Astronomie: Planetarium-Software “Guide”

Gehört zu: Astro-Software

Planetarium-Software “Guide”

Meine Anforderungen an Planetariumsoftware.

Neben Stellarium und  Cartes du Ciel “CdC” ist “Guide” eine bekante Planetariumsoftware für Windows-Computer.

Links in diesem Blog

Bestimmung der Grenzgröße

Website / Bezugsquelle

http://www.projectpluto.com/

Kosten

Die Software Guide soll jetzt (Version 9.1) kostenfrei sein (die Dokumentation kostet).

Dokumentation

x https://www.projectpluto.com/guide9.pdf

https://www.projectpluto.com/user_man/page01.htm

http://www.projectpluto.com/update8d.htm#scope_indicator

Zukunftssicherheit

Guide wird nicht mehr weiterentwickelt. Community klein.

Benutzeroberfläche

Etwas altmodisch und umständlich

Beobachtungsort

  • Einstellen: Menü -> Einstellungen -> Beobachtungsort
  • Anzeige:  Der aktive Beobachtungsort wird oben links im Titel des Windows angezeigt
  • Horizont-Objekte:  Menü -> Karte -> Hintergrund -> Horizont-Objekte   (siehe auch weiter unten die Datei “horizon.dat”)

Datum und Uhrzeit

  • Einstellen: Menü -> Einstellungen -> Eingabe der Zeit
  • Hier wird auch die Zeitzone und die Sommerzeit eingestellt
  • Anzeige:  Datum, Uhrzeit und Zeitzone werden (hinter dem Beobachtungsort)  oben links im Titel des Windows angezeigt
  • Alternativ: In der Legende (links unten)  auf die Zeile mit Datum und Uhrzeit klicken
  • Alternativ: eine Funktionstaste

Navigieren und orientieren  am (virtuellen) Sternenhimmel

  • Durch Klicken mit der Maus wird die Sternkarte dort als Mitte positioniert (bei gleicher Vergrößerung); so kann man Stück für Stück über den Himmel spazieren…
  • Ausrichten der Ansicht: Menue -> Karte -> Orientierung -> z.B. “Alt/Az”  (d.h. Horizont waagerecht, Zenith oben)
  • Mit dem Mausrad kann man die Karte verkleinern oder vergrößeren wobei 20 Zoom-Stufen möglich sind (oder stufenlos: Menue -> Extras -> Feste Stufen = aus)
  • Der Horizont kann mit Symbolen (z.B. ein großes “N” für Norden) und auch durch eine etwas höher stehende Kimmlinie (Häuser, Bebauung) relativ einfach bestückt werden. Siehe dazu den separaten Abschnitt unten in diesem Beitrag.
  • Ein einmal eingestellter Ausschnitt des Sternenhimmels mit allen dazugehörenden Einstellungen (Koordinatennetz, Beschriftungen, Ort, Datum,….) kann als sog. “Karte” abgespeichert werden und später wieder geladen werden…

Welche Objekte sollen angezeigt werden?

  • Sterne
  • Sernbeschriftungen: Menue -> Karte -> Sterndarstellungen    (Karte = Ansicht)
    • Man kann sogar die scheinbaren Helligkeiten als Beschrifung nehmen:  “Beschrift. bis Mag.”  dann bedeutet z.B. “944” einfach “mag 9,44”
    • Die schwächeren Sterne werden erst ab einer gewissen Vergrößerung angezeigt
    • Die Frage ist dann noch, welcher Sternkatalog eigentlich zu Grunde liegt….
  • Sternbildlinien
  • Sternbildnamen
  • Koordinatennetze:  Menue -> Karte -> Skalen    (Karte = Ansicht)
    • Aber: im Dialog “Skalen” kann man nicht einstellen, ob man äquatoriale oder azimutale Skalen etc. haben will
    • Erst wenn man im Dialog “Skalen” ein Häcken setzt oder entfernt bei z.B. “Gradnetz”, erst dann eröffnet sich einer neuer Dialog für Gradnetz, wo man äquatorial oder aziumutala oder… einstellen kann
  • Horizont, Ekliptik,….
  • Deep Sky Objekte (Messier, NGC,…)
  • DeepSky Bilder:  xxxx
  • Planeten, Kometen, Asteroiden,…
  • Milchstrasse
  • Künstliche Satelliten
    • Dazu benutzt Guide eine sog. TLE-Datei, die unter Menue -> Einstellungen -> TLE=xxx angegeben wird
    • Suchen/Finden von Erdsateliten Menue -> Finden -> Satellit dann öffnet sich ein Dialogfenster wo man einen Suchbegriff eingibt (Name oder Teil des Namens). Man erhält als Ergebnis eine Liste aller Satelliten (der eingestellten TLE-Datei) , bei denen der Suchbegriff vorkommt. Wenn man einen leeren Suchbegriff eingibt, bekommt man die gesamte Liste der Satelliten der TLE-Datei. In dieser Ergebnisliste kann man einen Satelliten durch Anklicken auswählen…
    • Zum Anzeigen von Erdsatelliten auf der Karte gibt man unter: Menue -> Karte -> Objektauswahl -> Satellit die Grenzgröße für die Satellitenanzeige an und ob man den Namen des Satelliten sehen will.

Suchen von Beobachtungsobjekten (Name, Koordinaten)

  • Menue -> Finden   (“Finden” engl. “Go To”)

Winkelabstände messen

  • Mit der rechten Maustaste klicken und ziehen, dann erscheint ein Popup-Fenster mit einigen Daten wie Abstand in Grad und in Bogenminuten, dem Orientierungswinkel und den Deltas in R.A. und Deklination

Gesichtsfeld-Rahmen (Sensorfeld bzw. Okular)

  • Menü -> Karte -> CCD-Rahmen:    Kästchen zum An- und Ausschalten des Rahmens
  • Objektiv-Brennweite:  Kann direkt im Fenster in Millimetern eingegeben werden
  • Sensorgröße: Kann nicht direkt eingegeben werden, man muss die (z.T. alten) Kamerabezeichnungen und deren Sensorgrößen kennen
    • APS-C Sensor (22,3 x 14,9mm)  = Canon EOS 50D
    • 1/3″ Sensor (4,80 x 3,60 mm) = ASI ZWO 120

Liste von Beobachtungsobjekten

  • Im Guide gibt es eine sog. “Private Objekt-Liste”, die im Menü-Punkt “Overlays” versteckt ist
  • Das zentrierte Objekt zur Liste hinzufügen: Menue -> Overlays -> Private Objektliste -> Hinzufügen
  • Objekt auf Sternkarte zeigen: Menue -> Overlays -> Private Objektliste -> Objekt aufsuchen
  • Teleskop …

Sternkataloge einbinden

???

