Computer: Chromebook

Gehört zu: Computer
Siehe auch: Tablets, Android, Linux

Chromebooks

Update August 2012: Leider kann ich so ein Chromebook für astronomische Aufgaben nicht einsetzen (auch nicht mit Linux), den SharpCap läuft da nicht. Deshalb muss ich bei Windows bleiben.

Was ist ein Chromebook?

Ein Chromebook ist ein kleiner Computer, so ähnlich wie ein Tablet oder ein kleines dünnes Notebook.

  • Das typische Betriebssystem von Chromebooks ist Chrome OS.
  • Es gibt verschiedene Bauformen: Klassische Notebooks, Tablets, oder “Convertables” auch 2-in-1 genannt…
  • Eine Reihe von Chromebooks kann auch mit einem Stift (Pen, Stylus) bedient werden.
  • Typischerweise hat ein Chromebook keinen großen lokalen Speicher (Festplatte), sondern man arbeitet mit Dokumenten in der Cloud.

Chrome OS

Das Betriebssystem Chrome OS wurde von der Firma Google auf der Basis von Linux entwickelt.

Es soll auf Chrome OS einerseits auch Linux laufen, andererseits auch Android-Apps.

Was will ich mit meinem Chromebook machen?

Anwendungen

  • Im Internet Surfen (evtl. auch Email, Signal ec.)
  • Fotos ansehen.
  • Astro-Software ausführen, wie z.B. SharpCap (Fokussieren, Polar Alignment)
  • Notizen machen und verwalten mit Stift-Eingabe (z.B. mit Evernote oder Google Notes oder Sqid oder Bamboo Paper)

Da SharpCap nur unter Windows läuft, kann ich für astronomische Aufgaben wie: Polar Alignment und Fokussieren im Videobild nur einen Windows-Computer verwenden.

Ich kann also Linux, Android, Chrom OS etc. für mein Tablet nicht gebrauchen. Ich suche also ein Windows Tablet.

Was benötigt mein Chromebook also?

Einen günstigen Preis (so unter Euro 500)

  • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook (mit HP USI Pen)   – ab 329 Euro   kein SD-Slot, nur ein USB-Slot
  • Galaxy Tab S6 Lite (mit S-Pen)
  • ASUS Chromebook Flip
  • ASUS Chromebook Detachable CM3   (449,– mit 64 GB)
  • HP Chromebook X360
  • ACER Chromebook Spin 13

Stylus: USI

Linux

Hauptspeicher 8 GB

Bildschirm: 13 Zoll würden reichen, am besten matt

WiFi

USB-Host-Anschlüsse

Erste Erkenntnisse

Anforderungen für Linux

8 GB RAM und mindestens 64 GB Speicher sowie ein Intel i3 oder i5 werden dringend empfohlen

Es ist Debian

Linux muss unter Chrome OS erst aktiviert und installiert werden. Es läuft dann unter Chrome OS  in einer Virtual Machine (seit Chrome OS 91).

Software unter Linux

SharpCap läuft nicht unter Linux. Ich muss zum Polar Align also auf PHD2 oder Ekos ausweichen.

FireCapture soll unter Linux laufen und ASI-Kameras voll unterstützen…

Linux auf einem Chromebook

Da ChromeOS “innendrinn” eigentlich LInux ist, kann man wohl auch einiges mit Linux-Applikationen machen…

Stichwort: Crostini

Stichwort:  linux distro “Chrubuntu”

Stichwort: http://www.distroastro.org/

Für die Astronomie nur ein Windows-Tablet

Eigentlich ging ich davon aus, dass Microsoft Windows für ein Tbelt zu “fett” ist, aber die Technik schreitet ja voran.

Für die astronomischen Aufgaben, die ich draußen am Teleskop durchführen muss gehört das Fokussieren und das Polar Alignment. Dazu brauche ich einen handlichen Computer mit Bildschirm. Bisher mache ich diese zwei Dinge mit der Software SharpCap, welche allerdings nur auf Windows laufen wird – wegen der Treiber für die Astro-Kameras.

Welcher Tablet-Computer?

Ich habe mir im August 2021 ein Lenovo IdeaPad mit Windows 10 Pro geleistet: Ich habe es auf den Namen ComputerFlachmann getauft.

Ich liebäugele mit folgendem Gerät:

  • Lenovo IdeaPad Duet 3 (10IGL5  82AT00GVGE)
  • CPU: Intel Pentium N5030 (Quad Core) nicht: Celeron N4020 Dual Core)
  • Memory 8 GB
  • Storage 128 GB eMMC
  • Reader: Micro SD-Card
  • Power Adapter 45W USB-C
  • Pen “updatable” — was heisst das genau????
  • 2 x USB-C 3.1 10 Giga Bit / s
  • Windows 10 Pro
  • WLAN
  • Bluetooth
  • KEIN Ethernet
  • KEIN LTE
  • Headphohen Jack 3,5 mm
  • Preis: 450 Euro

Welcher Pen?

Ein aktiver Sylus….???  USI Stylus ???

Sind solche Stifte nur für Chrom OS interessant oder auch für Windows?

Welches USB-C Dock?

Für den stationären Einsatz zuhause wird ein größeres Teil empfohlen:

  • Lenovo ThinkPad Dock gen2 (mit “Power Delivery”, HDMI-Anschluss für den externen Monitor und Ethernet Kabel)

Für den mobilen Einsatz sollte eher ein kleineres Teil wie ein kleiner USB-C-Hub verwendet werden.

Computer: Kanotix (aus Wiki)

Kanotix (aus Wiki)

Gehört zu: Linux
Siehe auch: Live CD

Kanotix

Da die c’t-Diskette (s. Debian) kein 100% vernünftiges Arbeiten mit dem VDR (Fernsehen) ermöglichte, bin ich auf die Linux-Edition “Kanotix” gewechselt. Am 25. Mai 2006 habe ich mir von der Web-Site der Zeitschrift PC Magazin das ISO-Image der Kanotix-Live-CD mit VDR geruntergeladen kanotix-vdr1.2.iso.

