Computer: VPN mit ShrewSoft

Gehört zu: VPN Virtual Private Network
Siehe auch: VPN mit der FritzBox, Windows 10 einrichten, Remote Control
Benutzt: Fotos von Google Drive

Stand: 18.03.2024

VPN mit ShrewSoft

Von der Firma ShrewSoft gibt es einen kostenlosen VPN-Client, der unter Windows läuft.

Damit kann ich meinen Windows-Laptop als VPN-Client mit meinem VPN der Fritzbox (als sog. VPN Gateway) über das Internet verbinden.

Um so eine VPN-Verbindung herszustellen, wird das IPsec-Protokoll benutzt.

Download und Installation des ShrewSoft Clients

Download beim Hersteller unter: https://www.shrew.net/download/vpn

Ich habe installiert die Version 2.2.2, diese hat signierte Windows-Treiber (ab Version 2.1.6).

Zur Installation sind Administratorrechte erforderlich, zum täglichen Betrieb muss man kein Administrator sein.

This software uses the OpenSSL Toolkit ( http://www.openssl.org ) to provide strong cryptography.

Bei der Installation des VPN-Clients werden auch folgende Windows-Services installiert:

  • ShrewSoft IKE Daemon
  • ShrewSoft IPsec Daemon

Für das Aktivieren eines VPN-Tunnels  werden diese Windows-Services benötigt und müssen demzufolge auf “Wird ausgeführt” stehen.

Ausserdem sind noch weitere Windows-Services wichtig:

  • IKE- und AuthIP IPsec Schlüsselerstellungsmodule
  • IPsec-Richtlinien-Agent
  • cc

Konfigurieren des ShrewSoft Clients

Man will sich ja mit einem bestimmten VPN-Gateway verbinden. Dieses VPN-Gateway (z.B. eine Fritzbox) sagt einem dann hoffentlich, mit welchen Parametern man hier konfigurieren muss…

Die mit dem ShrewSoft-Client erstellten Konfigurationen (diese werden “Sites” genannt) werden  im Ordner:

C:\Users\<user>\AppData\Local\Shrew Soft VPN\sites

als Text-Dateien gespeichert.
Ich habe Sicherheitskopien dieser Konfigurationsdateien in: “D:\data\ShrewSoft VPN” kopiert.

Dabei beschreibt die Web-Seite: https://www.ip-phone-forum.de/threads/fritz-box-fernzugang-und-shrewsoft-vpn-client-schritt-f%C3%BCr-schritt.237484/ sehr schön, wie man den ShrewSoft-Client konfigurieren muss, um damit ein VPN zur Fritzbox als sog. VPN-Gateway aufzubauen.

Wenn ich als neue Site eine Fritzbox als VPN-Gateway anlegen will, gebe ich folgenden ein:

Im Reiter “General”

Hostname or IP address: <mein hostname bei dyndns> Port: 500

Mein Hostname ist der DNS-Name der externen Schnittstelle meiner FritzBox, den ich über einen Dynamischen DNS-Dienst bekomme.

Auto Configuration: “DHCP over IPsec”   oder ” IKE config pull”
Mit der Fritzbox als VPN-Gateway sollte “IKE config pull” gewählt werden

Local Host

Adapter Mode: “Use an existing adapter and current address”

Im Reiter “Client”

nix

In Reiter “Name Resolution”

Enable DNS

Im Reiter “Authentification”

Unter-Reiter: “Local Identity”, “Remote Identity”, “Credentials”

  • Local Identity
    • Identification Type: Key Identifier
    • Key ID String: dkrachtw
  • Remote Identity
    • Identification Type: IP Address
    • Address String: (use a discovered remote host address)
  • Authentication Method:
    • Die Fritzbox als VPN-Gateway unterstützt: “Mutual PSK + XAuth
    • Pre Shared Key: ….

Herstellung einer VPN-Verbindung “Connect”

Problem 0: “no DHCP response from gateway”

Im Reiter “General” ist unter “Auto Configuration” gewählt worden “DHCP over IPsec” aber das VPN-Gateway kann das nicht – wie z.B. die Fritzbox.

Problem 1:

Wenn nach dem Klicken auf “Connect” eine Fehlermeldung kommt mit in etwa diesem Inhalt:  “…could not … to IKE daemon…” müssen die ShrewSoft Dienste (Dienst = Daemon) gestartet werden.

Abbildung 1: Windows 10: Dienste –> “ShrewSoft IKE Daemon” (Google Drive: WindowsDienste_ShrewSoft.jpg)


WindowsDienste_ShrewSoft.jpg

Problem 2:

Dann bekam ich nach dem Klicken auf “Connect” die Fehlermeldung: “… cannot resolve addrees for host…”
Wenn ich dann anstelle des Hostnamens “kr8.zapto.org” die IP-Adresse angebe (z.B. 84.162.89.224), wurde der VPN-Tunnel dann aufgebaut.

Das ist anscheinend ein DNS-Problem. Nachdem ich die Konfigurations-Datei so wie oben gezeigt geändert hatte, hat es wieder problemlos funktioniert.

Nachdem ich die Eintragungen zu “Client” gemäß dieses Beispiels bei mir angepasst hatte lief es OK.
...
n:network-notify-enable:1
n:client-dns-used:0
n:client-dns-auto:1
n:client-dns-suffix-auto:1
n:client-splitdns-used:0
n:client-splitdns-auto:1
n:client-wins-used:0
n:client-wins-auto:1
n:phase1-dhgroup:2
n:phase1-life-secs:86400
...

Problem 3:

In der Beschreibung der Fritzbox zu VPN steht, dass eine VPN-Verbindung nur zwischen zwei verschiedenen IP-Netzen aufgebaut werden kann.
Wenn ich die Fritzbox (als VPN-Server) über ihre externe IP-Adresse anspreche (über einen DynDNS-Dienst) und mit meinem VPN-Client auf dem Windows-Notebook über WLAN auf einen “Mobile Hotspot” meines Mobiltelefons auf das Internet zugreife, sollten die IP-Netze wohl verschieden sein. Ein Problem könnte wohl nur entstehen, wenn ich alles zuhause im lokalen Netz (192.168.178.0) testen würde…

Computer ZBOX01

Gehört zu: Liste meiner Computer
Siehe auch: WLAN, Computer Asusbaer, Computer Thinkbaer

Computer ZBOX01

Als Klein-Computer habe ich mir im März 2013 einen Nano-Computer von Zotac zugelegt. Die ursprüngliche Idee war, den Nano-Computer an der Fernseher anzuschließen und damit meine Videos abzuspielen. Zur Bedienung habe ich mir eine drahtlose Tastatur mit Mausfläche zugelegt.

Später habe ich diesen schönen Nano-Computer zur Fernsteuerung meiner astronomischen Montierung eingesetzt. Dazu musste das WLAN so modernisiert werden, dass auch auf der Terrasse ein guter Empfang möglich ist.

Es ist ein ZBox AD12 Plus.   ( EUR 355,95 bei Atelco) mit einer x64 Architektur und Windows 10, auch 64 Bit.

Link: https://www.zotac.com/ca/product/mini_pcs/ad12-plus-0

  • CPU: AMD 2 x E2-1800  1,70 GHz
  • RAM-Speicher: 2 GB aufgerüstet auf 4 GB   204-pin DDR3-1333 SO-DIMM
  • Festplatte: 320 GB   Western Digital WD3200BPVT-00JJ5T0
  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • Display: keines
  • CD-ROM-Laufwerk: Nein
  • Graphics:. VGA, HDMI 1.4a
  • USB: 4xUSB 2.0 und 2xUSB 3.0
  • Ethernet
  • WLAN / WiFi: Qualcomm Atheros AR9002WB-1NG: IEEE 802.11n  auf 2,4 GHz
  • Kartenleser: 7-in-1 memory card reader (SD/SDHC/SDXC/MS/MS Pro/xD/MMC)
  • Bluetooth 3.0

Windows 10

Ich habe das Gerät dann auf Windows 10 Home kostenlos migriert. und später als Windows 10 Pro aktiviert.

Größere Festplatte

Später habe ich die 320 GB Festplatte auf 1 TB aufgerüstet (siehe: Festplatte klonen)

Festplatte austauschen

Da der PC ziemlich langsam war und auch die Festplatte einige Fehler hatte, habe ich eine neue 1TB-Platte gekauft (WDC WD10JPVT-24A1YT0) und die eingebaut.

Computer Thinkbaer

Gehört zu: Liste meiner Computer
Siehe auch: WLAN, Computer Asusbaer, Computer ZBOX01

Computer Thinkbaer

Als transportablen Computer habe ich mir am 15.11.2012 ein kleines Notebook zugelegt. Später war es mir zu lansam und ich habe als schnelleres Gerät den Computer Asusbaer gekauft.

