Astronomie Software: Sky Safari

Sky Safari ist eine Astro-Software (eine App) für Tablets oder SmartPhones. Wobei iOS und Android unterstützt werden.

Hersteller:  Simulation Curriculum Corp.

Webseite:    https://skysafariastronomy.com/

Android-Versionen

  • Sky Safari 6 Basic   “Astronomy App”    kostenlos
  • Sky Safari 6 Plus    7,49 Euro
  • Sky Safari 6 Pro    27,99 Euro

Was leistet SkySafari?

Das kostenlose SkySafari ist ein einfaches Planetariumsprogramm.
Es gibt viele kostenpflichtige Zusätze.

Das kostenpflichtige SkySafari Plus bietet folgende Zusätze:

  • Mehr Objekte: 2,5 Mio Sterne, 31000 DSOs etc.
  • Himmelsansichten von ausserhalb der Erde
  • Telscope Control über WiFi – Benötigt die kostenpflichtigen Zusatzprodukte SkyFi  (199 USD, Serial to WiFi Adapter) oder SkyWire (iOS only)

    • Evtl. geht es auch über die “Skysafari Bridge”, die in ASIair enthalten sein soll
  • Observing Lists

Das kostenpflichtige SkySafari Pro bietet weitere Zusätze:

  • Mehr Objekte: 25 Mio Sterne, 750000 Galxien etc.
  • Encyclopedic  descriptions and images

 

Computer: Paintshop (aus Wiki)

Gehört zu: Bildbearbeitung

Bildbearbeitungs-Software: Paintshop (aus Wiki)

Das klassische Bildbearbeitungs-Programm für JPEG, GIF und Co. (vergl. auch: [[VektorGrafik]]).

Genutzte Funktionen:

  • * Konvertieren von Formaten, z.B. BMP -> JPG etc.
  • * Verkleinerungen
  • * Ausschnitte
  • * Drehungen
  • * Bearbeiten von [[ScreenShot]]s
  • * …

Andere Bildbearbeitungs-Software

  • Adobe Photoshop der grosse Bruder für die Profis…
  • “Imaging for Windows” (Bestandteil von [[Windows2000]]) der TIFF-Spezialist (vergl. auch: [[DokumentenManagement]])

== Installation ==
* Definitive Software Library ID: ”’PaintShop”’
* Name: Paint Shop Pro
* Version: 8.01
* Hersteller/Bezugsquelle: [http://www.jasc.com Jasc Software, Inc.] geschluckt von [[Corel]]
* Installations-Ordner: d:\Programme\Paintshop
* Systemvoraussetzungen: Windows

== Besonderheiten ==
* Kann EXIF-Tags ([[Metadaten]]) anzeigen und bearbeiten (Menü: Image > Image Information… > EXIF Information).

— Main.DietrichKracht – 17 Aug 2005
[[Category:DefinitiveSoftwareLibrary]]

Astronomie Software: FireCapture

Gehört zu: Astro-Software

Warum FireCapture?

Um meine USB-Kamera Altair GPCAM zu betreiben, benötige ich eine Software auf meinem Windows-Computer, die die Funktionen der USB-Kamera bedient:

  • Betrachtung des Bildes (“Life View”)
  • Einstellen von Belichtungszeit, ISO/Gain etc.
  • Aufnehmen von Einzelfotos (“image acquisition”, “capture”, “still images”)
  • Polar Alignment – Einnorden / Einsüden
  • Programmieren von Foto-Serien (“sequencing”)
  • Aufnehmen von Videos
  • Diverses (Fadenkreuz, Stacking, Bahtinov,…)

Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Windows-Software:

  • Altair Capture – mitgeliefert vom Hersteller der Kamera
  • SharpCap – allgemein bekannte Software, die auch vom Hersteller für meine Altair GPCAM empfohlen wird
  • FireCapture –  unterstützt ab der Version 2.5 auch meine Altair GPCAM
  • APT Astronomy Photography Tool – das wird von einer großen Community benutzt — unterstützt neben Canon alle Kameras, die ASCOM können

Download und Installation von FireCapture

FireCapture ist eine kostenlose Software und kann bezogen werden von: http://www.sharpcap.co.uk/sharpcap/downloads

FireCapture ist eine Java-Anwendung.  Eine Java Virtual machine (JVM) ist in FireCapture gebündelt und mus nicht separat installiert werden.

Ab der Version 2.5 wird ….. unterstützt.

Benutzung von FireCapture

Capture Folder

xyz

 

Astronomie: Stellarium Horizontbild/Landschaft mit Panoramafoto – spherical

Gehört zu: Astro-Software
Siehe auch: Stellarium, Aufnahmeverfahren

Der Horizont in Stellarium

Wie man in Stellarium eine Horizontlinie als Polygonzug einrichtet, habe ich in meinem Hauptartikel über Stellarium bereits beschrieben. Eine Polygon-Linie ist eigentlich völlig ausreichend für die realistische Planung von astronomischen Beobachtungen. “Schicker” und eindrucksvoller ist es natürlich mit echten Fotos von der Horizontgegend. Das will ich hier mal im einzelnen beschreiben.

Basis der Beschreibungen ist die im Web vorhandene Dokumentation:

Schritt 1: Das Panoramabild erstellen

Ich mache eine Fotoserie mit meiner Digitalkamera wobei ich ein leichtes Weitwinkelobjektiv (f=24mm bei APS-C Sensor) verwende. Ich suche mir eine passenden Standort aus, wo ich den kompletten Horizont in 360 Grad mit Stativ als Panorama fotografieren kann. Die höchsten Objekte am Horizont, die ich noch haben will, müssen ins Gesichtsfeld (36° x 52°) passen.

Es ist gut, wenn man sich die genaue Ostrichtung am Horizont merkt, weil Stellarium das Horizontbild auf den Ost-Punkt ausrichtet. Man kann das aber später in der Datei “landscape.ini” noch genau austarieren.

Das Panoramafoto erstelle ich aus den Einzelfotos mit der Software “Microsoft ICE”.
Geronimo beschreibt diesen Vorgang mit der Software Hugin Panorama-Photo Stitcher.

Beispiel 1: So sieht mein 360°-Panoramabild vom Schlump aus:

Horizont_20171004_0006_stitch50a.jpg

Horizont Panorama Hamburg Schlump

 

Beispiel 2: 360°-Panoramabild von Handeloh:

Horizont_20181005_121706_stitchA.jpg

Handeloh Horizont Panorama

Schritt 2: Bildbearbeitung in GIMP

Zur Bildbearbeitung nehme ich das kostenfreie Software-Tool GIMP (ich habe Version 2.10.6).

Die Bildbearbeitung erfolgt in mehreren Teilschritten, wobei die enorme Größe meines Panoramabildes für GIMP wohl eine Herausforderung darstellt: einzelne Bearbeitungen dauern machmal sehr lange und manchmal stürzt GIMP auch ab. Deshalb bin ich dazu übergegangen, nach jedem Teilschritt das Zwischenergebnis in GIMP abzuspeichern.

Das mit ICE erstellte Panoramabild ist 16,6 MB groß. Wenn ich das in GIMP lade wird das erste GIMP-Zwischenbild 545,9 MB groß.