Nutzergemeinschaft: http://www.vdr-portal.de und http://www.VDR-Wiki.de

http://www.linuxtv.org/wiki/index.php/First_steps_with_a_budget_DVB_card

Kanotix High-Lights

Die High-Lights von Kanotix:

  • VDR 1.2 funktioniert “out of the box” – ohne jeden Systemfummeleingriff. Bei der neuen Kanotix-vdr1.4 ist das nicht mehr der Fall!!!!
  • NTFS-Partitionen werden “out of the box” im Lese-/Schreib-Modus unterstützt
  • Auf dem Notebook lässt sich die WiFi-WLAN-Karte D-Link DWL G650 (Chipset Atheros) mit gewisser Mühe doch zum Laufen bringen
  • Auf dem Notebook kann der Grafikchip Trident Microsystems CyberBlade/XP nicht zur 1024×768-Auflösung bewegt werden

Installationsteil 1: Booten von der Heft-CD

Am Boot-Prompt kann man “F1” für Hilfe eingeben. Ansonsten wird man in ein Auswahlmenü geführt, wo man unter gewissen Start-Varianten wählen kann (mit apci, englisch,…).

Das Kanotix-Life-System startet:

  • Linux Kernel 2.6.11-kanotix-11
  • Autoconfig
    • Mouse
    • Soundcard
    • AGP Bridge
    • Video Card
    • Monitor 1024×768 (ComputerT41)
    • Harddisks
    • Network divice eth0 (eth1)
  • Executing /etc/init.d/xsession start
  • Starting X11…Starting vdr version 1.3.24
  • Start KDE 3.4.1
  • Start xdialog mit Frage VDR Server IP: 127.0.0.1 oder besser die statische IP 192.168.1.14
  • Start xine: vdr-socket:/192.168.1.14#demux:mpeg_pes

Nun sollte man sich die Arbeitsoberfläche gut merken, damit man sie nach dem Installieren auf Festplatte genauso schön wieder herstellen kann.

  • Kanalliste: /usr/local/bin/channelswitch
  • VDR xine (TV): /usr/local/bin/vdrxine
  • VDR Starten: /usr/local/bin/vdrbutton1
  • VDR Soppen: /usr/local/bin/vdrbutton0
  • Captive NTFS Dateisystem: kdesu – sudo /usr/sbin/captive-install-acquire
  • VDR Stream IP: /usr/local/bin/vdrip
  • Kanotix Firewall: sudo /etc/init.d/firewall
  • Das KDE-Hintergrundbild mit den VDR-Hilfen ist: /usr/share/wallpapers/kanotix (passt für 1280×1024 nicht richtig)
  • Der KDE-Sound steht in: /usr/share/sounds/startup.ogg /usr/share/sounds/shutdown.ogg

Installationsteil 2: Installation auf Festplatte

  • root konsole: kanotix-installer
  • Der Kanotix-Installer erkennt dabei eine vorhandene ETX3-Partition auf der Festplatte als /dev/hda3.
  • Als “Ort des Boot-Loaders” wird NICHT Bootsector, SONDERN BOOT-PARTITION angegeben (also die /dev/hda3 die als / montiert wird)
  • Erstellen einer Boot-Floppy. Diese ist die einzige Möglichkeit das Kanotix neu zu booten !!!!!
  • Erstellen einer MBR-Image-Datei für den WindowsBootLoader (siehe auch dort):
    • mount /media/sdb1
    • sudo dd if=/dev/hda3 of=/media/sdb1/bootsek.lin bs=512 count=1
    • Die Datei bootsek.lin kopieren vom USB-Stick auf die Windows-Festplatte C:\ …
    • In der Datei boot.ini auf Laufwerk C: die Zeile eintragen: C:\bootsek.lin=”Kanotix VDR”
  • Später wird das Grub-Boot-Menü ist in der Datei /boot/grub/menu.lst gespeichert und wurde von mir wie folgt modifiziert:
    • Timeout von 5 sec auf 10 sec erhöht
    • Default Betriebssystem von Debian (0) auf Windows XP (5) geändert.
  • Für den User “root” wurde ein Passwort eingerichtet. Bei Kanotix kann man sich als root tatsächlich anmelden.

Netzwerk

Das Netzwerk wurde vom Debian-Installer mit DHCP eingerichtet, da ich nicht richtig aufgepasst hatte. Also musste ich nachträglich in der Datei /etc/network/interfaces folgende Eintragungen machen:

	iface eth0 inet static
	address 192.168.1.14
	netmask 255.255.255.0
	broadcast 192.168.1.255
	gateway 192.168.1.2

X11

  • Gespeichert wird die XF86-Konfiguration in: /etc/X11/XF86Config-4.
  • Neu konfigurieren als root mit xf86config. Dadurch wird eine neue Datei XF86Config-4 erzugt, die man in das Verzeichnis /etc/X11 vorsichtig kopieren muss.
  • Initialisierung durch das Script /usr/lib/X11/xinit/xinitrc (Datei .xinitrc in home)
  • Mit Programm SuperProbe zu vor die Grafikkarte ermitteln ????

VDR

Siehe separate Dokumentation: VDR

Nützliche Linux-Befehle

  • Liste PCI-Geräte: lspci -v
  • Zeige Linux-Version: sudo uname -r
  • Liste Hardware: lshw (lshw-gtk)
  • Liste Treiber: lsmod
  • Lade Treiber: modprobe …

Reparatur einiger Fehler

DVB-T Kannalliste Hamburg

Die DVB-T-Kanaleinstellungen für Hamburg in der Datei /var/lib/vdr/channels.conf.t.hamburg sind für das erste Bouquet (Dritte Programme) falsch (Siehe: http://mkschaeffauer.de/wiki/index.php?title=DVB-T_channels.conf):

  • Die Frequenz muss von 530000 geändert werden auf 205500000
  • Die Bandbreite von B8 auf B7

Siehe dazu auch: DVB-T.

Zeitzone

  • Die Zeitzone ist “UTC”. Beweis: Terminal date
  • ls /usr/share/zoneinfo
  • ln -sf /usr/share/zoneinfo/Europa/Berlin /etc/localtime
  • Test: Terminal date

Oder eleganter im KDE-Kontrollzentrum unter “Systemverwaltung > Datum & Zeit

Systemstart: Hochfahren eines Debian-(Kanotix)-Systems

  1. BIOS startet
  2. BIOS ermittelt Boot-Device (Diskette, CD, MBR auf Festplatte)
  3. MBR auf Festplatte startet Bootloader Stage 1 (Siehe: LinuxBootLoader, vergleiche auch: WindowsBootLoader)
  4. Der Bootloader entscheidet (evtl. mit User-Input) welcher Stage 2 gestartet wird
  5. Im Linux startet der Prozess init
  6. Der Prozess init arbeitet die Datei /etc/inittab ab

Ausbau des Debian-Systems

Um das so installierte Debin-System nicht ausschliesslich für VDR zu nutzen, wurden noch ein paar zusätzliche Pakete installiert:

  • CDROM mounten: mount -t vfat /dev/sdb1 /mnt/sdb1
  • Paket-Manager “apt”
  • Kanotix Firewall
  • Acrobat Reader
  • mc: Moonlight Commander
  • Apache 1.3 mit PHP
  • MySQL Version 5 (für http://phprecipebook.sourceforge.net/download.php )
  • PhpMyAdmin (zum Ausprobieren der MySQL-Installation) (installiert PHP5 und Apache2 !!!)
  • xmms: MP3-Player
  • Drucker…..?