Thinkbaer ist ein Lenovo ThinkPad Edge E135 ( EUR 452,00 bei Cyberport) mit einer x64 Architektur und Windows 10, auch 64 Bit.
Vorher hatte ich einen ThinkPad Edge 11, den ich an Gunde abgegeben habe…

  • CPU:   AMD E-300 (2x 1,3GHz)
  • RAM-Speicher: 4 GB    DDR3-1333MHz (PC3-10666)     max. 8 GB
  • Festplatte: 1 TB   Western Digital Scorpio Blue
  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • Display: 11.6-inch LED-backlit 1366×768 (WXGA)    AMD Radeon HD 6310
  • CD-ROM-Laufwerk: Nein
  • Schnittstellen: u.a. VGA, HDMI, 1xUSB 2.0  und 2xUSB 3.0
  • Ethernet
  • WLAN / WiFi: Broadcom 802.11n 3xMIMO auf 5 GHz d.h. 1300 MBit/s
  • Bluetooth 4.0

Windows 10

Ich habe das Gerät dann auf Windows 10 Home kostenlos migriert. und später als Windows 10 Pro aktiviert.

Größere Festplatte

Später habe ich die 320 GB Festplatte auf 1 TB aufgerüstet (siehe: Festplatte klonen)

Festplatte austauschen

Da der PC ziemlich langsam war und auch die Festplatte einige Fehler hatte, habe ich eine neue 1TB-Platte gekauft (WDC WD10JPVT-24A1YT0) und die eingebaut.

Computer: QR-Codes

Gehört zu: Computer
Siehe auch: Scannen, Bar Code

Was ist ein QR-Code?

Man sieht sie überall: diese kleinen quadratischen Schwarz-Weiß-Muster, mit denen man meistens “weiterführende Informationen” bekommen soll.

QR steht für Quick Response. Diese Codes wurden 1994 von der Firma Denso Wave erfunden.

Die Größe so eines QR-Codes kann variieren zwischen 21×21 und 177×177 Bildpunkten.

So ein QR-Code enthält einen codierten Text aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Rund 4000 Zeichen passen in einen QR-Code.

Im Prinzip kann der Inhalt eines QR-Codes ein ganz beliebeiger Text sein. Häufig verwendet wird der QR-Code für:

  • Internetadressen (URLs)
  • Kontaktdaten
  • Geo-Daten (GPS), E-Mail, SMS,…

Wie kann man einen QR-Code lesen?

Es gibt spezielle Lesegeräte, die QR-Codes “scannen” können.

QR-Codes können aber auch von SmartPhone-Apps gelesen werden, die man im Google Play Store bzw. im Apple Store findet.

“Verarbeitung” von QR-Codes

Nach dem Lesen eines QR-Codes kann so eine App den Inhalt auch gleich “automatisch” verarbeiten z.B.

Tabelle 1: Verarbeitung von QR-Codes

Inhalt Aktion
Internetadresse Gehe zu Web-Seite
SMS SMS senden

Erzeugen von QR-Codes

QR-Codes können über verschiedene Web-Dienste online und kostenlps generiert werden. Z.B.:

Verwendungsbeispiele

Ich verwende QR-Codes beispielsweise, um bei einem Folien-Vortrag am Ende auf den in der Cloud abgelegten Foliensatz zu verweisen.

Beispielsweise drucke ich einen PowerPoint Foliensatz als PDF aus und lade ihn in meine Magenta Cloud.

In der Magenta Cloud gebe ich diese PDF-Datei frei und kopiere die Freigabe-URL.

Aus dieser Freigabe-URL mache ich dann einen QR-Code….

Astronomie: Aufnahmeverfahren (Image Capturing)

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: Bildbearbeitung, Calibration

Astrofotografie: Historie

Früher als man noch keine digtalen Kameras (Sensoren) hatte und nur den chemischen Film, war klar: man muss lange belichten.
Link: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=237847

Die ersten Digitalkameras hatten als Sensor CCD-Chips – heute findet man immer mehr CMOS-Chips.

Quellen und Links

Ich bin durch Videos von Nico Carver auf Youtube darauf gekommen, mal etwas ausführlicher die Vorgehensweise (Workflow) bei meiner Astro-Fotografie zu beschreiben.

Welche Geräte setze ich ein?

Hier behandele ich zuerst den Fall, dass eine Digitalkamera (One Shot Colour) fokal an einem Teleskop angebracht wurde und Fotos (keine Videos) geschossen werden sollen.

Einstellungen für die Digitalkamera

Wenn man die Geräte und den Plan zusammen hat und das Wetter mitspielt, geht es an das Fotografieren ansich, also das Aufnehmen eines Bildes (Image Capturing).

Dazu muss man das Beobachtungsobjekt richig ins Gesichtsfeld einstellen (Suchen, Framing), das Bild schön scharf stellen (Fokussieren) und dann belichten – aber mit welchen Einstellungen?

  • Welche Empfindlichkeit?    (ISO bzw. Gain)
  • Welche Blende?
  • Welche Belichtungszeit?
  • Wieviele Einzelbilder?

ISO Empfindlichkeit

Als ISO-Zahl für die Empfindlichkeit verwende ich bei meiner Digitalkamera Canon EOS 600Da meist 800 ISO oder 1600 ISO.
Höheres ISO (Gain) rauscht mehr, also vielleicht mal ISO 400 probieren…

Kamerasensoren können “ISO-invariant” sein oder auch nicht.
Link: https://www.stephanwiesner.de/blog/iso-invarianz-iso-loser-sensor/

Blende

Die Blende heisst in der Astrofotografie “Öffnungsverhältnis” und ist durch das Gerät praktisch vorgegeben. Mein kleiner Refraktor Orion ED 80/600 hat immer 600/80 = 7,5 oder mit dem Flattener/Reducer 510/80 = 6,375 – sprich also f/7,5 bzw. f/6,375.

Belichtungszeit

Prinzipiell gilt: Mit steigender Belichtungszeit sammelt man mehr Licht und das Nutzsignal hebt sich besser vom Hintergrund ab: sog. Signal-Noise-Ratio = SNR. Aber da kommen noch weitere Aspekte hinzu.

Mit steigender Belichtungszeit (ceteris paribus):

  • verbessert sich der Signal-Rausch-Abstand (SNR)
  • nimmt auch das Dunkelrauschen (des Sensors) zu; dieses kann man aber durch den Abzug von Dunkelbildern (s.o.) komplett eliminieren.
  • wird der Himmelshintergrund immer heller.  Das sieht man im Histogramm: dort wandert der “Berg” immer weiter nach rechts.
  • macht sich die (scheinbare) Bewegung der Himmelsobjekte durch die Erdrotation immer stärker bemerkbar; diesen Effekt können wir durch Nachführung eliminieren

Maximale Belichtungszeit limitiert durch Himmelshelligkeit

Um die maximale Belichtungszeit zu finden, mache ich bei konstantem ISO eine kleine Serie von Aufnahmen mit zunehmender Belichtungszeit und schaue dann die Histogramme an. Je länger ich belichte, um so mehr rückt das Histogramm an den rechten Rand d.h. das Bild wird heller und heller. Ich muss eine Belichtungszeit finden, bei das das Histogramm nicht ganz am linken und auch nicht ganz am rechten Rand steht. Das hängt näturlich von der Himmelshelligkeit ab, also von der Lichtverschmutzung am Standort (natürlich fotografiere ich erst nach Ende der astronomischen Dämmerung und wenn der Mond nicht da ist).

  • In Handeloh (Bortle 4) finde ich so: xyz
  • In Hamburg-Eimsbüttel (Bortle 7) habe ich: xyz

Diese Ergebnise können je nach ISO-Einstellung der Digitalkamera leicht unterschiedlich sein oder auch nicht s.o. ” ISO-Invarianz”.

Maximale Belichtungszeit limitiert durch Nachführung

Ab welcher Belichtungszeit werden die Sterne nicht mehr punktförmig, sondern Striche?

Als Fausregel gilt: Max. Beliechtungszeit in Sekunden = 500 / Brennweite in Millimetern

Siehe dazu: Nachführung

Rauschen bei der Digitalkamera

Ein elektronischer Sensor erzeugt auch immer einen “Dunkelstrom” der sich als leichtes Rauschen im gesamten Hintergrund zeigt. Dieser ist abhängig von der Dauer der Belichtung und von der eingestellten Empfindlichkeit (ISO bzw. Gain).
Dieses Dunkelrauschen können wir komplett eliminieren, indem wir Dunkelbilder mit gleicher Belichtungszeit und gleicher Empfindlichkeit bei gleicher Temperatur aufnehmen und so ein Dunkelbild vom Nutzbild subtrahieren. Das funktioniert, weil dieses Dunkelrauschen komplett zufällig verteilt ist.

Die Aufnahmesequenz für mein Beobachtungsobjekt

Ist das Beobachtungsobjekt scharfgestellt (Fokussieren) und schö in den gewünschten Ausschnitt eingestellt (Framing) wird man die eingentliche Fotoaufnahmen automatisiert durchfürhren wollen. Das geht beispielsweise so:

  • Ohne Computer im Felde: Intervallometer
  • Mit Computer im Felde: Software wie z.B. APT, BackyardEOS, Sequence generator Pro, MaximDL,…

Planung einer Aufnahmesequenz

Gesetzt den Fall, ich wollte für ein Beobachtungsobjekt eine Gesamtbelichtungszeit von 60 Minuten bei ISO 800 erreichen, so kann ich das durch Stacking ja auf verschiedenem Weg erreichem. beispielsweise:

  • 1 Aufnahme mit 60 Minuten (=3600 Sekunden)
  • 10 Aufnahmen mit je 6 Minuten (=360 Sekunden)
  • 100 Aufnahmen mit je 36 Sekunden
  • 720 Aufnahmen mit je 5 Sekunden
  • etc.