Sternkarten ausdrucken

ja, sehr  gut.

ASCOM-Teleskop-Steuerung

Menü –> Einstellungen –> Teleskop-Parameter

Hier stellen wir ein, welche Montierung wir mit dem Computer verbunden haben:

  • Entweder ASCOM, dann folgt alles weitere in den ASCOM-Fenstern
  • Oder wir wählen eine COM-Schnittstelle aus und dann eine der direkt unterstützten Montierungen….

ich sehe halt nur nichts vom Teleskop. Wo kann man das einschalten, dass das Teleskop auch in der Sternkarte angezeigt wird?

einen direkten Hinweis auf das Teleskop gibt es in GUIDE nicht.

Die Lösung für mein Problem habe ich gerade von Sven gelernt. Sie findet sich hier:

http://www.projectpluto.com/update8d.htm#scope_indicator

Man muss unter Einstellungen Toolbar die Option “Toggle scope location indicator” aktivieren. Dann kann man die Anzeige (rotes Kreuz) einfach einschalten und sieht genau, wohin das Teleskop aktuell zeigt.

Wenn du im Teleskopfenster “Teleskop” drückst, schwenkt GUIDE das Teleskop auf das Objekt das du in GUIDE ausgewählt hast. Drückst du auf “GUIDE”, wechselt GUIDE auf den Himmelsausschnitt auf das das Teleskop gerade zeigt.

Definition des Horizonts für Guide

Das Anschalten der Horizont-Objekte geschieht durch:  Menü -> Karte -> Hintergrund -> Horizont-Objekte

Die Definition der Horizont-Objekte wird mittels der Text-Datei “horizon.dat”, die direkt im Guide-Ordner liegen sollte,  gemacht. Dort wird wird einfachen Befehlen die RGB-Farbe des Kimm-Bereichs (über der eigentlichen Horizontlinie) und dann rundum pro Zeile ein Wertepaar mit Azimut und Höhe der Kimmlinie (in Grad) eingegeben:

hor  R G B
az-1 alt-1
az-2 alt-2

az-n alt-n
hend

Also beispielsweise:

hor 63 16 16
0 16
35 22
100 18
145 26
320 16
340 11
360 16
hend

Definition und Plazierung von Horizont-Objekten

In der Text-Datei “horizon.dat” können weitere Befehle zum Zeichnen von Horizont-Objekten (als Polygonzüge) eingegeben werden

z.B. eine dreieckige Spitze beim Azimuth 45 Grad (Nord-Ost):

f  3   64 32 0     ; Es folgen 3 Punkte. Es soll die RGB-Farbe 64 32 0 zum Füllen verwendet werden
44 0      ; Punkt 1
45 5      ; Punkt 2
46 0     ; Punkt 3

z.B. ein Kreis (circle):
c  x y z

Oder auch der Aufruf (i = insert) eines Objekts aus der Text-Datei “objects.dat” mit seinem Namen:

i    objekt-name  az alt scale

Astronomie: Planetarium-Software “Cartes du Ciel” (Sky Chart)

Gehört zu: Astro-Software
Siehe auch: Planetariumsoftware., Stellarium, N.I.N.A.
Benutzt: Fotos aus Google Drive

Stand: 25.12.2022

Planetarium-Software “Cartes du Ciel”

Neben Stellarium und Guide ist Cartes du Ciel “CdC” die bekantesten Planetarium-Software für Windows-Computer, welche gern für die Planung von Beobachtungen benutzt wird.

Das Planetariumprogramm Cartes du Ciel ist kostenlos. Es wird auch “Sky Chart” genannt.

Ausserdem gibt es viele Apps für iOS und Android, die ähnliches leisten.

CdC High Lights

  • Mehrere Standorte können abgespeichert werden
  • Beobachtungsliste – Observation List
  • Teleskopsteuerung Goto und Sync über ASCOM  (aber nicht Kamera/Imager: dazu nehme ich APT): s.u.
  • Drucken von Auffinde-Karten

CdC Website / Bezugsquelle / Version

https://www.ap-i.net/skychart/en/start

Versionen

  • Version 4.2.1 vom 24. Nov 2019
  • Version 4.0 vom 19. März 2017

Kosten

Licensing has changed from Freeware to Open Source GPLv2.

Dokumentation

https://www.ap-i.net/skychart/en/documentation/start

Intuitive Benutzeroberfläche

Ganz gut: Fenster und Menüleisten a la Windows – deutlich besser als Guide

Aber etwas kompliziert.

Zukunftssicherheit

  • Es gibt Versionen für Windows, Mac OS und Linux.
  • Der Programmierer ist der Schweizer Patrick Chevalley.
  • Version 4.0 stammt vom März 2017
  • Version 4.2.1 ist vom Nov 2019

Installation und Einstellungen

Nach der Installation stelle ich noch einige spezielle Dinge ein.
Gespeichert wird Vieles davon in: C:\Users\<userid>\AppData\Local\skychart

  • Oberfläche (Sprache, Werkzeugleisten)
  • Beobachtungsorte: Hamburg, Handeloh, Kiripotib (Observatory Database?)
  • Horizont-Linien: D:\data\Ciel\horizon\horizon_Eimsbuettel.txt
  • Sternkataloge: Setup -> Catalog -> CdC Deep Sky: LBN, SH2
  • Gesichtsfelder: xxx

Server-Parameter einstellen

Für die Zusammenarbeit mit N.I.N.A. stellen wir folgendes in CdC ein:

Menüleiste -> Setup -> General -> Server:  Server IP-Port 3292

Beobachtungsorte einstellen und speichern

Sehr gut:

  • Menü -> Einstellungen -> Beobachtungsort
  • Es können mehrere Orte eingegeben und mit Zeitzone gespeichert werden. Auch kann der Horizont für jeden Ort lokal in einer sog. “Horizontdatei” (s.u.) angegeben werden

Beobachtungszeit und -datum einstellen

  • Menü -> Einstellungen -> Datum, Zeit
  • Mit Zeitzone

Navigieren und orientieren am (virtuellen) Sternenhimmel

Geht ganz gut

  • Zoomen (FoV): OK  mit  Mausrad (oder Leiste am rechten Rand)
  • Ausschnitt schieben:  OK mit der Maus  (Shift & Ziehen)
  • Himmelsrichtung (Nord, Ost, Süd, West): OK (über Symbol auf Leiste am rechten Rand und Menü: Karte -> Horizontansicht)
  • Einblenden von Koordinatennetzen: OK (über Symbole auf  Leiste am linken Rand und Menü: Karte -> Koordinatensysteme)
  • Beschriften von Himmelsobjekten s.u.