Paket-Manager “apt”

  • apt-get update
  • apt-get upgrade
  • apt-get install arc
  • Quellen definieren in: /etc/apt/source.list

Grafischer Packet-Manager: kpackage

Kanotix Firewall

  • sudo /etc/init.d/firewall

Acrobat Reader

Installiert in: /usr/bin/acroread

Apache 1.3.34

  • Installiert Paket web apache 1.3.34
  • Konfigurieren: /etc/apache/httpd.conf
  • Starten: apachectl start
  • DocumentRoot ist /var/www/…. (?) (dann auf /dev/hda6/var/www/htdocs geändert…)
  • Dazu das Paket libapache-mod-php4 (PHP 4.4.4.2)

USB-Stick unter Debian

  • Testen: fdisk -l /dev/sdb
  • Testen: fdisk -l /dev/sdb1
  • mount -t vfat /dev/sdb1 /media/sdb1

WLAN-Karte auf dem Notebook

Der Sinn der Sache ware ja, Fernsehen über Live-TV-Streaming (DVB-T). VDR kann das. Dafür muss nun eine zweite Installation auf einem Notebook stattfinden.

Für Video-Streaming braucht man schon mehr als 11MB. Deshalb hatte ich am 10.10.2005 die CardBus-WLAN-Karte D-Link DWL G650 angeschafft.

  • Chipset: Atheros AR5212 (b/g)
  • Revision “C3”
  • Datenblatt: [[1]]

Diese WLAN-Karte lief beim Kanotix nicht “out-of-the-box”. Im Internet empfohlen wurde die Ubuntu-Distribution (Kernel 2.6.15-23-386), die es kann. Durch viel probieren konnte ich dann, das was Ubuntu einfach “so” kann, auf Kanotix manuell übertragen….

Stoffsammlung

  • apt-get install wireless-tools
  • Konfiguration mit kwifimanager (Menü: Debian > Anwendungen > Netzwerk)
  • Konfiguration mit: iwconfig
  • Treiber: ath_hal und ath_pci
  • Packete installieren: lshw und lshw-gtk

Konfiguration iwconfig ath0 essid “lonzo” rate 54M channel 6 key xxxxxxx

Wenn die WLAN-Karte auf dem Notebook dann läuft, gibt es ein neues Problem: Wir haben jetzt zwei Netzwerkkarten, die in das gleiche Netz gehen….. dabei helfen möglicherweise die Linux-Befehle:

  • ifdown eth0 (ifconfig eth0 down ???)
  • ifup ath0

So sieht die manuell zurecht gefummelte Datei /etc/network/interfaces für mein Notebook jetzt aus:

# /etc/network/interfaces -- configuration file for ifup(8), ifdown(8)
# The loopback interface
# automatically added when upgrading
auto lo ath0 eth0
iface lo inet loopback

iface ath0 inet static
	address 192.168.1.61
	netmask 255.255.255.0
	network 192.168.1.0
	broadcast 192.168.1.255
	gateway 192.168.1.2
	up /sbin/iwconfig ath0 essid "lonzo2" rate 54M channel 6
	up /sbin/iwconfig ath0 key 6275x6e38326x4657x356e3832

iface eth0 inet static
	address 192.168.1.53
	netmask 255.255.255.0
	network 192.168.1.0
	broadcast 192.168.1.255
	gateway 192.168.1.2

Offene Punkte mit WLAN

  • Die Rate liegt bei 54M, der Turbo-Modus läuft (noch) nicht
  • Mein WLAN-Repeater wird nicht erkannt (Ursache Turbo-Mode?)

XF86 Konfiguration auf dem Notebook

  • Problem: Die Auflösung liegt nur bei 800×600 mit einer Refresh-Rate von 72Hz. Ich möchte aber den 1024×768 Modus nutzen.
    • Boot-Optionen: vga=0x318
    • frame buffer fb1024x768 ???
    • X86Config-4: Refresh auf max. 60 Hz ???
  • Lösung: X11 neu konfigurieren
    • Aufruf des Programms xf86config und alle Fragen beantworten
      • Mouse: /dev/mouse
      • Keyboard: PC105
      • Monitor: Vertical Refresh Rate: *7* (nicht zu groß 65 Hz ?)
      • Grafikkarte: *0* ( = VESA generic)
    • Die erzeugte Konfigurationsdatei vorsichtig (d.h. mit Umbenennen) in das Verzeichnis/etc/X11 kopieren. Es muss ein Fallback per Kommandozeile möglich sein!
  • Es funktioniert nun.
    • Nur die Grafikkarte schein etwas langsam zu sein (wegen generic VESA?).
    • Nachdem der Wert von Driver noch von “vesa” auf “trident” geändert wurde, kommt jetzt ein richtig schneles Bild.
  • Die Konfigurationsdatei XF86Config-4 sieht nun wie folgt aus:
Section "Monitor"
	 Identifier  "Tecra"
	 Opton		 "DPMS"
	 HorizSync	31.5 - 57.0
	 VertRefresh 50-70
EndSection

Section "Device"
	 Identifier  "Trident"
	 Driver		"trident"
	 BusID		"PCI:0:10:0"
	 #VideoRam	 8192
	 # Insert Clocks lines here if appropriate
EndSection

Section "Screen"
	 Identifier  "Screen 1"
	 Device		"Trident"
	 Monitor	  "Tecra"
	 DefaultDepth 24
	 Subsection "Display"
		  Depth		 8
		  Modes		 "1024x768" "800x600" "640x480"
		  ViewPort	 0 0
	 EndSubsection
	 Subsection "Display"
		  Depth		 16
		  Modes		 "1024x768" "800x600" "640x480"
		  ViewPort	 0 0
	 EndSubsection
	 Subsection "Display"
		  Depth		 24
		  Modes		 "1024x768" "800x600" "640x480"
		  ViewPort	 0 0
	 EndSubsection
EndSection

Die Identifier können zwar ganz beliebeige Namen enthalten, allerdiengs muss der Identifier von Device dann als Wert von Monitor im Screen verwendet werden.