Vielleicht wäre es sinnvoller, als allererstes die Größe des Panoramabildes zu reduzieren: 2048 x 1024

Die ganze Bearbeitung in GIMP soll folgendes erreichen:

  • Der Himmel soll “entfernt” werden; d.h. transparent werden und die eigentliche Landschaft am Horizont soll bleiben.
  • Das Bild soll auf die von Stellarium erwartete Größe von 2048 x 1024 skaliert werden.
  • Oberhalb muss alles transparent sein
  • Unterhalb der schönen Horizontlandschaft muss das Bild mit horizontähnlichen Farben ausgefüllt werden

Die Verarbeitungsschritte in GIMP folgen der Anleitung von Geronimo, wobei ich teilweise eigene Tips und Anmerkungen dazu habe.

Schritt 2.1: Landschaft mit Ebenenmaske freistellen

1. Panoramabild in GIMP öffnen und Ebene erstellen

Rechtsklicken auf das Bild und im Kontextmenü <Ebene> – <Neu aus Sichtbarem> –
Im Folgenden bearbeiten wir nur diese neue Ebene und machen daraus eine Maske, die nur noch die eigentliche Landschaft durchlässt. Der Himmel darüber wird am Ende transparent gemacht; der Boden darunter wird am Ende “neutral” ausgemalt.

2. Zuerst wandeln wir die Farben in RGB-Graustufen um:

  • Rechtsklicken auf das Bild und im Kontextmenü <Farben> – <Entsättigen> – <Entsättigen> – <Helligkeit>
  • Achtung: Nach dem Klicken auf “OK” dauert es eine ganze Weile, bis die Entsättigung durch ist.

3. Himmel weiss & Landschaft schwarz:

  • Schwellwerte schwarz/weiss: Rechtsklicken auf das Bild und im Kontextmenü <Farben> – <Schwellwerte>. Dort den Schieberegler so einstellen, dass der Himmel durchgehend weiss wird und die Landschaft schwarz.
    Achtung: Jede Änderung des Schiebereglers bedeutet ein minutenlanges Neuberechnen des Bildes.
  • Damit wir eine saubere Maske bekommen nun noch im oberen Teil den Himmel mit dem Pinsel-Werkzeug in “weiss” korrigieren, da wo “Schwellwerte” es nicht ganz geschafft hat und im unteren Teil die Landschaft ggf. mit dem Pinselwerkzeug in “schwarz” korrigieren.

4. Nun die Landschaft (den schwarzen Bereich) transparent machen:

  • Rechtsklick auf das Bild und im Kontextmenü <Farben> – <Farbe nach Alpha> – Farbe (schwarz sollte schon ausgewählt sein) – <OK>.
    Nun wird langsam das Fotopanorama der Landschaft sichtbar – wie immer, dauert das ein Weilchen.
  • Nun alle Ebenen “nach unten” vereinen. Dazu Rechtsklick auf das Bild und im Kontextmenü <Ebene> – <nach unten vereinen> (oder: Menüleiste: Ebene -> nach unten vereinen)

Schritt 2.2 Himmel transparent machen

Im Werkzeugkasten das Werkzeug <Nach Farbe auswählen> wählen und auf den Himmel klicken. Alles was weiss ist, wird nun selektiert. Dann das Selektierte löschen mit Ctrl+X (dieses “Löschen” macht den Himmel transparent). Das Löschen eines großen Bereichs kann in GIMP eine ganze Weile dauern, man muss das geduldig abwarten…

Wenn bei <Nach Farbe auswählen> dummerweise noch Teile in der Landschaft selektiert wurden, weil sie auch weiss sind, muss man das korrigieren: Umschalten auf “Schnellmaske” (unten links im Bildfenster) und diese Auswahlen aufheben (d.h. schwarz malen).

Alternativ zu <Nach Farbe auswählen> kann man ggf. auch mit dem Werkzeug <Zauberstab> arbeiten. Damit bleibt man sicherer im Bereich des Himmels, muss es aber evtl. mehrfach machen.

Schritt 2.3 Bild für Stellarium skalieren

Stellarium erwartet ein Landscape-Bild in der Größe 2048 x 1024 mit 72 dpi. Deshalb:

  • das Bild jetzt entsprechend skalieren mit: <Bild> – <Bild scalieren> auf horizontal 2048 skalieren.
  • Dann ein Leerbild der richtigen Größe (2048 x 1024) erstellen
    • Leerbild: <Datei> – <Neu> – <Breite> = 2018, <Höhe> = 1024. Erweiterte Einstellungen: 72 dpi & Füllung = Transparenz, Schaltfläche “OK”
  • und “unser” Bild dahinein kopieren:
    • Hineinkopieren: <Fenster> – 1  – <Ctrl-C> – <Fenster> -2 – <Ctrl-V>

Achtung: Beim “Hineinkopieren” muss das Bild sehr feinfühlig vertikal geschoben werden, sodass der gedachte Horizont genau auf der Bildmitte (Pixel = 1024 / 2 = 512) sitzt.

Wahrscheinlich haben wir jetzt zwei Ebenen. Eine ist die “schwebende Auswahl”. Das muss mit dem Befehl “Ebene verankern” behoben werden. Erst danach kann die “normale” Bildbearbeitung weiter erfolgen.

Der untere Teil unseres Bildes soll nicht transparent sein (da sollen ja keine Sterne erscheinen). Dieser untere Teil des Bildes muss also mit Farbe ausgefüllt werden. Dabei sollten angrenzende Farben des Horizontpanoramas verwendet werden, denn diese werden in Stellarium möglicherweise sichtbar. Auch sollten die Farben eher dunkel sein, denn es ist ja der “unsichtbare” Teil des Grundes.

Zum Schluss das Bild als PNG exportieren (Menü -> Datei -> Exportieren…) und dabei einen “schönen” Namen vergeben, denn der Name wird in den Stellarium-INI-Dateien benutzt.

Schritt 3: Konfiguration für Stellarium

Zur Zeit (2018) benutze ich die Stellarium-Version  0.18.0. Um unser Horizontpanorama in Stellarium einzubinden, muss jetzt eine Datei mit dem Namen “landscape.ini” erstellt werden.

Inhalt der Datei landscape.ini

[landscape]
name = Name meiner Landschaft
author = Name des Erstellers
description = eine Beschreibung dieser Landschaft
type = spherical
maptex = Name der erstellten PNG-Datei  (s.o.)
angle_rotatez = -55
[location]
name = Hamburg-Schlump
planet = Earth
country = Germany
lattitude =
longitude =
alititude =

Die Südrichtung des Bildes kann über den Parameter “angle_rotatez=….” eingestellt werden.

Speicherort der Datei landscape.ini

Im Installationsordner von Stellarium befindet sich ein Unterordner names “landscapes”. Dort müssen wir einen Unterordner mit dem Namen unseres neuen Landscapes anlegen. In unserem Fall ist das: D:\bin\Stellarium\landscapes\eimsbuettel.

In diesen Ordner kopieren wir die erstellte Datei “landscape.ini” und die PNG-Datei.

