Reisen: Tag 17: Dar Es Salam – Abreisetag

12.10.2009 Tag 17 (Weiter: Tag 18 zurück: Tag 16)

Letzter Tag in Dar Es Salam.

Abends um 21:20 soll es mit der Swiss über Nairobi und Zürich wieder nach Hamburg gehen.

Auschecken ist um 12:00 Uhr, was wir mit etwas Hin und Her auf 17:00 Uhr verlängern können (als Kompensation für den verpassten ersten Tag).

Der Bell Captain des Hotels hatte uns für 10:30 einen Guide organisiert, der uns ca. 3 Stunden durch die Stadt führen soll.

Wir sehen von Dar eine ganze Menge, aber der Guide weiss nicht sehr viel über die Hintergründe und es ist ganz schön anstrengend so am Montag mitten durch die wuselige Stadt zu laufen.

Umjoa House

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Afrika Dar Es Salam Umjoa House

Das Umjoa House wurde für die Vertretung der Europäischen Union gebaut und beherbergt auch die Botschaften von Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien etc.

National Museum

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Afrika Dar Es Salam: National Museum

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Afrika 2009 Dar Es Salaam

Das Nationalmuseum von Tanzania hat einen etwas merkwürdig aussehenden Haupteingang. Das liegt an den zur Zeit stattfindenden Bauarbeiten. Viele interessante Dinge, aber manches auch sehr schlicht gemacht.
Link : http://www.houseofculture.or.tz

Karimjee Hall

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Karimjee Hall

1923 erbaut. Nach der Unabhängigkeit 1961 Sitz des “House of Parliament”. Hier wurde auch Julius Nyerere als erster Präsident vereidigt (1962).

Das Parlament (National Assembly – die “Bunge”) wurde 1996 in die neue Hauptstadt Dodoma verlegt. Heute (2009) dient die Karimjee Hall als Veranstaltungsort für Kongresse usw.

Botanischer Garten

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Afrika 2009 Dar Es Salaam: Botanic Gardens

Gebäude aus der Kolonialzeit

  • Old City Council Hall von 1903 – Sokoine Drive 18, Ecke Morogoro Road
  • Old Boma – Sokoine Drive 17, Ecke Morogoro Road – ERbaut 1895-1897 als Amtssitz der deutschen kolonialen Bezirksverwaltung
  • Lutherische Kirche (1998)
  • St. Joseph (1897-1902 erbaut)
  • Ocean Road Hospital 1897
  • State House – Erbaut 1987 als Gouverneurs Palais, von den Briten zerstört und 1922 als “State House” neu gebaut
  • Link: Deutscher Gouverneurspalast Dar Es Salaam
  • Department of Land and Survey – Kivukoni Front
  • Magistrate Court – Kivukoni Front
  • Hauptbahnhof
  • Teile des National Museum
  • Einige Häuser in der Nähe des National Museum (und Botanischer Garten) zu erkennen an den Dächern mit roten Ziegeln

Fischmarkt

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Fish Market

Central Train Station

An der Central Train Station haben wir genug und nehmen ein Taxi zu Hotel.

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Central Train Station

KML File: 20091017035443-4ad9a273b112f8.11544121.kml

GPX File: GPS_20091012_0726 Daressalam Walking Tour.gpx

Der GPS-Track auf OSM:

Duschen und einen Drink an der Poolbar. Vorher müssen wir die Magnetstreifen der Zimmerkarten noch neu kodieren lassen, denn die hatten immer noch 12:00 als Ende-Zeit.

Koffer fertig packen und noch eine Pizza zu zweit am Pool, dann ist die Zeit herum: Beim Auschecken an der Rezeption steht bei den Nebenkosten ein Punkt doppelt drauf. Das Hotel ist aber entgegenkommend und streicht diesen Posten.

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Hotel Moevenpick

Nun müssen wir auf unseren Rovos-Transfer um 18:30 zum Flughafen warten. Zur versprochenen Zeit kommt aber von Rovos kein Mensch. Um 18:40 bestellen wir ein Taxi auf unsere Kosten (30.000 Shilling). Es ist ein gewaltiger Stau auf der Ausfallstraße zum Flughafen. Wir schaffen es aber ganz gut in ca. 1 Std und einer Viertel.

