Astronomie Software: SGP Sequence Generator Pro

Eine im Internet viel erwähnte Software ist “Sequence Generator Pro” liebevoll abgekürzt “SGP” von der Firma “Main Sequence Software”.

Leider erschießt sich dem Anfänger überhaupt nicht, wofür das Teil eigentlich gut ist – möchte ich eine “Sequenz” generieren? Nein, eigentlich nicht. Ich möchte Fotografieren, Nachführen, Fokussieren, Framen, Stacken etc. aber wo für brauche ich um Himmels willen eine “Sequenz“?

Zum Ausprobieren habe ich mir mal die Version 2.5.1.14 heruntergeladen, die man 45 Tage kostenlos erproben darf.

Download: http://mainsequencesoftware.com/Releases

Die Hauptfunktion von SGP ist “Image Capture“, also das Aufnehmen von Astrofotos.

Mit SGP verwaltet und steuert man sein Astro-Geräte (“Equipment”) wie:

  • Camera  (Canon, Nikon, QSI, SBIG)
  • Filter Wheel
  • Focuser  (ASCOM)
  • Telescope/Montierung (ASCOM)
  • Flat Box  (Alnitak)
  • Rotator
  • Obervatory (ASCOM, POTH,…)
  • Safety Monitor (ASCOM)
  • Environment Device  (ASCOM, OpenWeatherMap)

Was ist denn nun eine “Sequenz”???

Eine “Sequenz” kann aus ein oder mehreren “Targets” bestehen, wobei ein “Target” ein Beobachtungsobjekt ist, daß durch seine Koordinaten (R.A. und Dekl.) sowie ein Zeitfenster definiert wird.
Die “Targets” für SGP können z.B. aus AstroPlanner importiert werden.

Die “Events” zu einem “Target” sind im Wesentlichen Fotos (Light, Dark, Flat, Bias) mit Belichtungszeit, ggf. Filter, Binning etc.

Das SGP Control Panel

Hier definiere ich mein Equipment: Camera, Filter, Focus, Telescope, Plate Solver, Auto Guider und Other (Flat Box, Rotator, Observatory…).

Bestimmtes wird nur in der Pro-Version unterstützt:

Wenn man “Plate Solving” aktiviert (z.B. Plate Solve 2.29), benötigt man einen Sternkatalog wie z.B. den APM-Catalog oder den UCAC3 Catalog. Diese kann man mit dem PlateSolve Menü über “File -> Configure Catalog Directories…” herunterladen.

 

Astrofotografie: Canon EOS DSLRs

Canon EOS Cameras

Link: https://en.wikipedia.org/wiki/Canon_EOS_1000D

Software für EOS Kameras:

EOS 600D

  • Preis: 394,–
  • Gewicht:   570g
  • Markteinführung: 1Q2011
  • Sensor: 18 Megapixel, APS-C CMOS, 5184 x 3456, Prozessor  Digic4, Pixelgröße 4,3 μ
  • Live View Display:  3 Zoll, dreh- und schwenkbar
  • Objektivanschluss: EF und EF-S
  • Fotoformate: JPEG, RAW 14 Bit Farbtiefe
  • ISO: 100 – 6400
  • Speicherung: SD-Karte
  • Stromversorgung: Akku LP-E8
  • Externe Stromversorgung: DC Coupler ACK-E8
  • Langzeitbelichtung: Bulb-Modus mit “gedrückt halten”
  • WLAN: NEIN
  • Infrarot:
  • Fernauslöser:   Kabel RS-60 E3, Gerät RC-6, Anschluss 2,5mm Klinke
  • Firmware:   Erweiterung “Magic Lantern” möglich
  • Fernsteuerung: mit PC-Software über Mini-USB-Anschluss
  • PC-Software zur Fernsteuerung: EOS Utitlity, BYEOS, APT,…

Die Canon Eos 600D kann mit 14 Bit pro Farbe 16384 Tonwerte darstellen. Das ist mehr, als das JPEG (8 Bit) unterstützt. Das RAW-Format kann hingegen das volle Potential ausschöpfen, was dem Anwender in der späteren digitalen Bildbearbeitung zum Vorteil gereichen kann. Mit der Farbtiefe hat man also einen Wert, der angibt, wie viele unterschiedliche Farben im Raw-Modus zur Verfügung stehen.

Bei einer Pixelgröße von 4,3 μ wird empfohlen:  N = 3,6 * P also N = 3,6 * 4,3 = 15,48; d.h. bei einer Öffnung von 80mm müsste die Brennweite 1200 mm sein um f/15 zu erreichen.

EOS 1000D

  • Preis: 346,80
  • Gewicht: 450g / 500g
  • Markteinführung: 2Q2008
  • Sensor: 10,1 Megapixel CMOS-Sensor und DIGIC III Prozessor, 3.888 x 2.592 Pixel,  22,2 x 14,8 mm, Pixelgröße 5,7 μ
  • Live View, Display: 2,5 Zoll, nicht schwenkbar
  • Objektivanschluss: Canon EF/EF-S
  • Fotoformate: JPEG, RAW 12 Bit Farbtiefe
  • ISO: 100 – 1600
  • Speicherung: SD-, SDHX-Speicherkarte
  • Stromversorgung: LP-E5 (Li-Ion)-Akku
  • Langzeitbelichtung: Bulb-Modus: ?
  • WLAN: NEIN
  • Infrarot: ???
  • Fernauslöser: Kabel-Fernauslöser optional über Fernbedienungsbuchse
  • Firmware:    Magic Lantern NICHT
  • Fernsteuerung: mit PC-Software über Mini-USB-Buchse
  • PC-Software zur Fernsteuerung: BYEOS,…
  • Besonderheiten: keine Videos

Die Canon haben wie die Nikon 12-Bit Farbtiefe pro Kanal, also auch 36-Bit Farbtiefe.

Astrofotografie mit Digital-Kameras – DSLR

Einstieg in die Astrofotografie mit einer DSLR

Bei meinem Wiedereinstieg in die Astronomie gegen 2014 war es mir von Anfang an ein Bedürfnis, Fotos anzufertigen um meine Beobachtungen auch zu dokumentieren.

Deswegen gehörte auf die Liste meiner Astro-Geräte auch gleich eine Digitale Kamera (DSLR). Eine DSLR ist eine “normale” Fotokamera, die Farbaufnahmen vermittels eines digitalen (ungekühlten) Sensors macht. Zu den Standard-Funktionen einer DSLR gehört auch das Betrachten der Bilder und das Speichern der Bilder auf einer eingebauten Speicherkarte.

Die Alternative zur DSLR ist eine “CCD/CMOS-Astro-Kamera”, deren Sensor geregelt gekühlt wird, wo aber die Bildbetrachtung und Bildspeicherung nicht enthalten ist, sondern separat z.B. über einen Computer erfolgen muss. Solche “Astro-Kameras”, die im Allgemeinen etwas teuer sind, gibt es für Farbaufnahme oder auch für monochrome Aufnahme.

Für bestimmte Zwecke sind auch Videos an Stelle von Fotos interessant.

Zum “Astro-Fotografieren” benötigt man ausser der Kamera auch noch eine Optik; d.h. Kamera-Objektive bzw. ein Teleskop.

Meine Anforderungen an eine Digitale Kamera

  • Objektive zum Wechseln
  • Langzeitbelichtung ( länger als 30 Sekunden)
  • Remote Control via Windows-Notebook oder Tablet   (Live View, Einstellungen und Auslösen)

Diese Digitalen Kameras habe ich recherchiert (Long List)

Panasonic Lumix FZ28

Sony NEX-5R

Apple iPhone5S

Canon EOS 600D

Canon EOS 1000D

xxxx

Astro-Mainstream

Der absolute Mainstream bei DSLR-Kameras für Astrofotografie ist die Canon EOS 700D und 70D sowie die Nikon D810 – beispielsweise werden dafür kommerzielle “Modifikationen” angeboten.

Spiegellose Systemkameras “DSLM” heute – Mirrorless

Sony NEX-5R mit APS-C-Sensor

Nikon 1  AW1

  • Sensor 1″ CX

Canon EOS M3      wie eine EOS 650D – also mit

  • APS-C Sensor,
  • Touch-Display mit LiveView, schwenkbar bei M3
  • WiFi bei M3
  • Adapter von EF-M auf EF/EF-S** mit welchem man die normalen Spiegelreflex-Objektive auf die EOS M schnallen kann

Fernauslöser und Fernbedienung

für die Sony NEX 5R  – Remote Control & Live View

Wie die Sony NEX-5R über Fernsteuerung bedient werden kann ist einer einem separaten Blog-Artikel beschrieben.

Astronomie Software: BackyardEOS

Meine ersten Schritte mit der Software BackyardEOS

BackyardEOS (abgekürzt BYEOS) ist ein Tool, das Astro-Aufnahmen mit einer Canon EOS Kamera vom Windows-Notebook aus per Fernsteuerung sehr elegant möglich macht.

Link: http://www.jtwastronomy.com/products/guides/backyardguide.pdf

Alternativen zu BYEOS:

  • Die bekanteste Alternative zu BYEOS ist APTAstro Photography Tool“, das neben Kameras auch Montierungen unterstützt und relativ alt ist; wobei das User Interface etwas gewöhungsbedürftig ist, allerdings ist die Integration von Platesolving und Teleskopsteuerung bedenkenswert ist.
  • Vom Hersteller Canon kommt eine ganz gute kostenlose Alternative: EOS Utility und DPP = Digital Photo Professional.

Installation von BackyardEOS

Download und Installation

You may download the latest release on our website: http://www.BackyardEOS.com
Version 3.1.11
Man muss einen Account einrichten und kann dann die Software herunterladen und bekommt einen Lizenzschlüssel “30 Tage Trial”.

Vorbereitungen: EOS-Utility

Man sollte die Kamera-Fernsteuerung zuerst mit dem EOS-Utility ausprobieren.
Laut Canon-Website sind dazu keine Treiber erforderlich, die Kamera ist mit Windows 10 kompatibel und sollte automatisch als “Mediengerät erkannt werden, wenn man per USB-Kabel verbindet.
Dazu muss man die Kamara einschalten und xxxxxxxxxx  USB xxxxxxx
Das EOS-Utility kann nur von der Original CD installiert werden.