Was ist dann die richtige Wahl? Sicher muß ich berücksichtigen, was meine (oben ermittelte) maximale Belichtungszeit wegen Himmelshelligkeit ist.

  • Das ist in Hamburg-Eimsbüttel dann die 30 Sekunden bei ISO 800. Damit bräuchte ich also 3600:30=120 Einzelaufnahmen.
  • Das wäre in Handeloh dann 300 Sekunden bei ISO 800. Was 3600:300=12 Einzelaufnahmen bedeutet.

Nun gibt es noch zwei Dinge zu berücksichtigen:

  • Nachführung
  • Ausleserauschen

Das Ausleserauchen entseht bei jedem Einzelbild und soll proportional der Wurzel aus n, der Anzahl der Einzelbilder sein.
Link: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=237847&whichpage=1#829591

Durchführung einer Aufnahmesequenz

Ist das Beobachtungsobjekt scharfgestellt (Fokussieren), schön in den gewünschten Ausschnitt eingestellt (Framing) und entschieden welche Aufnahmesequenz man machen möchte, dann wird man die eingentliche Fotoaufnahmen automatisiert durchführren wollen. Das geht beispielsweise so:

Nachbearbeitung der Bilder (Post Processing)

Sind die Aufnahmen im Kasten, beginnt die Bearbeitung im Computer:

 

Computer: Android Root

Gehört zu: Betriebssysteme, SmartPhones
Siehe auch: SmartPhone, Tablet

Stand: 08.08.2023

Android Oberartikel (Android Root)

Android ist ein von Google entwickelten Betriebssystem für Kleingeräte wir SmartPhones und Tablets. Es wurde nicht von Grund auf neu entwickelt, sondern enthält Linux im Kern.

Zu verschiedenen Aspekten habe ich schon einiges geschrieben:

App Drawer

Wenn man auf das Symbol “App-Drawer” klickt, bekommt man eine Übersicht aller auf dem Android-Smartphone installierten Apps.

Der App Drawer kann hilfreich sein, wenn ich eine bestimmte App nicht finden kann – denn auf dem Home Screen wird ja üblicherweise nur eine Auswahl “wichtiger” Apps angezeigt.

Je nach dem verwendeten “Launcher” (s.u.) kann das Symbol “App Drawer” bereits fest vorgesehen sein oder muss noch eingestellt werden – manchmal muss man sogar einen speziellen Launcher dafür aktivieren…

Launcher beim Galaxy A22

Mit einer Start-App (englisch: Launcher) ersetzt mann den Startbildschirm und gewährt Zugriff auf Inhalte und Funktionen des Telefons.

Auswählen kann man die “Start-App” beim Galaxy A22 in den Einstellungen wie folgt:

Einstellungen -> Apps -> Standard-Apps auswählen -> Start-App

Allerdings muss man vorher den evtl. gewünschten alternativen Launcher heruntergelden haben.

Launcher beim LG G5

Aufrufen “LG SmartWorld” und dort “LG Home 4.0” herunterladen. In diesem Launcher ist ein App-Drawer eingebeut…

Evtl. muss man sich bei “LG SmartWorld” mit seinem LG-Konto anmelden.

Screenshots mit dem Android SmartPhone

Eine wichtige Funktion beim SmartPhone sind die sog. Screenshots.

Beim Samsung Galaxy S5 geht das so::

  • Screenshot aufnehmen: Tasten “Home” und “Power” gleichzeitig drücken – es macht dann Klick
  • Screenshots Speicherort:  phone/pictures/screenshots

Beim Samsung Galaxy A22 geht das so:

  • Screenshot aufnehmen: Tasten “Volume lower” und “On/Off” gleichzeitig drücken – es macht dann Klick
  • Screenshots Speicherort:  Interner Speicher/DCIM/Screenshots

Mobile Daten beim Galaxy A22

Mit der Einstellung “Mobile Daten” möchte man ja ins Internet gehen, auch wenn kein WiFi (WLAN) verfügbar ist.

Bei meinem Samsung Smartphone Galaxy A22 gibt es zwei Einstellungen dazu:

  1. Einstellungen -> Verbindungen -> Mobile Netzwerke -> Daten-Roaming
  2. Einstellungen -> Verbindungen -> Datennutzung -> Mobile Daten

Erst die zweite Einstellung bewirkt generell die Verbindung zum Internet. Das ist beispielsweise wichtigt, wenn ich einen “Mobilen Hotspot” aufmache.

Recovery Modus

xyz

Aus Wiki:

Android (aus Wiki)

Android ist ein Betriebssystem, das speziell für “hand helds” d.h. PDAs, Smartphones (MobilTelefon) und PMPs entwickelt wurde. Es steht also in Konkurrenz zu WindowsMobile und ganz besonders zu Apples iPhone.

Für Tablet-PCs war Android zunächst nicht gedacht. Ab der Android Version 3.0 “Honeycomb” werden aber diese größeren Geräte (Display 7 Zoll, 10 Zoll) auch vernünftig von Android unterstützt. Android-Tablets stehen nun in einer gewissen Konkurrenz zu Apples iPad

Android Highlights:

  • Android basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.
  • Android ist quelloffen (OpenSourceSoftware).
  • 2005 kaufte Google das Unternehmen Android
  • 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln.
  • Seit 2008 ist Android offiziell verfügbar.

Android-Geräte

Versionen

  • 1.6 “Donut” (2009)
  • 2.0 “Eclair” (Dec 2009)
  • 2.1 “Eclair” (2010)
  • 2.2 “Froyo” (May 2010)
  • 2.3 “Gingerbread” (Dec 2010)
  • 3.0 Honeycomb (Feb 2011)
  • 4.0 Ice Cream Sandwich (2011/2012)
  • 4.1-4.3 Jelly Bean (2012/2013)
  • 4.4 Kitkat (2013/2014)
  • 5.0 Lollipop (2014/2015)
  • 6.0 Marshmellow (2015)
  • 7.0 Nougat (2016/2017)
  • 8.0 Oreo (2017)
  • 9.0 Pie (2018)

Tablet Acer Iconia Tab A500

Mal hier meine Bemerkungen zu diesem Gerät “geparkt”.

Am 21.11. 2011 kam bei mir die Amazon-Sendung mit dem Acer Iconia Tab A500 an.

Folgende Überlegungen lagen dieser Anschaffung zu Grunde:

  • Ein ins Tablet integriertes UMTS ist nicht unbedingt nötig. Ich habe ja mein MiFi und darüber kann ich ja, wenn mal kein WLAN da ist (z.B. unterwegs, im Urlaub) mir mein WLAN schaffen und dann können mit diesem einen Gerät gleich alle anderen Geräte (PC, Tablet, Smartphone) ins WLAN und damit ins Internet.
  • Android 3.2 sollte angeblich vor-installiert sein.
  • Ein USB-Host-Anschluss sollte vorhanden sein. Damit könnte ich Urlaub die Fotos von der Digital-Kamera auf große USB-Speicher sichern…(Das Samsung Galaxy Tab kann so etwas nur über seine proprietäre Docking-Schnittstelle wofür man einen speziellen Adabper kaufen muss und immmer dabeihaben muss und immer anstöpsen muss….

Notizbuch – Web-Clipper

Evernote ist das perfekte Notizbuch-Software. Mit Evernote kann ich:

  • Meine Notizen auf mehreren Geräten synchronisieren
  • Meine Notizen offline lesen – ohne Zugriff aufs Internet (kostenpflichtege Version)
  • Auschnitte von Web-Seiten (Clippings) im Web-Browser markieren und als Notiz in ein Notizbuch ablegen…

Videos abspielen

  • Meine *.divx Videos nenne ich besser um in *.avi dann werden sie gleich als Videos erkannt
  • Die verschiedenen Video-Player, die ich ausprobiert habe, haben teilweise Schwierigkeiten, meine Video-Files zu finden, wenn sie nicht am “erwarteten Ort” liegen, sondern z.B. auf einem USB-Stick. Ein File-Manager, der die volle Datei-Struktur ohne Mätzchen anzeigt (z.B. Total Commander), hilft dann z.b. auf /mnt/usb-storage zu navigieren und dann den Video-Player aufzurufen.
  • Der Video-Player selbst muss nun folgendes können:
    • Das Video-Format (Codec) abspielen köönen; d.h. AVI, MPEG2, MP4,…
    • Das Video-Bild möglichs groß auf dem Display darstellen
    • Eine Lesezeichen-Funktion haben, damit man längere Videos auch mit Unterbrechungen einfach anschauen kann
    • XMP-Metadaten anzeigen
  • Ich probiere folgende Android-Video-Player aus:
    • MoboPlayer: Ganz gut
    • Soul Movie

Video Podcasts

Ich teste BeyondPod

RSS Feeds OFFLINE

Ich teste:

  • NewsRob
  • FeedR

Problem: viele wollen immer gleich den GoogleReader, was soll das…?

