Reisen: Tag 17: Dar Es Salam – Abreisetag

12.10.2009 Tag 17 (Weiter: Tag 18 zurück: Tag 16)

Letzter Tag in Dar Es Salam.

Abends um 21:20 soll es mit der Swiss über Nairobi und Zürich wieder nach Hamburg gehen.

Auschecken ist um 12:00 Uhr, was wir mit etwas Hin und Her auf 17:00 Uhr verlängern können (als Kompensation für den verpassten ersten Tag).

Der Bell Captain des Hotels hatte uns für 10:30 einen Guide organisiert, der uns ca. 3 Stunden durch die Stadt führen soll.

Wir sehen von Dar eine ganze Menge, aber der Guide weiss nicht sehr viel über die Hintergründe und es ist ganz schön anstrengend so am Montag mitten durch die wuselige Stadt zu laufen.

Umjoa House

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Afrika Dar Es Salam Umjoa House

Das Umjoa House wurde für die Vertretung der Europäischen Union gebaut und beherbergt auch die Botschaften von Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien etc.

National Museum

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Afrika Dar Es Salam: National Museum

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Afrika 2009 Dar Es Salaam

Das Nationalmuseum von Tanzania hat einen etwas merkwürdig aussehenden Haupteingang. Das liegt an den zur Zeit stattfindenden Bauarbeiten. Viele interessante Dinge, aber manches auch sehr schlicht gemacht.
Link : http://www.houseofculture.or.tz

Karimjee Hall

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Karimjee Hall

1923 erbaut. Nach der Unabhängigkeit 1961 Sitz des “House of Parliament”. Hier wurde auch Julius Nyerere als erster Präsident vereidigt (1962).

Das Parlament (National Assembly – die “Bunge”) wurde 1996 in die neue Hauptstadt Dodoma verlegt. Heute (2009) dient die Karimjee Hall als Veranstaltungsort für Kongresse usw.

Botanischer Garten

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Afrika 2009 Dar Es Salaam: Botanic Gardens

Gebäude aus der Kolonialzeit

  • Old City Council Hall von 1903 – Sokoine Drive 18, Ecke Morogoro Road
  • Old Boma – Sokoine Drive 17, Ecke Morogoro Road – ERbaut 1895-1897 als Amtssitz der deutschen kolonialen Bezirksverwaltung
  • Lutherische Kirche (1998)
  • St. Joseph (1897-1902 erbaut)
  • Ocean Road Hospital 1897
  • State House – Erbaut 1987 als Gouverneurs Palais, von den Briten zerstört und 1922 als “State House” neu gebaut
  • Link: Deutscher Gouverneurspalast Dar Es Salaam
  • Department of Land and Survey – Kivukoni Front
  • Magistrate Court – Kivukoni Front
  • Hauptbahnhof
  • Teile des National Museum
  • Einige Häuser in der Nähe des National Museum (und Botanischer Garten) zu erkennen an den Dächern mit roten Ziegeln

Fischmarkt

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Fish Market

Central Train Station

An der Central Train Station haben wir genug und nehmen ein Taxi zu Hotel.

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Central Train Station

KML File: 20091017035443-4ad9a273b112f8.11544121.kml

GPX File: GPS_20091012_0726 Daressalam Walking Tour.gpx

Der GPS-Track auf OSM:

Duschen und einen Drink an der Poolbar. Vorher müssen wir die Magnetstreifen der Zimmerkarten noch neu kodieren lassen, denn die hatten immer noch 12:00 als Ende-Zeit.

Koffer fertig packen und noch eine Pizza zu zweit am Pool, dann ist die Zeit herum: Beim Auschecken an der Rezeption steht bei den Nebenkosten ein Punkt doppelt drauf. Das Hotel ist aber entgegenkommend und streicht diesen Posten.

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Hotel Moevenpick

Nun müssen wir auf unseren Rovos-Transfer um 18:30 zum Flughafen warten. Zur versprochenen Zeit kommt aber von Rovos kein Mensch. Um 18:40 bestellen wir ein Taxi auf unsere Kosten (30.000 Shilling). Es ist ein gewaltiger Stau auf der Ausfallstraße zum Flughafen. Wir schaffen es aber ganz gut in ca. 1 Std und einer Viertel.