Connect mit BackyardEOS

 Die EOS600D hat eine DIGIC4-Prozessor, also sollte man den dritten Katen “Canon215” anklicken.

BackyardEOS01

 

 

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Astronomie Software APT- Astro Photography Tool

Astronomie Software APT

APT steht für “Astro Photography Tool” und unterstützt als Kameras einerseits digitale Kameras (DSLRs wie Canon EOS) und andererseits CCD-Kameras, sowie über ASCOM GoTo-Montierungen und diverse andere Geräte (Fokusser, Filterrad,…).

APT unterstützt Plate Solving: Reiter”Gear”, Schaltfläche “Point Craft”.

APT unterstützt Cartes du Ciel zum Anzeigen von Aufnahmen, die “gesolved” wurden. Ab Version 3.50 soll auch Stellarium unterstützt werden.

Bezugsquelle und Dokumentation

Die aktuelle Version per 29.01.2018 ist 3.50

Link: http://www.ideiki.com/astro/download.aspx

Link: http://ideiki.com/astro/usersguide/starting_apt__eos_or_ccd_.htm

Alternativen zu APT

Die bekanteste Alternative zu APT bei Canon Kameras ist Backyard EOS “BYEOS”, das nur Kameras (EOS) und nicht Montierungen unterstützt aber ein moderneres und ergonomischeres User Interface hat.

Installation

  • ZIP-Datei herunterladen (siehe oben)
  • Setup.exe ausführen   (Microsoft C++ Redistributable wird benötigt)

Meine Anwendungsfälle für APT

Um meine astrofotografischen Bemühungen besser mit Software zu unterstützen, habe ich mir im Juli 2017 eine Digitalkamera Canon EOS 600D angeschafft und dann begonnen, mich mit APT zu beschäftigen.

Ich möchte folgende Anwendungsfälle unterstützen:

  • Canon EOS 600D auf NanoTracker oder Star Adventurer Mini (z.B. in Namibia)

    • Fotoserien aufnehmen (auch mit Langzeitbelichtung)
    • keine steuerbare Montierung – Framing manuell
    • “Plate Solving” und “Show” in Cartes du Ciel
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung HEQ5 Pro
    • Framing (ausrichten des Bildausschnitts auf das Beobachtungsobjekt)
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung HEQ5 Pro mit Autoguiding durch PHD2 mit GuideScope50
  • Canon EOS 600D auf Goto-Montierung GP-DX (Namibia)  mit Autoguiding durch PHD2 mit GuideScope50

Meine ersten Schritte mit der Software APT

Einstellung des Beobachtungsortes

Unter dem Reiter “Tools” befindet sich die Schaltfläche “APT Settings”. Dort können wir unter dem Reiter “Location” wo wir Beobachtungsorte einstellen können:

Name Hemisphere Lattitude Longitude Elevation Time Zone
Kiripotib Southern 23 19 43 S 17 57 13 E 1350 1.0
Hamburg-Eimsbüttel Northern 53 34 18 N 09 58 16 E 20 1.0
Handeloh ASW Northern 53 14 06.4 N 09 49 46.6 E 15 1.0

Verbindung mit dem Computer

Um APT mit meiner Canon EOS 600D zu benutzen, verbinde ich die Kamera mittels eines USB-Kabels mit meinem Windows-Notebook. Unter Windows 10 wird die Canon EOS 600D ohne dass irgendwelche Treiber geladen werden müssten erkannt. Das mit der Kamera gelieferte USB-Kabel funktioniert genauso wie ein anderes standard-mäßiges USB-Kabel mit Mini-USB-Stecker für die Kamera. Wer es besonders “gut” machen will, nimmt vielleicht ein USB-Kabel mit Ferritkernen.

Canon_Geraetetreiber

APT-Reiter “Camera”: Die Verbindung zur Kamera

Im Tab “Camera” kann man im Unter-Tab “Connect” die Kamera einstellen (ggf. Shift-Click):

  • Canon EOS Camera
  • CCD Camera
    • ASCOM Camera
    • QSI Camera
    • SBIG Camera

Bei meiner Canon EOS 600D wähle ich als Kamera “Canon EOS Camera” aus und dann im Drop-Down “Generation Digic 3, 4, 5, 5+”, wie im Bild unten:

APT_Camera

Wenn ich nun auf den Reiter “Life View” klicke, kann ich das Live-Bild der Kamera auf dem Computer-Bildschirm sehen; wobei ich rechts unten die Einstellungen für Belichtungszeit, ISO etc. vornehmen kann.

In das Live-Bild kann ich hinein und heraus Zoomen (Reiter “Zoom+” und “Zoom-“) und ich kann unter dem Reiter “Tools” (rechts oben)  z.B. “Focus Aid” aktivieren um z.B. mit FWHM die Güte der Fokussierung zu messen.

Im Echt- Einsatz würde man Fotosequenzen als sog. “Plans” im Vorhinein anlegen. Ich kann aber auch ein spontanes Probefoto machen indem ich auf den Reiter “Shoot” klicke. Dann verschwindet das Live-Bild und das aufgenommene (Probe-)foto wird angezeigt (wenn Preview ausgewählt wurde).

APT-Reiter “Camera”: Ablage der Fotos auf dem PC

Ob die Fotos nur auf der Kamera oder auch auf dem PC gespeichert werden, stellt man im Reiter “Camera” im Drop-Down “Image Dest” ein:

APT_Camera_ImageDest

APT Reiter “Camera” Drop-Down “Image Dest”

Wo genau auf dem PC die Fotos gespeichert werden, stellt man im Reiter “Tools” unter der Schaltfläche  Settings ein.

APT-Reiter “Gear”: Die Verbindung zur Montierung u.a.

Hier kann man mit “Connect Scope” die Verbindung zu einer ASCOM-Montierung aufbauen (Teleskopsteuerung).

Ausserdem gibt es hier folgende weitere spezielle Schaltflächen:

  • Guide für Auto Guiding mit PHD2 oder …
  • Point Craft für Plate Solving mit PlateSolve2 oder AllSkyPlateSolver
  • Objects für …
  • Connect Focusser für …
  • Connect Wheel für …
  • Connect Rotator für …

Wenn ein Plus auf der Schaltfäche steht, kann man mit Shift-Click noch besondere Eingaben (einmalig, werden gepeichert) machen.

Der Reiter “Gear”:

APT Gear Tab

Der Reiter “Gear”

Schaltfläche “Point Craft”

Bei meinem ersten Anwendungsfall “Canon EOS 600D auf NanoTracker” habe ich zwar keine steuerbare Montierung, aber möchte schon das “Plate Solving” verwenden.

Point Craft: Instalation und Test

Um Plate Solving mit “Point Craft” zu machen, ist es äusserst sinnvoll die beiden Plate-Solving-Applikationen zunächst einmal stand alone d.h. ohne APT zu testen. Wie das geht habe ich in separaten Artikeln beschrieben:

Point Craft: Pfade einstellen

Wenn das soweit gelungen ist, muss man im APT die Pfade zu PlateSolve2 und zu All Sky Plate Solver einstellen:

  • Reiter “Gear”
  • Schaltfläche “Point Craft”
  • Schaltfläche “Settings…”  (ganz unten)
APT PointCraft Settings

Point Craft Settings: Pfade einstellen

Hier können wir auch gleich “Use EOS crop factor” ankreuzen, das werden wir später benötigen.

Plate Solving mit PlateSolve2

Nachdem ein Foto aufgenommen wurde (oder ein älteres ausgewählt wurde), sieht man es in dem Hauptfenster als “Img Preview”.
Das Plate Solving wird gestartet im Reiter “Gear” durch klicken auf die Schaltfläche “Point Craft”.

Dort kann ich unter den Schaltflächen Auto, Solve und Blind auswählen. Um es mit PlateSolve2 zu machen, klicken wir auf die Schaltflcäche “Solve+”, aber mit Shift-Click, damit wir noch die Größe des Gesichtsfeldes eingeben können.

APT PlateSolver2 FOV

Point Craft: Platesolve2: Custom FoV size

Das Gesichtsfeld meines Olympus-50mm-Objektivs auf einem APS-C-Sensor (z.B. Canon EOS 600D) beträgt 26,4° x 17,7°. APT will das in Bogenminuten haben: 1584 x 1062.

Die Gesichtsfeldgröße in Bogenminuten muss man sich also für die Beobachtungsnacht aufschreiben, um sie immer schnell eingeben zu können.

Bei meinen ersten Versuchen mit PlateSolve2 bekam ich immer einen Abbruch mit “Time Out”. Erst nachdem ich bei den Point Craft Settings “Use EOS crop factor” angetickert hatte, funktionierte das PlateSolve2 richtig.

Allerdings muss ich immer eine “Approx. RA” und “Approx. DEC” eingeben, was etwas Vorbereitung erfordert.
Nach dem erfolgreichen Plate Solving werden die “Plate solving Results” angezeigt und die oben genannten “Approx.” Werte werden damit überschrieben – was gut gemeint ist, man aber wissen muss…

APT_PointCraft-03      APT_PointCraft-04

Wenn man nun wissen möchte, was man da eigentlich im Gesichtsfeld hat (OK, die Koordinaten und eine Sternkarte würden es nach einigen Minuten Aufwand wohl sagen…), klickt man einfach auf die Schaltfläche “Show” und das vorher eingestellte Planetariumsprogramm zeigt einem den Bildausschnitt.

Einstellen des Planetariumsprogramms in APT

APT_PointCraft-05

Einstellen eines Planetariumsprogramms in APT

Das Planetariumsprogramm (hier: Cartes du Ciel)  muss man starten bevor man APT aufruft, dann kann APT eine Verbindung zu Cartes du Ciel herstellen.

Klicken auf die Schaltfläche “Show” sendet die Daten an Cartes du Ciel. Dort sieht man die Bildausschnitt wie folgt:

APT_PointCraft-06

Wenn wir im Beispiel eigentlich auf den Stern Dubhe zielen wollten, wüssen wir also mit der Kamera noch etwa 5° weiter nach Süden gehen.