KML File: 20091014063611-4ad5d3cb19b074.53021406.kml

GPX File: GPS_20091012_1545 Taxi Hotel Airport.gpx

Taxi Track auf OSM:

Ein Gepäckträger bringt unsere beiden großen Koffer zum Business Checkin der Swiss. Wir bekommen die Boardkarten und eine Einladung in die Tazaira Lounge.

Im Flughafen gibt es überhaupt keinen Raucherbereich, das findet Monika überhaupt nicht gut und kann nach einigem Hin und Her eine Speziallösung finden (Foto).

Der Flughafen hat nur einen Abflug-Saal vor dem noch mal ein “Final Security Check” stattfindet.

Das Einsteigen in die Swiss-Maschine (Airbus 330-200) verzögert sich um ca. 20 Minuten. Unsere Sitze sind 10A und B. Die Abmessungen sind für die Business-Klasse OK, aber die Ausstattung der Sitze ist deutlich schlechter als auf dem Hinflug mit der Lufthansa 747.

Reisen: Tag 16: Dar Es Salam: Sight Seeing

11.10.2009 Tag 16 (Weiter: Tag 17 zurück: Tag 15)

Vormittags kleiner Walk die Ohio Street herunter bis zum Wasser.

GPX File: GPS_20091011_0912 Daressalam Ohio Street Walk.gpx

KML File: 20091017031726-4ad999b66e0d74.69689802.kml

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Lutheran Church

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Beach

Unten am Wasser kommen wir an zwei Kirchen vorbei:

  • Lutheran Church (erbaut 1898)
  • St. Joseph’s Cathedral (erbaut 1897-1902)

Wenn man den Sokoine Drive weiter in Richtung Bahnhof geht, sieht man an der Ecke Morogoro Road zwei alte Gebäude:

  • Old Boma, 1895-1897 erbaut als Amtssitz der deutschen kolonialen Bezirksverwaltung (Sokoine Drive 17)
  • City Hall , 1903 erbaut (Sokoine Drive 18)

Auf dem Rückweg können wir bei den Lutheranern eine Hochzeitsgesellschaft beobachten:

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Afrika 2009 Dar Es Salaam: Hochzeitsgesellschaft

Nachmittags: Entspannen am Pool des Hotels Mövenpick.

Reisen: Tag 14: Von Mangula nach Dar Es Salaam

09.10.2009 Tag 14 (Weiter: Tag 15 zurück: Tag 13)

Der 9.10.2009 als GPS-Track: GPS_20091009_0406_0340-Ifakara-DarEsSalam.gpx

Wir sind in der Nacht etwas gefahren aber dann doch relativ schnell (gegen 22:17 GMT = 00:17 Ortszeit)  irgendwo zum Stillstand gekommen. In der ruhigen Nacht war irgend ein Sing-Sang zu hören, der sehr störend war. Monika hat sich dewegen erstmals die Ohrstöpsel eingesteckt.

Beim Frühstück wollen wir erst einmal feststellen, wo wir stehen: MANGULA.

Mang’ula ist das Headquarters of the “Udzungwa Mountains National Park”, den die Eisenbahnstrecke jetzt hier nach Osten in Richtung der großen “Selous Game Reserve” verlässt.

Halt in Mang’ula (09.10.2009 07:10 und 07:12 GMT, Tanzania-Zeit: 10:10 und 10:12 Uhr)

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Afrika 2009: Halt in Mangula – Damen mit Sonnenschirm

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Afrika 2009: Children at Mangula Station

Die Strecke vor uns ist noch immer durch einen entgleisten Zug blockiert. Wir werden deshalb nicht pünktlich in Dar Es Salaam ankommen.

Von Mang’ula fahren wir zurück nach Ifakara. Von dort bringen drei Taxis einige Gäste zu einem nahegelegenen Lokalflughafen, von dem aus sie nach Dar Es Salaam fliegen müssen, um die gebuchte KLM-Maschine heute abend noch zu erreichen,

Wir bekommen im Zug erst einmal ein extra Lunch. Dabei gibt es neue Informationen von Joe Mathala: Die Strecke soll ab 15:00 Uhr wieder frei sein, was eine Ankunft in Dar Es Salaam so um 23-24 Uhr bedeuten würde. Wir sollen eine weitere Nacht auf dem Zug schlafen und dort auch ein Frühstück bekommen. Die Hotels seien benachrichtigt, sagt Joe. Der Zug steht also ersteinmal weiter in Ifakara.