Fotos betrachten: Foto-Gallery

ich möchte beim Betrachten von Fotos:

  • einen ganzen “Stapel”, sprich Ordner, von lokal gespeicherten Fotos (in beleibigen Ordnern – auch auf dem USB-Stick) schnell anschauen und durchblättern….
  • ZOOM: mit Finger-Gesten vergrößern, verkleinern, verschieben
  • Blättern: mit Finger-Geste vorwärts und rückwärts in den Fotos blättern
  • Slideshow / Diaschau: mit den lokal gespeicherten Fotos bitte… (in beliebigen Ordnern – auf dem USB-Stick)
  • und das Thma IPTC Metadaten anzeigen mit den Fotos und mit der Diashow mit Anhalten, Vergrößeren, Weitermachen…
  • GPS / GeoTagging:: Foto auf Landkarte anzeigen (z.B. Google Maps)
  • mit Foto-Diensten im Internet möchte mann manchmal etwas machen.

Apps im Test:

  • Foto Browser –> War vorinstalliert –> Welche Fotos will er zeigen (welche Ordner?)
  • Photo Slides —> Das ist richtig gut —> KEIN ZOOM
  • justPictures (Picasa, Flickr, Photobucket,….) Auch lokale Fotes aus beliebigen Ordnern —> Zoom mit Gesten
  • QuickPic —> Ist meine erste Wahl. Allerdings keine Texte zu den Bildern (IPTC) und kein Picasa etc.

Dropbox

Auch die muss sein.

Die lokale Dropbox befindet sich auf: /mnt/sdcard/dropbox

File Manager

Einen schönen Datei-Manager brauche ich, um Dateien von der externen SD-Karte (z.B. mit Fotos) auf den USB-Stick zur Sicherung zu kopieren.

  • TotalCommander – Schöne klassische Oberfläche (keine Adroid-Ich-weiss-schon-was-Du-willst-Oberfläche) mit zwei Fenstern, alle Dateipfade erreichbar, ZIP-Archive mit AES256-Encryption
  • Ghost Commander
  • ES File Explorer: Kann auch auf SMB-Shares im LAN zugreifen
  • File Expert: Kann auch auf SMB-Shares im LAN zugreifen
  • Dateimanager (für Honeycomb optimiert)
  • AndroZip Dateimanager: Kommt mit verschlüsselten ZIPs nicht klar…..

Schön wäre es, wenn der File-Manager zugleich auch Archive Manager wäre, also auch gleich meine gezippten Dateien entzippen etc. könnte (zur Zeit benutze ich 7zip).

7-Zip Entschlüsselung scheint es zur Zeit auf Android nicht zu geben !!!!!

  • Deshalb wechsele ich auf meinem Windows-PC auf WinZip und die ZIP AES256-Verschlüsselung
  • Per Dropbox bekomme ich die verschlüsselte ZIP-Datei auf mein Android
  • Auf dem Android 3.2 kann ES File Explorer die ZIP-Datei nach Eingabe des Passworts korrekt entschlüsseln und per Sheet To Go auch schön anzuzeigen…

Task Manager

Ich möchte schon mal wissen, was da so alles im Hintergrund an Anwendungen, Diensten und Prozessen läuft….

WiFi Monitor

Manche möchten ihre Telefon-Tarife überwachen. Da ich mein MiFi verwende, möchte ich den WiFi-Traffic (mit dem Verursacher) gerne überwachen. Die sog. Flat-Rates für Mobiles Internet kosten ja auch Geld…

HTTP-Server

Da gibt es auch schon was: iJetty,…

GPS Funktionen

  • GPS Essentials: Das sieht sehr gut aus
  • GPS Test
  • GPS Status
  • RunKeeper (kenne ich vom iPhone)
  • GPSTRacker Lite

Sygic Custom POIs

Android smartphones

  • Copy .upi/.rupi and .bmp files directly into Sygic/AURA/maps/import. Do not copy folders.
    • The folder name on my A500 is: /mnt/sdcard/Aura/Maps/Import (I had to create the Import folder)
  • Launch Sygic GPS navigation.
  • A wizard for import of custom POI will open after launch.

Conversion of CSV, TXT files to RUPI format

File requirements for TXT conversion

  • You can import text files (files with .txt extension)
  • The convertor supports ASCII, UTF8 and UNICODE format
  • The delimiter specified in the first line of the TXT file should be “|”
  • For each POI the parameters must be arranged in following order: longitude | latitude | name | address | phone | fax | web | email | short description | long description
  • First 3 parameters are required (longitude, latitude, name)
  • It is not neccesary to include all parameters
  • You may drop out certain parameters (except for the mandatory parameters longitude, latitude and name) but you need to include an empty space for each parameter that you drop out

Example:

delimiter=|
-0.075771|51.332663|Esso petrol station|Greater London
-0.075771|51.332663|Esso petrol station|Greater London, Addington Rd, Bromley
-0.075771|51.332663|Esso petrol station|Greater London, Addington Rd, Bromley|||www.esso.com|esso@esso.com

How to convert files to RUPI format

  • Download the convertorhere
  • Launch the convertor on your PC
  • Click Browse Files to browse the directiories. Convertor will automatically search the directory in which is placed.
  • Select .txt files that you want to convert.
  • Run the conversion to convert the files to RUPI format. Sygic GPS navigation is able to process .upi and .rupi format, so there is no need to convert .upi to .rupi format.

GPS Navigation

Für mich kommt nur eine Onboard-Lösung in Frage; d.h. das Kartenmaterial wir einmal heruntergeladen und ist dann an Bord ohne dass laufend Kommunikation mit UMTS/Internet stattfindet.

  • Navfree – hat Offline-Kartenmaterial
  • Sygic GPS Navigation gibt es 7 Tage zum kostenlosen Test. Auf meinem Acer Iconia Tab A500 läst es sich installieren…
  • CoPilot Live Premium ist der Klassiker für Android…

Wifi – WLAN

  • Wifi Manager (hat ein schönes Widget)
  • Wifi Analyzer

Radio

  • TuneIn Radio (kenne ich vom iPhone)

Verkehr – Staumeldeldungen

  • ADAC Maps (für Mitglieder): Ist mir zu umständlich
  • Stau Mobil: Das ist richtig gut und einfach (kenne ich vom iPhone)

Instant Messenger

  • Yahoo
  • IM+

Wetter

  • xxxx

Web Browser

The web browser available in Android is based on the open-source WebKit layout engine, coupled with Chrome’s V8 JavaScript engine. The browser scores a 93/100 on the Acid3 Test.

WebKit wurde von der Firma Apple als Basis für seinen Browser Safari genommen. Später hat sich auch Google für WebKit als Basis für seinen Browser Chrome entschieden.

OperaMini kann alternativ auf Android installiert werden. Auch Firefox will auf Android nachziehen.

USB unter Android

Typischerweise haben Android-Smartphones eine Micro-USB-Buchse, sodaß man mit einem Micro-USB-Kabel das Gerät an einen PC anschließen kann und dann verschiedene Verbindungen zum PC konfigurieren kann; z.B. “Mass Storage”, “Aufladen”, “DLNA”, “USBNet”,…

Nur mit Tricks ist es möglich an so ein Android-Smartphone per USB z.B. einen USB-Speicher-Stick, eine Kamera oder eine externe USB-Festplatte anzuschießen. Hierzu müsste die USB-Schnittstelle am Smartphone als sog. USB-Host operieren (auch: USB OTG).

Ein Ingredienz, dass man dazu benötigt ist ein Micro-USB-Kabel, dass USB OTG-fähig ist.

Android Apps

Installiert auf Samsung Galaxy i9000:

  • Facebook App
  • WebRadio: SpreeRadio App
  • WebRadio: TuneIn App (kann NDR 2, NDR Info etc.)
  • Dictionary: Leo
  • Instant Messenging: IM+
  • File Explorer: EStrongs App
  • GPS-Navi: Google Maps App (Benötigt “Text to Speech” vom Android Market)
  • Geo-Informationen: Qype Radar App (together with some GPS …)
  • GPS Logger: …

Android on Windows

  • Install Java
  • Install Android SDK from http://developer.android.com/sdk/index.html
  • Download required packages
  • Create a Andriod Virtual Device (AVD)
    • Start the Graphical AVD Manager: d:\var\android-sdk-windows\tools\android.bat
      • Name the AVD e.g. Android3
      • Target: Android 2.2 – API Level 8
      • Size: 4000 MiB
      • Skin: WVGA800 (schöne große Darstellung auf dem Windows-PC)
      • Hardware: ./.
      • Button “Create AVD”
  • Start a virtual Android via Windows Shortcut
    • Shortcut to: D:\var\android-sdk-windows\tools\emulator.exe -avd My-Froyo
  • Install Apps on AVD
    • Configure the AVD to allow Setting > Applications > Unknown Sources
    • Download and Apps Package from a “free” store (Softonic, Handango, GetJar, AndSpot, SlideMe, AndAppStore,…)
    • Install the package (e.g. meebo.apk) with the adb.exe tool
      • cd d:\var\android-sdk-windows\tools
      • adb.exe install d:\var\downloads\meebo.apk (dabei muss das AVD laufen !!!)
  • Installierte Apps:

Quelle: http://www.freewarelovers.com/andriod

    • SpreeRadio
    • TuneIn Radio
    • Yahoo Messenger
    • IM+
    • Dropbox
    • PDF Viewer

Source: http://www.extremetech.com/article2/0,2845,2366186,00.asp

Dkracht 12:03, 13 October 2010 (CEST)

 

Computer: Windows 10 – Screenshots

Gehört zu: Windows 10
Siehe auch: Snagit
Benutzt: Fotos aus Google Archiv

Stand: 04.12.2022

Screenshots mit Greenshot

Screenshots sind Fotos vom Bildschirm, auch Hardcopy genannt.