Notebook Festplatte partitionieren

Bei der Installation hat Kanotix sich die ganze Festplatte gegriffen. Um mehr Möglichkeiten (z.B. beim Ausprobieren von WLAN-Karten) zu haben, ist es sinnvoll, zusätzlich noch ein Windows zu installieren. Dazu ist eine weitere Partitionierung der Festplatte erforderlich.

qtparted wollte aber die EXT3-Patition nicht verkleinern.

Habe schließlich PartitionMagic wieder reaktivieren müssen.

Zuerst habe ich Rescue-Disketten von PartitionMagic Version 8 erstellt. Damit konnte ich auf dem Notebook (nach dem ich das Diskettenlaufwerk aus der untersten Schublade hervorgekramt hatte) tatsächlich booten und die EXT3-Partition verkleinern. Weitere Startversuche von Diskette gingen dann aber in die Hose. Ich musste auf ein “Boot von CD” ausweichen.

Als Boot-CD habe ich die neueste Version (V3) von BartPE downgeloadet…..und dann über einen zusätzlichen Plugin PartitionManager darauf installiert.

  • BartPE [[2]]
  • PartitionMagic-Plugin: [[3]]

— Main.DietrichKracht – 06 Jun 2006

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Computer: Raspberry Pi

Gehört zu: Astrofotografie, Computer
Siehe auch: Linux, Remote Control

Raspberry Pi für Astrofotografie

Der Raspberry Pi 3 Model B+ ist der Single-Board-Computer (“SBC”), auf dem StellarMate beruht.

Nach meinem persönlichen Fehlschlag mit StellarMate hatte ich diesen ja zurückgeschickt und zum weiteren testen  ersteinmal eine Virtuelle Maschine mit Ubuntu MATE aufgesetzt.

Ich habe mir im April 2020 mal so einen Raspberry Pi bei Reichelt gekauft, um damit mal auszuprobieren, ob ich die Remote Contol meines Astro-Equipments damit hin bekomme.

Der Starter Guide soll angeblich sein: www.rasberrypi.org/products/raspberry-pi-3-model-b-plus  auf diesen Web-Seiten ist nur Werbung für andere Produkte zu sehen.

Für den Raspberry Pi als Astro-Computer gibt es im Internet einige fertige Images z.B.

  • AstroBerry
  • AstroPi
  • xyz

Der Raspberry Pi 3 Model B+ ist ein Quad-Core-Prozessor von Broadcom 1,2 GHz mit 64 Bit ARMv8 Architektur

Meine Anforderungen

Ich möchte mein Astro-Equipment an einen kleinen lokalen Computer (etwa auf der kalten Terrasse) anschließen können und diesen dann Remote von einem anderen Computer (etwa im warmen Wohnzimmer) steuern können.

Anschließen an den lokalen Computer möchte ich folgende Geräte:

  • HEQ5 Pro Montierung über USB 2.0
  • GuidingScope50 mit Guiding-Kamera GP-CAM über USB 2.0
  • Motor-Fokusser über USB 2.0
  • Astro-Kamera Zwo ASI294MC Pro über USB 3.0

Diese Geräte, einschließlich des lokalen Computers, müssen vor Ort einfach und sicher mit Strom versorgt werden können.

Die Remote-Steuerung (Fernsteuerung) sollte folgende Funktionen ermöglichen:

  • Goto
  • Platesolving
  • SYNC
  • Kühlung der ASI-Kamera
  • Bedienung des Motor-Fokussers
  • Nachführen
  • Einstellen von Belichtungszeit, Gain/ISO etc. für die Fotos
  • Definieren und Ausführen von Foto-Serien (sog. Sequence bzw. Plan)

Lösungsmöglichkeiten

Was nur vor Ort (als nicht Remote) zu bewerkstelligen ist:

  • Montierung in die Waagerechte bringen
  • Polar Alignment

Schrittweises Testen:

  • Funktionen zunächst auf dem lokalen Computer, dann auf dem Remote-Computer
  • Verbindungen zwischen Lokal und Remote über verschiedene Wege: Kabel, WLAN, VNC, VPN, TeamViewer, Web-Browser,…

Einige Varianten

  • Lokaler Windows-Computer mit aller erforderlicher Astro-Software und einem VNC-Server.
  • Lokaler Linux-Computer mit INDI-Server
  • Lokaler Windows-Computer mit einer virtuellen Linux-Maschine

Lösungsvariante “Linux-Computer mit INDI-Server”

In dieser Variante benutze ich einen kleinen lokalen Linux-Computer mit einen INDI-Server.

Dieser lokale Linux-Computer soll “headless” laufen d.h. ohne Bildschirm, Maus und Tastatur.

Dazu muss auf dem kleinen lokalen Linux-Computer immer ein Prozess laufen, der mit dem Remote-Computer kommuniziert. Bei dieser Variante ist das ein INDI-Server mit den für meine Geräte erforderlichen INDI-Treibern. Das Problem ist, dass man einen INDI-Server nur starten kann, wenn man mindestens einen INDI-Driver angibt, welcher dann auch noch für ein bestimmtes Astro-Gerät zuständig ist, was ständig angeschlossen sein muss. Das ist für mich nicht wirklich praktikabel.

Wenn man aber statt eines “INDI-Servers” einen “INDI Web Manager” ständig laufen lässt, der als Kommunikationspunkt für den Remote-Computer dient, kann man so vom Remote-Computer aus den lokalen Linux-Computer steuern d.h. Profile für den INDI-Server anlegen und schließlich den INDI-Server starten. Dabei ist in einem solchen Profil angegeben, welche Astro-Geräte angeschlossen sind und vom INDI-Server bedient werden sollen.

Als Astro-Software können wir dann auf dem Remote-Compter mit KStars und Ekos arbeiten.

