Meteorströme

z.B. die Perseiden

Da man nicht weiss, wann und wo am Himmel der nächste Meteor (Sternschnuppe)  erscheinen wird, wird man wohl zu einem Weitwinkelobjektiv greifen und auch etwas länger belichten (z.B. 30 s).

Ein Meteor ist meist recht hell, aber er bewegt sich schnell. Daher erscheint ein Meteor auf einem Foto meist dunkler als die Sterne, weil letztere ja still stehen und ihr Licht für die Dauer der Belichtung z.B. 30sec auf einen Punkt gesammelt wird, während der Meteor in z.B. 1 Sekunde durch das ganze Bild rauscht und damit auf einem Punkt nur wenig Licht hinterlässt.

Beobachtungsobjekt: Planeten & Kleinplaneten

Ein Ziel bei Aufnahmen von Planeten oder Kleinplaneten kann sein, sie einfach nur fotografisch nachzuweisen z.B. auf mehreren Aufnahmen des gleichen Gebiets, wo sie sich dann durch ihre Bewegung verraten. Dafür sind mittelgroße Gesichtsfeder mit entsprechender Vergrößerung angebracht.

Ein anderes Ziel kann sein, einen Planeten als Scheibchen mit detaillierterer Struktur zu zeigen z.B. Jupiter mit seinen Wolkenbändern. Dafür wären starke Vergrößerungen mit entsprechend kleinem Gesichtsfeld erforderlich. Auch gibt es dafür spezielle Aufnahmetechniken…..

Beobachtungsobjekt: Die Sonne & Sonnenfinsternisse & Transits & Halo

Die Sonne muss durch starke Filter stark abgeschwächt werden…

Beobachtungsobjekt: Der Mond & Mondfinsternisse & Halo

Eine Halo-Erscheinung kann ich mit einem Weitwinkel-Objektiv fotografieren

Zur Dokumentation einer Mondfinsterniss reicht mein 70/700mm Lidlscope

Um Details auf der Mondoberfläche fotografieren zu können, müsste ich wohl zu längere Brennweiten greifen…

Beobachtungsobjekt: Galaxien

Es gibt relativ große Objekte, so ist z.B. der Andromedanebel (M31)  scheinbare Größe 189×62 Bogenminuten, Gesamthelligkeit 3,4m, Flächenhelligkeit 13,5m

Sonderfall: Unsere Milchstraße

Sonderfall: Die Große Magellansche Wolke (LMC)

ID Sternbild Helligkeit Ausdehnung Bermerkungen
M31  UMa  3,4 mag  189′ x 62′  der Klassiker – sehr groß!
M81  UMa  6,9 mag  30′ x 14′  eine der hellsten Galaxien

Beobachtungsobjekt: Emissionsnebel, Reflexionsnebel, Planetarische Nebel etc.

Emissionsnebel können sehr groß sein, so ist z.B. der Nordamerikanebel (NGC7000) xxxxx

ID Sternbild Helligkeit Ausdehnung Bemerkungen
NGC7000  Cyg  3,4 mag  120′ x 100′  Nordamerikanebel, der Klassiker – sehr groß!
M42  Ori  4,0 mag  65′ x 60′  Orionnebel, der Klassiker. Emission & Reflexion
 M57  Lyr  8,8 mag  1,4′ x 1′  Ringnebel in der Leier, planetarischer Nebel , klein
 NGC 7293  Aqr  7,6 mag  16′ x 28′  Planetarischer Nebel, Helix-Nebel, Dekl=-21°, Beobachtung: Okt/Nov
 NGC6618  Sgr  6,0 mag  11′  M17, Omega-Nebel, Emissionsnebel – sehr hell

XYZ

Beobachtungsobjekt: Nordlicht

Meine ersten Beobachtungen des Nordlichts konne ich 2014 vom Flugzeug aus machen.

Beobachtungsobjekt: Leuchtende Nachtwolken

xxxx

Beobachtungsobjekt: Erdsatelliten

Künstliche Erdsatelliten, Iridium-Flash, geostationäre Erdsatelliten, ISS,…

Beobachtungsobjekt: Zodiakallicht

Siehe:   Zodiakallicht

Beobachtungsobjekte: Sonstige

Wetterballons, Erdschattenbogen,…

 

Astronomie: Planetarium-Software: Meine Anforderungen – Stellarium – Cartes du Ciel – Guide

Gehört zu: Beobachtungsplanung
Gehört zu: Astro-Software

Planetarium-Software

Mit einer guten Planetarium-Software kann ich schnell den Himmel für die abendliche Beobachtungsplanung abchecken oder für einen Urlaub astronomische Aktivitäten planen.