KML File: 20091014063611-4ad5d3cb19b074.53021406.kml

GPX File: GPS_20091012_1545 Taxi Hotel Airport.gpx

Taxi Track auf OSM:

Ein Gepäckträger bringt unsere beiden großen Koffer zum Business Checkin der Swiss. Wir bekommen die Boardkarten und eine Einladung in die Tazaira Lounge.

Im Flughafen gibt es überhaupt keinen Raucherbereich, das findet Monika überhaupt nicht gut und kann nach einigem Hin und Her eine Speziallösung finden (Foto).

Der Flughafen hat nur einen Abflug-Saal vor dem noch mal ein “Final Security Check” stattfindet.

Das Einsteigen in die Swiss-Maschine (Airbus 330-200) verzögert sich um ca. 20 Minuten. Unsere Sitze sind 10A und B. Die Abmessungen sind für die Business-Klasse OK, aber die Ausstattung der Sitze ist deutlich schlechter als auf dem Hinflug mit der Lufthansa 747.

Reisen: Tag 16: Dar Es Salam: Sight Seeing

11.10.2009 Tag 16 (Weiter: Tag 17 zurück: Tag 15)

Vormittags kleiner Walk die Ohio Street herunter bis zum Wasser.

GPX File: GPS_20091011_0912 Daressalam Ohio Street Walk.gpx

KML File: 20091017031726-4ad999b66e0d74.69689802.kml

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Lutheran Church

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Beach

Unten am Wasser kommen wir an zwei Kirchen vorbei:

  • Lutheran Church (erbaut 1898)
  • St. Joseph’s Cathedral (erbaut 1897-1902)

Wenn man den Sokoine Drive weiter in Richtung Bahnhof geht, sieht man an der Ecke Morogoro Road zwei alte Gebäude:

  • Old Boma, 1895-1897 erbaut als Amtssitz der deutschen kolonialen Bezirksverwaltung (Sokoine Drive 17)
  • City Hall , 1903 erbaut (Sokoine Drive 18)

Auf dem Rückweg können wir bei den Lutheranern eine Hochzeitsgesellschaft beobachten:

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Afrika 2009 Dar Es Salaam: Hochzeitsgesellschaft

Nachmittags: Entspannen am Pool des Hotels Mövenpick.

Reisen: Tag 15: Ankunft in der Tazara Train Station, Flug nach Zanzibar, Moevenpick Hotel Dar Es Salam

10.10.2009 Tag 15 (Weiter: Tag 16, zurück: Tag 14)

Am Morgen um 02:08 GMT kommen wir dann tatsächlich an unserem Endbahnhof, der Tazara Station in Dar Es Salam an.
Der Zug steht dann bis wir aufwachen, frühstücken und zuende packen.

GPX File: GPS_20091009_new2_Ifakara-DarEsSalam.gpx

Endstation Tazara (10.10.2009 04:46 GMT – 07:46 Tanzania Zeit)

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Afrika 2009 Dar Es Salam: Tazara Station

GPS Track der Ankunft: 20091015135325-4ad78bc52acdb3.52340012.kml

Tazara steht für Tazania Zambia Rail Road. Die Tazara-Strecke führt von der Hafenstadt Dar Es Salaam bis nach Kapiri Mposhi in den sog. “Copper Belt” Zambias. Spurweite 1067 mm. Gebaut von den Chinesen um 1970.

Die Zanzibar-Ausflügler treffen sich um 07:45 auf der Endplattform der TAZARA-Station und fahren mit dem Bus zum Domestic Airport. Von dort bringt uns eine 13-sitzige Chartermaschine hinüber nach Zanzibar (ca. 20 min).

GPX File: GPS_20091010_0538 Tazara – Domestic Airport.gpx

Und dann geht’s mit dem gecharterten Flieger ab nach Zanzibar:

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Afrika 2009 Flug von Dar Es Salam nach Zanzibar

GPX File: GPS_20091010_0540 Flight to Zanzibar.gpx

Als erstes machen wir die “Spice Tour”, dann geht es zum Lunch ins Hotel Serena.