Das AstroBerry Image

Mit dem fertigen Image von

  • https://indilib.org/forum/astroberry/6052-astroberry-server-2-0-0-is-available-now.html
  • https://www.astroberry.io/distro/

Bekommen wir ein vorkonfiguriertes System auf den Raspberry-Computer mit:

  • Betriebssystem Rasbian/Linux 10   (Sudo Passwort: astroberry)
  • einem WLAN-Access-Point: “astroberry” allowing to access the system directly i.e. without external wireless network eg. in the field
  • Remote Access over VNC at astroberry.local:5900 über einen VNC-Server: 10.42.0.1  (wenn WLAN Access Point)
  • Remote Access über Web Browser at astroberry.local/desktop
  • Bluetooth
  • einem INDI Web Manager   —> ja
  • einem INDI-Server  —> ja
  • Task Manager “LXTask”
  • KStars mit Ekos
  • PHD2 Guiding

Die Installationsschritte AstroBerry

Die Installation des AstroBerry-Images get wie folgt:

  • Herunterladen des Images von https://www.astroberry.io/distro/
  • Schreiben des Images auf eine 32GB SD-Karte mit dem BalenaEtcher
  • Hochfahren des Raspberry Pi von der SD-Karte und mit Netzteil 5V
  • Verbinden des Windows-Computers mit dem WLAN des Raspberry:   astroberry
  • Herstellen VNC-Verbindung zwischen Raspberry und Windows-Computer: astroberry.local / astroberry   (10.42.0.1)
  • Datum und Uhrzeit einstellen
  • Linux-Version feststellen: 18.10
  • WLAN erkunden: wlan0 10.42.0.1
  • Feststellen, ob INDI-Server installiert:  -> Das Executable ist:  /usr/bin/indiserver
  • Feststellen, ob INDI-Server läuft   -> lokales KSTars aufrufen, dort auf Tools -> Ekos -> “Connection to INDI-Server failed”
  • Feststellen, ob INDI Web Manager installiert: -> Das Executable ist: /usr/local/bin/indi-web
  • Wenn nicht, nachinstallieren: sudo -H pip3 install indiweb
  • Feststellen, ob INDI Web Manager läuft -> Beispielsweise mit dem Taskmanager: LXTask, der bei astroberry standardmäßig mit installiert ist.

Benutzung des Raspberry mit Astroberry

Wenn alles installiert ist, kann es losgehen:

  • Den Rasberry Pi lokal an der Montierung plazieren, die Astro-Gräte anschließen (USB), den Rasberry-Computer mit Strom versorgen und hochfahren.
  • Der Raspberry sollte nun automatisch mit dem LAN/WLAN verbunden sein und eine IP-Adresse haben
  • Den Remote-Computer per Netzwerk mit dem Raspberry verbinden.
  • Auf dem Remote-Computer den INDI Web Manager des Raspberry aufrufen: http://astroberry.local:8624  (10.42.0.1)
  • Mit dem INDI Web Manager ein INDI-Profil erstellen, in dem die gerade angeschlossenen Astro-Geräte stehen.
  • Mit dem INDI Web Manager den INDI Server mit dem obigen Profil starten:
  • Auf dem Remote-Computer KStars starten…

Zur Kontrolle bzw. Fehlereingrenzung kann man

  • VNC-Verbindung vom Remote-Computer zum Raspberry-Computer aufbauen.

Das AstroPi Image

Ich kam auf diese Idee als ich auf das Youtube-Video https://kzlist.info/die-alternative/zmatlHCsmZ2x0Mw und die Webseite http://keno-media.de gestossen bin…

Das Image könnt ihr hier downloaden:

  • Für den Raspberry Pi 3 B (Sudo Passwort: astropi3): keno-media.de/dl/astropi3_32gb_image.rar
  • Für den Raspberry Pi 3 B+ (Sudo Passwort: raspberry): keno-media.de/dl/RPi_Astro_Image_32GB_BPlus.rar

Wir bekommen damit ein vorkonfiguriertes System auf den Raspberry-Computer mit:

  • Betriebssystem Linux Ubuntu Mate   (Sudo Passwort: raspberry)
  • einem WLAN-Access-Point: AstroPi3_Wifi
  • Bluetooth
  • einem VNC-Server: 192.168.4.1  (wenn WLAN Access Point)
  • einem INDI Web Manager   —> ja, bzw. nachinstalliert
  • einem INDI-Server               —> ja, aber Starten nur über INDI Web Manager

Die Installationsschritte AstroPi

Die Installation des AstroPi-Images get wie folgt:

  • Herunterladen des Images von keno-media.de/dl/RPi_Astro_Image_32GB_BPlus.rar
  • Schreiben des Images auf eine 32GB SD-Karte mit dem BalenaEtcher
  • Hochfahren des Raspberry Pi von der SD-Karte und mit Netzteil 5V
  • Verbinden des Windows-Computers mit dem WLAN des Raspberry:   AstroPi3_Wifi
  • Herstellen VNC-Verbindung zwischen Raspberry und Windows-Computer: 192.168.4.1 / astropi3
  • Datum und Uhrzeit einstellen
  • Ubuntu-Version feststellen: 18.10 32-bit  (obwohl die Hardware 64 bit ist)
  • WLAN erkunden: wlan0 192.168.4.1
  • Feststellen, ob INDI-Server installiert ->Das Executable ist:  /usr/bin/indiserver
  • Feststellen, ob INDI-Server läuft -> lokales KSTars aufrufen, dort auf Tools -> Ekos -> “Connection to INDI-Server failed”
  • Feststellen, ob INDI Web Manager installiert -> Das Executable ist: /usr/local/bin/indi-web
  • Wenn nicht, nachinstallieren: sudo -H pip3 install indiweb
  • Feststellen, ob INDI Web Manager läuft  ->Beispielsweise mit: Anwendungen -> Systemwerkzeuge -> MATE-Systemüberwachung -> Prozesse
  • Autostart für INDI Web Manager einrichte (s.u.)

Benutzung des Raspberry mit AstroPi

Leider nicht erfolgreich.

16.4.2020: Da ein INDI-Sever nicht vorhanden ist bzw. nicht “out of the box” läuft, ist dieses System für meinen Remote-Betrieb nicht geeignet. Der Raspberry Pi zusammen mit den Zubehör geht zurück an Reichelt.