Wenn die Anforderungen steigen,  muss man etwas genauer vergleichen, welche Planetariums-Software (zunächst für Microsoft Windows) was bietet.  In meine nähere Auswahl (“Short List”) sind gekommen:

Ausserdem habe ich:

Meine Anforderungen sind

  • Günstige Kosten
  • Zukunftssicherheit
  • Leicht beherschbare Benutzeroberfläche
  • Einstellen des Beobachtungsorts (speichern mehrerer Orte)
  • Einstellen des Zeitpunkts der Beobachtung
  • Einfaches Navigieren und Orientieren am (virtuellen) Sternhimmel
  • Auswahl der Himmelsobjekte, die angezeigt werden sollen
    • Selektion nach Grenzhelligkeit und Objekttypen
    • Namen von Objekten
    • Erdsatelliten
    • Kometen
    • Gradnetze
  • Suchen eines Beobachtungsojekts
  • Messen von Winkelabständen
  • Gesichtsfeld-Rahmen (Sensorfeld bzw. Okular)
  • Liste von Beobachtungsobjekten
  • Sternkataloge einbinden
  • Sternkarten ausdrucken
  • ASCOM-Teleskopsteuerung
  • Skripting

Astronomie: Parkplätze an der A24 für astronomische Beobachtungen

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Ort für Auto und Teleskop

Für astronomische Beobachtungen, speziell für Astrofotografie, muss man wohl die Dunstglocke von Hamburg verlassen, es sei denn, man möchte stundenlang mit teuren “Narrow Band” Filtern belichten.
Wenn ich meine schwere Astro-Ausrüstung schon mal ins Auto einpacke, möchte ich am liebsten zu einem schönen dunklen Platz hinfahren, bei dem ich direkt neben meinem parkenden Auto die Geräte aufbauen kann – Bitte nicht noch 500 m Fußweg durch einen dunklen Wald.

Die Autobahn A24 von Hamburg Richtung Berlin scheint sehr geeignet, weil sie zwischen Sukow und Putliz durch ein Gebiet mit sehr geringer “Light Pollution” führt.

Zum Thema Lichtverschmutzung habe ich einen separaten Artikel.

Projekt “Autobahnparkplatz A24”

Autobahnraststätten und Autobahntankstellen kommen nicht infrage, da dort mit viel hellem Licht zu rechnen ist. Ideal wäre ein alter, “klassischer” Parkplatz ohne beleuchtetes Toilettenhäuschen. Mein erstes Projekt für auswärtige astronomische Beobachtungen ist also “Autobahnparkplatz A24”:

Autobahnparkplatz Hahnenkoppel

Wenn man die A24 vom Horner Kreisel aus gen Osten fährt, ist der erste Kandidat für Astronomie der Parkplatz “Hahnenkoppel”, kurz vor der Ausfahrt “Witzhave”.

Von meiner Wohnung:   23,9 km  d.h.  26 Minuten ohne Verkehr

GPS: 53°34’03.7″N 10°18’15.5″E       Google Maps:  http://www.google.com/maps?q=53.567692,10.304312

Beschreibung:

DK_20150724_0010.JPG

A24 Parkplatz Hahnenkoppel Schotterplatz

  • Der Parkplatz ist sehr klein, d.h. schnell sind alle offiziellen Stellplätze belegt. Es gibt einen kleinen “Schotterplatz”, wo man Auto plus Teleskop hinstellen könnte; das ist ganz hinten rechts ein paar Meter abseits vom Asphalt (Foto 1).

 

 

 

  • Sichtfeld: Blick nach Süden recht gut, nur  in gewisser Entfernung einige Bäume
  • Lichtquellen:  Im vorderen Teil des Parkplatzes befindet sich ein Toilettenhäuschen, beleuchtet durch eine hohe Vierer-Lampe (Foto 2)

     DK_20150724_0011.JPG

    A24 Parkplatz Hahnenkoppel: Toilettenhäuschen

 

 

 

 

Autobahnparkplatz Wittenburger Land

Dies ist ein neu errichteter Autobahnparkplatz (Jan. 2014) kurz hinter der Ausfahrt Wittenburg. Als Transitautobahn durch die DDR durften an der A24 nur wenig Parkplätze gebaut werden.

Von meiner Wohnung:   82,8 km  d.h.   60 Minuten ohne Verkehr

GPS: 53°29’40.2″N, 11°07’34.1″E     Google Maps: http://www.google.com/maps?q=53.494514,11.126136

Beschreibung:

  • DK_20150724_0014.JPG

    A24 Parkplatz Wittenburger Land

    Der Parkplatz ist mittelgroß. Es befinden sich mehrere Picknick-Plätze (Tisch und Bänke) in kurzer Distanz, die auch für Astronomie geeignet sind.