Plate Solving mit AllSkyPlateSolver

Nachdem ein Foto aufgenommen wurde (oder ein älteres ausgewählt wurde), sieht man es in dem Hauptfenster als “Img Preview”.
Das Plate Solving wird gestartet im Reiter “Gear” durch klicken auf die Schaltfläche “Point Craft”.

Dort kann ich unter den Schaltflächen Auto, Solve und Blind auswählen. Um es mit AllSkyPlateSolver zu machen, klicken wir auf die Schaltfläche “Blind”. Wir müssen aber vorher die Größe des Sensors (Kameramodell) und die Objektivbrennweite angeben, damit das Blind Solving auch richtig funktioniert. Das machen wir unter dem reiter “Tools” im Bereich “Object Calculator”. Die Angebe des Kameramodells definiert die Sensorgröße (bei mir: APS-C) und sollte beim “Camera -> Connect” automatisch übernommen werden. Bei der Brennweite kann man Profile für unterschiedliche Objektive hinterlegen.

APT_PointCraft-11

Sensor (Camera) und Brennweite für das Blind Solving

Wir nehmen wieder das am 13.8.2017 mit dem Olympus f=50 aufgenommene Foto vom Ursa Major. Wir Klicken auf die Schaltfläche “Blind” und der Solving-Prozess läuft los dabei werden die Sekunden gezählt. nach 39 Sekunden ist das Bild erfolgreich “gesolved” und die Ergebnisse werden angezeigt.

APT_PointCraft-12APT_PointCraft-13

Wenn ich nun auf die Schaltfläche “Show” klicke, werden die Plate-Solving-Ergebnisse an mein Planetariumsprogramm (bei mir: Cartes du Ciel) als “Kamerafeld (CCD)” übertragen.

APT_PointCraft-14

APT-Reiter “Tools”

Hier können auch die APT Settings eingestellt werden.

 

APT-Reiter “Img”

Normalerweise ist hier als Ordner der Speicher-Ordner für die mit APT aufgenommenen Fotos eingestellt und man kann also diese betrachten bzw, auswählen.

Man kan aber auch als Ordner einen beliebigen anderen Ordner per Hand einstellen, um dort vorhandene Fotos zu betrachten bzw. auszuwählen.

Das hier ausgewählte Foto wird im Hauptfenster (LiveView / Img Preview) angezeigt und kann z.B. für Plate Solving benutzt werden.

 

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Wenn man APT auf Windows installiert, wird ganz automatisch das Cygwin mit installiert. Anscheinend benötigt das AstroTortilla um das API zu astronometry.net zu realisieren.

AstroTortilla möchte als erstes eine Kamera und als zweites ein Teleskop “haben”.

Setup einer Kamera in AstroTortilla

Als Kamera hat man folgendes zur Auswahl:

  • Disconnected
  • BackyardEOS
  • Astro Photography
  • Screen Capture
  • MaxIm DL
  • ASCOM Camera
  • File Open Dialog
  • Nebulosity 2/3

Kamera-Setup als “ASCOM Camara”

Da ich gerade meine erste schicke AstroCam erstanden hatte (eine Altair GPCAMMT9M034M)  und da auch etwas von ASCOM drauf stand, habe ich “ASCOM Camera” als erstes ausprobiert.

Für meine Cam gab es einen ASCOM-Kamera-Treiber auf der Herstellerseite:   http://cameras.altairastro.com/

Wenn ich nun ausprobiere die GPCAM z.B. mit SharpCap anzusprechen: Pustekuchen!

Ich vermute ich benötige noch eine (geheimnisvolle) “ASCOM Plattform” …. (hatte ich mal so bei Experten aufgeschnappt).

Auf der Web-Seite http://ascom-standards.org finde ich zum Download:  ASCOMPlatform62.exe

Wenn ich meinen Windows-Computer nun neu starte und dann zur Kontrolle SharpCap aufrufe, kann ich tatsächlich eine “Altair Astro Camera ASCOM Driver” im Dropdown sehen und wenn ich diese auswähle erscheint auch tatsächlich ein Bild – SUPER!

Auch in AstroTortilla kann ich jetzt unter “Camera” eine “ASCOM Camera” auswählen und komme dann nach dem Klicken auf den Setup-Botton auf den “ASCOM Camera Chooser” wo ich die “Atair Astro Camera ASCOM Driver” aussuchen kann.

Nachdem nun alles richtig eingestellt ist, könnte ich auf den Button “Capture and Solve” drücken, aber die Cam ist ja noch garnicht auf den Sternenhimmel gerichtet.  Ich könnte aber bereits vorhandene Astro-Fotos zum Solven ausprobieren, in dem ich als Camera nicht die wirkliche Kamera angebe, sondern aus dem Kamera-Dropdown “File Open dialog” auswähle.

Kamera-Setup als “File Open Dialog”

Aus dem Kamera-Dropdown haben wir nun “File Open dialog” ausgewählt. Der Setup-Button hat dann keine Funktion, aber wenn man jetzt auf den Button “Capture and Solve” drückt, kann man ein bereits vorhandenes Astrofoto auswaäheln, was dann “gesolved” wird……

Testfall #1

  • Ich habe ausgewählt:  ShapCap Captures > 2016-04-17 > Capture > 22_45_53 > 0001.fits
  • Nach 32 Sekunden liefert AstroTortilla mit dem Solver “Local astrometry.net” ein Ergebnis:
  • RA:  13h 46m 39,05s   Dec: 63° 18′ 18,67″  Exposure 5.0 s  Field size: 21,42° x 16,28°  Rotation:  183,76 Flipped

AstroTortilla 01

Ein wunderschönes Ergebnis. Mit den Koordinaten ist wohl die Bildmitte gemeint. Aber welche Sterne sind den nun tatsächlich auf dem Foto???????

Copyright:  Light Vortex Astronomy

Quelle: http://www.lightvortexastronomy.com/tutorial-setting-up-and-using-astrotortilla-for-plate-solving.html#Section1

Tutorial (Imaging): Setting up and Using AstroTortilla for Plate Solving

AstroTortilla is one of those programs that may seem overly complicated to set up and start using, hence this short tutorial for those interested. It is however a program that once you start using, you will not regret having spent the time to install it and set it up. Best of all, AstroTortilla is completely free and works wonders for plate solving. For those unaware, plate solving is a process by which software checks your astrophotograph for star patterns and determines what it is you are actually looking at. Why is this in any way important, though? Simple – when you tell your telescope to go to a deep space object, it will go to it but will probably miss and not have your chosen object centred in view. Of course, a decent three-star goto alignment prior to slewing to your target removes quite a lot of the error but:

  1. The goto alignment will very seldom provide you with perfect goto accuracy.
  2. Why bother picking multiple stars and aligning them perfectly when you would rather spend the time actually imaging your target?

It is here that AstroTortilla excels. You set up your telescope and CCD camera, you send your telescope to your target and then tell AstroTortilla to plate solve. It will capture an image with your CCD camera, analyse it to check where you are actually aiming and then slew your telescope to remove the goto error and centre your target. It can even iterate through this process until your target is very precisely centred within a chosen margin of error (default is 1 arcminute). I tend to only need a single iteration to get my target perfectly centred. If you are interested, you will need to sort out a couple of things beforehand:

  1. Your mount must be controlled via a laptop and the likes of EQMod or other such ASCOM software, through an EQDirect USB interface. This is paramount as AstroTortilla needs to interface with your mount directly via ASCOM.
  2. Download the latest version of AstroTortilla for free from this link.

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1. Installing AstroTortilla

Though it may sound silly going through the installation process, there is a bit we need to pay close attention to. Choose to install AstroTortilla to the default directory.
im_setting_up_astrotortilla_-_1-1
As we are installing everything from scratch, leave the default option “Install AstroTortilla, Cygwin, astrometry.net and indexes” selected with everything checked.
im_setting_up_astrotortilla_-_1-2
If it were all installed but we simply wanted additional astrometric index files (these are the reference files that contain the star patterns to match up against your captured images and astrometric index files are different for different fields of view), we would select “Install additional astrometric index files”.
It is important to install Cygwin (part of AstroTortilla’s package) to its default directory.
3927552_orig
We now reach the important stage that we need to carefully consider.
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You may have multiple telescopes and multiple CCD cameras. Matching these up will naturally produce different fields of view and if we want to install AstroTortilla armed with all required astrometric index files to work on all your combinations, we will need to figure out the fields of view produced by your narrowest-field setup and your widest-field setup. For example, say you have two telescopes and one CCD camera. One produces a wide-field and another a narrow-field. It is easy to figure out the range of astrometric index files required. In order to calculate the fields of view, we can use the free, online Sky at Night Field of View Calculator.
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You may find your telescope and CCD camera listed and therefore you can simply select these (do verify the details are correct!). My CCD camera, the QSI 660wsg-8, was not on the list and neither were my telescopes. So, I therefore verified the details of my CCD camera with the manufacturer, QSI, and then manually entered my first telescope’s details (having measured the exact focal length beforehand – see another tutorial).
4668114_orig
I note that my Borg 77EDII with my QSI 660wsg-8 yields a field of view of 1.95 degrees x 1.56 degrees.
Now I enter my second telescope’s details.
2351746_orig
Finally, I note that my Altair Astro 8″ RC with my QSI 660wsg-8 yields a field of view of 39.31 arcminutes x 31.47 arcminutes.
Now we return to the AstroTortilla installation process. First I select my widest field of view. We always use the biggest number of the two. My widest field of view is 1.95 degrees x 1.56 degrees, so I take the field of view number to be 1.95 degrees (the largest number). From the astrometric index files list on Widest level, I select:
index 4212, 4.0MB, 2-2.83 deg (120-170 arcmin)
The range of 2 – 2.83 degrees clearly covers my 1.95 degrees. Now for the narrowest field of view. The installation suggests we select about 20% of our narrowest field of view, so let us do that. My narrowest field of view is 39.31 arcminutes x 31.47 arcminutes, so I take the field of view number to be 31.47 arcminutes (the smallest number). 20% of it is 6.294 arcminutes. From the astrometric index files list on Narrowest level, I select:
index 4203, 2.5GB, 5.6-8 arcmin
This range clearly covers 20% of my narrowest field of view, 6.294 arcminutes. ​
 9919543_orig
Please note the installation will actually download these two astrometric index files and every other one in-between them. Checking the file sizes, the astrometric index files for narrower fields of view are quite large and the entire download probably sums up to about 4.9GB in total for my telescopes and CCD camera. Your astrometric index files will probably differ from mine.
If indeed you only have one telescope and one CCD camera, then it is simpler. For example, let us say that I only have the Borg 77EDII telescope and QSI 660wsg-8 CCD camera. We calculated the field of view to be 1.95 degrees x 1.56 degrees for this setup. We therefore take our widest field of view here to be 1.95 degrees and the narrowest to be 1.56 degrees. 20% of the narrowest is then 0.312 degrees (or 18.72 arcminutes, multiplying by 60) and we have our numbers for selecting appropriate astrometric index files.
Once you have adequately selected your needed astrometric index files, proceed with the installation and finish it. No doubt the downloading of astrometric index files will take a while, depending on your Internet connection with the server.