Welche Himmelsobjekte sollen angezeigt werden?

Menü: Karte -> Zeige Objekte  (Sterne, Deep Sky, Bilder, Nebel, Planeten, Asteroiden, Kometen, Milchstraße)

Sterne

  • Grenzhelligkeit: Menü: Einstellungen -> Karte, Koordinaten  -> Objektfilter -> Visuelle Grenzgröße
  • Allerdings müssen die anzuzeigenden Sterne in einem eingebundenen Sternkatalog (s.u.) enthalten sein.

Kometen

In Cartes du Ciel: Menüleiste -> Einstellungen ->Sonnensystem -> Reiter Komet -> Lade MPC Datei -> Lade MPC-Format Datei ->Herunterladen.

Man kann auch eine lokale Datei in CdC importieren (Daten vom MPC: https://minorplanetcenter.net//iau/Ephemerides/Comets/Soft00Cmt.txt)

 Zodiakallicht ???

Erdsatelliten (Künstliche Satelliten)

Da muss man in der oberen Leiste auf das Symbol “Ephemeris Calendar” klicken.

  • Bahnelemente
    • Obere Leiste: Symbol “Ephemerieden” (Kalender) -> Erdsatelliten
      In diesem Fenster dann:

      • Schaltfläche “TLE herunterladen”
      • Datum vom/bis eingeben
      • Schaltfläche “Aktualisieren”
  • Anzeige
    • In der Liste der jetzt angezeigten Satelliten Doppel-Klick auf die Zeile mit dem Satelliten, den man sehen möchte.
    • Datum und Uhrzeit springen dann um und die Spur des Satelliten wird gezeigt (ggf. Horizont am Beobachtungsort ausschalten).
    • Durch Klicken auf die Schaltfläche “Reset Chart” schaltet CdC wieder zurück auf Datum und Uhrzeit, die man vorher hatte.

To download the latest data you must register with www.space-track.org/login.pl There is a download button which will do the download automatically…

Suchen von Himmelsobjekten

  • Obere Symbolleiste:
    • Suchfeld
    • Lupe-Symbol   — gute Suche nach verschiedenen Objekttypen

Beschriftungen

  • Menü: Einstellungen -> Anzeige -> Beschriftungen
  • Beschriften von Himmelsobjekten:
    • Ja, prinzipiell über Menü -> Karte -> Beschriftungen (Ja/Nein)
    • Dann:                        Menü -> Einstellungen -> Anzeige -> Beschriftungen -> Objekt beschriften -> …
  • Da  schalte ich manchmal “Deep Sky Objekte” aus, wenn ich denen in einer Beobachtungsliste eine besondere Beschriftung gegeben habe; z.B.  NGC 5139 –> Omega Centauri.

Koordinaten-Netze

  • Menü: Einstellungen -> Karte, Koordinaten -> Koordinatensysteme   (auch Äquinoktikum z.B. J2000)
  • Menü: Einstellungen -> Karte, Koordinaten -> Reiter “Rasterabstand”

Winkelabstände messen

  • Anschalten: Menü -> Ansicht -> Abstandsmessung   (oder durch Klicken auf das Symbol “Abstandsmessung” in der zweiten Leiste von oben)
  • Messen: Mausklick auf Anfangspunkt, Maus ziehen, Maus loslassen auf Endpunkt.
  • Ergebnis: in der unteren Leiste
  • Ausschalten: Menü -> Ansicht -> Abstandsmessung      (nicht vergessen !!!)

Gesichtsfeld-Rahmen (Sensorfeld bzw. Okular)

  • Definiton: Menü -> Einstellungen -> Anzeige-> Reiter “Okulare” bzw. “Kamerafelder”   (oder: Einstellungen -> Alle Konfigurationsoptionen -> Anzeige …)
  • Selektion: Zunächst sind die anzuzeigenden bzw. nicht anzuzeigenden Okulare oder Kamerafelder auszuwählen: Menü -> Einstellungen -> Alle Konfigurationsoptionen -> Anzeige ->Kamerafeld (CCD)   (Achtung: es können mehrere Kamerafelder gleichzeitig angezeigt werden)
  • Aktivieren:  Dann Anzeige aktivieren durch Klicken auf das Symbol “Okulare/Kamerafelder anzeigen” in der zweiten Leiste von oben

Das Ganze muss noch gespeichert werden, anderenfalls ist alles beim nächsten Aufruf von Cartes du Ciel futsch!

  • Also: Menü –> Einstellungen –> Konfiguration jetzt speichern…
    Oder: Menü –> Einstellungen –> Konfiguration beim Beenden Speichern  (Haken setzten)

Liste von Beobachtungsobjekten

Beobachtungsliste (Observation List):

  • Öffnen der Beobachtungsliste
    • Menü: Ansicht -> Beobachtungsliste
    • Klicken auf das Symbol “”Beobachtungsliste” in der oberen Symbolleiste
  • Laden einer vorhandenen Beobachtungsliste
  • Editieren: Doppel-Klick auf Feld in Beobachtungsliste und ändern
  • Hinzufügen von Objekten: nur über eine Sternkarte mit Rechts-Klick auf das Objekt.
  • Muss man abspeichern (Text-Datei), sonst ist die Beobachtungsliste weg: Schaltfläche “Speichern”
  • Neue Beobachtungsliste: Schaltfläche “Löschen” erstellt eine neue, leere Beobachtungsliste
  • Die zuletzt benutzte Beobachtungsliste ist die “aktive” (z.B. für die Anzeige von Beschriftungen)

Hinzufügen zur Beobachtungsliste (Beispiel: Chi Per)

Abbildung 1: CdC –> Rechte Maustaste auf Stern Chi Per –> Popup “Beobachtungsliste” -> Popup “Füge Chi Per zur Beobachtungsliste” (Google Drive: Cartes-du-Ciel-19.jpg)


Cartes du Ciel Beobachtungsliste

Beobachtungskalender

????????

Sternkataloge einbinden

Sternkataloge werden im Ordner “cat” innerhalb des CdC-Installationsordners abgelegt.