  • Sichtfeld nach Süden ist im hinteren Teil des Parkplatzes teilweise durch Bäume in der Nähe eingeschränkt.

 

 

 

 

  • Lichtquellen: Im vorderen Teil des Parkplatzes befindet sich ein Toilettenhäuschen, das durch vier nicht so hohe Lampen beleuchtet ist (Foto 3).

    DK_20150724_0015.JPG

    A24 Parkplatz Wittenburger Land

 

 

 

 

 

Autobahnparkplatz Schremmheide

 DK_20150930_06000.JPG

A24 Parkplatz Schremmheide

Kurz hinter der Ausfahrt “Hagenow” befindet sich der Parkplatz Schremmheide.

Von meiner Wohnung:  95,1 km   d.h.    1 h  3 min ohne Verkehr

GPS:53°27’43.3″N 11°20’31.8″E Google Maps:  http://www.google.com/maps?q=53.462037,11.342175

Beschreibung:

  • Der Parkplatz ist mittelgroß. Es befinden sich mehrere Picknick-Plätze (Tisch und Bänke) in kurzer Distanz, die auch für Astronomie geeignet sind.
  • Sichtfeld nach Süden ist gut.
  • Lichtquellen: Im vorderen Teil des Parkplatzes befindet sich ein Toilettenhäuschen, das durch vier nicht so hohe Lampen beleuchtet ist.

Autobahnparkplatz Blievensdorf

DK_20150930_06006.JPG

A24 Parkplatz Blievensorf

Von meiner Wohnung:   119 km,    Fahrzeit: 1 h 14 min ohne Verkehr
GPS:  53°22’12.8″N 11°39’03.0″E   Google Maps:  http://www.google.com/maps?q=53.370090,11.651696

  • Es ist alter einfacher Parkplatz. Es befinden sich dort einige Picknickplätze (Tisch und Bänke) und man kann direkt daneben parken.
  • Sichtfeld nach Süden gut
  • Lichtquellen:  keine
  • Toilettenhäuschen: Nur ein “Dixi-Klo”

 

Autobahnparkplatz Putliz

DK_20150930_06024.JPG

A24 Parkplatz Putliz

Kurz vor der Ausfahrt “Putliz” befindet sich der alte einfache Parkplatz Putliz.

Von meiner Wohnung: 149 km      1h 33min  ohne Verkehr

GPS:   53°17’05.9″ N 12°04’19.8″ E        Google Maps: http://www.google.com/maps?q=53.284464,12.073387

  • Putlitz ist ein einfacher alter kleinerer Parkplatz
  • Sichtfeld nach Süden durch Wald eingeschränkt   (ggf. muss man die Ausfahrt Putliz nehmen und ein paar Kilometer südlich aus dem Wald raus:  http://www.google.com/maps?q=53.278643,12.062525 )
  • Lichtquellen: keine
  • Toilettenhäuschen, nur ein unbeleuchtetes “Dixi”

Autobahnparkplatz Dorngrund

DK_20150930_06044.JPG

A24 Parkplatz Dornengrund: beleuchtetes Toilettenhäuschen

Von meiner Wohnung:  166 km,   1 h 36 min ohne Verkehr

GPS:   53.2635 12.1427       Google Maps:  http://www.google.com/maps?q=53.263569,12.142798

 

 

 

 

 

 

  • DK_20150930_06054.JPG

    A24 Parkplatz Dornengrund: Wiese hinter dem Toilettenhäuschen

    Moderner, mittelgroßer Parkplatz

  • Sichtfeld direkt nach Süden etwas eingeschränkt (Südost und Südwest geht)
  • Lichtquellen: vier normale Lampen um das Toilettenhäuschen
  • Toilettenhaus: modern, dahinter ein Wiesenbereich mit Windrädern