Schritt 4: Aktivieren der Landschaft in Stellarium

Wir starten Stellarium und klicken in der linken Seitenleiste auf “Himmel- und Anzeigeoptionsfenster [F4]”.

Dort dann auf den Reiter “Landschaft” klicken und in der Liste links den Namen der gewünschten Landschaft auswählen.

Im unteren Bereich unter “Einstellungen” anhaken “Minimalhelligkeit” 0,20 – dann wird die Landschaft in der Nacht nicht auf vollkommen schwarz abgedunkelt, sondern bleibt ein wenig sichtbar.

Beispiel

Stellarium_Schlump.jpg

Stellarium Landschaft: Schlump

Astronomie Software: SGP Sequence Generator Pro

Gehört zu: Astro-Software

Eine im Internet viel erwähnte Software ist “Sequence Generator Pro” liebevoll abgekürzt “SGP” von der Firma “Main Sequence Software”.

Leider erschießt sich dem Anfänger überhaupt nicht, wofür das Teil eigentlich gut ist – möchte ich eine “Sequenz” generieren? Nein, eigentlich nicht. Ich möchte Fotografieren, Nachführen, Fokussieren, Framen, Stacken etc. aber wo für brauche ich um Himmels willen eine “Sequenz“?

Zum Ausprobieren habe ich mir mal die Version 2.5.1.14 heruntergeladen, die man 45 Tage kostenlos erproben darf.

Download: http://mainsequencesoftware.com/Releases

Die Hauptfunktion von SGP ist “Image Capture“, also das Aufnehmen von Astrofotos.

Mit SGP verwaltet und steuert man sein Astro-Geräte (“Equipment”) wie:

  • Camera  (Canon, Nikon, QSI, SBIG)
  • Filter Wheel
  • Focuser  (ASCOM)
  • Telescope/Montierung (ASCOM)
  • Flat Box  (Alnitak)
  • Rotator
  • Observatory (ASCOM, POTH,…)
  • Safety Monitor (ASCOM)
  • Environment Device  (ASCOM, OpenWeatherMap)

Was ist denn nun eine “Sequenz”???

Eine “Sequenz” kann aus ein oder mehreren “Targets” bestehen, wobei ein “Target” ein Beobachtungsobjekt ist, dass durch seine Koordinaten (R.A. und Dekl.) sowie ein Zeitfenster definiert wird.
Die “Targets” für SGP können z.B. aus AstroPlanner importiert werden.

Die “Events” zu einem “Target” sind im Wesentlichen Fotos (Light, Dark, Flat, Bias) mit Belichtungszeit, ggf. Filter, Binning etc.

Das SGP Control Panel

Hier definiere ich mein Equipment: Camera, Filter, Focus, Telescope, Plate Solver, Auto Guider und Other (Flat Box, Rotator, Observatory…).

Bestimmtes wird nur in der Pro-Version unterstützt:

Wenn man “Plate Solving” aktiviert (z.B. Plate Solve 2.29), benötigt man einen Sternkatalog wie z.B. den APM-Catalog oder den UCAC3 Catalog. Diese kann man mit dem PlateSolve Menü über “File -> Configure Catalog Directories…” herunterladen.

Astronomie Software APT- Astro Photography Tool

Gehört zu: Astronomie Software
Siehe auch: Astrofotografie, Plate Solving

Astronomie Software APT

APT steht für “Astro Photography Tool” und unterstützt als Kameras einerseits digitale Kameras (DSLRs wie Canon EOS) und andererseits CCD-Kameras, sowie über ASCOM GoTo-Montierungen und diverse andere Geräte (Fokusser, Filterrad,…).

  • APT unterstützt Plate Solving: Reiter”Gear”, Schaltfläche “Point Craft”.
  • APT unterstützt Cartes du Ciel zum Anzeigen von Aufnahmen, die “gesolved” wurden.
  • APT unterstützt mit Cartes du Ciel die Teleskopsteuerung; also die Funktionen “Goto” und “Sync” (wenn man eine Montierung mit EQMOD hat)
  • Ab Version 3.50 soll auch Stellarium unterstützt werden.

Bezugsquelle und Dokumentation

Die aktuelle Version von APT per 17.02.2019 ist 3.63

Installation von APT

  • ZIP-Datei herunterladen (siehe oben)
  • Setup.exe ausführen (Microsoft C++ Redistributable wird benötigt)

Alternativen zu APT

Die bekanteste Alternative zu APT bei Canon Kameras ist Backyard EOS “BYEOS”, das nur Kameras (EOS) und nicht Montierungen unterstützt aber ein moderneres und ergonomischeres User Interface hat.

Zum Einstieg in die Astrofotografie mit Canon EOS wäre es vielleicht sinnvoll, erst einmal die vom Hersteller angebotene Software zu nehmen: EOS Utility und DPP Digital Photo Processor.

Meine Anwendungsfälle für APT

Um meine astrofotografischen Bemühungen besser mit Software zu unterstützen, habe ich mir im Juli 2017 eine Digitalkamera Canon EOS 600D angeschafft und dann begonnen, mich mit APT zu beschäftigen.

Ich möchte folgende Anwendungsfälle unterstützen:

  • Canon EOS 600D auf NanoTracker oder Star Adventurer Mini (z.B. in Namibia)

    • Fotoserien aufnehmen (auch mit Langzeitbelichtung)
    • keine steuerbare Montierung – Framing manuell
    • “Plate Solving” und “Show” in Cartes du Ciel
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung HEQ5 Pro
    • Goto
    • Framing (ausrichten des Bildausschnitts auf das Beobachtungsobjekt)
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung HEQ5 Pro mit Autoguiding durch PHD2 mit GuideScope50
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung GP-DX (Namibia) mit Autoguiding durch PHD2 mit GuideScope50

Meine ersten Schritte mit der Software APT

Einstellung des Beobachtungsortes

Unter dem Reiter “Tools” befindet sich die Schaltfläche “APT Settings“. Dort können wir unter dem Reiter “Location” wo wir Beobachtungsorte einstellen können:

Name Hemisphere Lattitude Longitude Elevation Time Zone
Kiripotib Southern 23 19 43 S 17 57 13 E 1350 2.0
Hamburg-Eimsbüttel Northern 53 34 18 N 09 58 16 E 50 1.0
Handeloh ASW Northern 53 14 06.4 N 09 49 46.6 E 15 1.0

Verbindung der Kamera mit dem Computer

Um APT mit meiner Canon EOS 600D zu benutzen, verbinde ich die Kamera mittels eines USB-Kabels mit meinem Windows-Notebook. Unter Windows 10 wird die Canon EOS 600D ohne dass irgendwelche Treiber geladen werden müssten erkannt. Das mit der Kamera gelieferte USB-Kabel funktioniert genauso wie ein anderes standard-mäßiges USB-Kabel mit Mini-USB-Stecker für die Kamera. Wer es besonders “gut” machen will, nimmt vielleicht ein USB-Kabel mit Ferritkernen.