Jetzt ist es 16:47 Uhr Ortszeit und der Zug setzt sich nun doch in Bewegung. Wir fahren nun also zum zweiten Mal von Ifakara über Kiberege, Man’gula etc. Richtung Dar Es Salaam, wo wir vielleicht gegen Mitternacht ankommen könnten.

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Afrika 2009: Udzungwa Mountains – Evening View

Kurz hinter Mang’ula passieren wir die “Kidatu Connection”, wo eine Stichstrecke nach Kilosa führt, allerdings mit der 1000mm Spurweite. Deshalb soll es da eine Container-Umlade-Station geben. Hier gelingt vom Zuge aus (15:34:33 GMT) ein schönes Foto der Abendstimmung mit Blick auf die “Udzungwa Montains“.
http://www.google.com/maps?q=-7.794367,+37.054872

Wir sollen im Zug frühstücken und werden um 7:45 Uhr mit einem Bus für die Zansibar-Tour abgeholt werden. Das Gepäck soll “seamlessly” zum Hotel transferriert werden.

Das letzte Stück des Fahrplans von Joe Mathala sieht so aus:

  • Ifakara -8.135707,36.681461 (OK)
  • Kiberege -7.950 36.867 (OK)
  • Mang’ula -7.85821167,36.89451333 (OK)
  • Kidatu-Kilosa-Connection -7.796237,37.049153 (OK)
  • Msolwa -6.632893,38.249073 (???)
  • Pwaga =-6.63332,38.250017
  • Lumbago
  • Kisaki -7.495,37.6007 (OK)
  • Funga
  • Kinyanguru -7.486097,37.601396
  • Kidunda -6.640055,38.944473
  • Gwata
  • Mzenga -6.533336,37.499996
  • Kifura
  • Yiqama
  • Kwakanga
  • Yombo -6.640055,38.944473
  • Dar es Salaam Tazara Station -6.846035,39.245154

Am Abend gegen 18:30 GMT (= 21:30 Tanzania Zeit) legt unser Zug einen Stopp ein. Es ist dunkel und es sind Sterne zu sehen. Ich versuche also spontan ein Paar Himmelsaufnahmen vom hinteren Ende des Zuges aus zu machen.

Das Foto mit den meisten Sternen ist: 20091009_1090968.jpg

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Afrika 2009: Astrofoto

Taken at Latitude/Longitude:-7.495457/37.605375. 3.26 km South Kisaki Tanzania (Map link)

  • Uhrzeit: 18:54:20 GMT (21:54:20 Tanzania)
  • Ort: -7°.49545667, +37°.60537500
  • 3.26 km südlich von Kisaki
  • Belichtungszeit 30 sec
  • Blende 2.8
  • Brennweite 4,8 mm
  • Empfindlichkeit ISO 100
  • Blickrichtung entlang der Gleise: West

Auf dem Foto identifizierte Sterne bzw. Sternbilder:

  • Delphin (oben rechts)
  • Aquila – unterhalb des Delphins – auch am rechten Rand
  • Teil des Schützen (der Henkel vom Teapot)
  • Jupiter (oben Mitte)
  • delta Cap (2.85)
  • beta Aqr (2.90)
  • gamma Gru (3.00)
  • epsilon Aqr (3.75)
  • beta Cap (3.05)
  • alpha Cap (2 x 4.00)
  • theta Aql (3.20)
  • alpha Aql (0,75) – “Atair”
  • gamma Aql (2.7)
  • delta Aql (3.40)
  • pi Sgr (2.85)
  • alpha Sgr (2.05)
  • phi Sgr (3.15)
  • tau Sgr (3.30)
  • zeta Sgr (3.25)

Reisen: Tag 13: Wir erreichen Tanzania: Makambako, Kimbwe, Mlimba

08.10.2009 Tag 13 (Weiter: Tag 14, zurück: Tag 12)

Gestern abend bekamen wir einen Zettel mit dem Hinweis, vor dem Schlafengehen die Uhren eine Stunde vor zu stellen auf Tanzania Zeitzone (GMT+3 hours).