Warum Screenshots?

Zur Dokumentation, für Schulungsunterlagen,…

Wie kann man bei Windows 10 Screenshots machen?

Um Screenshots zu machen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

  • Mit einem Fotoapparat/Smartphone den Bildschirm abfotografieren
  • Bestimmte Tasten auf der Tastatur Drücken
  • Spezielle Software (sehr bekannt: SnagIt, Snipping Tool)

Technik 1: Screenshots mit eine Tastenkombination

Microsoft hat mit dem Erscheinen des “Creators Update” (Version 1703) eine neue Möglichkeit Screenshots zu machen “spendiert”.

Tastenkombination:  Windows + Shift (Umschalt)  + “S”

Das Bildschirm-Foto landet dann in der Zwischenablage und kann dann in anderer Software eingefügt werden z.B. E-Mail etc.

Technik 2: Screenshots mit Software-Tools

Ein bekannter Klassiker ist “SnagIt“, was meine SAP-Kollegen schon in den 1990er Jahren für Schulungen einsetzten. Leider ist SnagIt nicht kostenlos.

Von Microsoft kam mit Windows Vista  das “Snipping Tool”   (für: schnipp-schnapp). In Windows 10 Version 1809 wurde das Snipping Tool umbenannt und ist als App “Snip & Sketch” (deutsch: Ausschneiden und Skizzieren) im Microsoft Store verfügbar.

Greenshot: ist OpenSource und eine hervorragende Alternative zu Microsoft

Abbildung 1: Greenshot –> Einstellungen –> Ziele (Google Drive: Greenshot_2019-04-19 14_38_36.jpg)

Die Tastenkombinationen für Greenshot können unter dem Reiter “Allgemein” eingestellt werden. Allerdings, wenn eine Tastenkombination bereits anderweitig belegt ist, gibt es ein Problem z.B. wird das bei der Taste “PrintScreen” der Fall sein…

Abbildung 2: Greenshot –> Einstellungen –> Allgemein (Google Drive: Greenshot_2019-04-19 14_42_50.jpg)

Besonderheiten bei Screenshots

Wenn man Besonderheiten wie den Mauszeiger, Drop-down-Boxen, Popup-Fenster u.ä. mit aufnehmen will, muss man aufpassen:  nicht bei jeder Technik ist das möglich.

Wie kann man Screenshot nachbearbeiten?

Oft möchte man den erstellten Screenshot noch ein wenig nachbearbeiten z.B. Pfeile einfügen oder Textblöcke einsetzen.

Wenn ich den Screenshot z.B. in eine Powerpoint-Präsentation einfüge, kann ich mit den Mitteln von Powerpoint solche Zusätze erzeugen und auf dem Screenshot plazieren.

Mit dem klassischen Tool “SnagIt” hat man gute Möglichkeiten, Zusätze in das Screenshot-Bild hinzuzufügen – bevor man es z.B. als JPG abspeichert.

Wenn garnichts hilft, kann man JPG-Bilder auch mit geeigneten Tools in einen getrennten Arbeitsgang nachbearbeiten z.B. mit PhotoScape.

Computer: Fritzbox – Internet/DynDNS – Telefonieren/DECT – WLAN/Mesh – VPN

Gehört zu: Meine Geräteliste, Internet, Telefon
Siehe auch: VPN mit der Fritzbox, Migration von Speedport auf Fritzbox, WLAN , USB, Festplatte, NAS, DECT
Benutzt: Fotos aus Google Drive

Stand: 30.12.2023

Meine Fritzbox – Internet/DynDNS – Telefonieren/DECT – WLAN/Mesh – VPN

Ich setze bei meinem Internet-Router auf die Fritzbox. Deshalb hatte ich meinen Speedport-Router von der Telekom durch eine Fritzbox ersetzt.

Heute gab die vorhandene Fritzbox 7490 ihren Geist auf. Ich musste eine neue Fritzbox kaufen und einrichten. Nun habe ich etwas ganz modernes: eine 7590AX.

Fritz!OS Versionen

  • Aktuell habe ich eine Fritzbox 7590AX mit FRITZ!OS 7.31 – gekauft am 29.12.2023 bei MediaMarkt.
  • Davor hatte ich eine Fritzbox 7490 mit FRITZ!OS 6.93 – gekauft am 4.9.2015 bei Conrad.
  • Ich habe im April 2019 das aktuelle Fritz!OS 07.01 installiert (war für Mesh erforderlich)
  • Im 17.09.2019 habe ich auf Fritz!OS 07.12 up-ge-graded
  • Seit Dezember habe ich auf meiner Fritzbox 7490 das Fritz!OS 07.29
  • Seit dem 31.12.2023 habe ich auf der neuen Fritzbox das Fritz!OS 07.57

Auf der (neuen) FritzBox 7590AX habe ich:

  • Fritz!OS 07.81

Stromversorgung

Die Fritzbox wird mit einem Steckernetztteil 311P0W051 mit 12 Volt bei 2 Ampere geliefert.

Anmelden bei der Fritzbox

Um Einstellungen bei der Fritzbox vorzunehmen, kann ich mich über meinen Web-Browser bei der Fritzbox- Oberfläche anmelden.

Früher konnte man sich bei der Fritzbox dann mit einem beliebigen Fritzbox-User anmelden, Bei der neuen Fritzbox 7590 geht das nur mit einem speziellen vorinstallierten “Fritzbox-User”. Den Namen muss dann nicht mehr eingeben, sondern nur noch das Passwort dieses automatisch angelegten Fritzbox-Users.

Dieses Passwort habe ich geändert.

Fritzbox User einrichten

Als weitere Fritzbox-User habe ich, wie früher auch, angelegt:

  • dkracht
  • dkrachtw
  • ftpuser

Internet-Zugang mit der Fritzbox

Meine Fritzbox 7590AX ist mit dem DSL meines Anbieters Telekom verbunden.
Die Zugangsdaten aus meinem Vertrag mit der Telekom hatte ich in grauer Vorzeit bei meiner alten Fritzbox 7490 eingegeben.

Im Menü der Fritzbox unter “Internet – Zugangsdaten” kann ich die Zugangsdaten eingeben, wobei in meinem Fall bei “Telekom DSL” eine automatische Einrichtung, genannt “EasySupport” automatisch gemacht wird.

TCP/IP-Adressen im LAN und WLAN der Fritzbox

Standardmäßig macht die Fritzbox ein LAN (und ein WLAN) mit der privaten TCP/IP-Adresse 192.168.178.0

Ich wollte die folgenden Änderungen vornehmen, habe das aber ersteinmal zurückgestellt.

Ich ändere das auf 192.168.1.0 damit alle meine IP-Adressen bleiben so wie früher.

Die Einstellungen hierzu finde ich auf der Oberfläche der Fritzbox unter: Heimnetz -> Netzwerk -> Reiter “Netzwerkeinstellungen”

  • IPv4-Adresse: 192.168.1.1
  • DHCP-Server: 192.168.1.20 – 192.168.1.200

Dynamisches DNS

Damit die Fritzbox auch von außen erreichbar ist, verwende ich Dynamisches DNS. Dazu habe ich beim Provider NO-IP ein kostenloses Konto eingerichtet.

Abbildung 1: DynDNS für die Fritzbox (Google Drive: DynDNS-01.jpg)

Über diese URL (kr8.zapto.org) kann ich dann später beispielsweise einen VPN-Zugang einrichten…

Telefonie mit der Fritzbox

Die Telefon-Rufnummern müssen eingerichtet werden:

In der FritzBox-Oberfläche geht man in das Menü (linke Spalte): “Telefonie” und dann auf den Unterpunkt “Eigene Rufnummern”:

Abbildung 2: Mozilla Firefox -> fritz.box -> <anmelden> -> Telefonie -> Eigene Rufnummern -> Reiter “Rufnummern” (Google Drive: FritzBox-Telefonie-01.jpg)


Fritzbox Telefonie Eigene Rufnummern

DECT- Basisstation eingerichten

Bevor man Schurlos-Telefone für die FritzBox einrichten kann, muss zunächst die FritzBox als DECT-Basisstation  aktiviert werden. Danach kann mein einzelne DECT-Telefone an der DECT-Basisstation “anmelden”.

DECT = Digital Enhanced Cordless Telecommunications

Die FritzBox kann als DECT-Basisstation fungieren. Um diese Funktion zu aktivieren geht man in die FritzBox-Oberfläche und dort im Menü (linke Spalte) auf “DECT” und dann auf den Unterpunkt “Basisstation”:

Abbildung 3: Mozilla Firefox –> fritz.box –> <anmelden> –> DECT –> Basisstation (Google Drive: FritzBox-DECT-01.jpg)


Fritzbox DECT Basisstation

Mobiltelefone (DECT) an der Basis anmelden

Zur anmeldung von Moiltelefonen an der DECT-Basis gehe ich in der FRitzbox-Oberfläche auf: Telefonie -> Telefongeräte -> Neues Gerät einrichten

Im dann erscheinenden Dialogfenster “Telefoniegerät einrichten” klicken wir unter “Mit der Fritzbox verbunden” auf den Radio-Button “Telefon” und dann auf die Schaltfläche “Weiter”.