Bildbeschreibung: Windows 10 Geräte-Manager –> “Tragbare Geräte”

Canon_Geraetetreiber.jpg

Windows Geraetemanager: Canon EOS

Die Verbindung der Kamera mit der Software APT: Reiter “Camera”

Die Software APT benötigt einige Einstellungen.
Im Tab “Camera” kann man im Unter-Tab “Connect” die Kamera einstellen (ggf. Shift-Click):

  • Canon EOS Camera
  • CCD Camera
    • ASCOM Camera
    • QSI Camera
    • SBIG Camera

Bei meiner Canon EOS 600D wähle ich als Kamera “Canon EOS Camera” aus und dann im Drop-Down “Generation Digic 3, 4, 5, 5+”, wie im Bild unten:

Bildbeschreibung: In der Software APT –> Reiter “Camera” –> “Connect”

APT_Camera.jpg

APT Select Camera Type

Wenn ich nun auf den Reiter “Life View” klicke, kann ich das Live-Bild der Kamera auf dem Computer-Bildschirm sehen; wobei ich rechts unten die Einstellungen für Belichtungszeit, ISO etc. vornehmen kann.

In das Live-Bild kann ich hinein und heraus Zoomen (Reiter “Zoom+” und “Zoom-“) und ich kann unter dem Reiter “Tools” (rechts oben) z.B. “Focus Aid” aktivieren um z.B. mit FWHM die Güte der Fokussierung zu messen.

Im Echt-Einsatz würde man Fotosequenzen als sog. “Plans” im Vorhinein anlegen. Ich kann aber auch ein spontanes Probefoto machen indem ich auf den Reiter “Shoot” klicke. Dann verschwindet das Live-Bild und das aufgenommene (Probe-)foto wird angezeigt (wenn Preview ausgewählt wurde).

Aufnehmen von Einzelfotos und Serien (als sog. “Plan”)

Ausser Einzelaufnahmen mit APT kann man einen sog. Plan einrichten, um Serienaufnahmen zu machen.

Einzelaufnahmen macht man, indem man auf den Reiter “Shoot” (oben rechts) klickt.

Serienaufnahmen macht man, indem man einen sog. “Plan” erstellt und diesen dann ausführt.

Man kann bestehende Pläne “editieren” oder einen Plan ganz neu anlegen.

Beim Neuanlegen eines Plans muss man den Typ angeben: Light Plan, Dark Frame Plan, Flat Frame Plan, Bias Frame Plan etc.

Interessanter Weise wird bei einem “Flat Frame Plan” zugelassen, dass die Kamera nicht auf “M” steht, sondern auf “AV” steht.

Ablage der Fotos auf dem PC: APT-Reiter “Camera”

Ob die Fotos nur auf der Kamera oder auch auf dem PC gespeichert werden, stellt man im Reiter “Camera” im Drop-Down “Image Dest” ein:

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Camera” –> Drop-Down: “Image Dest”

APT_Camera_ImageDest.jpg

APT Image Destination

Wo genau auf dem PC die Fotos gespeichert werden, stellt man im Reiter “Tools” unter der Schaltfläche Settings ein.

Dateiname der Fotos: Reiter “Tools”, Schaltfläche “APT Settings”

Im ersten Reiter “Main” Habe ich das Feld “Images Path” und die Schaltflächen “Files Grouping” sowie Name Parts”.

Bei Speicherung auf dem PC kann auch noch eingestellt werden, aus welchen Teilen sich der Dateiname eines Fotos zusammensetzen soll. Ich habe eingestellt:

Name Parts: Plan Type, Filter Image ID, ISO/Bin, Exposure, EXIF/CCD, Object Name

Die Verbindung der Software APT mit der Montierung u.a.: APT-Reiter “Gear”

Hier kann man mit “Connect Scope” die Verbindung zu einer ASCOM-Montierung aufbauen (Teleskopsteuerung).
Wenn ein Plus auf der Schaltfäche steht, kann man mit Shift-Click noch besondere Eingaben (einmalig, werden gepeichert) machen.
Z.B. wird damit der ASCOM-Treiber für die Montierung ausgewählt und ggf. dabei auch Einstellungen (Site Information, Mount Limits,…) für der ASCOM-Treiber vorgenommen.

Ausserdem gibt es hier folgende weitere spezielle Schaltflächen:

  • Guide für Auto Guiding mit PHD2 oder …
  • Point Craft für Plate Solving mit PlateSolve2 oder AllSkyPlateSolver
  • Objects zum Aufruf des APT-Objekt-Browsers
  • Connect Focusser zum Aufbau einer Verbindung zum Motorfokusser über ASCOM
  • Connect Wheel für …
  • Connect Rotator für …

Der Reiter “Gear”:

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear”

APT_Gear.jpg

APT Gear

Plate Solving: Reiter “Gear” – Schaltfläche “Point Craft”

Bei meinem ersten Anwendungsfall “Canon EOS 600D auf NanoTracker” habe ich zwar keine steuerbare Montierung, aber möchte schon das “Plate Solving” verwenden.

Point Craft: Installation und Test

Um Plate Solving mit “Point Craft” zu machen, ist es äusserst sinnvoll die beiden Plate-Solving-Applikationen zunächst einmal stand alone d.h. ohne APT zu testen. Wie das geht habe ich in separaten Artikeln beschrieben:

Point Craft: Pfade einstellen

Wenn das soweit gelungen ist, muss man im APT die Pfade zu PlateSolve2 und zu All Sky Plate Solver einstellen:

  • Reiter “Gear”
  • Schaltfläche “Point Craft”
  • Schaltfläche “Settings…” (ganz unten)

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schaltfläche “Point Craft” –> Schaltfläche “Settings…”

APT_PointCraft.jpg

APT Point Craft Settings Paths

Hier können wir auch gleich “Use EOS crop factor” (neu: “Use DSLR crop factor“) ankreuzen, das werden wir später benötigen.

Plate Solving mit PlateSolve2 (Near Solving)

Nachdem ein Foto aufgenommen wurde (oder ein älteres ausgewählt wurde), sieht man es in dem Hauptfenster als “Img Preview”.
Das Plate Solving wird gestartet im Reiter “Gear” durch klicken auf die Schaltfläche “Point Craft”.

Dort kann ich unter den Schaltflächen Auto, Solve und Blind auswählen. Um es mit PlateSolve2 zu machen, klicken wir auf die Schaltfläche “Solve+”, aber mit Shift-Click, damit wir noch die Größe des Gesichtsfeldes eingeben können.

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schaltfläche “Point Craft” –> Schaltfläche “Solve+” –> Pop-Up “Custom FoV size”

APT_PointCraft-02.jpg

APT Point Craft Custom FoV Size

Die Gesichtsfelder meiner Optiken sind verschieden:

Optik Sensor Gesichtsfeld Bogenminuten
Olympus-50mm-Objektivs APS-C-Sensor 26,4° x 17,7° 1584′ x 1062′
ED 80/600 mit Reducer (f=510mm) APS-C-Sensor 2,6° x 1,8° 156′ x 108′
ED 80/600 mit Barlow (f=1200mm) APS-C Sensor 1,1° x 0,7° 66′ x 42′

Die Gesichtsfeldgröße in Bogenminuten muss man sich also für die Beobachtungsnacht aufschreiben, um sie immer schnell eingeben zu können.