Danach muss man die Sternkataloge “aktivieren” durch: Menü: Einstellungen -> Katalog… -> CdC Sterne

CdC Menüleiste -> Einstellungen ->  Katalog -> CdC Sterne -> Sterne -> Hacken in Kästchen Tycho2 Catalog -> eintragen in Feld Dateipfad: “cat\tycho2”

Abbildung 2: Cartes du Ciel: Einstellungen – Katalog  (Google Drive: Cartes-du-Ciel-22.jpg)


Cartes du Ciel: Katalog Tycho 2

Damit das so geht, müssen natürlich zunächst die entsprechenden Katalog-Dateien auf dem Computer vorhanden sein. Ich wollte z.B. Objekte aus dem Sharpless-Katalog anzeigen lassen. Das SH2-Feld im Reiter “CdC Deep Sky” bei Cartes du Ciel wurde aber rot, wohl weil unter cat\sh2 keine Katalog-Dateien installiert waren.

Also zuerst die Katalog-Daten holen z.B. bei SourceForge von:
https://downloads.sourceforge.net/project/skychart/2-catalogs/Nebulea/skychart-data-dso-4.0-3431-windows.exe

Sternkarten ausdrucken

Es können mehrere Sternkarten definiert, gespeichert und gedruckt werden:    sehr gut

Das Drucken von Sternkarten geht bei Cartes du Ciel ganz einfach:

  • Wir positionieren die CdC-Anzeige auf einen Himmelsausschnitt (siehe “Navigation”).
  • Mit Menü -> Datei -> Seitenansicht können wir kontrollieren, ob der Himmelsausschnitt so wie beabsichtigt ist
  • Bei Menü -> Datei -> Drucker einrichten könen wir noch Hoch- oder Querformat einstellen
  • Am besten speichern wir den eingestellten Himmelsausschnitt mit: Menü -> Datei -> Karte speichern
  • Dann wird mit Menü -> Datei -> Drucken der Druck des Himmelsausschnittes als Sternkarte gestartet (evtl. noch als PDF drucken)

Horizontdatei

Der Horizot wird eingeblendet durch:  Einstellungen -> Beobachtungsort -> Horizont

Eine Horizontdatei ist eine Textdatei, die für jedes Azimut die Höhe des lokalen Horizonts angibt. Daraus bildet Cartes du Ciel einen Polygonzug.

Format der Horizontdatei:

Pro Zeile wird mit aufsteigendem Azimut (beginnend bei 0 als Norden) als Zahlenpaar Azimut und Höhe angegeben, wobei Kommentarzeilen mit “#” beginnen.

Beispiel:

# Horizont auf der Terasse in Eimsbuettel
00 25
05 27
24 30
64 29
82 24
103 28
120 30
135 30
138 30
150 80
180 85
200 85
220 85
240 85
250 85
270 85
290 80
300 80
306 30
309 30
322 30
332 27
351 22
360 25

Speicherort einer Horizontdatei

Gespeichert werden die Horizontdateien im Ordner: d:\bin\Ciel\data\horizon

Wobei d:\bin\Ciel bei mir der Installationsordner von Cartes du Ciel ist.
Um die Horizontdatei im o.g. Ordner abzuspeichern müssen natürlich die passenden Schreib-/Lese-Rechte vorhanden sein, was in neueren Windows-Versionen manchmal merkwürdig sein kann.

Einstellen einer Horizontdatei

Für jeden Beobachtungsort kann eine Horizontdatei eingestellt werden: Menü -> Einstellungen -> Beobachtungsort -> Horizont

Teleskopsteuerung

Verbindung von Montierung zum Computer

Zur Steuerung der Montierung und damit des Teleskops muss die Montierung in geeigneter Weise mit dem Computer verbunden werden, auf dem dann die Software Cartes du Ciel läuft.

Wie eine solche Verbindung hergestellt wird, kann von Montierung zu Montierung unterschiedlich sein und ich habe das in den jeweiligen Artikeln über die spezifische Montierung beschrieben:

Teleskopsteuerung mit Cartes du Ciel

Wenn ich nun mit Cartes du Ciel mein Teleskop steueren will, muss ich nachdem die Verbindung hergestellt wude (s.o.) einige Einstellungen in Cartes du Ciel vornehmen.

Äquinoktikum 2000.0 einstellen

Das Äquinoktikum (J2000) muss in Cartes du Ciel und im ASCOM-Treiber korrekt und identisch eingestellt sein:

Bei Cartes du Ciel einstellen:  Menü -> Einstellungen -> Karte, Koordinaten…

Bildbeschreibung: CdC Menüleiste –> Einstellungen –> Karte, Koordinaten –> Koordinatensystem: Radiobutton “Äquatoriale Koordinaten” & Koordinaten-Typ Radiobutton ” Mittleres J2000 (…)” & Schaltfläche “OK”

Abbildung 3: Cartes du Ciel: Koordinaten (Google Drive: Cartes-du-Ciel-11.jpg)


Cartes du Ciel: Epoche J2000

Das gleiche Äquinoktikum (J2000) im ASCOM-Treiber: einstellen; z.B. EQMOD  ASCOM SETUP

Abbildung 4: ASCOM SETUP -> Drop-Down “Epoch”: J2000  & Schaltfläche “OK” (Google Drive: Cartes-du-Ciel-12.jpg)


Cartes du Ciel: Epoche J2000 in EQMOD

 Im EQMOD ASCOM Setup einstellen:

  • Epoche : J2000
  • EQMOD Port Details: Port COMx (wie im Windows Gerätemanager erkannt)
  • Schaltfläche “OK”

Teleskop-Verbindung: Erster Schritt in CdC
Als Interface “ASCOM” auswählen: Menü -> Teleskop -> Teleskopeinstellungen…

Beschreibung:  CdC Menüleiste –> Teleskop –> Teleskopeinstellungen –> Reiter “Teleskop” –> Teleskop Interface auswählen: Radio-Button “ASCOM”

Abbildung 5: Cartes du Ciel -> Teleskopenstellungen (Google Drive: CdC-01.jpg)


Cartes du Ciel: Teleskopsteuerung über ASCOM

Teleskop-Verbindung: Zweiter Schritt in CdC

Menü -> Teleskop -> Teleskop verbinden…

Das sieht je nach Teleskop leicht anders aus.