Das Bild der Landschaft hat sich verändert: Trockene Savanne, einige der Bäume mit dem dicken Stamm, zunehmend Rinderherden.

Wir erklimmen ganz langsam den Mlimba-Pass.

Ein Baum (08.10.2009 07:02 GMT)

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Afrika 2009: A Tree in Tanzania

11:00 Uhr
Wir halten planmäßig in Makambako. Höhe laut GPS: 1680m.

Auf dem Hochland gibt es einige kleinere Brücken und eine ganze Menge Tunnel.

15:38 Uhr Wir passieren KIMBWE, letze Station vor dem Pass.

In Mlimba kommen wir so gegen 16:40 an und machen eine längere Pause als geplant, weil noch etwas am Zug repariert werden soll – u.a. eine Klimaanlage…

Nicolas Schoefioeld organisiert für Sonnabend eine Tour nach Zansibar. Preis USD 300 pro Person. Wir entschliessen uns spontan, da mit zu machen…

In unserem Abteil finden wir eine Einladung zum Maskenball nach dem Abendessen..

Beim Abendessen verkündet Rohan Voss, dass wir Verspätung haben werden und statt um 10 Uhr erst am Abend in Dar Es Salaam ankommen werden. Grund ist eine entgleister Wagon auf der eingleisigen Strecke vor uns – auf halbem Wege zwischen Mlimba und Kasaki.

Später erklärt Joe Mathala, dass man eine Lokomotive nach Mlimba geschickt hat, die einen Kran holen soll, mit dem man den entgleisten Wagon von den Schienen heben will. Als Grund für die Entgleisung vermutet Joe dass “die immer zu schnell fahren”.

GPS_20091008_393446_0213_1550_Mbeya_Mlimba.gpx

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Reisen: Tag 12: Halt in Kasama, Ausflug zu den Chishimba Falls und weiter nach Nakonde

7.10.2009 Tag 12 (Weiter: Tag 13 zurück: Tag 11)

Wir kommen in der Nacht um 01:08 Uhr in Kasama an, müssen dann aber morgens noch hin und her rangieren, bis wir so um 08:15 Uhr auf dem richtigen Gleis zum Aussteigen stehen.

Wir wollen von Kasama aus einen Ausflug mit dem Bus zu den Chishimba-Fällen (andere Schreibweise: Chisimba) machen. Die Wassserfälle liegen etwas ausserhelb von Kasama an der D20.

Wikipedia: Chisimba Falls on the Luombe River 7.2 km from Chilubula Mission in Kasama District.

Chishimba Wasserfälle (10° 07′ S, 30° 55′ E)

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Afrika 2009: Chishimba Wasserfaelle

Der Luombe River fällt hier auf einer Strecke von 300m in drei Stufen herunter:

  • Oberer Wasserfall: Mutumuna 20m
  • Mittlerer: Kayela (eher einige Stromschnellen)
  • Unterer Wasserfall: Chishimba (80 foot, 15-20m ????)

Nach der Rückkehr von dem Ausflug an die Wasserfälle werden wir auf dem Bahnhof Kasama wieder mit Sekt und Saft empfangen. Nicholas Schoefield macht ein Gruppenfoto. So gegen 11:15 Uhr geht die Zugfahrt dann weiter. Tagesziel: die Grenze zu Tanzania: Nakonde / Tunduma.