    • GPX File: GPS_20091010_0616 Zanzibar Spices.gpx
    • GPX File: GPS_20091010_0840 Zanzibar Hotel Serena.gpx

Danach eine kurze “Walking Tour” durch die Haupstadt Stone Town (Sklavenmarkt etc. etc.)

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Afrika 2009: Tembo Hotel, Stone Town, Zanzibar

Un nun zurück mit dem Flieger nach Dar Es Salaam

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Afrika 2009 Flug von Zanzibar back to Dar Es Salam

Kurz vor 18:00 Uhr sind wir am Flughafen Zanzibar, aber unser Flieger ist noch nicht da. Es entsteht ein leichtes Chaos, da die Kommunikation mit der Charterflug-Gesellschaft COSTAL nicht so einfach ist. Aber schließlich kommt eine Maschine, die uns postwendend nach Dar zurückbringt. Das war etwas kritisch, weil der Flughafen Zanzibar um 19 Uhr schließt.

GPX File: GPS_20091010_1506 Zanzibar Flight Back.gpx

Wieder am Domestic Airport in Dar angekommen, organisiert Nicholas Schoeflield die Taxifahrten in die Hotels incl. der Bezahlung, da das alles inklusive ist (USD 300 pro Nase).

GPX File: GPS_20091010_1558 Domestic Airport – Moevenpick.gpx

Im Hotel Mövenpick angekommen, checken wir ein und tatsächlich ist unser Gepäck hier angekommen. Die Rovos-Organisation hat wieder einmal funktioniert.

Reisen: Tag 14: Von Mangula nach Dar Es Salaam

09.10.2009 Tag 14 (Weiter: Tag 15 zurück: Tag 13)

Der 9.10.2009 als GPS-Track: GPS_20091009_0406_0340-Ifakara-DarEsSalam.gpx

Wir sind in der Nacht etwas gefahren aber dann doch relativ schnell (gegen 22:17 GMT = 00:17 Ortszeit)  irgendwo zum Stillstand gekommen. In der ruhigen Nacht war irgend ein Sing-Sang zu hören, der sehr störend war. Monika hat sich dewegen erstmals die Ohrstöpsel eingesteckt.

Beim Frühstück wollen wir erst einmal feststellen, wo wir stehen: MANGULA.

Mang’ula ist das Headquarters of the “Udzungwa Mountains National Park”, den die Eisenbahnstrecke jetzt hier nach Osten in Richtung der großen “Selous Game Reserve” verlässt.

Halt in Mang’ula (09.10.2009 07:10 und 07:12 GMT, Tanzania-Zeit: 10:10 und 10:12 Uhr)

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Afrika 2009: Halt in Mangula – Damen mit Sonnenschirm

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Afrika 2009: Children at Mangula Station

Die Strecke vor uns ist noch immer durch einen entgleisten Zug blockiert. Wir werden deshalb nicht pünktlich in Dar Es Salaam ankommen.

Von Mang’ula fahren wir zurück nach Ifakara. Von dort bringen drei Taxis einige Gäste zu einem nahegelegenen Lokalflughafen, von dem aus sie nach Dar Es Salaam fliegen müssen, um die gebuchte KLM-Maschine heute abend noch zu erreichen,

Wir bekommen im Zug erst einmal ein extra Lunch. Dabei gibt es neue Informationen von Joe Mathala: Die Strecke soll ab 15:00 Uhr wieder frei sein, was eine Ankunft in Dar Es Salaam so um 23-24 Uhr bedeuten würde. Wir sollen eine weitere Nacht auf dem Zug schlafen und dort auch ein Frühstück bekommen. Die Hotels seien benachrichtigt, sagt Joe. Der Zug steht also ersteinmal weiter in Ifakara.

Jetzt ist es 16:47 Uhr Ortszeit und der Zug setzt sich nun doch in Bewegung. Wir fahren nun also zum zweiten Mal von Ifakara über Kiberege, Man’gula etc. Richtung Dar Es Salaam, wo wir vielleicht gegen Mitternacht ankommen könnten.