Variante 1 “HEQ5 Pro mit ASCOM-Treiber EQMOD”

Bildbeschreibung:

  • CdC Menüleiste –> Teleskop –> Teleskop verbinden –> Dialogbox “ASCOM Teleskopschnittselle: Schaltfläche “Auswählen”
    • Treiberauswahl “EQMOD.Telescope”
  • In der Dialogbox “ASCOM Telescope Chooser” –> Drop-Down “EQMOD ASCOM HEQ5/6”  & Schaltfläche “OK”
  • CdC Menüleiste –> Teleskop –> Teleskop verbinden –> Dialogbox “ASCOM Teleskopschnittstelle”:
    • Treiberauswahl “EQMOD.Telescope” & Schaltfläche “Konfigurieren”
    • Dialogbox: EQMOD ASCOM Setup (wie oben): COM-Schnittstelle einstellen und Schaltfläche “OK”

Abbildung 6: Cartes du Ciel: Teleskopschnittstelle (Google Drive: Cartes-du-Ciel-01.jpg)


Cartes du Ciel: Teleskop verbinden

Variante 2: iOptron SmartEQ Pro mit ASCOM-Treiber von iOptron

Bildbeschreibung:

  • CdC Menüleiste –> Teleskop –> Teleskop verbinden  –> Schaltfläche “Auswählen”
    • ASCOM Telescope Choose
  • CdC Menüleiste –> Teleskop –> Teleskop verbinden  –> Schaltfläche “Konfigurieren”

Abbildung 7: Cartes du Ciel -> ASCOM Teleskopschnittstelle (Google Drive: CdC-03.jpg)


Cartes du Ciel: ASCOM Teleskop Chooser

Variante 3: Astro-Physics mit ASCOM-Treiber

Für Astro-Physics-Montierungen gibt es einen spezifischen ASCOM-Treiber.

Variante 4: FS-2-Steuerung mit ASCOM-Treiber

Falls man eine Montierung mit FS-2 Steuerung hat, geht man über “POTH

Funktionen der Teleskopsteuerung in CdC: Goto

Die Hauptfunktion der Teleskopsteuerung ist das sog. “Goto”. Dazu selektiert man auf der von CdC angezeigten Sternkarte ein Objekt. Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) kann man dann mit “Gehe zu Objekt <name>” klicken und das Teleskop sollte nun das Objekt anfahren (Goto)…

Abbildung 8: CdC Mit der Maus auf einen Stern (z.B. Gam UMi) zeigen und Rechtsklick -> Popup: “Teleskop” -> Popup: “Gehe zu Objekt Gam UMi” (Google Drive: CdC-04.jpg)


Cartes du Ciel: Telescope Goto

Voraussetzung für die Goto-Funktion ist, dass das Teleskop “weiss” wohin es am Anfang genau zeigt. Es ist also ein irgendwie geartetes “Goto Alignment” erforderlich. Dies kann ein klassisches 3-Star-Alignment mit der Handbox der Montierung sein, oder aber wir machen es über die Computersteuerung und nutzen dabei die SYNC-Funktion des EQMOD-Treibers.

Das klassische 3-Star-Alignment (auch Goto Alignment) wird mit der Handbox gemacht. Das kann ich nur mit einem guten Sucher-Fernrohr machen. Speziell der erste Schritt beim Goto-Alignment startet ja von einem nicht genau definierten Anfangspunkt, der “Home Position“, entsprechend ungenau ist das Goto auf den ersten Alignment-Stern. Diesen ersten Alignment-Stern  muss ich ja erst einmal am Himmel  identifizieren und dann ins Gesichtsfeld bekommen und ihn schließlich noch genau in die Mitte des Gesichtsfeldes einstellen. Das Gesichtsfeld mit einem APS-C-Sensor an meinem Teleskop Orion ED 80/600 ist: 2,2° x 1,5°

Funktionen der Teleskopsteuerung in CdC: SYNC

Für meine Montierung HEQ5 Pro wird eine SYNC-Funktion durch den EQMOD-Treiber ermöglicht. Voraussetzung für ein SYNC ist

  1. Ich bin mit Goto auf das Objekt gefahren
  2. Ich habe es mit den Steuerungstasten in die Mitte des Gesichtsfeldes (z.B. der angeschlossenen DLSR mit 10-fach Zoom) eingestellt.

Dann kann ich in der Software Cartes du Ciel auf SYNC drücken.

Beispiel

Also erst ein Goto auf Epsilon Cas: Klick mit rechter Maustaste auf Eps Cas

Abbildung 9: CdC Mausklick rechts auf einen Stern (z.B. Eps Cas) -> Popup “Teleskop” -> Popup “Zu Objekt schwenken Eps Cas” (Google Drive: Cartes-du-Ciel-20.jpg)


Cartes du Ciel: Goto Eps Cas

Dann ein Sync auf Epsilon Cas: Menü -> Teleskop -> Sync

Abbildung 10: CdC Menüleiste –> Teleskop –> Drop-Down: “Sync” (Google Drive: Cartes-du-Ciel-13.jpg)


Cartes du Ciel: Telescope Sync

Dann eine Bestätigung, dass das Teleskop auch tatsächlich – ggf. nach manuelle Feinkorrektur –  auf Epsilon Cas zeigt
Wenn diese Aufforderung zu Bestätigung kommt, weiss man, dass wirklich ein SYNC durchgeführt wird. Manchmal sind nämlich die Übersetzungen ind Deutsche etwas merkwürdig, sodass man den SYNC-Befehl nicht auf Anhieb findet.

Abbildung 11: Dialogbox “Bestätigung” -> Bitte bestätigen Sie, dass das Teleskop auf Eps Cas ausgerichtet ist. -> Schaltfläche “Ja” (Google Drive: Cartes-du-Ciel-14.jpg)


Cartes du Ciel Bestätigung Eps Cas Sync

Nun erst wird der SYNC wirklich gemacht.

Alignment Points / Pointing Model

Im EQMOD-Treiber kann ich mir jetzt den (die) gesetzten Alignment-Point(s) anzeigen lassen:  EQMOD “aufklappen” (Schaltfläche  “>>>”):

Abbildung 12: EQMOD-Fenster: Schaltfläche “Schraubenschlüssel >>>” klicken (Google Drive: Cartes-du-Ciel-15.jpg)


Cartes du Ciel: EQMOD Alignment Points

Dann sieht man im nach rechts aufklappenden erweiterten EQMOD-Fenster im Bereich “Alignment / Sync” unter “Point Count” (rechter Pfeil) die Anzahl der gesetzten Alignment-Points und man kann sich durch klicken auf “Point List” (linker Pfeil) die Liste der Alignment-Points im Detail anzeigen lassen.