2. Setting up AstroTortilla with Optimum Settings for Fast Plate Solving

When you first run AstroTortilla, it might look intimidating and perhaps even unrefined. It is however very powerful and you need not do much to configure it and get it running.
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Let us first summarise the sections of this window.
Under Telescope, we connect to the telescope mount and once connected, you are shown your current telescope position in the night sky as well as your intended target. Basically when you issue a goto command for the telescope to slew to your target, it will most assuredly miss and you will notice the difference under Current and Target.
Under Camera, we connect to the CCD camera via compatible software such as NebulosityMaxIm DLBackyard EOS, etc. We can also ask AstroTortilla to control the CCD camera directly via ASCOM or in fact, select File Open dialog and select an image that we have taken by our own means (without asking AstroTortilla to do it itself automatically). Here we also set the desired exposure time. Unless you are currently using a narrowband filter, 10 seconds usually suffices. If you are using a narrowband filter, it may be a good idea to switch to a regular LRGB filter. If you are using a refracting telescope and are already focused with say, Hydrogen-Alpha (or Sulphur-II), using Red would be a close match for focus (Green is a good match for Oxygen-III). AstroTortilla will work even if you are slightly out of focus anyway. Using a regular LRGB filter, which is broadband, will allow a lot more light through and will produce more stars for plate solving in a shorter exposure time (this is particularly true for Luminance). Once plate solved, you can always switch back to your narrowband filter for imaging without ever touching the focus.
Under Solver, we can customise a couple of settings, and this is what we will do first and foremost. These settings tell AstroTortilla what field of view we are actually dealing with (to give it a head-start in plate solving and allowing it to take much less time), how many degrees off from your target you wish to look at, the noise tolerance, etc.
Under Actions, we set off AstroTortilla to do its job. It is of utmost importance that we always check Sync scope and Re-slew to target as these will make sure AstroTortilla does the job of centering your target in view and adding a sync point to EQMod (like a star alignment point) to correct future slewing accordingly. You could also of course check the third option Repeat until within and enter an amount of arcminute tolerance. Please note this will cause AstroTortilla to iterate through the process at least twice (first time to perform the initial error correction and second time to check resulting accuracy), with more iterations possible depending on how far off you are from your target after the first correction. The Capture and Solve button of course, sets it all off to do its magic.
The first thing we will do is change some settings in AstroTortilla, under the Solver section. Since I have two telescopes and one CCD camera, I have two setups I can possibly use. I will therefore create two settings files, one for each setup, so that in the future I can load up the one I need and set it off quickly.
The first settings we will change are Scale minimum and Scale maximum. These are where you tell AstroTortilla the minimum and maximum field of view possible. Let us say I am using my Altair Astro 8″ RC telescope first. This provided a field of view of 39.31 arcminutes x 31.47 arcminutes with my CCD camera. We will work with degrees rather than arcminutes and therefore dividing these numbers by 60 gives us the field of view to be 0.655 degrees x 0.525 degrees. We note then that the maximum is 0.655 degrees and the minimum is 0.525 degrees. We need not be 100% accurate (these numbers are a little rounded off) and so I will enter 0.5 in Scale minimum and 0.7 in Scale maximum. You may enter rounded off numbers as long as Scale minimum is below your actual minimum and Scale maximum is above your actual maximum.
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 I will leave degwidth in Scale units as we are entering everything in degrees. Now we must edit Search radius. The default value of 180 is way too high. This means AstroTortilla will search 180 degrees around your target. This is quite simply savage as though we will miss the target, we will not miss it by 180 degrees! To be safe though, we will set 15 degrees, so I enter 15 here. Please keep in mind this value if it turns out AstroTortilla is not successfully plate solving your images. You may want to first try increasing it to 30 or even 45 just in case. You should never need to go higher than 45. Similarly, you may never be as far off as 15 degrees and so you may decrease it and test it out. As long as it plate solves, the lower this value is, the faster it will work.
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Finally, we will alter Custom options. The first option that is there by default is particularly important, –sigma 1. This defines the noise tolerance in analysing your captured image for plate solving. The default value of 1 is very, very small and pretty much any speck on your image may be considered a star. Even with a cooled CCD camera, this is certainly not the case and in fact, we do not want too many stars to be considered for plate solving as it would take ages. For a 10 second exposure (without a narrowband filter in place!), a much better value is something like 50 to 70. In fact, any value between 50 and 100 is good depending on the number and brightness of the stars in your field of view. This value is balanced out with exposure time, as you would imagine. I would set it to 70 and then just alter exposure time to suit. We leave the parameters –no-plots and -N none there but add two more. We will reiterate to AstroTortilla the field of view we expect. For this, we use the options -H and -L, which are widest field of view and narrowest field of view, respectively. I will stick to the same values as with Scale minimum and Scale maximum and therefore enter -H 0.7 -L 0.5 to the end of Custom options, after adding a space.
There are two more Custom options that are particularly interesting. These help speed up plate solving and are in some way related to one another. They are -r and –objs. The former, -r, need only be added as that. This command instructs AstroTortilla to sort the stars in order of brightest first, therefore allowing AstroTortilla to optimise the plate solving process as it starts with the brightest stars in your image. The second option to help speed up plate solving is rather to ensure that if it is going to fail, that it fails quicker rather than keeping you waiting. The parameter –objs command must be accompanied by a number, e.g. –objs 100. What this command does is instruct AstroTortilla to use a maximum of 100 stars for the plate solving (the developers generally recommend between 100 and 200 stars). After having sorted them in brightest-first, it seems like a good idea to restrict how many AstroTortilla should use as if it fails after the first and brightest 100, for example, there is a very, very good chance it will simply fail altogether. At that point of course you would adjust other parameters such as your exposure time. Please be aware however that these options are not always best. Sometimes you may want to include more stars than 100 or you may not want to restrict the number of stars used. This could be due to persistent plate solving failures. Feel free to remove the –objs command if you feel it necessary, though the -r command tends to be a good idea to leave active.
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Due to the length, you cannot see the entire Custom options line in the above screenshot. For reference, it reads:
–sigma 70 –no-plots -N none -H 0.7 -L 0.5 -r –objs 100
Before saving the settings file, let us say I want to use Nebulosity 3 for my imaging, with my QSI 660wsg-8 CCD camera. Also, I will be binning my images in 2×2 when it comes to plate solving as this will brighten the image significantly in the exposure time set and it will bring out more stars as well. Binning has the additional benefit that the file size and resolution is reduced by a factor of four, meaning that AstroTortilla will be much faster at processing the image and plate solving it. To set the software, camera and binning mode I will use, I simply select Nebulosity 2/3 from under Camera and then click Setup. Here, I select QSI 500/600 from the list, verify the directory for Nebulosity 3 is correct and select 2 in Binning.
Users of a DSLR, which cannot bin images, would benefit from setting Downscaling to 1 under Solver. This will at least downscale the image in order to make it faster to process and plate solve. Binning is most definitely preferable to downscaling simple because binning downscales by its very nature but at the same time, produces an image with a lot more brightness and more stars picked up. Downscaling alone simply makes the image smaller, with no added benefit to the stars detected.
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AstroTortilla is now customised for my Altair Astro 8″ RC and QSI 660wsg-8 so I save the settings to a new file, naming it appropriately for future reference.
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 Now to customise AstroTortilla to my Borg 77EDII telescope with the QSI 660wsg-8 CCD camera. We note the field of view was calculated to be 1.95 degrees x 1.56 degrees. This will again define our values of Scale minimum and Scale maximum. We therefore enter 1.5 for Scale minimum and 2.0 for Scale maximum. Again, we are rounding off slightly below the actual minimum and above the actual maximum.
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We will leave Search radius at 15, like before, and –sigma 70 in Custom options (for noise tolerance). I of course will alter the -H and -L options to enter the same values as Scale minimum and Scale maximum-r and –objs 100 are added on as well.
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 Due to the length, you cannot see the entire Custom options line in the above screenshot. For reference, it reads:
–sigma 70 –no-plots -N none -H 2.0 -L 1.5 -r –objs 100
The same settings under Camera are kept, using Nebulosity 2/3, the QSI 500/600 camera and Binning at 2 (for me personally, of course). I now save these settings to a new settings file, naming it appropriately.
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I have now customised AstroTortilla for both my telescopes and their resulting fields of view. Depending on my imaging setup on a particular night, I can load up the appropriate settings file. These settings optimise the plate solving process to make it significantly faster and always yield a solution. You may need to alter exposure time to suit if a solution is not found when plate solving or it seems to be taking too long. For reference, plate solving should normally take under 2 minutes to perform in total.
If for any reason the stars in your images are not coming out round and plate solving is therefore failing (optical defects, collimation, focus, etc), you can add another Custom option to relax AstroTortilla’s restriction on what constitutes a star. The command for this is -c, which needs to be followed by a value. As a default, AstroTortilla uses -c 0.01 but if you wish to relax this a little, you can add -c 0.02 to your Custom options. If you increase it, do so by very small amounts, like -c 0.02.