Astronomie: Planetarium Objects LX200

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Planetarium Objects LX200

Achenar, *13;Eri, m0.5; 1h38m; -57:12′; 1; 4
Acrux A, *121;Cru, m1.3; 12h27m; -63:06′; 1; 4
Albireo, *223;Cyg, m3.1; 19h31m; 28:00′; 1; 4
Alcaid, *140;UMa, m1.9; 13h47m; 49:18′; 1; 4
Aldebaran, *33;Tau, m0.9; 4h36m; 16:30′; 1; 4
Alnilam, *50;Ori, m1.7; 5h36m; -1:12′; 1; 4
Alphard, *95;Hya, m2.0; 9h28m; -8:42′; 1; 4
Alphekka, *165;CrB, m2.2; 15h35m; 26:42′; 1; 4
Altair, *226;Aql, m0.8; 19h51m; 8:54′; 1; 4
Antares, *177;Sco, m0.9; 16h29m; -26:24′; 1; 4
Arcturus, *147;Boo, m0.0; 14h16m; 19:12′; 1; 4
Betelgeuse, *56;Ori, m0.4; 5h55m; 7:24′; 1; 4
Bogardus, *58;Aur, m2.6; 5h59m; 37:12′; 1; 4
Canopus, *63;Car, m-0.7; 6h24m; -52:42′; 1; 4
Capella, *42;Aur, m0.1; 5h17m; 46:00′; 1; 4
Castor A, *78;Gem, m1.9; 7h35m; 31:54′; 1; 4
Deneb, *232;Cyg, m1.3; 20h41m; 45:18′; 1; 4
Denebola, *114;Leo, m2.1; 11h49m; 14:36′; 1; 4
Diphda, *8;Cet, m2.0; 0h44m; -18:00′; 1; 4
Enif, *238;Peg, m2.4; 21h44m; 9:54′; 1; 4
Fomalhaut, *247;PsA, m1.2; 22h58m; -29:36′; 1; 4
Hadar, *144;Cen, m0.6; 14h04m; -60:24′; 1; 4
Hamal, *17;Ari, m2.0; 2h07m; 23:30′; 1; 4
Markab, *249;Peg, m2.5; 23h05m; 15:12′; 1; 4
Mira, *20;Cet, m2.1; 2h19m; -3:00′; 1; 4
Polaris, *19;Umi, m2.0; 2h34m; 89:18′; 1; 4
Pollux, *81;Gem, m1.1; 7h45m; 28:00′; 1; 4
Procyon, *80;CMi, m0.4; 7h39m; 5:12′; 1; 4
Regulus, *100;Leo, m1.4; 10h08m; 12:00′; 1; 4
Rigel, *41;Ori, m0.1; 5h15m; -8:12′; 1; 4
Sirius, *67;CMa, m-1.5; 6h45m; -16:42′; 1; 4
Spica, *138;Vir, m1.0; 13h25m; -11:12′; 1; 4
Vega, *214;Lyr, m0.0; 18h37m; 38:48′; 1; 4