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Afrika 2009: Udzungwa Mountains – Evening View

Kurz hinter Mang’ula passieren wir die “Kidatu Connection”, wo eine Stichstrecke nach Kilosa führt, allerdings mit der 1000mm Spurweite. Deshalb soll es da eine Container-Umlade-Station geben. Hier gelingt vom Zuge aus (15:34:33 GMT) ein schönes Foto der Abendstimmung mit Blick auf die “Udzungwa Montains“.
http://www.google.com/maps?q=-7.794367,+37.054872

Wir sollen im Zug frühstücken und werden um 7:45 Uhr mit einem Bus für die Zansibar-Tour abgeholt werden. Das Gepäck soll “seamlessly” zum Hotel transferriert werden.

Das letzte Stück des Fahrplans von Joe Mathala sieht so aus:

  • Ifakara -8.135707,36.681461 (OK)
  • Kiberege -7.950 36.867 (OK)
  • Mang’ula -7.85821167,36.89451333 (OK)
  • Kidatu-Kilosa-Connection -7.796237,37.049153 (OK)
  • Msolwa -6.632893,38.249073 (???)
  • Pwaga =-6.63332,38.250017
  • Lumbago
  • Kisaki -7.495,37.6007 (OK)
  • Funga
  • Kinyanguru -7.486097,37.601396
  • Kidunda -6.640055,38.944473
  • Gwata
  • Mzenga -6.533336,37.499996
  • Kifura
  • Yiqama
  • Kwakanga
  • Yombo -6.640055,38.944473
  • Dar es Salaam Tazara Station -6.846035,39.245154

Am Abend gegen 18:30 GMT (= 21:30 Tanzania Zeit) legt unser Zug einen Stopp ein. Es ist dunkel und es sind Sterne zu sehen. Ich versuche also spontan ein Paar Himmelsaufnahmen vom hinteren Ende des Zuges aus zu machen.

Das Foto mit den meisten Sternen ist: 20091009_1090968.jpg

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Afrika 2009: Astrofoto

Taken at Latitude/Longitude:-7.495457/37.605375. 3.26 km South Kisaki Tanzania (Map link)

  • Uhrzeit: 18:54:20 GMT (21:54:20 Tanzania)
  • Ort: -7°.49545667, +37°.60537500
  • 3.26 km südlich von Kisaki
  • Belichtungszeit 30 sec
  • Blende 2.8
  • Brennweite 4,8 mm
  • Empfindlichkeit ISO 100
  • Blickrichtung entlang der Gleise: West

Auf dem Foto identifizierte Sterne bzw. Sternbilder:

  • Delphin (oben rechts)
  • Aquila – unterhalb des Delphins – auch am rechten Rand
  • Teil des Schützen (der Henkel vom Teapot)
  • Jupiter (oben Mitte)
  • delta Cap (2.85)
  • beta Aqr (2.90)
  • gamma Gru (3.00)
  • epsilon Aqr (3.75)
  • beta Cap (3.05)
  • alpha Cap (2 x 4.00)
  • theta Aql (3.20)
  • alpha Aql (0,75) – “Atair”
  • gamma Aql (2.7)
  • delta Aql (3.40)
  • pi Sgr (2.85)
  • alpha Sgr (2.05)
  • phi Sgr (3.15)
  • tau Sgr (3.30)
  • zeta Sgr (3.25)

Reisen: Tag 13: Wir erreichen Tanzania: Makambako, Kimbwe, Mlimba

08.10.2009 Tag 13 (Weiter: Tag 14, zurück: Tag 12)

Gestern abend bekamen wir einen Zettel mit dem Hinweis, vor dem Schlafengehen die Uhren eine Stunde vor zu stellen auf Tanzania Zeitzone (GMT+3 hours).

Das Bild der Landschaft hat sich verändert: Trockene Savanne, einige der Bäume mit dem dicken Stamm, zunehmend Rinderherden.

Wir erklimmen ganz langsam den Mlimba-Pass.

Ein Baum (08.10.2009 07:02 GMT)

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Afrika 2009: A Tree in Tanzania

11:00 Uhr
Wir halten planmäßig in Makambako. Höhe laut GPS: 1680m.

Auf dem Hochland gibt es einige kleinere Brücken und eine ganze Menge Tunnel.

15:38 Uhr Wir passieren KIMBWE, letze Station vor dem Pass.