Im dann erscheinenden Dialogfenster “Telefon anschließen” wählen wir den Radio-Button “DECT” aus  und klicken anschließend auf die Schaltfläche “Weiter”.

Dann erscheint noch ein weiteres Diaglogfenster wo wir aber nur lesen und dann gleich auf die Schaltfläche “Weiter” klicken können.

Nun müssen wir am Motiltelefon selbst (wahrscheinlich unter “Einstellungen” – kann je nach Mobilteil leicht unterschiedlich sein) die Anmeldung an der DECT-Basis vornehmen.

Rufumleitungen einrichten

Um Rufumleitungen (Telekom: “Weiterschaltungen”) einzurichten, geht man in der FritzBox-Oberfläche auf das Menü (linke Spalte) “Telefonie” und dann auf den Unterpunkt “Rufbehandlung” und dann im rechten Bereich auf den Reiter “Rufumleitung”:

Abbildung 4: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> <anmelden> -> Telefonie -> Rufbehandlung -> Rufumleitung (Google Drive: FritzBox-Telefonie-02.jpg)


Fritzbox Telefonie Rufumleitung

Die Fritzbox als WLAN Access Point

Die Fritzbox 7590AX unterstützt WLAN als “Dual Band” also das 2,4 GHz und gleichzeitig das 5 GHz Frequenzband.

Die Fritzbox unterstützt 4 Daten-Streams d.h. 4×4 MIMO.   (MIMO = Multiple Input Multiple Output)

Auf 2,4 GHz wird der Standard WiFi6 802.11n verwendet, also 4×300 MBit/s = 1200 MBit/s.

Auf 5 GHz wird der Standard WiFi6 802.11ac verwendet, also 2400 MBit/s

Jetzt müssen nur nach meine WLAN-Clients diese schönen Geschwindigkeiten vertragen können.

  • CompuerAcerbaer: 5 GHz  mit 1921 / 960 Mbit/s
  • ComputerAstrobaer: xyz
  • ComputerFlachmann: 5 GHz mit 325 / 866 Mbit/s
  • WLAN-Stick Dual Band Wireless USB Adapter Asus USB-N43: 2,4 GHz mit 60 / 135 Mbit/s
  • SmartPhone Samsung Galaxy A22:  5 GHz mit 433 /390 Mbit/s
  • Tablet Samsung Tab Active
  • xyz

WLAN Mesh

Ein aktueller modischer Begriff ist das “Mesh”. Aber was ist das? Marketing-Sprüche sagen, man hätte mit Mesh logisch ein einziges WLAN, das durch Mesh-fähige Repeater vergrößert ist – so wie das professionelle (Firmen etc.) schon seit langem (ohne Mesh?) machen würden.

Es ist schwer herauszubekommen was “Mesh” denn nun ganz konkret ist. Was ist der Unterschied, ob ich einen Repeater im “Mesh” habe oder nicht?

AVM Fritz!WLAN Mesh

In der AVM-Welt habe ich folgende Erfahrungen machen können:

Die Fritzbox 7490 fungiert auch als Mesh Master. Voraussetzung ist FRITZ!OS ab Version 06.88

Um mein häusliches WLAN zu modernisieren, habe ich mich jetzt entschlossen, alles mit der “modernen” Mesh-Technologie zu machen.

Erste Anschaffung; Fritz!WLAN Repeater 1750E.

Repeater in das Heimnetz der Fritzbox

Die kinderleichte Einbindung eines Repeaters 1750E erfolgt so:

  • WPS-Taste an der Fritzbox drücken, danach WPS-Taste am Repeater drücken.

Bei meiner neuen Fritzbox 7590AX hat das sofort funktioniert. Die Repeater sind im “Heimnetz zu sehen, aber noch ohne Mesh-Symbol.

Bei meiner alten Fritzbox 7490 hat die angeblich so kinderleichte Einbindung des 1750E in das vorhandene WLAN der Fritz!Box 7490 hat leider nicht per WPS “mit zwei Knopfdrücken” funktioniert.

Also versuche ich es mal manuell:

  • Verbinden meines Notebooks mit dem WLAN des Fritz!WLAN Repeaters
    • SSID:
    • Passwort: Das geheime Passwort: 8 mal die Null
  • Aufrufen der Web-Seite des Repeaters zwecks Konfiguration des Repeaters
    • Dazu muss man im Webbrowser die Konfigurationsseite des 1570E aufrufen:  http://fritz.repeater
  • Dann kann man den 1570E konfigurieren so dass er sich ins vorhandene WLAN einbucht (sog. WLAN-Brücke)

Repeater in das Mesh

Nun erscheint der Repeater 1570E zwar im Diagramm der Fritz!Box (Heimnetz -> Mesh) aber ohne das Mesh-Symbol.

Abbildung 5: Mozilla Firefox –> “fritz.box” –> Heimnetz –> Mesh –> Reiter “Mesh Übersicht” (Google Drive: Fritz WLAN Repeater-15.jpg)


Fritzbox Repeater ohne MESH-Symbol

Wie bekommt man den 1570E schließlich ins Mesh???

Das gelingt mir nur mit der WPS-Tasten-Methode – aber das hat ja beim ersten Mal nicht funktioniert. Was müssen wir da ganz genau beachten???

Auf der Seite des 1750E Repeaters ist das einfach (weil die Beschreibung für den 17050E gemacht ist):

  • 17050E in eine Steckdose stecken
  • Schön lange warten bis die LEDs nicht mehr blinken, sondern konstant leuchten
  • Dann auf dem 17050E die Taste WPS kurz drücken, die LEDs beginnen zu blinken

Auf der Seite der Fritzbox soll man nun innerhalb von 2 Minuten auf die WPS-Taste drücken. Das ist aber an der Fritzbox 7490 nicht so einfach (denn die Beschreibung ist für eine Fritzbox 7590 gemacht).

  • Eine Taste “Connect” gibt es an der 7490 nicht
  • Stattdessen soll man auf die Taste “WLAN WPS” drücken, aber nicht nur kurz sonden ganz lange, so lange bis als “Bestätigung” die LED “Info” aufleuchtet

Nun erscheint die 1750E im Diagramm “Heimnetz > Mesh” der Fritzbox mit dem Mesh-Symbol und es werden auch die Verbindungen der 1750E einerseits mit der Fritz!Box 7490, andererseits auch die Verbindungen mit den WLAN-Clients angezeigt.

Abbildung 6: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> Heimnetz -> Mesh -> Reiter “Mesh Übersicht” (Google Drive: FritzBox-Mesh-01.jpg)


Fritzbox Repeater jetzt mit MESH

Anscheinend ist der Nutzen der Mesh-Zugehörigkeit, dass das ganze Netz mit allen Verbindungen als Ganzes in der Administrationsoberfläche (Heimnetz > Mesh) der Fritzbox (als Mesh Master) angezeigt werden.

Nehme ich weitere Repeater hinzu, so werden die genau wie oben sehr leicht mit der Fritzbox als Basis verbunden. So kann ich also mit meiner Fritzbox als Mittelpunkt das WLAN der Fritzbox in allen Richtungen “sternförmig” um die Fritzbox vergrößern.

Abbildung 7: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> Heimnetz -> Mesh -> Reiter “Mesh Übersicht” (Google Drive: FritzBox-Repeater-11.jpg)


Fritzbox mit zwei Repeatern im Mesh

Repeater in sog. “Reihenschaltung”

Ich habe aber ein anderes Problem: Meine Fritzbox steht leider nicht in der Mitte meiner Wohnung, sondern ganz periphär. Deswegen möchte ich das WLAN der Fritzbox zwar erweitern, aber nicht sternförmig, sondern in einer Richtung, quasi zweifach, verlängern; d.h. die beiden Repeater sollten eine Art “Stafette” bilden: Repeater 1 ist mit der Fritzbox als Basis verbunden und Repeater 2 soll mit Repeater 1 verbunden werden (und nicht mit der Fritzbox).

Link: https://avm.de/service/fritzwlan/fritzwlan-repeater-1750e/wissensdatenbank/publication/show/3355_FRITZ-Repeater-mit-Mesh-Repeater-verbinden-Reihenschaltung/

Versuch: Ich nehme den Repeater 2 aus dem Mesh heraus.

Das war nicht gut, denn später bekomme ich den Repeater nicht wieder ins Mesh hinein!!!!

Ich konnte jetzt den Repeater2 statt mit der Fritzbox mit dem Repeater1 verbinden – das wollte ich ja – aber der Repeater2 ist jetzt ja nicht mehr im Mesh….. wie bekomme ich den wieder ins Mesh?

