Computer – E-Mail – fruux

Was ist Fruux?

Fruux ist ein deutscher Dienst, der Kontakte (Adressbuch) und Terminkalender auf einem Internet-Server hostet und per CalDAV- und CardDAV-Protokoll für Clients zugreifbar macht.

Wir müssen auf der Fruxx-Seite im Internet (http://fruux.com) ein sog. Fruxx-Konto anlegen.

Man kann dann über das Internet (Web) auf Kalender und Adressbuch zugreifen.

Andere Geräte (Smartphones, Tablets, PCs,…) können dann Fruux-Kalender und Fruxx-Adressbuch über CalDAV bzw. CardDAV einbinden. Damit ist auch eine Synchronisation möglich.

Per CalDAV können Terminkalender synchronisiert werden.

Per CardDAV können Adressbücher (Kontakte) synchronisiert werden.

 

Thunderbird mit Fruux Adressbuch

Ein E-Mail-Client, wie in meinem Fall Mozilla Thunderbird, benötigt ein Adressbuch (auch “Contacts” genannt)”.

Von Haus aus kommt Thunderbird zwar mit einem Kalender: Lightning ist als Add-On integriert.

Aber wenn man auf  “Adressbuch -> Datei -> Neu”  geht, erscheint der Eintrag “Remote-Adressbuch” standardmäßig ersteinmal nicht.

Um damit weiter zu kommen, muss im Thunderbird das Add-On “Inverse SOGo Connector” installiert werden. Die dafür erforderliche XPI-Datei befindet sich in meiner Software-Bibliothek. Man installiert dann indem man im Thunderbird wie folgt klickt: Extras -> Add-ons -> Erweiterungen -> Zahnrad-Symbol -> Add-on aus Datei installieren…

Nun erscheit der Eintrag “Remote-Adressbuch” (s.o.) und ich kann mein Fruux-Adressbuch abgeben.

Das Fruux-Adressbuch wird mit seiner URL identifiziert.

Nachdem der auch noch der Fruux-Kalender eingerichtet wurde kann das Adressbuch durch “Synchronisieren” gefüllt werden.

Thunderbird mit Fruux Kalender

Der Fruux-Kalender kann in Thunderbird ganz einfach eingebunden werden:

Datei -> Neu -> Kalender -> “Im Netzwerk” ->  Format “CalDAV”, Adresse: URL -> Weiter -> Eingeben eines Names für den kalender und einer E-Mail-Adress für Einladungen  -> Schaltfläche “Weiter”

Thunderbird fragt dann mit einer Dialogbox nach User-ID und Passwort für den Fruux-Account…

Android mit Fruux Adressbuch

Fruux kann eigentlich mit CardDAV arbeiten. Allerdings gibt es seit Kurzem eine Fruux-App, mit der ohne CardDAV direkt auf die auf dem Fruxx-Server gespeicherten Kontakte zugegriffen werden kann. In der Fruux-App müssen wir dann nur noch die Daten unseres Fruux-Kontos angeben und schon erscheinen in unsrer Standard-Android-Kontakte-App die Fruux-Kontakte.

Android mit Fruux Terminkalender

Fruux kann eigentlich mit CalDAV arbeiten. Allerdings gibt es seit Kurzem eine Fruux-App, mit der ohne CalDAV direkt auf die auf dem Fruxx-Server gespeicherten Kalender zugegriffen werden kann. In der Fruux-App müssen wir dann nur noch die Daten unseres Fruux-Kontos angeben und schon erscheinen in unsrer Standard-Android-Kalender-App die Fruux-Kalender.

Computer – E-Mail – Outlook

Welcher E-Mail-Client

Siehe auch: CalDAV und CardDAV

Als E-Mail-Client verwende ich eigentlich “eM Client” auf meinen Windows-Computern. Auf iPad, iPhone und Android verwendi ich aber die dort vorhandenen “nativen” Mail-Lösungen der Hersteller.