In Mlimba kommen wir so gegen 16:40 an und machen eine längere Pause als geplant, weil noch etwas am Zug repariert werden soll – u.a. eine Klimaanlage…

Nicolas Schoefioeld organisiert für Sonnabend eine Tour nach Zansibar. Preis USD 300 pro Person. Wir entschliessen uns spontan, da mit zu machen…

In unserem Abteil finden wir eine Einladung zum Maskenball nach dem Abendessen..

Beim Abendessen verkündet Rohan Voss, dass wir Verspätung haben werden und statt um 10 Uhr erst am Abend in Dar Es Salaam ankommen werden. Grund ist eine entgleister Wagon auf der eingleisigen Strecke vor uns – auf halbem Wege zwischen Mlimba und Kasaki.

Später erklärt Joe Mathala, dass man eine Lokomotive nach Mlimba geschickt hat, die einen Kran holen soll, mit dem man den entgleisten Wagon von den Schienen heben will. Als Grund für die Entgleisung vermutet Joe dass “die immer zu schnell fahren”.

GPS_20091008_393446_0213_1550_Mbeya_Mlimba.gpx

GPS_20091008_062953_1550_2107_Mlimba_Mangula.gpx

Reisen: Tag 12: Halt in Kasama, Ausflug zu den Chishimba Falls und weiter nach Nakonde

7.10.2009 Tag 12 (Weiter: Tag 13 zurück: Tag 11)

Wir kommen in der Nacht um 01:08 Uhr in Kasama an, müssen dann aber morgens noch hin und her rangieren, bis wir so um 08:15 Uhr auf dem richtigen Gleis zum Aussteigen stehen.

Wir wollen von Kasama aus einen Ausflug mit dem Bus zu den Chishimba-Fällen (andere Schreibweise: Chisimba) machen. Die Wassserfälle liegen etwas ausserhelb von Kasama an der D20.

Wikipedia: Chisimba Falls on the Luombe River 7.2 km from Chilubula Mission in Kasama District.

Chishimba Wasserfälle (10° 07′ S, 30° 55′ E)

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Afrika 2009: Chishimba Wasserfaelle

Der Luombe River fällt hier auf einer Strecke von 300m in drei Stufen herunter:

  • Oberer Wasserfall: Mutumuna 20m
  • Mittlerer: Kayela (eher einige Stromschnellen)
  • Unterer Wasserfall: Chishimba (80 foot, 15-20m ????)

Nach der Rückkehr von dem Ausflug an die Wasserfälle werden wir auf dem Bahnhof Kasama wieder mit Sekt und Saft empfangen. Nicholas Schoefield macht ein Gruppenfoto. So gegen 11:15 Uhr geht die Zugfahrt dann weiter. Tagesziel: die Grenze zu Tanzania: Nakonde / Tunduma.

Das GPS-Log zeigt folgende Stationen (Zeiten in GMT):

  • Kasama 09:15
  • Nseluka (Leaving the M1, now following the D3) 12:20 (Fotos)
  • Mwangata 12:45
  • Chimba 12:54
  • Chamdamkula 13:10
  • Makasa 13:55 (Fotos)
  • Kalamba 14:32
  • Nakakola 15:33 (Fotos)
  • Chozi 15:25 (Fotos) Uhrzeit sieht komisch aus
  • Nakonde (Tanzania border)

GPS_20091007_393446_0949_2326_Kasama_Mbeya.gpx

Reisen: Tag 11: Über Serenje, Mpika nach Kasama (Zambia)

6.10.2009 Tag 11 (Weiter: Tag 12, zurück: Tag 10)

Wir wachen früh auf. Der Speisewagen zum Frühstück ist noch fast leer. Erst gegen 08:15 wird es langsam voller. Wir fahren durch Mkishi (08:35) , kreuzen die T2 “Big North” (09:01) und rattern durch Nkolonga (09:06)

Wir befinden uns nun im sog. “Copper Belt“. Die Grenze zum früheren Katanga, heute Teil der Democratic Republic of Congo (DRC) ist nur wenige Kilometer entfernt. Die Vorbeifahrt per Bahn ist unspektakulär. Von der Eisenbahn aus sieht man nichts besonderes. Anntennenmasten mit Richtfunk stehen da in der Nähe.

Um 09:22 erreichen wir die Station Mkushi River.