Astronomie: Planetarium Objects Messier 2

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Planetarium Objects

Messier 2 M 58, NGC4579;Vir, m9.7, 5.5×4.5′, 60Mly; 12h38m; 11°49′; 1; 7 M 59, NGC4621;Vir, m9.6, 5×3.5′, 60Mly; 12h42m; 11°39′; 1; 6 M 60, NGC4649;Vir, m8.8, 7×6′, 60Mly; 12h44m; 11°33′; 1; 6 M 61, NGC4303;Vir, m9.7, 6×5.5′, 60Mly; 12h22m; 4°28′; 1; 7 M 62, NGC6266;Oph, m6.5, 14.1′, 21.5kly; 17h01m; -30°07′; 1; 9 M 63, Sunflower Gal., NGC5055;CVn, m5.5, 10×6′, 37Mly; 13h16m; 42°02′; 1; 7 M 64, Blackeye Gal., NGC4826;Com, m8.5, 9.3×5.4, 19Mly; 12h57m; 21°41′; 1; 7 M 65, NGC3623;Leo, m9.3, 8×1.5′, 35Mly; 11h19m; 13°05′; 1; 7 M 66, NGC3627;Leo, m8.9, 8×2.5′, 35Mly; 11h20m; 13°00′; 1; 7 M 67, NGC2682;Cnc, m6.1, 30′, 2.7kly; 08h50m; 11°49′; 1; 10 M 68, NGC4590;Hya, m7.8, 12′, 32.3kly; 12h40m; -26°45′; 1; 9 M 69, NGC6637;Sgr, m7.6, 7.1′, 26.7kly; 18h34m; -32°21′; 1; 9 M 70, NGC6681;Sgr, m7.9, 7.8′, 28kly; 18h43m; -32°18′; 1; 9 M 71, NGC6838;Sge, m8.2, 7.2′, 11.7kly; 19h54m; 18°47′; 1; 9 M 72, NGC6981;Aqr, m9.3, 5.9′, 52.8kly; 20h54m; -12°32′; 1; 9 M 73, NGC6994;Aqr, m9, 2.8′; 20h59m; -12°38′; 1; 4 M 74, NGC628;Psc, m9.4, 10.2×9.5′, 35Mly; 01h37m; 15°47′; 1; 7 M 75, NGC6864;Sgr, m8.5, 6′, 57.7kly; 20h06m; -21°55′; 1; 9 M 76, Little Dumbbell Neb., NGC650;Per, m10.1, 2.7×1.8′, 3.4kly; 01h42m; 51°34′; 1; 11 M 77, NGC1068;Cet, m8.9, 7.6′, 60Mly; 02h43m; -0°01′; 1; 7 M 78, NGC2068;Ori, m8.3, 8×6′, 1.6kly; 05h47m; 0°03′; 1; 12 M 79, NGC1904;Lep, m7.7, 8.7′, 41.1kly; 05h25m; -24°33′; 1; 9 M 80, NGC6093;Sco, m7.3, 8.9′, 27.4kly; 16h17m; -22°59′; 1; 9 M 81, Bode’s Gal., NGC3031;UMa, m6.9, 21×10′, 12Mly; 09h56m; 69°04′; 1; 7 M 82, Cigar Gal., NGC3034;UMa, m8.4, 9×4′, 12Mly; 09h56m; 69°41′; 1; 12 M 83, South. Pinwheel Gal., NGC5236;Hya, m7.6, 11×10′, 15kly; 13h37m; -29°52′; 1; 8 M 84, NGC4374;Vir, m9.1, 5′, 60Mly; 12h25m; 12°53′; 1; 6 M 85, NGC4382;Com, m9.1, 7.1×5.2′, 60Mly; 12h25m; 18°11′; 1; 7 M 86, NGC4406;Vir, m8.9, 7.5×5.5′, 60Mly; 12h26m; 12°57′; 1; 6 M 87, Virgo A, NGC4486;Vir, m8.6, 7′, 60Mly; 12h31m; 12°24′; 1; 6 M 88, NGC4501;Com, m9.6, 7×4′, 60Mly; 12h32m; 14°25′; 1; 7 M 89, NGC4552;Vir, m9.8, 4′, 60Mly; 12h36m; 12°33′; 1; 6 M 90, NGC4569;Vir, m10, 9.5×4.5′, 60Mly; 12h37m; 13°10′; 1; 7 M 91, NGC4548;Com, m10.2, 5.4×4.4′, 60Mly; 12h35m; 14°30′; 1; 7 M 92, NGC6341;Her, m6.4,11.2′, 26.4ky; 17h17m; 43°08′; 1; 9 M 93, NGC2447;Pup, m6, 22′, 3.6kly; 07h45m; -23°52′; 1; 10 M 94, NGC4736;CVn, m8.2, 7×3′, 14.5Mly; 12h51m; 41°07′; 1; 7 M 95, NGC3351;Leo, m9.7, 4.4×3.3′, 38Mly; 10h44m; 11°42′; 1; 8 M 96, NGC3368;Leo, m9.2, 6×4′, 38Mly; 10h47m; 11°49′; 1; 7 M 97, Owl Neb., NGC3587;UMa, m9.9, 3.4×3.3′, 2.6kly; 11h15m; 55°01′; 1; 11 M 98, NGC4192;Com, m10.1, 9.5×3.2′, 60Mly; 12h14m; 14°54′; 1; 7 M 99, NGC4254;Com, m9.9, 5.4×4.8′, 60Mly; 12h19m; 14°25′; 1; 7 M100, NGC4321;Com, m9.3, 7×6′, 60Mly; 12h23m; 15°49′; 1; 7 M101, Pinwheel Gal., NGC5457;UMa, m7.9, 22′, 27Mly; 14h03m; 54°21′; 1; 7 M102, Spindle Gal., NGC5866;Dra, m9.9, 5.2×2.3′, 40Mly; 15h07m; 55°45′; 1; 7 M103, NGC581;Cas, m7.4, 6′, 8kly; 01h33m; 60°42′; 1; 10 M104, Sombrero Gal., NGC4594;Vir, m8, 9×4′, 50Mly; 12h40m; -11°37′; 1; 7 M105, NGC3379;Leo, m9.3, 2′, 38Mly; 10h48m; 12°35′; 1; 6 M106, NGC4258;CVn, m8.4, 19×8′, 25Mly; 12h19m; 47°18′; 1; 7 M107, NGC6171;Oph, m7.9, 10′, 19.6kly; 16h33m; -13°03′; 1; 9 M108, NGC3556;UMa, m10, 8×1′, 45Mly; 11h12m; 55°40′; 1; 7 M109, NGC3992;UMa, m9.8, 7×4′, 55Mly; 11h58m; 53°23′; 1; 8 M110, NGC205;And, m8.5,17×10′, 2.9Mly; 00h40m; 41°41′; 1; 6