Das GPS-Log zeigt folgende Stationen (Zeiten in GMT):

  • Kasama 09:15
  • Nseluka (Leaving the M1, now following the D3) 12:20 (Fotos)
  • Mwangata 12:45
  • Chimba 12:54
  • Chamdamkula 13:10
  • Makasa 13:55 (Fotos)
  • Kalamba 14:32
  • Nakakola 15:33 (Fotos)
  • Chozi 15:25 (Fotos) Uhrzeit sieht komisch aus
  • Nakonde (Tanzania border)

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Reisen: Tag 11: Über Serenje, Mpika nach Kasama (Zambia)

6.10.2009 Tag 11 (Weiter: Tag 12, zurück: Tag 10)

Wir wachen früh auf. Der Speisewagen zum Frühstück ist noch fast leer. Erst gegen 08:15 wird es langsam voller. Wir fahren durch Mkishi (08:35) , kreuzen die T2 “Big North” (09:01) und rattern durch Nkolonga (09:06)

Wir befinden uns nun im sog. “Copper Belt“. Die Grenze zum früheren Katanga, heute Teil der Democratic Republic of Congo (DRC) ist nur wenige Kilometer entfernt. Die Vorbeifahrt per Bahn ist unspektakulär. Von der Eisenbahn aus sieht man nichts besonderes. Anntennenmasten mit Richtfunk stehen da in der Nähe.

Um 09:22 erreichen wir die Station Mkushi River.

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Afrika 2009: Mkushi River – Travelling by train through Zambia

So gegen 11:00 Uhr kommt die Provinzhauptstadt Serenje in Sicht.

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Afrika 2009: Serenje Station

Wir halten kurz in Serenje, das einen richtigen Bahnhof hat.

14:30 – 14:50 Wir machen Halt in Mununga. (Fotos: Ziegen, Fussballplatz, Bahnhof). GPS: -12.649865,31.016238

Später kommen wir durch Chilonga (16:30) und schließlich nach Mpika (17:13) wo es dunkel wird.

GPS_20091006_022545_0225_0910_KapiriMposhi_Serenje.gpx

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Die Weiterfahrt im Dunkeln hält der GPS-Logger fest: GPS_20091006_171457_1714_0406_Mpika_Kasama.gpx

Um 20:51 fahren wir wieder los von Mpika. Im Dunkeln geht es nach Mpepo (23:02) und Chandesi (23:22). Dort geht es über die Chambeshi Brücke, wo in der Nähe das Von-Lettow-Vorbeck-Denkmal steht.

Gegen 1 Uhr in der Nacht erreichen wir unser Tagesziel Kasama.

Reisen: Tag 10: Mazabuka, Kafue, Lusaka, Kabwe, Kapiri Mposhi

5.10.2009 Tag 10 (Weiter: Tag 11, zurück: Tag 9)

In der Nacht hatten wir die Grenze zu Zambia (Livingstone) passiert.

Nach dem Frühstück fahren wir durch Monze (09:41), Magoye (11:11), Mpigwa (11:50) bis Mazabuka (12:15), wo wir einen Halt machen und Wasser tanken wollen.

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Afrika 2009: Mazabuka: School children on railroad tracks near Mazabuka station

Hier sollte Wasser aufgenommen werden, was aber irgendwie nicht möglich ist. Joe Mathala hat nun die Idee, beim Halt in Mazabuka Wasser aus einem Waggon mit viel Wasser auf den Waggon mit leerem Wassertanks umzupumpen. Dadurch entstehen mehrere Stunden Verspätung.

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Afrika 2009: Wasser umpumpen – Joe Mathala erklaert seinem Chef Rohan Vos, wie er das Wasserproblem loesen will.

Am Nachmittag gegen 13:30 Uhr erreichen wir den Kafue River mit der schönen langen Eisenbahnbrücke. Vom Zug aus kann man die Brücke auf der linken Seite gut fotografieren, weil wir eine leichte Linkskurve fahren.

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Afrika 2009: Kafue River Railway Bridge

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Afrika 2009: Kafue Railway Bridge – On our way from Vic Falls to Lusaka we passed the old railway bridge over the Kufue River…

Danach ereichen wir den Ort Kafue.

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Afrika 2009: Kafue Railway Station (Zambia)

Beim Dunkelwerden gegen 18:20 Uhr erreichen wir die Hauptstadt Zambias, Lusaka. Wir fahren durch ausgedehnte Vororte in denen immer wieder Schaaren von Kindern auf den Bahngleisen laufend uns zuwinken. Im Zentrum der Stadt sehen wir auch die üblichen Bürohochhäuser.