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Afrika 2009: Mkushi River – Travelling by train through Zambia

So gegen 11:00 Uhr kommt die Provinzhauptstadt Serenje in Sicht.

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Afrika 2009: Serenje Station

Wir halten kurz in Serenje, das einen richtigen Bahnhof hat.

14:30 – 14:50 Wir machen Halt in Mununga. (Fotos: Ziegen, Fussballplatz, Bahnhof). GPS: -12.649865,31.016238

Später kommen wir durch Chilonga (16:30) und schließlich nach Mpika (17:13) wo es dunkel wird.

GPS_20091006_022545_0225_0910_KapiriMposhi_Serenje.gpx

GPS_20091006_091023_0910_1703_Serenje_Mpika.gpx

Die Weiterfahrt im Dunkeln hält der GPS-Logger fest: GPS_20091006_171457_1714_0406_Mpika_Kasama.gpx

Um 20:51 fahren wir wieder los von Mpika. Im Dunkeln geht es nach Mpepo (23:02) und Chandesi (23:22). Dort geht es über die Chambeshi Brücke, wo in der Nähe das Von-Lettow-Vorbeck-Denkmal steht.

Gegen 1 Uhr in der Nacht erreichen wir unser Tagesziel Kasama.

Reisen: Tag 10: Mazabuka, Kafue, Lusaka, Kabwe, Kapiri Mposhi

5.10.2009 Tag 10 (Weiter: Tag 11, zurück: Tag 9)

In der Nacht hatten wir die Grenze zu Zambia (Livingstone) passiert.

Nach dem Frühstück fahren wir durch Monze (09:41), Magoye (11:11), Mpigwa (11:50) bis Mazabuka (12:15), wo wir einen Halt machen und Wasser tanken wollen.

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Afrika 2009: Mazabuka: School children on railroad tracks near Mazabuka station

Hier sollte Wasser aufgenommen werden, was aber irgendwie nicht möglich ist. Joe Mathala hat nun die Idee, beim Halt in Mazabuka Wasser aus einem Waggon mit viel Wasser auf den Waggon mit leerem Wassertanks umzupumpen. Dadurch entstehen mehrere Stunden Verspätung.

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Afrika 2009: Wasser umpumpen – Joe Mathala erklaert seinem Chef Rohan Vos, wie er das Wasserproblem loesen will.

Am Nachmittag gegen 13:30 Uhr erreichen wir den Kafue River mit der schönen langen Eisenbahnbrücke. Vom Zug aus kann man die Brücke auf der linken Seite gut fotografieren, weil wir eine leichte Linkskurve fahren.

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Afrika 2009: Kafue River Railway Bridge

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Afrika 2009: Kafue Railway Bridge – On our way from Vic Falls to Lusaka we passed the old railway bridge over the Kufue River…

Danach ereichen wir den Ort Kafue.

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Afrika 2009: Kafue Railway Station (Zambia)

Beim Dunkelwerden gegen 18:20 Uhr erreichen wir die Hauptstadt Zambias, Lusaka. Wir fahren durch ausgedehnte Vororte in denen immer wieder Schaaren von Kindern auf den Bahngleisen laufend uns zuwinken. Im Zentrum der Stadt sehen wir auch die üblichen Bürohochhäuser.

Gegen 19:15 als wir uns zum Abendessen im Zug fertig machen, entdecken wir, dass das Wasser in unserem Badezimmer nicht funktioniert. Joe Mathala, der Zug Manager meint, dass wir in der Nacht neues Wasser aufnehmen werden und zwar nicht in Kabwe sondern erst später in Kapiri Mposhi.

Im Dunkeln geht es weiter über Kabwe, wo die Zambische Eisenbahn ihre Zentrale hat. Dort sollen wir einen neuen Lokführer bekommen (engl. “Pilot”)

Spät in der Nacht erreichen wir Kapiri Mposhi, wo wir auf die TAZARA-Strecke abbiegen (New Kapiri Mposhi Station).

KML File Tazara Junction: 20091005_TazaraJunction.kml

Wir machen einen Nachthalt, wo auch neues Wasser aufgenommen werden soll (02:25 – 03:54 GMT).