Bei meinen ersten Versuchen mit PlateSolve2 bekam ich immer einen Abbruch mit “Time Out”. Erst nachdem ich bei den Point Craft Settings “Use EOS crop factor” angetickert hatte, funktionierte das PlateSolve2 richtig.

Allerdings muss ich immer eine “Approx. RA” und “Approx. DEC” eingeben, was etwas Vorbereitung erfordert.
Nach dem erfolgreichen Plate Solving werden die “Plate solving Results” angezeigt und die oben genannten “Approx.” Werte werden damit überschrieben – was gut gemeint ist, man aber wissen muss…

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schaltfläche “Point Craft” –> Dialogbox “Point Craft” –> Approx. RA & DEC (möglichst aus Objects) –> Schaltfläche “Solve”

APT_PointCraft-03.jpg

APT Point Craft Near Solving

APT_PointCraft-04.jpg

APT Point Craft Status Success

Das Platesolving mit “Near Solving” d.h. PlateSolve2 ist viel schneller als “Blind”.

Das Eingeben einer Approx. RA und Approx. DEC wird bei APT stark vereinfacht, denn man kann durch Klicken auf die Schaltfläche “Objects” ein in der Nähe liegendes Himmelsobjekt mit seinem Namen aus dem APT-Objektkatalog auswählen; die Koordinaten sind dort dann schon hinterlegt. Diesen APT-Objektkatalog kann man nach Bedarf auch um eigene spezielle Objekte erweitern…

Ich habe zum Thema “Platesolving” ein gutes Youtube-Video gefunden:

Using Astrophotography Tool – Plate Solving (Point Craft) von “AstroQuest1”
https://www.youtube.com/watch?v=wTiDS4txAEQ

Der Object Browser bei APT

Wenn man für das “Near Solving” eine Ausgangspostionion (Approx. RA/DEC) braucht, kann man einfach mit Hilfe des Objekt Browsers ein bekanntes Objekt in der Nähe heraussuchen – im Beispiel der Stern Deneb:

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schalrfläche “Point Craft” –> Dialogbox “Point Craft” –> Schalrfläche “Objekts+”

PointCraft_2019-06-06 13_21_07.jpg

APT PointCraft Objekt Browser Stars

Wenn man sein Objekt ausgewählt hat, klickt man of die Schaltfläche “OK” und die Koordinaten des Objekts werden übernommen als Approx. RA und Approx DEC für den Startpunkt beim Platesolving mit Platesolve2. Das Platesolving startet durch klicken auf die Schaltfläche “Solve”.

Bildbeschreibung: APT –> … –> Dialogbox “Point Craft” –> Approx. RA & DEC –> Schaltfläche “Solve”

PointCraft_2019-06-06 13_24_00.jpg

APT Point Craft Near Solving über Objectlist: Approx RA, Approx DEC

Erweiterung des Objektbrowsers für Plate Solving mit AllSkyPlateSolver (Blind Solving)

Die unter dem Reiter “Stars” erscheinenden Sterne sind in der Datei “stars.xml” gespeichert. Diese Liste von Sternen habe ich wie folgt erweitert:

Zusätzliche Objekte

Einige Sterne, die ich gerne nehme:

  • Alpha Centauri (Rigel Kentaurus)
  • Beta Cassiopeiae (Caph)
Zusätzliche Informationen

Die Eigennamen der Sterne (im Feld “Name”) sind weder standardisiert noch geeignet, den Stern eindeutig zu identifizieren. Ich habe deshalb im Feld “HInt” an den Anfang die Bayer-Notation der Sterne eingefügt.

Tipps dazu von http://aptforum.com/phpbb/viewtopic?f=24&t=618

  1. Focal Length set in APT it must be correct within 5%
  2. Check the ASPS Settings form – the following should be unticked:
    1. Ignore FITS header telescope focal length
    2. Ignore FITS header camera pixel size
  3. Check the version of ASPS beeing used is v1.4.5.4 or above
  4. xyz

Nachdem ein Foto aufgenommen wurde (oder ein älteres ausgewählt wurde), sieht man es in dem Hauptfenster als “Img Preview”.
Das Plate Solving wird gestartet im Reiter “Gear” durch klicken auf die Schaltfläche “Point Craft”.

Dort kann ich unter den Schaltflächen Auto, Solve und Blind auswählen. Um es mit AllSkyPlateSolver zu machen, klicken wir auf die Schaltfläche “Blind”. Wir müssen aber vorher die Größe des Sensors (Kameramodell) und die Objektivbrennweite angeben, damit das Blind Solving auch richtig funktioniert. Das machen wir unter dem Reiter “Tools” im Bereich “Object Calculator”. Die Angabe des Kameramodells definiert die Sensorgröße (bei mir: APS-C) und sollte beim “Camera -> Connect” automatisch übernommen werden. Bei der Brennweite kann man Profile für unterschiedliche Objektive hinterlegen.

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Tools”  –> Bereich “Object Calculator”

APT_PointCraft-11.jpg

APT Point Craft Focal Length

Wir nehmen wieder das am 13.8.2017 mit dem Olympus f=50 aufgenommene Foto vom Ursa Major. Wir Klicken auf die Schaltfläche “Blind” und der Solving-Prozess läuft los dabei werden die Sekunden gezählt. nach 39 Sekunden ist das Bild erfolgreich “gesolved” und die Ergebnisse werden angezeigt.

Bildbeschreibung: APT –> … –> Dialogbox “Point Craft”  –> Schaltfläche “Solve”

APT_PointCraft-12.jpg

APT Point Craft Status Solving

APT_PointCraft-13.jpg

APT Point Craft Status Success

Nach dem Plate Solving: Show

Wenn man nun wissen möchte, was man da eigentlich im Gesichtsfeld hat (OK, die Koordinaten und eine Sternkarte würden es nach einigen Minuten Aufwand wohl sagen…), klickt man einfach auf die Schaltfläche “Show” und das vorher eingestellte Planetariumsprogramm zeigt einem den Bildausschnitt.

Einstellen des Planetariumsprogramms in APT

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Tools” –> Schaltfläche “APT Settings” –> Dialogbox –> Reiter “Planetarium”

APT_PointCraft-05.jpg

APT Settings Planetarium Cartes du Ciel

Das Planetariumsprogramm (hier: Cartes du Ciel) muss man starten bevor man APT aufruft, dann kann APT eine Verbindung zu Cartes du Ciel herstellen.

Wenn ich nun auf die Schaltfläche “Show” klicke, werden die Plate-Solving-Ergebnisse an mein Planetariumsprogramm (bei mir: Cartes du Ciel) als “Kamerafeld (CCD)” übertragen. Dort sieht man den Bildausschnitt wie folgt:

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schaltfläche “Point Craft” –> … –> Schaltfläche “Show”  –> Cartes du Ciel

APT_PointCraft-06.jpg

APT Point Craft Cartes du Ciel

Wenn wir im Beispiel eigentlich auf den Stern Dubhe zielen wollten, wüssen wir also mit der Kamera noch etwa 5° weiter nach Süden gehen.