Abbildung 13: EQMOD Alignment/Sync (Google Drive: Cartes-du-Ciel-16.jpg)


Cartes du Ciel: EQMOD Alignment/Sync

Liste der Alignment Points im Detail:

Abbildung 14: EQMOD erweiteres Setup -> Im Bereich “Alignment/Sync” klicken auf die kleine Schaltfläche, die wie ein Notizblock aussieht (Google Drive: EQMOD_ASCOM_Alignment_List.jpg)


Cartes du Ciel: EQMOD Alignment/Sync

Ich habe dann noch weitere Sterne (in meinem begrenzten Himmelsausschnitt) angefahren und darauf weitere Alignment Points gesetzt: Eta Per und Phi And

Abbildung 15: EQMOD erweiteres Setup -> Im Bereich “Alignment/Sync” klicken auf die kleine Schaltfläche, die wie ein Notizblock aussieht (Google Drive: Cartes-du-Ciel-18.jpg)


EQMOD: Alignment Point List Editor

Diese Art des Goto Alignments (also mit SYNC über Software) wird speziell durch den EQMOD-Treiber ermöglicht. Wenn man das nutzen möchte, ist es also empfehlenswert, sich eine Montierung auszusuchen, die EQMOD kann (z.B. die Sykwatcher HEQ5 Pro).

Die SYNC-Funktion setzt voraus, dass das Gesichtsfeld meines Teleskops auf ein bekanntes Objekt mittig positioniert wird. Die genauen Himmels-Koordinaten sind damit bekannt. Himmels-Koordinaten und aktuelle Position des Teleskops fliessen dann in den weiteren Goto-Algorithmus des EQMOD (Pointing Modell) ein.

Statt eines “bekannten” Himmelsobjekts kann ich auch einfach mit dem Teleskop irgendwohin zeigen, ein Foto schießen und darauf ein Plate Solving anwenden – dann muss ich keinerlei Feinausrichtung im Gesichtfeld vornehmen und kann sofort ein SYNC machen – denn das Teleskop zeigt ja (noch immer) dahin, wo das Foto geschossen wurde und dessen Himmelskoordinaten (Bildmitte) das Plate Solving gerade ermittelt hat. Für diese komfortable Vorgehensweise beim Goto Alignment muss meine Software dann neben der Teleskopsteuerung auch noch die Kamera-Steuerung (Capture) und ein Plate Solving ermöglichen. Das mache ich beispielsweise mit der Software APT.

Zur Zeit verwende ich CdC und APT in Kombination: Goto mache ich gerne mit CdC, Plate Solving und Sync mit APT…

Computer – E-Mail – Outlook

Gehört zu: E-Mail
Siehe auch: CalDAV und CardDAV

Welcher E-Mail-Client

Als E-Mail-Client verwende ich eigentlich “eM Client” auf meinen Windows-Computern. Auf iPad, iPhone und Android verwendi ich aber die dort vorhandenen “nativen” Mail-Lösungen der Hersteller.

Folgende Accounts werden mit eM Client verwendet:

  • E-Mail Konto: bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) :   Baikal CardDAV
  • Kalender:   Baikal CalDAV

Während meines Projekts bei der Deutschen Bahn (2015/2016) bin ich wieder auf Microsoft Outlook umgestiegen, um mit Kalender-Einladungen absolut sicher umgehen zu können.
Kontakte und Kalender habe ich in dem Zuge auch auf Microsoft Exchange (bei meinem Office365) umgestellt.

Folgende Accounts werden mit Outlook 2007 verwendet:

  • E-Mail Konto: bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) : Microsoft Exchange bei Office365
  • Kalender: Microsoft Exchange bei Office365

Um möglichts weg von kostenpflichtigen Lösungen und Abhängigkeiten von Providern zu kommen, bin ich im April 2017 auf Fruux gestossen, wo ich Kalender und Kontakte kostenlos und in den Standard-Formaten CalDAV und CardDAV verwalten kann.
Das funktioniert auch gut auf iPhone, iPad und Android-Tablet, aber auf den Windows-Computern mit Outlook als Client gibt es da erst ein Mal ein Problem…

Folgende Accounts werden seit April 2017 für iPhone, iPad und Android-Tablet verwendet:

  • E-Mail Konto:                       bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) :    Fruux CardDAV (04/2017)
  • Kalender:                              Fruux CalDAV (04/2017)

Ich möchte bei der Fruux-Lösung bleiben und da ich im Moment Outlook verwende, muss ich mir das von Fuux angebotene Outlook-Adon besorgen. Später kann ich evtl. auch wieder von Outlook weggehen….

Microsoft Outlook

Von meiner alten Firma hatte ich noch das Office 2007 Enterprise, also mit Outlook 2007.

Wegen der Kompatibilität mit meinem Kunden bin ich dann 2015 auf Office 2013 umgestiegen.

Jetzt, wo ich eine Windows 10 Neuinstalltion vornehme, macht es Sinn, Office 2016 zu nehmen, was ich ja im Rahmen meines Office365-Abos auch habe.

Meine Einstellungen für Outlook 2016

  • Ansicht -> Anordnung – Nachrichtenvorschau:  Aus
  • Ansicht -> Layout – Lesebereich: Aus

Computer: Windows 10 startet nicht 0xc0000225

Gehört zu: Microsoft Windows
Siehe auch: Google Fotos
Benutzt: Fotos von Google Drive

Stand: 10.09.2021

Problem: Windows 10 startet nicht

Am 12.04.2017 wollte mein Windows 10 Notebook nicht mehr starten.

Ich bekam eine blauen Bildschirm mit einer sauber grafisch geschriebene Fehlermeldung:

BAD SYSTEM CONFIG    INFO 0xc0000225

Die sog. “Stop Codes” sollen erklärt sein auf:  http://windows.com/stopcode

Die Situation

  • Notebook: ASUS R301LJ
  • Festplatte: 2,5″ Slim  – Seagate 1TB BarraCuda ST1000LM048
  • Betriebssystem:    Windows 10

Ursprünglich war eine 500 GB Festplatte eingebaut, die gegen diese 1 TB Festplatte ausgetauscht hatte (mehr Platz).

Am Ende habe ich diese ursprüngliche 500 GB Festplatte wieder eingebaut und dann – nach mehreren Tagen des Probierens – war das Problem gelöst. Allerdings ist die 500 GB Festplatte eigentlich für mich zu klein.

Die Partitionierung der 500 GB Festplatte

  • 100 MB          EFI-Systempartition
  • 900 MB         Wiederheststellungspatition
  • 186,30 GB     Wiederherstellungspartition
  • 263,35 GB     Primäre Partition    D:
  • 15,01 GB        Startpartition   C:

Wenn ich die funktionierende 500 GB Festplatte mit HDCLONE wieder auf die 1 TB Festplatte klone, bekomme ich beim Booten die Fehlermeldung “winload.efi nicht gefunden”    (\windows\systems32\boot\…)

Vergebliche Reparaturversuche

Vorher habe ich mit der unveränderten Konfiguration (1 TB Festplatte) alle möglichen Reparaturversuche gemacht, die alle am Ende nix gebracht haben.