Folgende Accounts werden mit eM Client verwendet:

  • E-Mail Konto: bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) :   Baikal CardDAV
  • Kalender:   Baikal CalDAV

Während meines Projekts bei der Deutschen Bahn (2015/2016) bin ich wieder auf Microsoft Outlook umgestiegen, um mit Kalender-Einladungen absolut sicher umgehen zu können.
Kontakte und Kalender habe ich in dem Zuge auch auf Microsoft Exchange (bei meinem Office365) umgestellt.

Folgende Accounts werden mit Outlook 2007 verwendet:

  • E-Mail Konto: bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) : Microsoft Exchange bei Office365
  • Kalender: Microsoft Exchange bei Office365

Um möglichts weg von kostenpflichtigen Lösungen und Abhängigkeiten von Providern zu kommen, bin ich im April 2017 auf Fruux gestossen, wo ich Kalender und Kontakte kostenlos und in den Standard-Formaten CalDAV und CardDAV verwalten kann.
Das funktioniert auch gut auf iPhone, iPad und Android-Tablet, aber auf den Windows-Computern mit Outlook als Client gibt es da erst ein Mal ein Problem…

Folgende Accounts werden seit April 2017 für iPhone, iPad und Android-Tablet verwendet:

  • E-Mail Konto:                       bei Strato
  • Adressbuch (Kontakte) :    Fruux CardDAV (04/2017)
  • Kalender:                              Fruux CalDAV (04/2017)

Ich möchte bei der Fruux-Lösung bleiben und da ich im Moment Outlook verwende, muss ich mir das von Fuux angebotene Outlook-Adon besorgen. Später kann ich evtl. auch wieder von Outlook weggehen….

Microsoft Outlook

Von meiner alten Firma hatte ich noch das Office 2007 Enterprise, also mit Outlook 2007.

Wegen der Kompatibilität mit meinem Kunden bin ich dann 2015 auf Office 2013 umgestiegen.

Jetzt, wo ich eine Windows 10 Neuinstalltion vornehme, macht es Sinn, Office 2016 zu nehmen, was ich ja im Rahmen meines Office365-Abos auch habe.

Meine Einstellungen für Outlook 2016

  • Ansicht -> Anordnung – Nachrichtenvorschau:  Aus
  • Ansicht -> Layout – Lesebereich: Aus

 

 

Computer: Thunderbird umziehen

Computer-Wechsel

Nun war es wieder mal so weit: ein alter WindowsXP-Computer musste gegen etwas zeitgemäßes ausgetauscht werden.

Was muss alles mit umziehen?

  • Programme  –  Software neu installieren von der Software-Sammlung (DefSoftLib)
  • Desktop   –  Was soll auf der Oberfläche an Ordnern und Symbolen erscheinen?
  • Daten      –  Office-Dokumente, Fotos, Musik, Playlists,…
  • E-Mail     –  Der komplette Thunderbird mit Konten und allen E-Mails, Adressbuch und…
  • Lokale Websites   –  MediaWiki, WordPress, PHP-Anwendungen, HTML pur,….
  • Datenbanken   –   Adobe Lightroom,  MediaMonkey, Songbird,….

Thunderbird umziehen

Microsoft hat da etwas “neues”, den Windows Easy Transfer-Assistent.

Damit kann man, mit einigen manuellen Tricks, auch Thunderbird umziehen, aber nicht von WindowsXP.

Manuell ist der Umzug aber auch nicht so schwierig: Im Prinzip muss man das alte “Thunderbird Profile” sichern und dann “an einem anderen Ort” (dem neuen Computer) wiederherstellen.

Wenn man mit Thunderbird-Profilen herumarbeitet, sollte Thunderbird selbst immer geschlossen sein.

Ein Thunderbird-Profil ist immer ein Ordner mit einem komischen Namen.