Es geht aber doch:

  • Den Rasberry Pi lokal an der Montierung plazieren, die Astro-Gräte anschließen (USB), den Rasberry-Computer mit Strom versorgen und hochfahren.
  • Der Raspberry sollte nun automatisch mit dem LAN/WLAN verbunden sein und eine IP-Adresse haben
  • Den Remote-Computer per Netzwerk mit dem Raspberry verbinden.
  • Auf dem Remote-Computer den INDI Web Manager des Raspberry aufrufen: http://192.168.1.148:8624
  • Mit dem INDI Web Manager ein INDI-Profil erstellen, in dem die gerade angeschlossenen Astro-Geräte stehen.
  • Mit dem INDI Web Manager den INDI Server mit dem obigen Profil starten:
  • Auf dem Remote-Computer KStars starten…

Zur Kontrolle bzw. Fehlereingrenzung kann man

  • VNC-Verbindung vom Remote-Computer zum Raspberry-Computer aufbauen.

Was ich hätte machen können

Ich hätte das Folgende alles machen können, um INDI-Remote zum Laufen zu bekommen.

Ich hatte aber keine Lust auf weitere “sudos” und “command lines”.

Am Ende würde dann INDI vielleicht laufen, aber die INDI-Treiber für meine Geräte wären das nächste Problem…

Ich probiere erst einmal die Software unter Ubuntu MATE auf einer Virtual Machine aus.

Ubuntu Version feststellen

Das geht beispielsweise im Terminal-Fenster mit:  “lsb_release -a”

Netzwerk einrichten und testen

Terminal-Fenster: “ifconfig” – da sieht man z.B. die IP-Adresse.

Unter VirtualBox gibt es einige Varianten einen Netzwerkadapter einzurichten:

  • NAT                                    –> das hat bei mir nicht funktioniert
  • Netzwerkbrücke (Bridge)   –> das hat bei mir funktioniert
  • Internes Netzwerk
  • Host-only Adapter             –> das hat bei mir nicht funktioniert
  • Generischer Treiber
  • NAT-Netzwerk
  • nicht angeschlossen

 

INDI Full nach-installieren

Falls man das Paket “indi-full gsc” nach-installieren will, geht das so:

  • Terminal öffnen
  • sudo apt-add-repository ppa:mutlaqja/ppa
  • sudo apt-get update
  • sudo apt-get install indi-full gsc

INDI Web Manager

Installieren: INDI Web Manager

Das nachinstallieren des INDI Web Managers unter Ubuntu MATE soll so geschehen:

  1. Terminal öffnen
  2. Eingeben: “sudo apt-get install python3-pip”
  3. Eingeben des sudo-Passworts: “raspberry”
  4. Eingeben “sudo -H pip3 install indiweb”

Automatisch Starten: INDI Web Manager

Im Terminal-Fenster rufen wir den Editor “pluma” auf und erstellen eine kleine Datei:

Eingabe: “sudo pluma /etc/systemd/system/indiwebmanager.service”

Inhalt der Datei:

[UNIT]
Description=INDI Web Manager
After=multi-user.target

[Service]
Type=Idle
User=pi             (oder auch: User=astroberry)
ExecStart=/usr/local/bin/indi-web -v
Restart=always
RestartSec=5

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Und dann, um das ganze automatisch starten zu lassen:

Eingabe: sudo systemctl enable indiwebmanager.service

PHD2 Guiding

PHD2 Guiding installieren

Ist auf dem AstroBerry standardmäßig vorhanden.

PHD2 Guiding automatisch starten

Auch PHD soll beim Hochfahren des Raspberry automatisch gestartet werden.

Menüleiste: System -> Einstellungen -> Persönlich -> Startprogramme   (System – Preferences  – Personal – Startup Applications)

Dann öffnet sich ein Fenster “Startprogrammeinstellungen”; dort auf die Schaltfläche “Hinzufügen” klicken…

Dann öffnet sich ein Fenster “Startprogramm hinzufügen”; dort eingeben:

  • Name: PHD2
  • Befehl: phd2     (klein geschieben)
  • Schaltfläche “Hinzufügen”

Schaltfläche “Schließen”

Im Terminalfenster dann eingeben: “reboot”

Auf dem Windws-Computer wieder mit dem WLAN des Rasperry verbinden und den VNC-Client (VNC Viewer) aufrufen.

Wenn der Ubuntu Desktop gekommen ist, sollte gleich das Fenster des PHD2 Guiding aufgehen….

Remote vom Windows-Computer aus

Die allererste Voraussetzung ist, das ich eine funktionierende Remote-Verbindung über mein Netzwerk (TCP/IP) hinbekomme.

Also: Wie verbinde ich meine beiden Computer mit dem Netzwerk und wie bekomme ich eine technische Verbindung zwischen den beiden hin (z.B. mit PING zu testen).

Aufruf des INI Web Managers

Mozilla Firefox aufrufen mit der Adresse: http://192.168.4.1:8624

Und schon hat man den INDI Web Manger, wo wir Profile neu anlegen oder bearbeiten kann.

Ein Punkt bei einem Profil ist, das automatische Starten des INDI-Servers.

Aufruf von KStars

Nun können wir endlich KStars…..

Geräteverwltung -> Client  -> Server -> Verbinden

 

 

Astronomie: Computer StellarMate

Gehört zu: Astrofotografie
Siehe auch: Polar Alignment, ASIAir, INDI, KStars, Linux, RasperryPi
Benutzt: Fotos aus Google Drive

Stand: 1.1.2023

StellarMate: Ein kleiner Astrofotografie-Computer

Anstelle von ausgewachsenen Windows-Computern hört man in letzter Zeit (heute ist Juli 2019) immer öfter von kleinen Geräten, wie “StellarMate” (von der Firma Ikarus Technologies), die den “großen” Windows-Computer in der Astrofotografie ablösen sollen..

StellarMate ist eine kleine Kiste (ein Rasberry Pi Computer), den man an seine Montierung bzw. das Teleskop hängt, und der einiges kann…..

Ähnliche Produkte sind u.a.

StellarMate ist ein kleiner Computer, mit dem man ohne traditionelle Computer Astrofotografie betreiben können soll – das Ding wird als “Astrofotografie-Computer” bezeichnet.

Es geht ja um eine Lösung zur Astrofotografie, die aus Hardware und Software besteht. Zum Testen der Software verwende ich als ersteinmal in aller Ruhe eine Virtuelle Maschine mit Ubuntu MATE. Wenn das alles wirklich funktioniert, werde ich mich mit der Hardware-Plattform beschäftigen.

Am Ende meiner Weisheit (2020) bin ich reuemütig wieder bei einem kleinen Windows-Computer, der remote über WLAN bedient wird, gelandet.