Versuch 1: Starten im abgesicherten Modus

Das ist bei meinem ASUS R301L Notebook gar nicht so einfach.

Alle Versuche mit dem Drücken einer bestimmten Taste beim Hochfahren (DEL, F12, F8 etc.) haben nicht funktioniert.

Das Einzige, was funktioniert hat, war das viermalige Starten mit sofortigen Abwürgen. Danach kam ein spezieller Bildschirm, auf dem man auswählen konnte:

  • Nochmal versuchen
  • Wartungs-Optionen    —> dann Startet der Computer und lässt die Auswahl “abgesicherter Modus” zu
  • UEFI-Konfiguration

Bei meinem ASUS R301L komme ich zunächst ins SETUP indem ich den Compuer ganz ausschalte. Dann die Taste “F2” permanent drücke und dann kurz auf ein Power-Knopf drücke. Nun muss ich solange die Taste “F2” weiter gedrückt halten, bis der SETUP-Bildschirm (s.u.) erscheint:

Abbildung 1: Setup Screen Boot Reihenfolge (Google Drive: DK_20170422_01132.JPG)

Windows Boot-Reihenfolge

Im SETUP ändere ich die Boot-Reihenfolge so, das ich als erstes ein USB-Stick nehme und dann erst die Festplatte.

Als USB-Stick habe ich dann den eingesteckt, den ich zuvor mit dem “Media Creation Tool” erstellt hatte. Nun boote ich von diesem USB-Stick und es erschein das Windows 10 Setup:

Abbildung 2: Booting from the USB-Stick (Google Drive: DK_20170422_01131.JPG)

Windows 10 Setup vom USB-Stick aus

Ich will ja nicht Windows installieren, sondern drücke “F8” um in die “Advanced Options” zu kommen. Dann erschein folgender Bildschirm:

Abbildung 3: Advanced Boot Options (Google Drive: DK_20170422_01130.JPG)

Windows Abgesicherter Modus

Und nun kann ich endlich den “Abgesicherten Modus” (Safe Mode) auswählen….

Versuch 2: Media Creation Tool

Zum Reparatur-Modus von Windows (oder auch zur Neu-Installation) kommt man nur mit einem Installations-Medium – was man nach einem kostenlosen Upgrade von Win 8.1 ja nicht hat.

Man bekommt das Media Creation Tool z.B. bei Heise unter: https://www.heise.de/download/product/windows-media-creation-tool . Damit bekommt man eine ISO-Datei oder kann einen Boot-fähigen USB-Stick herstellen.

Ich habe einen USB-Stick erstellt und kann von diesem den Computer booten. Dann wird folgende Sequenz empfohlen:

  • Starten Setup
  • Repair your Computer
  • Trouble shoot
  • Advanced Optrions
  • Command Prompt

Danach kann man mit dem Command Prompt eine spezielle Reparatur versuchen, die ich auf YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=DtVsrA1nWGk

gefunden hatte:

  • bootrec /fixmbr
  • bootrec /fixboot
  • bcdedit /export c:\bcdbackup
  • attrib  c:\boot\bcd -h -r -s
  • ren c:/boot/bcd bcd.old
  • bootrec /rebuildbcd      (dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen…)
  • Add installation to boot list: Y
  • exit + continue

Dies hat bei mir nix geholfen

Computer: GPS Navigation auf Android

Gehört zu: GPS, Android

GPS Navigation auf Android

Meine ersten Versuche mit Navigon

Auf meinem Android-Tablet (auch auf dem iPad) gibt es viele Apps, die dank GPS und Kartenmaterial die Navigation mit dem Auto oder auch anders unterstützen.

Es gibt von Navigon eine “Telekom Edition“, die kostenlos ist, wenn man eine SIM-Karte der Telekom eingelegt hat. Allerdings sind kostenlos nur die App selbst und die Karten von Deutschland und den angrenzenden Ländern. Schon bei Italien schaut man in die Röhre bzw. muss kostenpflichtiges Kartenmaterial “Europa 20” hinzukaufen, was “In-App” im Navigon Shop erfolgen soll, wo die Bezahlmethode über die SIM-Karte geht, was bei Prepaid an einer sog. Drittanbietersperre scheitern kann.

Die “normale” Navigon-App kann man über die “normalen” Bezahlmethoden im “Google Play Store” kaufen, also z.B. über seine dort eingerichtete Keditkarte, Paypal etc. Wenn man sich an die Benutzeroberfläche von Navigon gewöhnt hat, ist das eine bedenkenswerte Alternative zur “Telekom Edition”. Im Shop kann man Karten für bestimmte Zeiträume kaufen. Wenn man z.B. die Italien-Karte nur für einen Urlaub benötigt, kann man sie so günstig für nur einemnMonat für Euro 4,99 dazukaufen.

Andere Navi-Apps

Von Kollegen wurden mir weitere Navi-Apps empfohlen:

  • locus
  • herewego

da soll das Kartenmateriel von OpenStreetMap verwendet werden. Ich habe da noch nicht die Zeit gefunden, das auszuprobieren.

Ein wichtiger Punkt ist, das man die Navigation auch ohne eine (evtl. kostentreibende) Verbindung zum Internet nutzen kann. Stichwort: “Offline-Karten“.

 

Astronomie: Afokale Fotografie

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: DSLR, SmartPhone, Okular
Benutzt:  Fotos von Google Drive

Stand:04.05.2023

Astrofotografie: fokal oder afokal?

Astrofotografie kann man heutzutage ganz einfach mit “normalen” digitalen Kameras DSLR (z.B. Canon, Sony, Panasonic u.a.) machen.

Eine sehr niedrige Einstiegschwelle bietet die sog. afokale Fotografie, wo eine Kamera mit ihrem Objektiv direkt hinter das Okular eines Fernrohrs gehalten wird; als Bild wird durch das Okular des Fernrohrs auf die Optik der Kamera projiziert.
Klassischerweise verwenden die “Profis” aber die sog. fokale Fotografie, wo die lichtempfindliche Fläche ( Sensor) in die Fokalebene des Hauptobjektivs (Fernrohr) plaziert wird – das könnte auch einfach ein Teleobjektiv der Kamera sein…

Also auf den Punkt gebracht:

  • fokal = ohne Okular, ohne weiteres Objektiv
  • afokal = mit Okular, mit oder ohne Kamera-Objektiv

Afokal kann ich also mit jeder sowieso vorhandenen Knipse (z.B. SmartPhone, digitale Kompaktkamera) durch ein Fernrohr fotografieren. Dabei muss ich nur das Vorderteil der Kamera ganz dicht und mittig an das Okular des Fernrohrs halten – besser man hat eine Haltevorrichtung, damit es nicht wackelt. Die Fokussierung könnte per Autofokus-Funktion der Kamera erfolgen.
Das beliebteste Objekt für afokale Astrofotografie ist der Mond.