3. Using AstroTortilla for Plate Solving

With the appropriate settings file loaded (for the imaging setup being used), the first thing we need to do is connect to our telescope mount via ASCOM. So, we select ASCOM Telescope from the list at the top and then confirm via the ASCOM dialog that pops up (I am using the simulator for this tutorial!).
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Once connected to the telescope, I issued a goto command in Stellarium to slew the telescope to the Veil Nebula.
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With the telescope on target, you can gauge an idea of the error under Telescope within AstroTortilla (comparing Current to Target co-ordinates). In a real-life situation, the difference here will be much bigger (remember I am using the simulator for this tutorial!). With Tracking displayed under Target, we are ready for plate solving.
Now we will need to connect to the CCD camera. You have a choice of what to do here. Open your program and connect to the CCD camera within the program. Once connected to the CCD camera, select the program from the list in AstroTortilla if you have not done so beforehand (when you created your settings file).
It is important to start the program and connect to your CCD camera beforehand as AstroTortilla will issue commands to the program itself to start capture, after which it will download the resulting image and start the plate solving. If your program is not listed on AstroTortilla or for some reason is not working as intended, you can always capture the image yourself within your program and save it somewhere. Then in AstroTortilla, select File Open dialog for Camera and later when we start plate solving, it will ask you to open the image file. This ensures AstroTortilla is very universal. You can also of course, connect to your CCD camera directly by selecting ASCOM Camera and then selecting the appropriate driver from the list, which will be installed if you have used your CCD camera in the past. If you are having AstroTortilla capture and download the image itself (and not providing one via the File Open dialog), set an appropriate exposure time as well. 10 seconds tends to be very suitable and you are advised not to make exposures too long, though you can also do 20 seconds or so. Under 1 minute is always good.
Before starting plate solving, check Sync scope and Re-slew to target under Actions. The first ensures an alignment point is added to the likes of EQMod (this acts like a star alignment, which makes future goto commands more precise). The second ensures the target is physically centred after AstroTortilla plate solves, which is the main idea behind us even using AstroTortilla to begin with.
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 To start plate solving, all we need to do now is click the Capture and Solve button and watch it happen. In my experience, one plate solving iteration centers my objects perfectly but if you want to be very precise about it, check the third option Repeat until within and enter a respective accuracy in arcminutes. Please note that this will cause the plate solving process to be repeated again and again until the desired accuracy is achieved. At the very minimum, two plate solving processes will occur – the first to perform the initial centering to your target and the second to check that it is within desired accuracy. Speaking from personal experience, I find my target is always precisely centred in the field of view of my camera without using the Repeat until within option, with a single plate solve.
In any case, when happy, click Capture and SolveAstroTortilla will first capture your image, download it and start plate solving (if you chose to provide an image file yourself via File Open dialog, it will just ask you for the image file). The plate solving process starts by searching its astrometric index files (the ones you downloaded for installation) for a match, calculating how far off you are, slewing your telescope appropriately and syncing the difference as a goto alignment point in EQMod. Subsequent iterations of this process are up to you (dependent on your chosen accuracy for repetition).
This concludes how to use AstroTortilla. It really is that easy and after having customised it for your possible telescope setups, plate solving should be a fast process. Do make sure you play around with exposure time if a solution is not yielded with a 10 second exposure but remember that under 1 minute is good. Too long an exposure time will basically take longer to capture and will not really be necessary for plate solving. You can of course play around with the –sigma value here as well. Decrease it to include more stars and increase it to reject dimmer stars.

4. Further Optimising Plate Solving Speed

After you have used AstroTortilla to plate solve successfully a couple of times, you will notice a pattern. Since you have a large number of astrometric index files downloaded and stored for plate solving, AstroTortilla will look through them all until it finds a match to your exposure and then does its magic. If you look closely, it will seem that it will always find a match for your particular telescope-camera pair in one astrometric index file, or two or three, but never seems to make use of the other astrometric index files. This is normal. During the installation, a lot of astrometric index files were downloaded as per your field of view limitations. Most of these however, are not needed (as evidenced by your plate solving successes). We can use this fact to produce a further speed optimisation to plate solving.
To accurately determine which astrometric index files are useful, one must use the Log Viewer by going to the Tools menu and clicking Log Viewer. This will open a new, small window on the side.
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Keep Info selected from the list and now carry out your plate solving as usual. The events that appear and disappear quickly on the very bottom of AstroTortilla will be listed in sequence in the the Log Viewer. You can scroll through them to see what has happened over time. You can also scroll right to see which astrometric index file was being looked at, at the time.
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Eventually it will successfully plate solve and it will tell you so, showing you which astrometric index file was the successful one in matching your exposure. Take note of the astrometric index file name. Please do remember that from one target to the next, it may end up plate solving successfully with another astrometric index file, though usually this is an adjacent one (e.g. it may normally succeed using index-4206-11.fit but another night on another region of the night sky it will succeed using index-4206-10.fit). Normally it appears two or three astrometric index files does the job for a particular telescope-camera pair. Do note that, as in my case, if you use different telescope-camera pairs, you will no doubt have a couple of useful astrometric index files per telescope-camera pair.
Once you have determined which astrometric index files do it for you, you can physically move the unused ones out of the usual folder so that they are missing during plate solving and thus AstroTortilla does not waste time in looking through them (as they are useless to you anyway). To access the astrometric index files you have, assuming you installed everything in its default directories, go to the following folder:
C:\cygwin\usr\share\astrometry\data
Here is my own such folder:
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There are clearly a good number of astrometric index files there, as per my installation of AstroTortilla. Now, let us say we determined that actually only the following were useful for me:
  • index-4206-09.fit
  • index-4206-10.fit
  • index-4206-11.fit
It is then a simple process of selecting all the other astrometric index files (just the files with .fit as file extensions) and moving them to a custom sub-folder I made, named Not Useful.
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Above I demonstrate the created Not Useful folder, selection of all astrometric index files except the useful ones, moving the selected ones to the Not Useful folder and then how the only available astrometric index files are now the ones I deemed useful. By experience, this should make a plate solve that usually takes around 30 seconds (as reported by AstroTortilla) succeed in just under 5 seconds. That is certainly a big deal. The reason the astrometric index files are not just simply deleted is because we may actually need them in the future, which brings us to the caveat of this optimisation technique.
The caveat is that if you do not experiment with plate solving enough to know which astrometric index files are really useful, you may end up moving a useful one inadvertedly and thus causing plate solving to fail on that particular target. This is a simple thing to fix however. Simply access the Not Useful folder and move one astrometric index file back over. Choose one that is above or below the ones you currently have available. For example, if I have the above three but plate solving failed, I would choose to move back either index-4206-08.fit or index-4207-00.fit. I would move only one and retry plate solving until it succeeds as there is no point in deviating too far from the usually useful astrometric index files or introducing too many new ones into our availability pile.
One final note is that since you are already in the folder storing all your .fit astrometric index files, you may as well back them up somewhere. If you choose to re-install AstroTortilla for any reason, you can skip ahead and not download any astrometric index files. Instead, you can copy-paste your backup of all your .fit files in place. This saves a lot of time when it comes to installing AstroTortilla​.

5. Things to Try when Plate Solving Fails to Centre the Target or Fails Completely

Though this tutorial has thus far covered what astrometric index files to download and how to correctly configure AstroTortilla, there are always reports of users who experience nothing but failed plate solve events, or not centering the target as perfectly as intended. If AstroTortilla is succeeding at plate solving and appears to not really centre your target, instead placing it consistently off-centre, then your problem is related to different epochs being used by the mount and AstroTortilla. The epochs users can select from most software are J2000 and JNow. By default, AstroTortilla uses the JNow​ epoch.
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This is fine so long as your mount is also using JNow, for example. If you are using EQMod to control your mount, then you can set the mount epoch you want under Driver Setup in the EQModToolbox.
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The key is simply making sure both your mount’s and AstroTortilla’s epochs agree. This way the goto error correction command sent by AstroTortilla to the mount is interpreted as intended. There is no specific advantage to using JNow over J2000 however, so do not stress about this.
What happens if AstroTortilla appears to be successfully plate solving your target but then gets stuck on the “Re-centering process and your mount does nothing? This is a common issue that tends to be fixed by parking the mount, switching it off, switching it back on and trying again. However, at times the problem is stubborn, or you may not want to park the mount and cycle its power. This is fixed by stopping EQMod from storing the star alignment points when AstroTortilla sends the Sync command. All you have to do is select Dialog Based under User Interface in Alignment / Sync. You should also click the Clear Align Data button to delete all star alignment points saved thus far.
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The default setting on User Interface in Alignment / Sync on EQMod is Append on Sync. This setting adds new star alignment points when an ASCOMSync command is sent by software such as AstroTortilla (or Stellarium through StellariumScope, for example). The setting Dialog Based allows users to manually enter star alignment point data. This ignores all ASCOMSync commands and therefore fixes the “Re-centering getting stuck issue in AstroTortilla​.
The above covers if AstroTortilla plate solves but does not successfully centre your target. However, what if AstroTortilla does not plate solve at all? The common error here is “Field 1 did not solve”, usually after several minutes of frustrating wait. The first thing to try is to increase the exposure time on AstroTortilla (or the image capture software you are using). First however, make sure you are not using a narrowband filter in front of your sensor (if using a monochrome CCD camera). ​
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I have personally always found 20 seconds to suffice with a Luminance filter, looking through telescopes that range between f/4.5 and f/5.5 focal ratio. If this does not work, you can try lowering the value on the –sigma parameter under Custom options. By lowering –sigma, more objects detected in your exposure will be treated as stars for comparison with the astrometric index files. If your current value is 70, you could try values such as 503020, etc. Avoid values lower than about 10 however.
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If your exposure time has been increased and your –sigma value has been decreased but you are still not getting plate solving to work, you may wish to expand the Search radius15 should work perfectly well but this can be increased to 30 or even 45. You should not need to go this high but there is nothing wrong with values of 45 or lower.
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In the unfortunate scenario that you are still having problems plate solving with AstroTortilla, it is time to look at the astrometric index files again. By default, AstroTortilla downloads the 4200 series of astrometric index files, which are based on the 2MASS star catalog. However, in particular for wide-field setups, the 4100 series of astrometric index files can be much better. These are based on the Tycho2 star catalog. Downloading these can be done by running the AstroTortilla​ installer again, selecting only to install additional astrometric index files.
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 On the next screen, you need to check to enable the option ​”Tycho2 indexes for FOVs over 3 degrees (339MB)”​.
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Enabling this option will disable the astrometric index file selection below it. Do not worry. Continuing the setup will actually download the entire set of 4100 series of astrometric index files, at only about 339MB. Once these are downloaded, it is worth trying plate solving once again.
If it works, you could then refine your settings again. Perhaps with the 4100 series of astrometric index files downloaded, you can use a Custom options setting of –sigma 70 and Search radius of 15​. Though not required to download new astrometric index files (as you can use the AstroTortilla setup to do this), you can access these files directly at the Astrometry.net addresses for the 4100 series and 4200 series astrometric index files (click links). At these addresses, you may download the individual astrometric index files and place them in their required folder:
  • C:\cygwin\usr\share\astrometry\data