GPS Tracks

Von Livingstone über Lusaka nach Kaipiri Mposhi

GPS_20091004_174900_1749_0225_Livingstone_KapiriMposhi.gpx

Von Kabwe nach Kanona

Reisen: Tag 9: In Vic Falls

4.10.2009 Tag 9 (Weiter: Tag 10, zurück: Tag 8)

Victoria Falls

Monika lässt sich um 04:50 wecken, um pünktlich um 05:15 den “Walk with the Lions” zu starten (Masuwe Lodge -17.916989,25.819489).

Um 11:15 Uhr machen wir dann zu zweit mit einem Guide die Walking Tour an den Victoria Fällen.

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Afrika 2009: Victoria Falls – On our travel by train through Zimbabwe

GPS Track Vic Falls

Mittagessen im Hotel

Mittagessen auf der Terrasse des Hotels. Etwas per Hotel-Computer im Internet surfen und um 15:00 Uhr wieder rein in unseren Zug.

Weiterfahrt mit dem Zug

Auf der Brücke über den Zambesi machen wir einen kurzen Foto-Halt. Man sieht auch die Station, von der einige wagemutige das Bungee-Jumping gemacht haben.

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Afrika 2009: Railway Bridge over River Zambesi at Vic Falls

Die Grenzformalitäten Zimbabwe/Zambia in Livingstone. Das erledigte das Train Management für uns im Schlaf.

Reisen: Tag 8: Victoria Falls – Ankunftstag

3.10.2009 Tag 8 (Weiter: Tag 9, zurück: Tag 7)

Morgens geht die Fahrt  mit der Pride of Africa weiter. Wir passieren Matesi und nähern uns unserem Ziel Victoria Falls.

Vor Victoria Falls

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Afrika 2009: Matesi Train Station – Matesi passieren wir am 3.10.2009 morgens um 09:25 Uhr

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Afrika 2009: People on the Tracks – Approx. half an hour before Vic Falls

Gegen 11:00 Uhr kommen wir im Bahnhof von Victoria Falls an. Durch eine sonst geschlossene Verbindungstür ist ein roter Teppich ausgerollt und wie üblich gibt es ein feuchtes Tuch und einen Begrüßungs-Drink.  So können wir in wenigen Schritten unser Hotel erreichen.

Das Hotel

Das einchecken in die Zimmer ist gut organisiert. Unser Zimmer ist schon frei (bei manchen anderen noch nicht) und wir können unsere Sachen da erst einmal hinbringen.

Hier in der Stadt Victoria Falls in Zimbabwe ist des offizielle Zahlungsmittel der US-Dollar. Scheine in Landeswährung (50 Trillionen Zimabwe Dollar) werden als Souvenier an die Touristen verkauft. Man muss also alles, was nicht durch die Pauschal-Reise abgedeckt ist, in US-Doller zahlen. Das Hotel akzeptiert Kreditkarten. Für alles weitere empfiehlt sich dringend ein kleiner USD-Cash Bestand.

Das Hotel hat zwei Internet-PCs, drei Zimmer neben der Rezeption, die nichts kosten.

Die Touren in Vic Falls, die wir im voraus im Rovos Train bei Nicolas Schoefield gebucht haben mussten wir auch in Cash bezahlen (USD bzw. EUR, Rand wolle er nicht der Südafrikaner).

Monika hat gebucht: “Walk with the Lions” und “Elephant Ride”; dass geht morgens um 05:15 los.

Zusammen haben wir die “Victoria Falls Walking Tour” gebucht, die normalerweise um 09:00 Uhr startet, bei uns aber auf 11:15 Uhr gelegt ist. Das kostet USD 90 für zwei. Von unserem Hotel kann man das auch gut ohne Führer machen. Der Fussweg zum Eingang den Vic Fall Parks ist 7-8 Minuten. Der Eintrit kostet 20 USD pro Person. Für die 90 USD werden wir von einem Fahrer abgeholt und haben an den Fällen einen Guide. Rückweg wieder per Auto.

Sambezi Cruise

16:00 Uhr ist sammeln zur Bussfahrt zu den Schiffen für die Sambezi-Abend-Kreuzfahrt.

GPS-Track: Sambesi Cruise in the evening

Restaurant Jungle Junction

Abendessen in der “Jungle Junction“.