Eigenschaften des StellarMate

  • Computer: Der StellarMate-Computer basiert auf einem Raspberry PI 3B+,
  • Betriebssystem: StellarMate OS auf der Basis von LINUX
  • Astro-Plattform: INDI   (nicht ASCOM)
  • Stromversorgung des StellarMate: 5 V
    USB: Der StellarMate hat 4 USB 2.0 Anschlüsse und fungiert so also auch als USB-Hub
  • 1 HDMI Anschluss
  • 1 Ethernet-Anschluss
  • WiFi/WLAN: StellarMate spannt einen WLAN Access Point auf, über den sich ein Tablet mit dem StellarMate verbinden kann. Auf dem Tablet läuft dann eine StellarMate-App.
    • StellarMate kann sich auch als WLAN-Client in ein vorhandenes WLAN einmelden.
  • Kameras: StellarMate unterstützt viele Astro-Kameras und auch DSLRs – letztere über INDI und USB
  • Montierungen: StellarMate unterstützt und viele gängige Montierungen (siehe INDI Driver).
  • Steuerung der primären Kamera (am Teleskop) z.B. DSLR Canon EOS 600D
    Speicherung der Fotos auf der SD-Karte der Canon
  • Plate Solving:
    • Welcher Platesolver soll benutzt werden: Einstellbar: “online” d.h. über das Internet auf astromertry.net bzw. Ansvr, “offline”d.h. der Solver auf MacOS oder LINUX oder “remote” d.h. der Solver auf dem StellarMate
    • Was soll nach einem erfolgreichen Platesolving gemacht werden? (wird “Solver Action” genannt): Einstellbar: SYNC, Slew to Target, Nothing
  • Polar Alignment: Das Polar Alignment konnte in früheren Versionen ausschließlich mit der “Main Camera” vorgenommen werden. Jetzt geht es auch mit der “Guide Camera”
  • Autoguiding wahlweise über ST4 oder Pulse Guiding  – mit den “internen Guider” oder auch einem externen…. (PHD2 Guiding???)
    Als Guiding-Kamera dient meine vorhandene Altair-Cam….
  • Motor Focusser: not supported

Erste Schritte mit StellarMate: Einrichten von Stellarmate

Heute am 18.1.2020 kam der StellarMate bei mir per DHL an.

Das StellarMate-Kästchen gehört lokal an das Teleskop; die Bedienung kann remote von einem Laptop über KStars und Ekos erfolgen.

  1. Einen Account eröffnen bei stellarmate.com   (mit E-Mail Verification)
  2. Das Stellarmate-Gerät registrieren: /support/licences.html (dazu muss man die Seriennummer des Geräts eingeben)
  3. KStars auf dem Windows-Computer aufrufen  (alternativ: StellarMate App auf Apple oder Android)
  4. Innerhalb von KStars Ekos aufrufen: KStars-Menüleiste: Tools -> Ekos
  5. Im Ekos ein Profil einrichten; dabei
    1. INDI-Server “remote host” und dann nicht “localhost”, sondert die IP-Adresse des Stellarmate-Geräts (bei mir: 192.168.1.140)
    2. Select Devices: ….
    3. Select Telescops: ….

Ekos zeigt immer diese drei Reiter: “Select Profile”, “Start & Stop Ekos” und “Connect & Disconnect Devices”.
Im Ersten Reiter “Select Profile” legen wir ein neues Ekos-Profil an, indem wir au das “+” klicken (s. Bild)

Abbildung 1: Software Ekos: Select Profile (Google Drive: Stellarmate-03.jpg)

Das neue Ekos-Profil bekommt einen Namen “HEQ5” unter dem wir es später abspeichern und danach aus dem Drop-Down einfach auswählen können.

Wichtig ist. dass wir als “Mode” “Remote Host” auswählen, wenn wir von einem Windows-Computer über das Netzwerk auf den StellarMate-Computer zugreifen wollen.

Weiterhin können wir in dem Profile unsere “Devices” und “Telescopes” angeben.

Abbildung 2: Software Ekos: Profile Editor (Google Drive: Stellarmate-04.jpg)

Nachdem wir Ekos-Profile eingerichtet haben, wählen wir eines aus, mit dem wir jetzt arbeiten wollen und klicken unter dem Reiter “Start & Stop Ekos” auf das Start-Symbol (Dreck mit Spitze nach rechts).

Abbildung 3: Software Ekos: Start (Google Drive: Stellarmate-05.jpg)

Jetzt versucht das Programm eine Verbindung zum INDI-Server auf dem StellarMate-Gerät herzustellen. Dazu muss das StellarMate über unser Netzwerk per TCP/IP erreichbar sein (Testen mit einem Ping) und der INDI-Server muss mit dem Ekos als INDI-Client über das INDI-Protokoll “sprechen” können (Test, ob der INDI-Server läuft).

Wie das Bild unten zeigt, funktioniert das leider nicht immer…   “Failed to connect to remote INDI server”

Abbildung 4: Software Ekos: Failed to connect (Google Drive: Stellarmate-06.jpg)

Nach vier Stunden probieren funktionierte es manchmal lokal (mit VNC sichtbar gemacht), aber “remote” ging niemals etwas; weder mit dem StellarMate als WLAN Access Point noch wenn der StellarMate sich in mein heimisches WLAN eingeloggt hatte.

Nun könnte man noch weitere Stunden herumprobieren z.B. mit einen Bildschirm über HDMI am StellarMate etc. etc. pp. oder….

Also RETOURE an astroshop.de

Computer: Betriebssystem Linux

Gehört zu: Betriebsystem
Siehe auch: INDI , Astro-Software

Betriebssystem Linux gewinnt an Bedeutung

cid München – Wer statt Windows 98, Windows NT oder OS/2 das Betriebssystem Linux haben will, bekommt es kostenlos. Das bedeutet aber nur, daß man für den Einsatz dieser Software nichts bezahlen muß. Doch um es überhaupt auf dem PC nutzen zu können, muß man entweder einen bis zu mehrere hundert Megabyte dicken Download starten und die Online- und Telefonkosten in Kauf nehmen oder beim Fachhändler eine Linux-Edition auf CD-ROM erwerben. Sie kostet, je nachdem, wie viele Anwendungsprogramme beiliegen, zwischen 50 und 100 DM.