Für die fokale Fotografie muss ich das Okular des Fernrohrs entfernen (kein Problem) und auch das Objektiv der Kamera muss weg. D.h. Kameras mit festsitzendem Objektiv sind für die fokale Fotografie ungeeignet. Wir benötigen eine Kamera mit entfernbarem Objektiv (Wechselobjektiv) und ein passendes Zwischenstück, dass das Kamera-Bajonet mit dem Okularauszug verbindet. Die Fokussierung erfolgt mit der Fokussiereinrichtung des Okularauszugs (OAZ).

Afokale Astrofotografie

Im einfachsten Fall hält man eine Kamera hinter das Okular.Das Problem ist nur noch wie die Kamera festgehalten wird.

Wenn man eine Kamera hat, bei der man das Kameraobjektiv abschrauben kann, ist auch – mit entsprechenden Schraubadapter – eine Okularprojektion möglich.

Haltevorrichtungen für afokale Astrototografie

Haltevorrichtung für SmartPhones (z.B. iPhone)

Astroshop Lens2Scope: http://www.astroshop.de/smartphone-adapter/lens2scope-smartphone-adapter-butterfly-smartphone-adapter-f-okulare-30-60mm/p,44213

Abbildung 1: Halter für ein SmartPhone am Okular (Google Drive: DK_20170321_00915a.jpg)


Smartphone Halter Butterfly

Haltevorrichtung für klassische Kameras

Orion SteadyPix Deluxe: https://www.amazon.de/5338-Orion-SteadyPix-Deluxe-Kamerahalterung/dp/B0069VXY7K

Abbildung 2: Halter für Kameras (Google Drive: Orion-Steady-Pix-Deluxe-Kamerahalterung.jpg)


Orion Steady Pix Deluxe – Copyright: Optronic Technologies, Inc, Watsonville, CA, USA

Teleskop-Express Digiklemme: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p219_Digiklemme—Universelle-Befestigung-der-Digitalkamera.html

Abbildung 3: Halter von Teleskop Express (Google Drive: digiklemme1.jpg)


DigiKlemme – Copyright Teleskop Express

Okularprojektion

Meine in 2018 gekauften Okulare haben am Ende ein M43-Gewinde, wo man also mit einem M43-T2-Adapter wiederum eine DSLR-Kamera anschrauben kann….

Hallo MarcA

Astronomie: Kleinplaneten – Asteroiden – Ceres, Pallas, Juno, Vesta

Gehört zu: Das Sonnensystem
Siehe auch: Asteroiden
Benutzt:  Fotos aus Google Drive

Meine Fotos vom Asteroiden Vesta

Im Januar 2017 stand der Kleinplanet Vesta in Opposition und konnte von Hamburg aus gut beobachtet werden. Die scheinbare Helligkeit von Vesta liegt dabei so um 6,5 mag (am 30.1.2017) .

Eine Aufsuchkarte finden wir z.B. bei “Abenteuer Astronomie“: https://abenteuer-astronomie.de/18-januar-vesta-opposition/

Abbildung 1: Aufsuchkarte Vesta 2017 (Google Drive: Vesta2017BahnAbAs-678×381.jpg)


Vesta Aufsuchkarte 2017

Die scheinbare Bewegung von Vesta im Laufe einer Nacht liegt so etwa bei 7 Bogenminuten in 10 Stunden, wie man beispielsweise mit Hilfe von Stellarium abschätzen kann.

Wenn ich nun im Laufe einer Nacht mehrere Aufnahmen mit gleichem Bildmittelpunkt mache und sie dann übereinanderlege z.B. mt Deep Sky Stacker und der Maximum-Funktion, erhalte ich ein eindrucksvolles Gesamtbild von der Bewegung des Kleinplaneten Vesta.

In der Nacht vom 30.1. auf den 31.1.2017 habe ich mehrere Aufnahmen, gemacht. Drei davon (19:55, 23:42, 03:11 Uhr) sind gut geworden.
Das Gesichtsfeld beträgt etwa 47′ x 47′.

Abbildung 2: Eigene Fotos von Vesta (Google Drive: 920170131_Vesta_beschriftet.jpg)


Kleinplanet Vesta 2017: Foto Mayhill

Das Teleskop befindet sich in Mayhill, New Mexico, (also Remote) und ist ein Takahashi TAO150, f=1013mm, f/7.3 mit einem Imager SBIG ST-4000 XMC, 2048 x 2048 Pixel je 7,4 µ.

Jedes der drei Einzelfotos ist 120 Sekunden belichet.

Astronomie: Using Remote Telescopes

Gehört zu: Teleskope
Siehe auch: Beobachtungsorte, Remote Control, iTelescope

Stand: 22.10.2022

Astrofotografie mit Remote Telescopes

Ich möchte einmal sog. Remote Telescopes – Remote Observatories – ausprobieren, weil mir das mit eigenen Geräten hier in Hamburg alles recht aufwendig vorkommt.

Vorteile von Remote Telescopes

  • Beobachtungsorte mit besserem Wetter
  • Beobachtungsorte mit dunklerem Himmel
  • Beobachtungsorte für Himmelsobjekte, die in Deutschland nicht sichtbar sind
  • Teleskope und Kameras in großer Auswahl
  • Keine eigene Astro-Ausrüstung
  • Keine beschwerlichen Fahrten zu auswärtigen Beobachtungsorten
  • Bequemes Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus
  • etc.

Anbieter von Remote Telescopes

Man kann “Remote” auch in kleinem Massstab zuhause vom Schreibtisch zur Gartenterasse machen.

Mein klassischer weltweiter Anbieter ist: iTelescope

Weltweit gibt es eine ganze Reihe von Anbietern.

Beispielsweise:

Mit Hilfe des Internets lässt sich eine Verbindung immer einfach herstellen.

Etwas Geld wollen die Anbieter meist auch haben.

Computer: Open Source Software (OSS) (aus Wiki)

Gehört zu:  Software

Open Source Software (OSS) (aus Wiki)

Open Source Software “OSS” for short.

 Beispiele

 Anwendungsentwicklung

 Anwendungsplattformen

 Content / Collaboration

 Datenbank / Datenintegration

 E-Mail

 Bezugsquellen

— Main.DietrichKracht – 20 Mar 2004