Abbildung 8: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> Heimnetz -> Mesh -> Reiter “Mesh Übersicht” (Google Drive: Fritz WLAN Repeater-13.jpg)


Fritzbox Mesh Repeater in Reihe

Jetzt ist der zweite Repeater zwar in Reihe mit dem ersten Repeater, aber der zweite Repeater ist nicht im Mesh; d.h. die Verbindungen des zweiten Repeaters werden hier nicht angezeigt – aber das genau möchte ich ja wissen: Hat sich die Reihenschaltung “gelohnt”, ist jetzt tatsächlich mein Client auf der anderen Seite der Wohnung gut mit dem zweiten Repeater verbunden oder gibt es da auf der anderen Seite der Wohnung weitere WLAN-Hemmnisse?

Reihenschaltung gemäss AVM

Die obige Anleitung von AVM für eine sog. “Reihenschaltung” beschreibt folgende Schritte:

1) Werkseinstellungen des neuen FRITZ!Repeaters laden

2) Den neuen FRITZ!Repeater mit einem vorhandenem Fritz!Repeater verbinden  (sog. “Reihenschaltung”)

3) Den neuen FRITZ!Repeater per Tastendruck ins Mesh einbinden   –> Das hat nicht funktioniert   –   und was nun???  —> Fritz!OS updaten!!!

4) Den neuen FRITZ!Repeater optimal positionieren

Schritt 1: Werkseinstellungen des Repeaters

Da haben wir als erstes “Problem” also die “Werkseinstellungen” ….. wie geht das denn?

Die Anleitung auf den Web-Seiten des Herstellern AVM ist etwas knapp gehalten. Es gibt eininge “Stolperfallen”, an denen wir scheitern könnten.

Link zur AVM-Seite: https://avm.de/service/fritzwlan/fritzwlan-repeater-1750e/wissensdatenbank/publication/show/355_Werkseinstellungen-des-FRITZ-Repeaters-laden/

Das sind die Schritte und ihre “Stolperfallen”

  1. Verbinden Sie den Repeater mit dem Stromnetz.   —> OK
  2. Warten Sie, bis die Power-LED und die WLAN-LED dauerhaft leuchten bzw. die LEDs der Signalstärkeanzeige blinken. —> OK
  3. Drücken und halten Sie  für ca. 15 Sekunden die WPS-Taste, bis alle LEDs gleichzeitig aufblinken.  —> Stolperfalle: Das kann auch mal 30 Sekunden dauern; man muss wirklich solange drücken, bis “alle LEDs gleichzeitig aufblinken”
  4. Sobald die Power- und die WLAN-LED durchgehend leuchten, ist das Laden der Werkseinstellungen abgeschlossen. —> Stolperfalle: nicht abbrechen, wirklich sehr lange warten, bis die beiden kleinen LEDs (Power und WLAN) durchgehend leuchten (blinken???)

Ob das Rücksetzen auf Werkseinstellungen geklappt hat, erkennen wir, wenn wir uns jetzt mit einem (WLAN-fähigen) Notebook in das “jungfräuliche” WLAN des Repeaters einmelden können.

Abbildung 9: Windows 10 -> WLAN SSIDs (Google Drive: FRITZ-Repeater-05.jpg)


Fritz WLAN Repeater Werkseinstellungen

Die SSID ist: “FRITZ!WLAN Repeater 1750E”
Das Passwort ist: achtmal die Null

Schritt 2: Reihenschaltung

Im Schritt2 soll man den zweiten Repeater in Reihe mit dem ersten Repeater schalten:

Verbinden Sie den neuen FRITZ!Repeater nun mit dem vorhandenen Mesh Repeater. Hierzu gibt es beie Anleitung bei AVM:

AVM-Anleitung: https://avm.de/service/fritzwlan/fritzwlan-repeater-1750e/wissensdatenbank/publication/show/3355_FRITZ-Repeater-mit-Mesh-Repeater-verbinden-Reihenschaltung/

Die wichtigen Schritte sind also:

  1. Stecken Sie den neuen (zweiten) FRITZ!Repeater für die Einrichtung in eine Steckdose in der Nähe des vorhandenen (ersten) Mesh Repeaters.
  2. Warten Sie, bis die Power-LED und die WLAN-LED des neuen (zweiten) FRITZ!Repeaters dauerhaft leuchten.
  3. Drücken und halten Sie die WPS-Taste des neuen (zweiten) FRITZ!Repeaters für ca. 6 Sekunden, bis die WLAN-LED blinkt.   —> Stolperfalle: Das kann auch schon mal 10 Sekunden dauern
  4. Innerhalb von 2 Minuten: Drücken und halten Sie die WPS-Taste des vorhandenen (ersten) Mesh Repeaters entsprechend der in der Tabelle angegebenen Dauer: 6 Sekunden

Abbildung 10: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> Heimnetz -> Mesh -> Reiter “Mesh Übersicht” (Google Drive: FRITZ_Repeater-06.jpg)


Fritzbox WLAN Repeater “in Reihe” geschaltet

Schritt 3: Den neuen Repeater ins Mesh einbinden

Im Schritt3 soll man den zweiten (neuen) Repeater auch ins Mesh einbinden —> das hat nicht funktioniert

Schritt 4: Repeater optimal positionieren

Wenn die “Reihenschaltung” des neuen Repeaters (“Tochter-Repeater)” geklappt hat, kann er jetzt wieder weiter weg vom “Mutter-Repeater” positioniert werden. Bei mir: zur Hauswand hin…

VPN mit der Fritzbox

Das habe ich in einem gesonderten Artikel beschrieben.

USB-Geräte an der Fritzbox

  • Die Fritzbox 7590 hat zwei USB-Anschlüsse, die USB 3.0  unterstützen
  • Die USB-Geräte kann man unter dem Menüpunkt “Heimnetz > USB / Speicher” anzeigen
  • Unter dem Reiter “USB-Einstellungen” kann man USB 3.0 oder USB 2.0 konfigurieren (s. Bild)

Abbildung 11: Mozilla Firefox -> 192.168.1.1 -> <anmelden> -> Heimnetz -> USB-Geräte (Google Drive: Fritzbox-USB-01.jpg)


Fritzbox Heimnetz USB-Geräte

NAS mit der Fritzbox

Gerade habe ich mir ein Youtube-Video über Backups reingezogen und zwei Erkenntnisse gewonnen:

  1. Als Backup-Software kommt neben Ashampoo Backup 2018 evtl. auch Duplicati infrage…
  2. Ich mache mein Backup auf eine externe USB-Platte, die ich immer an mein Notebook über Nacht anstöpslen muss – die könnte man auch an die Fritzbox permanent anstöpseln.

Um die an der Fritzbox hängende USB-Festplatte von meinen Windows-Computern ansprechen zu können (z.B. zwecks Backup) muss man zwei Dinge beachten:

  • Auf der Fritzbox den Fritzbox-User mit NAS-Berechtigung ausstatten
  • Windows 10 muss SMB 1.0 enthalten. (In 2019 gab es eine FritzOS-Version 07.09, die SMB 2.0 und 3.0 unterstützte, dies wurde aber in der Version 7.10 wieder zurückgezogen)
    Meine Version ist 7.29 und unterstützt SMB 3.0 neuerdings.

Zum Einrichten der User-Berechtigungen wählt man einen Fritzbox-User aus, setzt das Häkchen bei “Zugang zu NAS-Inhalten” und fügt das gewünsche Verzeichnis (Ordner) der USB-Platte hinzu (als Freigabe).

Abbildung 12: Mozilla Firefox -> “fritz.box” -> <anmelden> -> System -> FRITZ!Box-Benutzer -> Benutzerkonto (Google Drive: Fritzbox-NAS.jpg)


Fritzbox Benutzer für NAS einrichtenWenn man jetzt vom Windows-Computer auf den Ordner auf der USB-Festplatte an der Fritzbox zugreifen will, muss auf dem Windows das Protokoll SMB 1.0 installiert sein. Bei Windows 10 ist das standardmäßig nicht der Fall, mit der Begründung es sei zu alt und ein Sicherheitsproblem. AVM Fritzbox wird in Kürze SMB 3.0 unterstützen…

Im Windows 10 gehe ich auf die Systemsteuerung, Programme, Programme und Features. Dort in der linken Spalte gehe ich auf “Windows-Features aktivieren oder deaktivieren”, dann geht ein kleines Fenster auf, wo ich herunterscrolle auf “SMB 1.0/CIFS File Sharing Support”…

Abbildung 13: Windows 10 -> Systemsteuerung -> Programme -> Programme und Features -> Kästchen anhaken “SMB 1.0/CIFS File Sharing Support” (Google Drive: Windows10-SMB10.jpg)


Windows 10 SMB 1.0/CIFS

 

Astronomie: Remote Control

Gehört zu: Astronomie
Siehe auch: Kabelmanagement, Nano-Computer ZOTAC, Remote Capturing, Remote Sternwarten, ComputerAstrobaer, Mein Observatorium

Stand: 12.12.2023

Warnung / Disclaimer

Diesen Blog-Artikel schreibe ich ausschließlich zur persönlichen Dokumentation; quasi als elektronisches persönliches Notizbuch. Wenn es Andere nützlich finden, freue ich mich, aber ich kann kleinerlei Garantie für die Richtigkeit bzw. die Fehlerfreiheit übernehmen. Insbesondere weise ich darauf hin, dass jeder, der diese meine Notizen benutzt, das auf eigene Gefahr tut.