Das Freeware-Unix-Betriebssystem Linux, das seit zirka fünf Jahren auf dem Markt ist und mittlerweile immer mehr Freunde findet, wurde von dem finnischen Studenten Linus Torvalds entwickelt. An dem Linux-Projekt arbeiten inzwischen weltweit Studenten, Informatiker und technisch Interessierte, um das System weiterzuentwickeln. Hintergrund der Projektes war es, das professionelle Betriebssystem Unix, das nur auf Großrechnern läuft, für den Heim-PC umzuschreiben. Anfangs nur einer begrenzten Hardware zugänglich, kann Linux jetzt für jeden Rechner eingesetzt werden.

Im Internet gibt es für das netzwerk- und internetfähige Linux kostenlose Spiele und freie Softwarepakete wie Grafikprogramme, Datenbanken und Office-Anwendungen. Die Downloads finden sich unter der Adresse www.linux.org. Wer überlegt, auf Linux umzusteigen, sollte über einen Pentium-PC mit mindestens 16 MB verfügen, um die grafische Benutzeroberfläche X-Window benutzen zu können. Im professionellen Bereich werden mittlerweile Rechner mit Linux-Betriebssystem als Server verwendet. cid/adi

c/t Uplink zu Linux

Sehr viele Anwender haben immer noch Windows 7 und zögern sehr, auf Windows 10 zu gehen.

Windows 7 geht am 14.1.2020 aus der Wartung; danach sollte man mit Windows 7 nicht mehr ins Internet gehen. Es ist also Zeit, eine Entscheidung zu treffen.
Die Entscheidung kann für Windows 10 fallen oder man könnte auch Linux Mint Cinnamon nehmen….

Linux Distributionen

Ich versuche mich mit Linux, weil da INDI Lib drauf läuft.
Es verschiedene Linux Distributionen:

  • Ubuntu (Debian based –> Package Manger)
  • Ubuntu Mate
  • Linux Mint (Verschiedene Desktops: Cinamon, Mate, XFCE,…)
  • Fedora
  • Gentoo
  • Rasberry Pi Linux
  • xyz

Linux Installation

Wenn man Linux mal so zu probieren installieren will, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Am Ende wird man das Linux seiner Wahl auf einem echten kleinen separaten Computer installieren wollen z.B.

  • Rasberry Pi
  • Intel i5 NUC (Next Unit of Computing)
  • oder…

E-Mail für Linux: Thunderbird

sudo apt-get install thunderbird

Web-Browser für Linux: Firefox

ist in den Packages enthalten

Office-Paket für Linux

LibreOffice

Astronomy Software

  • Bildverarbeitung: GIMP  (Linux, Windows, MacOS)
  • Stacking:  ASTAP   (Linux, Windows, MacOS)
  • Autoguiding: PHD2 Guiding  (Windows, Mac OS X, Linux)
  • Teleskop-Steuerung: EQMOD GUI (Linux)
  • Polar Alignment: Ekos
  • Image Capturing (Sequencing): FireCapture (Linux, Windows)
  • Focussing
  • Plate Solving: ASTAP
  • Plate Solving: astrometry.net, Ekos
  • Planetarium-Software: Stellarium
  • Planetarium-Software: KStars
  • Planetarium-Software: Cartes du Ciel (Skychart)
  • Geräte-Treiber: INDI Lib (s.u.)

INDI Lib für ein Linux-System

Als Windows-Mensch wird man ganz vorsichtig mit dem Linux umgehen wollen und alles notwendige nur in kleinen Schritten erproben wollen:

  • Bildschirm-Größe und Auflösung einrichten: 1280×768 Pixel
  • Keyboard: German
  • User einrichten
  • LAN testen
  • Systemstart bei Stromeinschaltung – ohne weitere Eingaben
  • Automatisches Einmelden in ein WLAN bzw. WLAN Access Point aufspannen
  • VNC Server starten
  • INDI Web Manager starten oder…
  • INDI Lib starten

Linux unter VMware

Linux Mint unter VMware

Ich habe mir bei “OSBoxes” eine “Virtuelle Disk” für Linux MInt besorgt. Und zwar in der “Mate” Version; d.h. mit dem Linux-Desktop names “Mate”.

Link: https://www.osboxes.org/linux-mint/#linux-mint-19-2-vmware

Mit dieser vmdk-Datei als virtuelle Disk habe ich dann in meinem VMPlayer eine neue Virtuelle Maschine eingerichtet.

Ubuntu Mate unter VMware

Da unter Mint die Installation von des INDI Server Managers  auf einen Fehler lief, habe ich dann LInux Mate installiert:

Download: https://ubuntu-mate.org/download/

Mit dieser ISO-Datei habe ich dann in meinem VMPlayer eine neue Virtuelle Maschine eingerichtet.

Linux User einrichten

xyz

Linux Autologin

Damit wir einen sog. “Headless Computer” aufsetzen können, muss das Linux-System automatisch (d.h. ohne login) starten.

Dazu gehen wir in den Ordner:

/usr/share/lightdm/lightdm.d/

und editieren die Datei

50-ubuntu-mate.conf

wie folgt:

[Seat:*]

autologin-user=…

autologin-user-timeout=0

user-session=mate

Linux LAN testen

Das Ethernet-LAN sollte in einer VMware-Machine standardmäßig eingeschaltet sein.

Wir können feststellen, welche IP-Adresse die Linux-Maschine hat:

  • Wir gehen in Terminal
  • Wir geben ein: ifconfig

In meinem Fall ist die IP-Adresse: 192.168.175.128  (später 192.168.175.129)

Linux VNC-Server einrichten

Zu Linux Mate gehört als VNC-Lösung “Vino”.
Link: https://www.onesystems.ch/blog/remote-desktop-mit-linux-mint-19/
Zum nachinstallieren geben wir ein:

sudo apt-get install vino

VINO von Hand starten:

/usr/lib/vino/vino-server    (noch zu tun: Log-Datei umleiten)

Nach dem Start berichtet der VINO-Server:

  • Listening on Port:  5900
  • Security Tpe: “TLS”
  • Athentication Type: “No Authentication”

Ein VNC-Client müsste sich also mit 192.168.175.128:5900 verbinden

gsettings set org.gnome.Vino prompt-enabled false
gsettings set org.gnome.Vino reqire-encryption false
gsettings set org.gnome.Vino authentication-methods "['vnc']"
gsettings set org.gnome.Vino vnc-password $(echo -n "mypassword"|base64)