Comments

(Feb 24, 2016) kayronjm (mod) said:

@Steve Mills,Hi Steve,I see what you mean. You want to download FURTHER astrometric index files in addition to the ones you already have. To do this, simply run AstroTortilla’s installer again, but don’t uninstall what you have. Run the installer and when it asks what components you wish to install, simply select “Install additional astrometric index files”. In the next screen, simply set what you want OVERALL, even if you already have some. Choose the range you now want to have, and the installer will check what files you already have and only download the missing ones (the new files). That’s it – once done, you’re good to go. Remember to re-configure AstroTortilla with the new combination’s settings for FOV.
Best Regards,Kayron

(Feb 24, 2016) Steve Mills said:

Once you enter the info on the setup screen, how do you get back to that screen to re-enter DIFFERENT “widest” and “narrowest” data if you change scopes and/or cameras?

(Dec 28, 2015) Magnus Kvant said:

Super! The only problems I’ve had are really related to the telescope.
Make sure the Polar alignment is very precise, otherwise Astrotortilla will contunue to reslew indefinitely until it stops.
A sudden cloud or loss of focus will obviously make AT to fail!
These things go without saying obviously, but may be forgotten in the heat of the moment.

Astronomie: Nano Tracker

Nachführung mit dem NanoTracker

Reise-Nachführungen (Star Tracker)

Für die Nachführung habe ich mir 2012 einen NanoTracker angeschafft, um auch bei weiten Flugreisen (Südafrika) eine mobile Nachführungsmöglichkeit für meine Astro-Aufnahmen mit dem Fotoapparat (Sony NEX-5R) bzw. meiner neu erstanderen DSLR Canon EOS 600D zu haben.

Mein ganzes Anwendungs-Szenario habe ich beschieben in “Astrofotografie mit leichtem Gepäck“.

Alternativen zur Nachführung mit NanoTracker wären:

  • Vixen Polarie  (teuerer 0,64 kg, Periodic Error 35″)
  • Skywatcher Star Adventurer  (schwerer: 1,2 kg)
  • Skywatcher Star Adventurer Mini (warum nicht? neu, klein und leichter: 0,65 kg, Periodic Error 50″)
  • iOptron Skytracker (alt, schwer 1,2 kg, Periodic Error 100″)
  • Astrotrac (klobig, schwer  1kg)

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NanoTracker Data Sheet

  • Der NanoTracker: Gewicht 384 g, Traglast 2 kg
  • Die Akku-Einheit (mit Akkus): 163 g
  • Hersteller: Sightron Japan Inc.
  • Preis: Euro 289,..
  • Anschlüsse: Stativ 1/4 Zoll, Kamera 1/4 Zoll (ggf. Reduzierstück 1/4 auf 3/8 Zoll verwenden)
  • Stromversorgung: Separates Kästchen mit 3 AA-Akkus
  • Bedienung: Schalter An/Aus, Nord/Süd, Nachführgeschwindigkeit
  • Antrieb:
    • Schrittmotor mit Schnecke
    • Schnecke treibt Zahnrad auf R.A. Achse in Kugellagern
    • Das Zahnrad hat 50 Zähne was eine Schneckenperiode von 28,72 Minuten bedeutet

Die Schneckenperiode von 28,72 Minuten ergibt sich wie folgt:

  • Länge eines Sterntages in Sekunden:   86164,091
  • Länge eines Sterntags in Minuten:       1436,06818
  • Dividiert durch 50 (Anzahl Zähne):     28,7213637 Minuten

Siehe dazu auch die Web-Seite von Lorenzo Comolli: www.astrosurf.com/comolli/strum56.htm

Besonderheiten

Den elektrischen Strom bekommt der NanoTracker über ein separates Kästchen mit 3 AA-Akkus.
Das finde ich sehr praktisch von der Handhabung und ausserdem vermindert das die Traglast auf dem Stativ.

Maximale Belichtungszeit ohne Nachführung

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 Nachführung mit Getriebspiel und Periodic Error

Das Getriebespiel (Backlash) kann man vermeiden, wenn man den NanoTracker fünf Minuten vor eine Aufnahme “vorlaufen” lässt. Dann sollte der Backlash “vorbei” sein.
Was dann bleibt, ist der Schneckenfehler (Periodic Error).

Der Periodic Error (PE) könnte mit PEMPRO V2.8  gemessen werden.

Beispiel:

  • Meine Canon EOS 600D hat eine Pixel Size von 4,3μ
  • Bei einer Brennweite von 135mm ergibt das eine Pixel Scale von 6,56 arcsec / Pixel   (Formel)
  • Bei einem PE von angenommen 100 arcsec wären das 100 arcsec / 28,7 Minuten = 3,5 arcsec / Minute
  • Man könnte also im SDchnitt 2 Minuten belichten ohne dass der PE sichtbar würde

Gestiegene Anforderungen an die Genauigkeit bei der Nachführung

Bisher hatte ich mit meiner Sony NEX-5R maximal 30 Sekunden belichtet und dabei Objektive von 16mm (Zenitar – z.B. Perseiden), 24mm (Vivitar – z.B. Nordlicht) und 50mm (Olympus – z.B. Magellansche Wolke) benutzt. Da war die Nachführgenauigkeit des NanoTracker überhaupt kein Problem.

Aber die Anforderungen an die Genauigkeit sind bei mir durch zwei Entwicklungen gestiegen:

  1. Ich habe ein Objektiv mit wesentlich längerer Brennweite bekommen: Takumar 135mm f/3.5 (neu: Olympus E.Zuiko 135mm f/3.5).
  2. Ich habe auch herausgefunden, wie ich mit meiner Sony NEX-5R länger als 30sec belichten kann. 30sec maximal macht die Sony per Programm mit Smart Remote, Langzeitbelichtung geht dann mit Bulb und einem Infrarot-Fernauslöser

Wie genau ist meine Nachführung?

Für eine sehr geneue Pol-Ausrichtung sorge ich mit meinem QHY PoleMaster. Dann sollten weitere Fehler auf den NanoTracker selbst und da im Wesentlichen auf den PE (Periodic Error) oder auch Schneckenfehler zurückzuführen sein. Aber wie kann ich ganz einfach mal die Genauigkeit der Nachführung (quasi end-to-end) messen?

Meine ganz simple Idee ist, einfach eine Serie von Aufnahmen von ein und demselben Objekt mit eingeschalteter Nachführung zu machen (z.B. 15 sec Belichtung, 15 sec Pause und das 30 Minuten lang – weil die Scheckenperiode 28,72 Minuten sein soll). Diese Aufnahmeserie könnte ich z.B. Plate Solven und die Ergebnisse dann in Excel darstellen….

In CloudyNights  https://www.cloudynights.com/topic/210905-how-to-measure-periodic-error/ finde ich dazu einen ähnlichen Rat:

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Posted 16 March 2009 – 10:27 AM

Hi all,

I used my Atlas EQ-G with the Orion 102ED f/7 scope this weekend to shoot my first set of astro pictures (will post some results here at a later time). However, since I don’t have an Auto-guider setup and I heard a lot of good things about the Atlas I figured I’ll see how long the mount can track accurately and was a little surprised to only get relatively short exposures. At 60s I had to throw out almost half of the exposures due to some star trailing (in RA direction), 30s exposures consistently looked good, except for a few. I also took some 120s exposures and also had to throw out at least half. Not quite what I had in mind. Did I expect too much here?

Anyhow, I drift aligned the mount to the best of my abilities actually using the DSLR since I also don’t have a cross hair eye piece, yet. I used the technique where you expose for 5s to mark the star and then move the mount forward in RA for about 60s at twice the siderial rate and then essentially stop the tracking for another 60 seconds, all while the shutter is open. The result is a V shaped line in the image if there is any misalignment. Worked like a charm and I might actually perform the alignment this way in the future instead of using the eye piece. I adjusted the mount as needed and got no more drift in the image for up to 3 minutes.

So, to make a long story short, the only reason for the star trails that I can think of now is RA tracking errors in the mount. I’d like to actually “see” the periodic error, etc. somehow in an image but can’t quite figure out how I would go about doing that. Do you guys have any suggestions?

Thx in advance,
/ThJ

Posted 16 March 2009 – 11:14 AM

The short answer:
Take a series of short exposure images (may need a brightish star) that totals longer than the period of the worm (typ 10min).
Use a stacking program that measures and records (to a file) the x,y coordinates of the star (the program should find the star’s centroid). AIP4WIN does this.
Import the recorded coordinates into Excel (or another spreadsheet program) and plot the x and y values vs exposure number. The PE will easily be seen in the plot.
Some calculation using the scopes focal length and the pixel sizes will give you PE in Arcsec.
If you align the camera so that RA is along the pixel rows (x-coordinate) then there should be no movement in the y direction if your polar alignment is perfect. Any change in the y is polar misalignment.
I have a spreedsheet at home from my Super Polaris mount. Let me know if you need more help on this part.