APT-Reiter “Tools”

Hier können auch die APT Settings eingestellt werden.

APT-Reiter “Img”

Normalerweise ist hier als Ordner der Speicher-Ordner für die mit APT aufgenommenen Fotos eingestellt und man kann also diese betrachten bzw, auswählen.

Man kan aber auch als Ordner einen beliebigen anderen Ordner per Hand einstellen, um dort vorhandene Fotos zu betrachten bzw. auszuwählen.

Das hier ausgewählte Foto wird im Hauptfenster (LiveView / Img Preview) angezeigt und kann z.B. für Plate Solving benutzt werden.

Elegantes Goto-Alignment: Erst Plate Solving, dann SYNC

Alternativ zum klassischen Goto Alignment kann ich ganz einfach mit APT ein Foto machen und dann mit “Point Craft” ein Blind Plate Solving machen. Wenn das funktioniert, kann ich auf die durch Plate Solving ermittelten Koordinaten Sync-en. Damit wird eine Art “Pointing Modell” aufgebaut und weitere Gotos werden immer genauer.

Bildbeschreibung: APT –> Reiter “Gear” –> Schaltfläche “Point Craft” –> …

APT_20180904-01.JPG

APT PointCraft

Quellen: http://aptforum.com/phpbb/viewtopic.php?t=795

vUnread post Tue May 31, 2016 3:52 pm

Hi Ivo, i need a little help.

I have purchase a CCD Camera, and this is the very first time i use it.

I have used APT with Eos, but i want if possibile to continue using APT with this ATIK 420C CCD camera.

In have understand how i can reach focus and colling aid, but i need to understand how i can sync Mount Eq6 with EQMODE drivers and APT.

I have think this, but i don’t know if work:

1) First start normal Goto to the 1 star after polar allignment.
2) Mount, do wrong Goto
3) Start pointcraft
4) Select a star used for normal Goto on Object tab
4) Pointcraft start image exposure
5) After Pointcraft try to solve immage
6) Select AIM
7) Select GOTO ++
8) APT try to move the mount where the stars can be.
9) APT, after some attempt, find star object and center it.
10) After Pointcraft centering, on gear tab i press SYNC
11) APT trasfer coordinates to EQmode
12) Do another normal Goto to another star
13) Do same things from point 3 to 11
14) Repeat this for 3 stars.

Then after this i can reach a rasonable precision sync of APT with Mont with EQmode driver ?

Thanks to all can be suggestion or help about.

Unread post Tue May 31, 2016 4:33 pm

Hi Vince,

Congrats on the new camera! Definitely you can continue to use APT with the CCD

As for your question. I assume that you have installed both ASPS and PS2. So the steps are:

1. Turn on you mount and enter site, time and etc.
2. Connect the camera and the scope to APT
3. Make some focus (there is no need to be perfect)
4. Take one image no matter where the scope points
5. Blind solve the image
6. Click Sync

That’s all. You are ready to go. It replaces the 3 star alignment If your target is not in the field after regular GoTo you can use GoTo++ 😉

Clear skies,
IvoMay the weather be with you!Astro Photography Tool (APT v3.54.1) – The Imaging Catalyst
My images (6 AAPODs, 1 Published)

Automatisiertes Alignment mit einem APT “Plan”

Man kann bei APT ja einen sog. “Plan” einrichten (unter dem Reiter “Camera”), um eine Sequenz von “Aktionen” automatisch ablaufen zu lassen – Meist benutzt man einen solchen “Plan” um eine Reihe von Fotos zu schießen…. Man kann in einem “Plan” aber auch andere Aktionen automatisch ausführen lassen….
Eine Zeile in einem Plan ist
  • entweder eine Aktion “Add/Edit Exposure”
  • oder eine Aktion “Script or Command”

Ein schönes Beispiel findet man im APT-Forum: https://aptforum.com/phpbb/viewtopic.php?f=19&t=2239

Die Benutzung von “GotoAltAz” (statt Deklination & Rektaszension) ist vorteilhaft, weil man damit sicher auf Himmelsgegenden zeigen kann, die in der aktuellen Horizontlage, tatsächlich sichtbar sind.

Falls die Montierung keine Gotos in Altitude und Azimuth unterstützt, werden diese von APT in R.A. und Dekl. umgerechnet, wobei die gegenwärtige Zeit und der gegenwärtige Standort (geogr. Länge, Breite) dazu verwendet werden. Allerdings muss dann im APT unter Tools -> APT Settings -> Location die Latitude und Longitude angegeben werden und unter “Synchronize the selected Location” ausgewählt werden “Use only in APT” (damit werden mögliche Probleme mit dem ASCOM-Treiber vermieden…

 


Astronomie: Software zur Beobachtungsplanung: AstroPlanner

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Wozu AstroPlanner?

Mit der Software “AstroPlanner” von Paul Rodman kann man sehr gut planen, welche Beobachtungsobjekte man wann und wo beobachten kann,  Die haupsächlichen Funktionen von AstroPlanner sind:

  • Beobachtungsplanung
  • Beobachtungs-Logbuch
  • Steuerung der Teleskop-Montierung

AstroPlanner ist in der Grundversion (s.u.) kostenlos.

Installation und Konfiguration von AstroPlanner

AstroPlanner gibt es zur kostenlosen Nutzung für nicht registrierte User mit leichten Beschränkungen ( z.B. nur drei Sternkataloge,…)

Sternkataloge können nach-installiert werden durch: Menü -> File -> Catalogue Manager

Bevor man mit AstroPlanner loslegt, sollte man einige sog. “Resourcen” einstellen:

Als sog. “Ressourcen” können Beobachtungsorte, Teleskope etc. definiert werden (Menü -> Edit -> Resources…)

  • Standorte (Beobachtungsorte): mindestens den Hauptstandort, hier also Handeloh
  • Teleskop: Orion 80/600
  • Imagers (Kameras): Canon EOS 600 D APS-C Sensor
  • Okulare
  • u.v.a.m. (siehe Abb.)
astroplanner-03.jpg

Astroplanner: Resources Sites

Die so definierten “Resources” werden gespeichert in “D:\Users\<username>\AppData\Roaming\AstroPlanner\Resources

Beobachtungsplanung mit der Software AstroPlanner

Astro-Pläne werden in sog. “Plan-Dateien” gespeichert. Nach Start des Programmes wählt man die anzuzeigende bzw. zu bearbeitende Plan-Datei aus (im Beispiel: handeloh.apd).

Zur aktuellen Uhrzeit am aktuellen Standort werden in einem Info-Block oben  u.a. angezeigt: Local Siderial Time, Julian Date, Sonne & Dämmerung, Mond mit Phasen,…

astroplanner-02.jpg

Astroplanner; Info-Block

Erstellen eins neuen Plans

Ein Plan (Beobachtungsplan) besteht im Wesentlichen aus einer Liste von Beobachtungsobjekten; d.h. Deep Sky Objekte und Objekte des Sonnensystems.

Möglicherweise haben andere User bereits Pläne erstellt, die wir per Download nutzen können – dies geht aber nur für registrierte User.

Wir können einen neuen Plan auch mit dem “Plan Creation Wizard” erstellen.