Remote Control in der Astrofotografie

Zu einem gewissen Zeitpunkt in der Entwicklung meiner Astro-Geräte kam bei mir der Wunsch hoch, das alles “Remote” steuern zu können: z.B. um nicht draussen in der Kälte beim Teleskop sitzen zu müssen, sondern alles vom warmen Wohnzimmer steuern zu können. Das ist allerdings kein “Muss”, sondern eine nette Bequemlichkeit.

Heutzutage (2019) wird oft angeboten, seine Montierung über WLAN oder ähnlich, also remote, zu steuern. Das ist aber weniger als die halbe Miete, denn ausser der Steuerung der Montierung (hauptsächlich Goto) habe ich ja noch eine DSLR,  eine Autoguiding-Kamera und einen Motor-Fokusser – alles das will ja auch remote gesteuert werden. Also:

Wir haben also 4 Datenverbindungen, die als USB realisert werden. Um diese mit einem Remote Computer zu steuern, gibt es prinzipiell mehrere Möglichkeiten:

  • Lokaler USB-Hub verbunden über USB-Kabel mit einem Windows-Computer
  • Lokaler USB-Hub (USB Server) verbunden über WLAN-Modul mit einem Remote-Windows-Computer
  • Lokaler Windows-Mini-Computer mit den USB-Anschlüssen ferngesteuert über WLAN TCP/IP von einem Remote-Windows-Computer (TightVNC)
  • Lokaler Windows-Mini-Computer mit den USB-Anschlüssen über ein Netzwerk-Protokoll mit einem häuslichen Computer verbunden (z.B. INDI, ASCOM Remote)

Lösungen der ersten Art: Remote per USB

“lokaler USB-Hub mit WLAN” (USB Server) sind heutzutage (2019) überall im Gespräch, denn soetwas ist ja eine schicke technische Architektur wo man “nur” die USB-Verbindungen über LAN zum Remote-Computer führt. Allerdings sind USB-Verbindungen zu Videoquellen besonders anspruchsvoll (das Gerät muss “isochronen” Datentransfer beherrschen).
Ich habe ausprobiert:

  • Silex DS-520AN   –> ausprobiert und zurückgeschickt
  • ALLNET Server für kabellose Geräte 4 Anschlüsse 100Mb LAN USB 2.0 802.11b/g/n (991352505)  –> ausprobiert und zurückgeschickt
  • in Foren wird auch empfohlen: DIGITUS Multifunktion USB Netzwerk Server, 4-port, Netzwerk USB Hub, NAS, Print Server USB 2.0, RJ45, Wireless LAN 11n, schwarz  –> nicht ausprobiert

Solche  Remote-USB hören sich zwar gut an, sind mir persönlich aber zu “wackelig”.

Lösungen der zweiten Art: Remote per lokalem Mini-Computer

“Lokaler-Mini-Computer” sind zwar nicht so elegant, sind aber grundsolide. Auf dem lokalen Mini-Computer wird die ganze erforderliche Software installiert und dieser lokale Mini-Computer wird über TCP/IP (z.B. WLAN) von einem “Großen Bruder” ferngesteuert z.B. über TightVNC, TeamViewer oder auch Microsoft Remote Desktop oder…  Ich habe mich für TightVNC entschieden, weil da Server und Viewer kostenlos sind und auch Android unterstützt wird.

Eine solche Lösung ist dann “grundsolide”, wenn der lokale Mini-Computer unter Windows 10 läuft und alle erforderliche Astro-Software darauf vernünfig (lokal) läuft. Der Mini-Computer braucht vier USB-Anschlüsse und WLAN. Die Stromversorgung muss auch bedacht werden (220 Volt oder 12 Volt oder …).

Als lokalen Mini-Computer mit Windows 10 verwende ich einen bei mir noch vorhandenen etwas älteren Mini-Computer Zotac ZBOX Nano AD12 Plus (19 Volt, 3.42 A).
Heutzutage gibt es neuere Lösungen wie z.B. MSI Barebone ProBox23

Update (Nov 2021): Der “Lazy Geek” hat ein Youtube-Video dazu gemacht My new AstroPhoto Mini-PC.
Der Lazy Geek empfieht u.a.:

  • MeLE Quieter 2 Fanless Mini PC  (Maße: 13.2 x 8.1 x 1.9 cm)
  • Chuwi mini PC (GMK)
  • ECS Liva Q3

Der Quieter ist schön klein und leicht und kann statt des USB-Hubs auf dem Teleskop montiert werden. Einziges Problem: Stromversorgung geschieht über USB-C und man bräuchte ein Adapterkabel mit USB-C-Stecker (“male”) auf DC-Buchse (“female”) 2,1×5,5mm der die Power Deliverry mit 12 Volt macht.

Update (Okt 2021): Für eine Teil meiner Astro-Aufgaben muss ich direkt an der Montierung stehen und benötige einen Computer mit Bildschirm (Fokussieren und Polar Alignment). Um das einfach und bequem zu machen habe ich mir ein Windows-Tablet (s. ComputerFlachmann) angeschafft.

Update (Dez 2021): So einen kleinen MeLE Quieter habe ich mir jetzt (Dez. 2021) bei Amazon UK bestellt. Einzelheiten unter ComputerAstrobaer.

Bei der Remote-Bedienung über TightVNC hat man das Problem dass die Bildschirmgrößen von Host und Client evtl. verschieden sind. Wenn ich beim Verbindungsaufbau mit dem TightVNC-Client bereits einen Vergrößerungsfaktor eingebe, ist später der Mausanzeiger verschoben. Ich baue also die TightVNC-Verbindung zuerst ohne Bildschimgrößenanpassung auf und gehe später im TightVNC-Client oben auf das Symbol “Scale: Auto”.

Achtung: Was tun, wenn WLAN-Verbindung nicht funktioniert?

In meinem Fall habe ich im Hause bereits ein lokales WLAN und der lokale Mini-Computer am Teleskop muss sich also “automatisch” mit diesem vorhandenen WLAN verbinden.

Das ist unter Windows 10 ja überhaupt kein Problem. Das vorhandene WLAN wird automatich erkannt und die Verbindung automatisch hergestellt (wenn man das Kästchen “Automatisch verbinden” ankreuzt).

Was aber wenn da irgendetwas schief geht; also aus irgend einem Grunde die WLAN-Verbindung nicht zustande kommt? Der lokale Mini-Computer (VNC-Gateway)  hat keinen Bildschirm und ich kann nicht sehen, was auf diesem Computer genau geschieht. Vom Wohnzimmer-Computer (VNC-Viewer) merkt man nur, das die Verbindung nicht da ist. Watt nu?

Genau so etwas ist mir vorgestern in einer dunklen und kalten Beobachtungsnacht passiert. Ich habe zwar einen keinen Bildschirm, den ich per HDMI an den Nano-Computer stöseln kann und eine Bluetooth-Tastatur. Die Diagnose und Fehlerbehebung ist also möglich. Aber das ist alles sehr fummelig und nervig. In meinem Fall war aus einem nicht nachvollziehmaren Grund das WLAN auf dem Nano-Computer abgeschaltet. Also WLAN einschalten und alles palletti.

Zur Sicherheit habe ich deshalb einen Zweit-Computer mit der entsprechenden Software konfiguriert, sodass der auch notfalls als lokaler Steuer-Computer am Teleskop fungieren kann. Dieser “Plan B Computer” ist ein kleinerer bei mir noch vorhandener Notebook “Computer Thinkbaer“, der auch Bildschirm und Tastatur hat…

Erforderliche Astro-Software

Auf dem lokalen Nano-Computer habe ich installiert:

 

Astronomie: USB Hub Orico H7928-U3

Gehört zu: Astronomie, Geräteliste
Siehe auch: USB, Kabel-Management  Mobile Stromversorgung

Der USB Hub Orico H7928-U3

Im Zuge meines Kabel-Managements habe ich mir für die Zusammenfassung meiner diversen USB-Datenverbindungen am Teleskop einen aktiven USB-Hub besorgt, der mit einer 12V Spannung bei 2,5 A versorgt werden muss. Den gab’s im Mai 2018 bei bei Amazon für EUR 26,99.

Der Anschluss an mein Notebook erfolgt über ein steckbares USB3.0-Kabel.

Der Orico hat 7 USB-A 3.0 Buchsen, über die Daten und Strom geliefert werden können.

  • Strom: 5V
  • USB 3.0-Ports: 7x USB-A Buchse
  • Computer-Anschluss: USB-B 3.0 Buchse
  • Datenrate: 5 Gbps

Die Spannung von 5V ist ausreichend, um mein Samsung Galaxy S5 aufzuladen. Mein Samsung Tablet findet die Stromstärke zu niedrig und lädt nicht.

Im August 2021 habe ich ein USB-Kabel gekauft, das für den Hub eine USB-B-Stecker hat und an mein neues Windows-Tablet ComputerFlachmann per USB-C-Stecker angeschlossen wird.

deleyCON 2m USB 3.0 Druckerkabel Scannerkabel – Stecker Typ 3.1 – USB C auf USB B – 5 Gbit/s Datenkabel