Gegen 19:15 als wir uns zum Abendessen im Zug fertig machen, entdecken wir, dass das Wasser in unserem Badezimmer nicht funktioniert. Joe Mathala, der Zug Manager meint, dass wir in der Nacht neues Wasser aufnehmen werden und zwar nicht in Kabwe sondern erst später in Kapiri Mposhi.

Im Dunkeln geht es weiter über Kabwe, wo die Zambische Eisenbahn ihre Zentrale hat. Dort sollen wir einen neuen Lokführer bekommen (engl. “Pilot”)

Spät in der Nacht erreichen wir Kapiri Mposhi, wo wir auf die TAZARA-Strecke abbiegen (New Kapiri Mposhi Station).

KML File Tazara Junction: 20091005_TazaraJunction.kml

Wir machen einen Nachthalt, wo auch neues Wasser aufgenommen werden soll (02:25 – 03:54 GMT).

GPS Tracks

Von Livingstone über Lusaka nach Kaipiri Mposhi

GPS_20091004_174900_1749_0225_Livingstone_KapiriMposhi.gpx

Von Kabwe nach Kanona

Reisen: Tag 7: Plumtree, Bulayawo, Dete, Tompson’s Juction

2.10.2009 Tag 7 (Weiter: Tag 8, zurück: Tag 6)

Heute Nacht sind wir in Plumtree, Zimbabwe, angekommen. Die Grenzformalitäten wurden “im Schlaf” vom Train Management erledigt. Aber erst um 08:35 fahren wir weiter. Geplant war 06:00 Uhr.

Plumtree Railway Station

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Afrika 2009: Plumtree Railway Station (Zimbabwe)

In den Vororten von Bulayawo konnten wir Gottesdienste im Freien beobachten mit vielen Einheimischen, die sich ganz in weiss gekleidet hatten.

Gottesdienst im Freien

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Afrika 2009: Field Service near Bulawayo

Von der Stadt Bulawayo kann man von der Bahn aus nicht viel sehen. Um 10:35 Uhr stehen wir in Bulawayo inmitten von Rangiergleisen und es ist wieder mal Pause. Wir müssen an der Abzweigung “Sixth Avenue” nach links abbiegen.

Bulawayo Sixth Avenue Junction

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Afrika 2009: Bulawayo Junction – Hier sind wir, mit der Pride of Africa von Süden kommend, nach links (Nordwesten) abgebogen

Hwange National Park

Nach Bulayawo geht es dann mitten durch den Hwange National Park, wo wir Löwen, Elefanten und Giraffen vom Zug aus sehen können.

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Afrika 2009: Elephant im Hwange National Park

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Afrika 2009 Giraffes in Hwange National Park

Dete Railway Station

In der Dunkelheit erreichen wir um 19:13 Dete in Zimbabwe

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Afrika 2009: Dete Railway Station (Zimbabwe)

Tagesziel ist Tompson’s Junction

Der GPS Track

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Reisen: Tag 6: Tau Lodge, Gabarone,… durch Botswana

1.10.2009 Tau Lodge – Abreisetag Tag 6 (Weiter: Tag 7, zurück: Tag 5)

Heute wieder um 6 Uhr morgens der telefonische Weckruf. Schnell, schnell, bis 6:30 Uhr gibt es Kaffee auf der Terrasse. Dann starten wir zur letzten Pirschfahrt (Game Drive) von der Tau Lodge. “Unser” Ranger Ernest macht heute früh nicht mit, wir müssen uns also ein “neues” Fahrzeug aussuchen.

Wir sehen verschiedene Vögel, Fotoapparate für markierte Hyaenen, Zebras und vieles mehr. Nur keine Elefanten.

Zum Schluss der Fahrt sehen wir noch zwei junge männliche Löwen, die sich aus einem anderen Territorium hier her begeben haben und verletzt sind. Von diesen Löwen können wir wunderschöne Fotos und ein Video machen.

Die Löwen

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Afrika 2009 Madikwe Tau Lodge Loewe

Early Morning Drive

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Wir sind zeitig zurück (so ca. 8:40) und müssen unsere Reisetaschen wieder packen, an der Rezeption auschecken (die Internet-Gebühren hat der junge Mann vergessen). Dann gibts ein reichliches Frühstück mit einem letzten Blick über das Gelände.