Zum manuellen Erstellen eines neuen Plans gehen wir auf: Menü -> File -> New

Der neue Plan soll aus einer Liste von Beobachungsobjekten bestehen. Mit der Schaltfläche “+” (ganz unten links) können wir ein Objekt zum Plan hinzufügen.

astroplanner-04.jpg

Astroplanner-04: neues Objekt zum Plan hinzufügen

Wenn wir Glück haben, findet AstroPlanner das neue Objekt in einem seiner Kataloge, dann werden alle Felder des Objekts aus dem Katalog gefüllt; wenn nicht, müssen wir die wichtigsten Daten nun per Hand eingeben. Wenn wir Rektaszension und Deklination richtig eingeben, kann AstroPlanner die Sichtbarkeit ermitteln.

Wenn wir alle gewünschten Objekte in den Plan eingefügt haben, können wir den Plan abspeichern (Menü -> File -> Save).

Welche Daten pro Objekt in unserem Plan angezeigt werden, können wir bestimmen mit: Menü -> Edit -> List Columns

Beispielsweise könnten wir einblenden: “Best Time” oder “Observability”

astroplanner-06.jpg

astroplanner-06

Sichtbarkeit von Objekten

Welche Objekte eines Plans zur Zeit am eingestellten Ort sichtbar sind, geht aus der Spalte “Vis” hervor.

Zusätzliche Information zur Sichtbarkeit geben die Spalten “Rise”, “Transit” und “Set”.

Wir können diese Sichtbarkeits-Daten auch für einen anderen Zeitpunkt erhalten, wenn wir oben rechts das Kontrollkästchen “Fix date” ankreuzen und dann Datum und Uhrzeit einstellen (diese Felder sieht man nur, wenn das AstroPlanner-Fenster breit genug ist).

AstroPlanner-05.jpg

Astroplanner-05: Fix date

Spalte “Observability”

Was bedeutet “Gute Beobachtbarkeit”:   http://blog.astroplanner.net/?p=214

Der Wert in der Spalte “Observability” ist eine qualitative Angabe (von 0 bis 100), die von Astroplanner aus mehreren anderen Werten berechnet wird: Höhe des Objekts, Mondphase, Entfernung des Objekts vom Mond etc.

Grafiken zur Beobachtbarkeit

Wenn wir in der Liste ein Objekt auswählen (im Beispiel: M101),  können im oberen Bereich mehrere Grafiken zur Beobachtbarkeit angezeigt werden:

  • Short-term visibility
  • Long-term visibilty
  • Alt/Az Indicator
  • Constellation Indicator
astroplanner-07.jpg

astroplanner-07

Grafik “Short-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit am gewählten Tage (24h) an.

astroplanner-08.jpg

Astrpplanner-08: Short-term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der Nacht.

Die Linie mit den “o” Symbolen visualisiert den Mond.

Die durchgezogene Linie zeigt den berechneten Wert für die “Beobachtbarkeit”.

 

Grafik “Long-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit über die kommenden 12 Monate an.

astroplanner-09.jpg

Astroplanner-09: Long-term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der nächsten 12 Monate, jeweils am Sonnabend um 22 Uhr an (einstellbar mit Rechtsklick).

In diesem Beispiel ist als das Objekt M101 an einem Sonnabend Anfang Juni um 22 Uhr am höchsten.

Beobachtungen dokumentieren

xxxx

Teleskop-Steuerung mit AstroPlanner

Unterstützung von Montierungen

AstroPlanner hat interne (eingebaute) Treiber für eine Reihe von Montierungen u.a. für Takahshi Temma, SkyWatcher SyncScan etc. ansonsten ist ASCOM unterstützt.

Astrofotografie: Software – AstroImageJ

Gehört zu: Astro-Software
Siehe auch: Plate Solving

Was ist AstroImageJ?

AstroImageJ is an research-grade image analysis software.

Home Page: http://www.astro.louisville.edu/software/astroimagej

Links:

  • http://astrobites.org
  • xyz

AstroImageJ is built on Java, and runs easily on multiple platforms e.g. Windows Mac, Linux.

Firstly AstroImageJ is an image viewer for the FITS format (and also supports JPG, PNG, TIFF etc.)

Some features:

  • Plate Solving mit nova.astrometry.net
  • Anzeige von Astronomischen Koordinaten mit WCS
  • Object Identification via SIMBAD
  • Annotationen
  • Image Serien und Kurven
  • xyz

Plate Solving mit AstroImageJ

AstroImageJ benutzt zum Plate Solving astronomy.net

Unfortunately, AIJ will not currently work with the local astrometry.net
server (AIJ is hard coded to look for the nova server at astrometry.net).

Astronomie: Planetarium-Software “Guide”

Gehört zu: Astro-Software

Meine Anforderungen an Planetariumsoftware.

Neben Stellarium und  Cartes du Ciel “CdC” ist “Guide” eine bekante Planetariumsoftware für Windows-Computer.

Planetarium-Software “Guide”

Links in diesem Blog

Bestimmung der Grenzgröße

Website / Bezugsquelle

http://www.projectpluto.com/

Kosten

Die Software Guide soll jetzt (Version 9.1) kostenfrei sein (die Dokumentation kostet).

Dokumentation

x https://www.projectpluto.com/guide9.pdf

https://www.projectpluto.com/user_man/page01.htm

http://www.projectpluto.com/update8d.htm#scope_indicator

Zukunftssicherheit

Guide wird nicht mehr weiterentwickelt. Community klein.

Benutzeroberfläche

Etwas altmodisch und umständlich

Beobachtungsort

  • Einstellen: Menü -> Einstellungen -> Beobachtungsort
  • Anzeige:  Der aktive Beobachtungsort wird oben links im Titel des Windows angezeigt
  • Horizont-Objekte:  Menü -> Karte -> Hintergrund -> Horizont-Objekte   (siehe auch weiter unten die Datei “horizon.dat”)

Datum und Uhrzeit

  • Einstellen: Menü -> Einstellungen -> Eingabe der Zeit
  • Hier wird auch die Zeitzone und die Sommerzeit eingestellt
  • Anzeige:  Datum, Uhrzeit und Zeitzone werden (hinter dem Beobachtungsort)  oben links im Titel des Windows angezeigt
  • Alternativ: In der Legende (links unten)  auf die Zeile mit Datum und Uhrzeit klicken
  • Alternativ: eine Funktionstaste

Navigieren und orientieren  am (virtuellen) Sternenhimmel

  • Durch Klicken mit der Maus wird die Sternkarte dort als Mitte positioniert (bei gleicher Vergrößerung); so kann man Stück für Stück über den Himmel spazieren…
  • Ausrichten der Ansicht: Menue -> Karte -> Orientierung -> z.B. “Alt/Az”  (d.h. Horizont waagerecht, Zenith oben)
  • Mit dem Mausrad kann man die Karte verkleinern oder vergrößeren wobei 20 Zoom-Stufen möglich sind (oder stufenlos: Menue -> Extras -> Feste Stufen = aus)
  • Der Horizont kann mit Symbolen (z.B. ein großes “N” für Norden) und auch durch eine etwas höher stehende Kimmlinie (Häuser, Bebauung) relativ einfach bestückt werden. Siehe dazu den separaten Abschnitt unten in diesem Beitrag.
  • Ein einmal eingestellter Ausschnitt des Sternenhimmels mit allen dazugehörenden Einstellungen (Koordinatennetz, Beschriftungen, Ort, Datum,….) kann als sog. “Karte” abgespeichert werden und später wieder geladen werden…

Welche Objekte sollen angezeigt werden?