Astronomie: Software zur Beobachtungsplanung: AstroPlanner

Gehört zu: Beobachtungsplanung

Wozu AstroPlanner?

Mit der Software “AstroPlanner” von Paul Rodman kann man sehr gut planen, welche Beobachtungsobjekte man wann und wo beobachten kann,  Die haupsächlichen Funktionen von AstroPlanner sind:

  • Beobachtungsplanung
  • Beobachtungs-Logbuch
  • Steuerung der Teleskop-Montierung

AstroPlanner ist in der Grundversion (s.u.) kostenlos.

Installation und Konfiguration von AstroPlanner

AstroPlanner gibt es zur kostenlosen Nutzung für nicht registrierte User mit leichten Beschränkungen ( z.B. nur drei Sternkataloge,…)

Sternkataloge können nach-installiert werden durch: Menü -> File -> Catalogue Manager

Bevor man mit AstroPlanner loslegt, sollte man einige sog. “Resourcen” einstellen:

Als sog. “Ressourcen” können Beobachtungsorte, Teleskope etc. definiert werden (Menü -> Edit -> Resources…)

  • Standorte (Beobachtungsorte): mindestens den Hauptstandort, hier also Handeloh
  • Teleskop: Orion 80/600
  • Imagers (Kameras): Canon EOS 600 D APS-C Sensor
  • Okulare
  • u.v.a.m. (siehe Abb.)

astroplanner-03

Die so definierten “Resources” werden gespeichert in “D:\Users\<username>\AppData\Roaming\AstroPlanner\Resources

Beobachtungsplanung mit der Software AstroPlanner

Astro-Pläne werden in sog. “Plan-Dateien” gespeichert. Nach Start des Programmes wählt man die anzuzeigende bzw. zu bearbeitende Plan-Datei aus (im Beispiel: handeloh.apd).

Zur aktuellen Uhrzeit am aktuellen Standort werden in einem Info-Block oben  u.a. angezeigt: Local Siderial Time, Julian Date, Sonne & Dämmerung, Mond mit Phasen,…

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Erstellen eins neuen Plans

Ein Plan (Beobachtungsplan) besteht im Wesentlichen aus einer Liste von Beobachtungsobjekten; d.h. Deep Sky Objekte und Objekte des Sonnensystems.

Möglicherweise haben andere User bereits Pläne erstellt, die wir per Download nutzen können – dies geht aber nur für registrierte User.

Wir können einen neuen Plan auch mit dem “Plan Creation Wizard” erstellen.

Zum manuellen Erstellen eines neuen Plans gehen wir auf: Menü -> File -> New

Der neue Plan soll aus einer Liste von Beobachungsobjekten bestehen. Mit der Schaltfläche “+” (ganz unten links) können wir ein Objekt zum Plan hinzufügen.

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AstroPlanner: Neues Objekt zum Plan hinzufügen

Wenn wir Glück haben, findet AstroPlanner das neue Objekt in einem seiner Kataloge, dann werden alle Felder des Objekts aus dem Katalog gefüllt; wenn nicht, müssen wir die wichtigsten Daten nun per Hand eingeben. Wenn wir Rektaszension und Deklination richtig eingeben, kann AstroPlanner die Sichtbarkeit ermitteln.

Wenn wir alle gewünschten Objekte in den Plan eingefügt haben, können wir den Plan abspeichern (Menü -> File -> Save).

Welche Daten pro Objekt in unserem Plan angezeigt werden, können wir bestimmen mit: Menü -> Edit -> List Columns

Beispielsweise könnten wir einblenden: “Best Time” oder “Observability”

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Sichtbarkeit von Objekten

Welche Objekte eines Plans zur Zeit am eingestellten Ort sichtbar sind, geht aus der Spalte “Vis” hervor.

Zusätzliche Information zur Sichtbarkeit geben die Spalten “Rise”, “Transit” und “Set”.

Wir können diese Sichtbarkeits-Daten auch für einen anderen Zeitpunkt erhalten, wenn wir oben rechts das Kontrollkästchen “Fix date” ankreuzen und dann Datum und Uhrzeit einstellen (diese Felder sieht man nur, wenn das AstroPlanner-Fenster breit genug ist).

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AstroPlanner: Fix date

Spalte “Observability”

Was bedeutet “Gute Beobachtbarkeit”:   http://blog.astroplanner.net/?p=214

Der Wert in der Spalte “Observability” ist eine qualitative Angabe (von 0 bis 100), die von Astroplanner aus mehreren anderen Werten berechnet wird: Höhe des Objekts, Mondphase, Entfernung des Objekts vom Mond etc.

Grafiken zur Beobachtbarkeit

Wenn wir in der Liste ein Objekt auswählen (im Beispiel: M101),  können im oberen Bereich mehrere Grafiken zur Beobachtbarkeit angezeigt werden:

  • Short-term visibility
  • Long-term visibilty
  • Alt/Az Indicator
  • Constellation Indicator

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Grafik “Short-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit am gewählten Tage (24h) an.

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Short-term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der Nacht.

Die Linie mit den “o” Symbolen visualisiert den Mond.

Die durchgezogene Linie zeigt den berechneten Wert für die “Beobachtbarkeit”.

 

Grafik “Long-term visibility”

Zeigt die Sichtbarkeit über die kommenden 12 Monate an.

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Long term visibility

Die Linie mit den “+”  Symbolen visualisiert die Höhe des ausgewählten Objekts (M101) im Laufe der nächsten 12 Monate, jeweils am Sonnabend um 22 Uhr an (einstellbar mit Rechtsklick).

In diesem Beispiel ist als das Objekt M101 an einem Sonnabend Anfang Juni um 22 Uhr am Höchsten.

Beobachtungen dokumentieren

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Teleskop-Steuerung mit AstroPlanner

Unterstützung von Montierungen

AstroPlanner hat interne (eingebaute) Treiber für eine Reihe von Montierungen u.a. für Takahshi Temma, SkyWatcher SyncScan etc. ansonsten ist ASCOM unterstützt.

Astrofotografie mit der SkyWatcher HEQ5 Pro

Mobile Astrofotografie mit der SkyWatcher HEQ5 Pro

Oberbegriff: Meine Anforderungen an eine mobile Montierung für Astrofotografie

Zu meinen astronomischen Geräten gehört als wichtigstes eine gute parallaktische Montierung. Die mobile parallaktische Montierung  muss nach jedem Aufbau eingenordet werden und die GoTo-Funktion erfordert ein Alignment.
Ergänzt wird die Montierung dann durch eine DSLR, Capturing-Software, Fokussierung sowie Nachführung.

Die Erfüllung meine persönlichen Anforderungen könnte eine kleine motorisch betriebene Montierung sein, die per GoTo auf von mir vorgeplante Objekte positioniert (“Pointing“) und einen Sucher allenfalls für eine Feineinstellung benötigt.

2017 bin ich nach langem Zögern von der  iOptron SmartEQ Pro auf eine gebrauchte SkyWatcher HEQ5 Pro umgestiegen.

Am 14.7.2017 habe ich eine gebrauchte HEQ5 Pro erstanden. Die HEQ5 Pro  ist eine sog. Synta-Montierung.

https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p430_Skywatcher-HEQ-5-Pro-Synscan—GoTo-Montierung-bis-14kg.html

DK_20180124_2335 HEQ5

Bild: Dietrich Kracht

Die wichtigsten Daten der HEQ5 Pro

Die SkyWatcher HEQ5 Pro ist wie folgt ausgestattet

  • Parallaktische Montierung
  • Zur Einnordung: Beleuchteter Polsucher (besser aber mit QHY PoleMaster)
  • Nachführung und GoTo mit zwei Schrittmotoren an Schnecke, R.A.-Zahnrad mit 144 Zähnen; d.h. 1400/144 = 10 Minuten Periode
  • Computergesteuerte GoTo-Funktion (Skywatcher SynScan GoTo Handsteuerbox V.4)
  • Handbox:
    • Die SynScan-Handbox wird über ein Spiralkabel mit RJ45-Steckern an beiden Seiten mit der Montierung verbunden
    • Der andere Port an der SynScan-Handbox hat 6 Pins (RJ11) und dient der seriellen Verbindung mit Computer, GPS-Maus oder anderen Geräten
    • Display: Zwei Zeilen a 16 Zeichen, von hinten beleuchtet
    • Firmware updateable   (nur die Firmware der Handbox). Beim Kauf wurde die Version 03.37 angezeigt
  • ST4 Port für Autoguiding
  • Gewicht der Montierung: 10 kg
  • Gewicht des Stativs: 5 kg
  • Zwei Gegengewichte à 5,6 kg
  • Max. Zuladung laut Hersteller: 12 kg (ohne das Gegengewicht)
  • Alu-Transportkoffer für mobilen Einsatz
  • Externe Stromversorgung mit 12 V, die Montierung hat eine Buchse für einen 12V  Hohlstecker und benötigt kontinuierlich 2 Ampere – über Netzteil oder Akku….
  • Stromverbrauch für Nachführung: xxx
  • Stromverbrauch für GoTo: xxxx
  • Computersteuerung über weitverbreiteten ASCOM-Treiber EQMOD

Externe Stromversorgung

Die HEQ5 Pro hat einen Anschluss für externe Stromversorgung. Dafür wird ein Akku oder ein Netzteil mit mit 12 V benötigt. Das Anschlusskabel benötigt einen Hohlstecker  (Innen=Plus, Außen=Minus) und muss einen Aussendurchmesser vom 5,6 mm haben.

Die Länge des Hohlsteckers ist kritisch: wenn der Stecker zu kurz ist, kann sich die Stromversorgung mitten während einer Beobachtung lösen und nicht nur die gerade laufende Aufnahme ist hin, sondern auch die Einnordung und das Star-Alignment muss wiederholt werden, da die Zero-Position durch das Einschalten des Stroms definiert wird.

Ich habe ein Akku-Kabel mit einer Steckerlänge von 10,9 mm. welches schön und sicher fest sitzt.

Ein Stecknetzteil (DVE  Switching Adapter Model DSA-12G-12 FEU 120120) hat nur einen Stecker der Länge 9,1 mm und machte im Felde große Probleme (spontates Lösen der Steckverbindung).