Zwei Chalets der Tau Lodge

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Afrika 2009 Madikwe Tau Lodge Chalets

Monika hört noch, dass es Affen bei den Chalets auf der anderen Seite gäbe, also machen wir uns dahin auf und können auch diese Sehenswürdigkeit mitnehmen (Fotos und ein Video).

Äffchen auf der Tau Lodge

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Aftraka 2009 Madikwe Tau Lodge Äffchen

Um 10 Uhr fahren wir dann mit den Jeeps zur Pforte des Madikwe Resorts, wo wir in unsere Busse umsteigen.

Tau Lodge Gate

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Afrika 2009 Madikwe Tau Lodge Gate

Es geht zur Grenze nach Botswana. Dort müssen wir alle aus den Bussen aussteigen und durch die Passkontrollen von Südafrika und Botswana. Das geht “normal” zügig, nur die Leute mit einer VAT-Rückerstattung halten den ganzen Laden auf.

Am Ende können wir die Grenze zu Botswana zu Fuss passieren, werden aber zurückbeordert, weil jetzt auf ein Mal jeder seine Reisetasche aus dem Buss holgen muss und dann einzeln zu Fuss über die Grenze bringen muss. Erst dann dürfen die leeren Busse uns hinterher über die Grenze fahren und schließlich können wir nun komplett mit allen Teilen in Botswana, wieder in unseren Bus.

Die beiden Busse bringen uns zur nahegelegenen Gabarone Train Station, wo unser Zug schon auf uns wartet. Auf dem Bahnsteig gibt es, wie üblich warme, feuchte Tücher und einen Begrüßungsschluck.

Von der Tau Lodge nach Gabarone

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Gabarone Train Station

Wir gehen zügig in unser Abteil und packen die Reisetaschen wieder aus. Das Lunch um 13 Uhr lassen wir mal aus. Im Abteil finden wir schon die Formulare für die Einreise und Ausreise Zimbabwe und die Einreise Zambia. Unsere Pässe mit dem ausgefüllten Zimbawe-Formular bekommt der Zugmanager, Joe Mathala, damit wir uns in der Nacht beim Grenzübertritt nicht darum kümmern müssen und ruhig durchschlafen können – so der Plan.

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Aftrka 2009 Gabarone Railway Station

Von der Eisenbahnfahrt (Gabarone, Mahalapye, Palapye, Francis Town) mache ich einige Fotos.

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Afrika 2009 Radisele Railway Crossing (Botswana)

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Afrika 2009 Palapye Bridge

Um 18:09 ist Sonnenuntergang und es wird schnell dunkel, sodass der Fotoapparat für heute in die Ecke kommt. Die Eisenbahnstrecke durch Botswana ist ziehmlich neu und in guten Zustand. Über weite Strecken führt sie schnurgerade durchs Land.

Die mitfahrende Ärtzin empfiehlt ab Morgen die Malaria-Prophylaxe einzunehmen.

Als Tagesziel für heute ist Plumtree in Zimbabwe für 23:10 Uhr geplant.

Die Zugfahrt durch Botswana

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Del.icio.us : , , ,

Reisen: Tag 5: Tau-Lodge

30.9.2009 Tau Lodge, Madikwe Tag 5 (Weiter: Tag 6, zurück: Tag 4)

Tiere:

  • Wildebeest = Gnu
  • Springbock    (ähnlich einer Gazelle)
  • Zebra
  • Löwen
  • Nashorn
  • Buffalo

Frühmorgens um 06:30 Uhr eine Pirschfahrt.

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Afrika 2009 Madikwe Tau Lodge Nashorn

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Afrika 2009 Breakfast: Um 08:30 gibt es auf der morgentlichen Prischfahrt durch das Madikwe Game Ressort eine kleine Staerkung

Early Morning Drive

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Danach das “breakfast proper”.

Gammeln im Chalet, dabei diverse Tiere beobachten, die ans Wasserloch direkt vor unserem Chalet gehen. Am Ende kommt doch tatsächlich eine Giraffe vorbei und versucht ihre langen Beine so zu knicken, dass sie nach unten ans Wasser kommt…..

Afternoon Game Drive

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Abendessen in der “Boma” rund um ein Lagerfeuer….