  • Sterne
  • Sernbeschriftungen: Menue -> Karte -> Sterndarstellungen    (Karte = Ansicht)
    • Man kann sogar die scheinbaren Helligkeiten als Beschrifung nehmen:  “Beschrift. bis Mag.”  dann bedeutet z.B. “944” einfach “mag 9,44”
    • Die schwächeren Sterne werden erst ab einer gewissen Vergrößerung angezeigt
    • Die Frage ist dann noch, welcher Sternkatalog eigentlich zu Grunde liegt….
  • Sternbildlinien
  • Sternbildnamen
  • Koordinatennetze:  Menue -> Karte -> Skalen    (Karte = Ansicht)
    • Aber: im Dialog “Skalen” kann man nicht einstellen, ob man äquatoriale oder azimutale Skalen etc. haben will
    • Erst wenn man im Dialog “Skalen” ein Häcken setzt oder entfernt bei z.B. “Gradnetz”, erst dann eröffnet sich einer neuer Dialog für Gradnetz, wo man äquatorial oder aziumutala oder… einstellen kann
  • Horizont, Ekliptik,….
  • Deep Sky Objekte (Messier, NGC,…)
  • DeepSky Bilder:  xxxx
  • Planeten, Kometen, Asteroiden,…
  • Milchstrasse
  • Künstliche Satelliten
    • Dazu benutzt Guide eine sog. TLE-Datei, die unter Menue -> Einstellungen -> TLE=xxx angegeben wird
    • Suchen/Finden von Erdsateliten Menue -> Finden -> Satellit dann öffnet sich ein Dialogfenster wo man einen Suchbegriff eingibt (Name oder Teil des Namens). Man erhält als Ergebnis eine Liste aller Satelliten (der eingestellten TLE-Datei) , bei denen der Suchbegriff vorkommt. Wenn man einen leeren Suchbegriff eingibt, bekommt man die gesamte Liste der Satelliten der TLE-Datei. In dieser Ergebnisliste kann man einen Satelliten durch Anklicken auswählen…
    • Zum Anzeigen von Erdsatelliten auf der Karte gibt man unter: Menue -> Karte -> Objektauswahl -> Satellit die Grenzgröße für die Satellitenanzeige an und ob man den Namen des Satelliten sehen will.

Suchen von Beobachtungsobjekten (Name, Koordinaten)

  • Menue -> Finden   (“Finden” engl. “Go To”)

Winkelabstände messen

  • Mit der rechten Maustaste klicken und ziehen, dann erscheint ein Popup-Fenster mit einigen Daten wie Abstand in Grad und in Bogenminuten, dem Orientierungswinkel und den Deltas in R.A. und Deklination

Gesichtsfeld-Rahmen (Sensorfeld bzw. Okular)

  • Menü -> Karte -> CCD-Rahmen:    Kästchen zum An- und Ausschalten des Rahmens
  • Objektiv-Brennweite:  Kann direkt im Fenster in Millimetern eingegeben werden
  • Sensorgröße: Kann nicht direkt eingegeben werden, man muss die (z.T. alten) Kamerabezeichnungen und deren Sensorgrößen kennen
    • APS-C Sensor (22,3 x 14,9mm)  = Canon EOS 50D
    • 1/3″ Sensor (4,80 x 3,60 mm) = ASI ZWO 120

Liste von Beobachtungsobjekten

  • Im Guide gibt es eine sog. “Private Objekt-Liste”, die im Menü-Punkt “Overlays” versteckt ist
  • Das zentrierte Objekt zur Liste hinzufügen: Menue -> Overlays -> Private Objektliste -> Hinzufügen
  • Objekt auf Sternkarte zeigen: Menue -> Overlays -> Private Objektliste -> Objekt aufsuchen
  • Teleskop …

Sternkataloge einbinden

???

Sternkarten ausdrucken

ja, sehr  gut.

ASCOM-Teleskop-Steuerung

Menü –> Einstellungen –> Teleskop-Parameter

Hier stellen wir ein, welche Montierung wir mit dem Computer verbunden haben:

  • Entweder ASCOM, dann folgt alles weitere in den ASCOM-Fenstern
  • Oder wir wählen eine COM-Schnittstelle aus und dann eine der direkt unterstützten Montierungen….

ich sehe halt nur nichts vom Teleskop. Wo kann man das einschalten, dass das Teleskop auch in der Sternkarte angezeigt wird?

einen direkten Hinweis auf das Teleskop gibt es in GUIDE nicht.

Die Lösung für mein Problem habe ich gerade von Sven gelernt. Sie findet sich hier:

http://www.projectpluto.com/update8d.htm#scope_indicator

Man muss unter Einstellungen Toolbar die Option “Toggle scope location indicator” aktivieren. Dann kann man die Anzeige (rotes Kreuz) einfach einschalten und sieht genau, wohin das Teleskop aktuell zeigt.

Wenn du im Teleskopfenster “Teleskop” drückst, schwenkt GUIDE das Teleskop auf das Objekt das du in GUIDE ausgewählt hast. Drückst du auf “GUIDE”, wechselt GUIDE auf den Himmelsausschnitt auf das das Teleskop gerade zeigt.

Definition des Horizonts für Guide

Das Anschalten der Horizont-Objekte geschieht durch:  Menü -> Karte -> Hintergrund -> Horizont-Objekte

Die Definition der Horizont-Objekte wird mittels der Text-Datei “horizon.dat”, die direkt im Guide-Ordner liegen sollte,  gemacht. Dort wird wird einfachen Befehlen die RGB-Farbe des Kimm-Bereichs (über der eigentlichen Horizontlinie) und dann rundum pro Zeile ein Wertepaar mit Azimut und Höhe der Kimmlinie (in Grad) eingegeben:

hor  R G B
az-1 alt-1
az-2 alt-2

az-n alt-n
hend

Also beispielsweise:

hor 63 16 16
0 16
35 22
100 18
145 26
320 16
340 11
360 16
hend

Definition und Plazierung von Horizont-Objekten

In der Text-Datei “horizon.dat” können weitere Befehle zum Zeichnen von Horizont-Objekten (als Polygonzüge) eingegeben werden

z.B. eine dreieckige Spitze beim Azimuth 45 Grad (Nord-Ost):

f  3   64 32 0     ; Es folgen 3 Punkte. Es soll die RGB-Farbe 64 32 0 zum Füllen verwendet werden
44 0      ; Punkt 1
45 5      ; Punkt 2
46 0     ; Punkt 3

z.B. ein Kreis (circle):
c  x y z

Oder auch der Aufruf (i = insert) eines Objekts aus der Text-Datei “objects.dat” mit seinem Namen:

i    objekt-name  az alt scale