Ich habe jetzt ein besser geeignetes Stecknetzteil gekauft: “Mean Well SGA60E12-P1J” Dies liefert auch eine Spannung von 12V DC, hat aber einen etwas längeren Stecker namens “P1J” (11 mm lang, Durchmesser außen: 5,5 mm, Durchmesser innen 2,1 mm) und ist bis 5,0 Ampere belastbar – das ist also eine Leistung von 12v * 5 A = 60 Watt.

Ein Steckernetzteil ist natürlich super, wenn man eine Stromversorgung vor Ort am Beobachtungsplatz hat (z.B. in Handeloh und in Kiripotib). Für die volle Mobilität benötigt man jedoch eine ausreichend große Batterie, soll heissen einen  guten Akku.

Motorische Steuerung der Achsen

Ohne sonstige Raffinessen (s.u.) kann man die Achsen der HEQ5 Pro motorisch über die Tasten der Handbox bewegen. Nicht jeder kann sich (im Dunklen und in der Kälte) merken, welche Bewegung, welche Taste macht. Aber es ist doch relativ einfach (wie auf einer eingenordeten Sternkarte):

  • Links – Rechts: Stundenachse / Rektaszension
  • Oben – Unten: Deklination

HEQ5 Pro: Aufstellen und Einnorden (Polar Alignment)

Als erstes muss man das Ding aufstellen und die Stativbeine so einstellen, dass die Basis schön waagerecht ist.

Mit dem PoleMaster kann ich dann das Polar Alignment vornehmen. Dazu muss ich Polhöhe und Azumut feinfühlig verstellen können…

In der ersten “sternklaren” Nacht (soll heissen: Polaris war sichtbar) bin ich daran gescheitert, dass die Polhöhenverstellung an der HEQ5 blockierte und ich mich im Dunklen nicht getraut habe, die Okularkappe des Polfernrohr abzuschrauben – das Polfernrohr brauchte ich ja nicht, da ich den QHY PoleMaster zur Einnordung verwende.

Blockierte Polhöhenverstellung

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Freie Polhöhenberstellung – nach Abschrauben des Deckels am Polfernrohr-Okular

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HEQ5 Pro: Steuerung mit der SynScan Hand Control

Wenn alle Kabel eingesteckt sind, schalte ich an der Montierung den Strom ein.

Das Display der SynScan Handbox leuchtet und beginnt mit der Anzeige “Initializing…”

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Danach kommt eine langer Warnungstext, man solle nicht ungeschützt in die Sonne gucken. Diese sehr längliche Aussage kann man mit ENTER abbrechen…

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und schließlich die Anzeige der Firmware-Version 03.37

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Ich kann sofort kontrollieren, ob die Motoren laufen, indem ich auf der Handbox die Richtungspfeile drücke:

  • Links – Rechts: Stundenachse / Rektaszension
  • Oben – Unten: Deklination

Nebenbei: Die Geschwindigkeit, mit der diese “Directions Keys” die Montierung bewegen wird durch Drücken der Zifferntaste “2” (beschriftet auch mit “Rate”) eingestellt.

Damit es  aber weiter geht, muss man ENTER drücken.

Nun muss man Stück für Stück seine “Settings” eingeben bzw. bestätigen und immer mit ENTER geht’s weiter.

  • Enter location…
  • Set Time Zone…
  • Set elevation…

Schließlich kommt die Anzeige “Begin alignment? 1)Yes, 2)No”

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Wenn man da “2” eingibt, kommt: “Choose Menu:  Setup > ” und man kann mit den unteren Pfeiltasten durch die obere Menü-Ebene blättern:

  • Setup
  • Utility Functions
  • Object List

Unter “Utility Functions” findet sich auch das ganz wichtige “Park scope” nach dem man dann den Strom abschalten darf.

Wenn man später doch mit dem Alignment loslegen will, muss man zurück in das “Setup” und dort den Unterpunkt “Alignment” auswählen….

SynScan Handbox Setup Alignment

Was nicht so intuitiv ist:

  • Woran erkenne ich, dass die Nachführung läuft? und wenn nicht, wie schalte ich die Nachführung ein?

Wir starte ich eine Nachführung?

Im Setup Modus  auf den Menüpunkt “Set Tracking” gehen

Steuerung der Montierung über einen Windows-Computer

Ausser über die SynScan-Handbox kann die HEQ5 Pro auch über einen Windows-Computer mit geeigneter Software (z.B. Stellarium, Cartes du Ciel) gesteuert werden, was im Prinzip eine einfachere Bedienung und evtl. zusätzliche Möglichkeiten ermöglicht.  Dazu wird als Software ein ASCOM-Treiber benötigt und es muss eine geeignete technische Verbindung (s.u. serielles Kabel) zwischen Windows-Computer und Montierung hergestellt werden.

ASCOM-Treiber für die Montierung SkyWatcher HEQ5 Pro

Dazu habe ich einen separaten Artikel: Astrofotografie: ASCOM Platform, ASCOM-Treiber

Verbindung zwischen Notebook und Montierung

Es wird ein spezielles serielles qKabel von SkyWatcher benötigt, das auf der einen Seite in eine Buchse der SynScan-Handbox  gestöpselt wird und auf der anderen Seite mit einer seriellen Schnittstelle des Notebook verbunden wird. Dieses spezielle Kabel war Teil meines Gebrauchtkaufs der HEQ5 Pro.

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Foto: Dietrich Kracht

Wenn das Notebook keine serielle Schnittstelle hat, ist ein geeigneter Adapter (in der Regel USB auf seriell) erforderlich.

Dieses Teil konnte ich bei Teleskop-Express beziehen: LogiLink Konverter – Adapter USB auf RS232 seriell (Artikel-Nr. CE821035) Chipsatz: PL2303TA.

DK_20170522_1673 USB

Foto: Dietrich Kracht

HEQ5 Pro Verbindung zu Planetarium-Software

HEQ5 Pro Verbindung zum Windows-Computer mit Cartes du Ciel

Stromversorgung an HEQ5 Pro anschalten (in Home Position)

Serielle Kabelverbindung zwischen Handbox und Computer herstellen.

Im Windows-Gerätemanager COM-Port feststellen

Auf der Handbox unter “Utility Functions” den “PC Direct Mode” einstellen

Cartes du Ciel (Version 4.1) starten

In Cartes du Ciel: Menü -> Teleskop -> Verbinden -> Auswählen -> Treiber Auswahl -> EQMOD ASCOM HEQ5/6 -> Properties -> COM-Port -> OK -> Verbinden (dann öffnet sich das Fenster EQMOD HEQ5/6 V 1.29a)

Schaltfläche “Verbinden”…

HEQ5 Pro Verbindung zum Windows-Computer mit Stellarium

Stromversorgung an HEQ5 Pro anschalten (in Home Position)

Serielle Kabelverbindung zwischen Handbox und Computer herstellen.

Im Windows-Gerätemanager COM-Port feststellen

Auf der Handbox “PC Direct Mode” einstellen

Stellarium starten…

 

 

 

 

Astrofotografie: Zeitraffer – Timelapse

Wie mache ich ein Zeitraffer-Video aus Einzelaufnahmen?

Wenn ich mit einem Intervallometer (z.B. Tempus, qDlsrDashboard,…) viele Einzelaufnahmen hintereinander geschossen habe, kann ich diese zu einem Zeitraffer-Video zusammenbauen. Dazu bedarf es:

  • Planung der Foto-Sequenz (Vielviele Aufnahmen, zeitlicher Abstand zwischen den Aufnahmen)
  • Software zum Erstellen des Videos

Zeitraffer-Planung

Wenn ich später das Video mit 20 Bildern pro Sekunde ablaufen lassen will, benötige ich als 20 Fotos pro Video-Sekunde. Wenn das Video eine Laufzeit von 1 Minute haben soll, sind es also 60 * 20 = 1200 Aufnahmen (nennen manche auch “Frames”).

Wie groß man den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen machen soll hängt von der Bewegungsgeschwindigkeit des Motivs ab.
Es ist eine Frage des Gesichtsfelds (FoV) und wie schnell das Motiv durch dieses Gesichtsfeld läuft.
Wenn ich beispielsweise möchte, dass das Motiv in 30 sec einmal durch das Gesichtsfeld läuft und dabei 10 Einzelaufnahmen gemacht werden, um eine flüssiges Video zu erhalten, so bedeutet das:  XYZ

Brennweite Gesichtsfeld Motiv Geschwindigkeit Intervall Kommentar
 135mm

 ziehende Wolken 0,2°/sec  5-15 sec
 50mm 26°  Menschen auf Platz  0,25°/min  1-15 sec
 24mm  50°  aufgehende Knospen, Blüten  30-60 sec
 16mm 70°  Sonnenaufgang/-untergang   5-15 sec

Zeitraffer-Software

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Software-Lösungen. Da ich Microsoft “Movie Maker” auch in anderen Zusammenhängen benutze, habe ich es zuerst einmal damit versucht.

Das geht ganz gut:

  • Laden aller Fotos in den Movie Maker
  • Selektieren aller Fotos in der erwünschen Reihenfolge
  • Klicken auf “Menü -> Bearbeiten” und  “Dauer” auf 0,05 Sekunden setzen. Mit 0,05 Sekunden bekomme ich ein Video mit 20 Bildern pro Sekunde.
  • Dann “Menü -> Datei -> Film speichern -> Für hochauflösende Anzeige”

Astrofotografie: Software – AstroImageJ

AstroImageJ is an research-grade image analysis software.

Home Page: http://www.astro.louisville.edu/software/astroimagej

Links:

  • http://astrobites.org
  • xyz

AstroImageJ is built on Java, and runs easily on multiple platforms e.g. Windows Mac, Linux.

Firstly AstroImageJ is an image viewer for FITS (and also supports JPG, PNG, TIFF etc.)

Eigige Features:

  • Plate Solving mit nova.astrometry.net
  • Anzeige von Astronomischen Koordinaten mit WCS
  • Object Identification via SIMBAD
  • Annotationen
  • Image Serien und Kurven
  • xyz

xxxxx