Man findet den Ordner unter:     %APPDATA%\Thunderbird\Profiles

Den ganzen  Ordner auf dem alten Computer auf eine USB-Stick kopieren, dann auf dem neuen Computer, wo Thunderbird bereits installiert ist und schon irgend ein minimales Profil bekommen hat, diesen Ordner wieder hinkopieren. Den Ordnernamen des vorhandenen Profiles umbenennen in XYZ-ALT und den kopierten Ordner umbenennen in den dort vorhanden gewesenen Profilnamen.

Fertig!

Thunderbird starten.

Alles läuft prima.

 

 

Computer: hMailServer auf meinem Windows Home Server WHS2011

Ein IMAP-Server auf meinem Windows Home Server

Ich möchte einen eigenen IMAP-E-Mail-Server “zuhause” haben, aus diversen Gründen:

Ich möchte meine gesamte E-Mail (also Altbestand plus aktueller Bestand) an einer “zentralen” Stelle liegen haben und dann von verschiedenen Computern/Geräten lokal und mobil darauf zugreifen können, insbesondere die E-Mails durchsuchen (recherchieren) können.

Aus diesem Grunde ist IMAP sinnvoll, weil dabei ja keine E-Mail heruntergeladen wird, sondern diese immer auf dem E-Mail-Server verbleibt. Problem ist dann, dass die auf dem IMAP-Mail-Server benötigte Speichermenge schnell die heutzutage von Providern bereitgestellten Postfachgrößen (etwa 5 GB) überschreitet.

Ausserdem möchte ich aus Datenschutzgründen solche umfassenden Daten nicht gerne bei Fremden im Internet herumliegen lassen.

Es ist mir wichtig, dass diese umfassenden E-Mail-Daten nicht verlorengehen können. Was ist z.B. wenn mein Provider den Betrieb einstellt? Da bin ich eher auf Nummmer sicher, wenn ich den Datenbestand komplett bei mir auf meinem lokalen Server habe und dort die vorhandene Datensicherung auch auf diesen E-Mail-Bestand anwende (genau so wie für meine Fotos, Videos, Songs, Dokumente,…).

Ich möchte aber diesen meinen internen E-Mail-Server nicht direkt für die Nutzung im Internet freischalten; d.h. ich behalte meine E-Mail-Accounts bei meinem Provider, um E-Mails “offiziell” zu empfangen und zu senden. Damit ergibt sich die Frage, wie ich dann meine E-Mails zwischen internem und externen E-Mail-Server übertrage (technisch und auch organisatorisch)…….

Meine Wahl: hMailServer

Der sehr empfohlene semi-professionelle hMailServer kann noch mehr, als “nur” ein E-Mail-Server sein: Er kann sich auch als Client mit einem anderen E-Mail-Server (typisch: bei einem Provider im Internet) verbinden und dort E-Mails abholen (mit POP3) bzw. abliefern (mit SMTP).  Diese zusätzliche Funktionalität hatte ich zwar nicht beabsichtigt, aber ich werde jetzt einfach mal alles was er kann ausprobieren.

Konfiguration hMailServer als IMAP-Server

Schritt 1:   eine Test-E-Mail auf ein E-Mail-Konto beim Provider schicken – eine die nicht automatisch weitergeleitet wird, sondern da bleibt (die soll später der hMailServer testweise abholen).

Schritt 2: hMailServer Software dowloaden und installieren mit der Option “MS SQL Server Compact”.  Passwort vergeben (wird später für den hMail-Adminitrator benötigt).

Schritt 3: Die Windows-Firewall einstellen (falls die nicht schn von sich aus fragt): manuell ins Startfeld “Firewall” eingeben und dann oben die Zeile “Windows Firewall” anklicken unter “Systemsteuerung”  (nicht die Firewall mit erweiterter Sicherheit”). Dort auf “Ein Programm zulassen” klicken, dann “Anderes Programm zulassen” dann “Durchsuchen” und das EXE-File vom hMailServer im Ordner C:Programme(x86)hMailServerbin klicken und “Hinzufügen” und “OK” drücken.

Schritt 4: Konfiguration des hMailServers ändern:  INI-Datei — Datenverzeichnis weg von C-Platte….

Schritt 5: hMail-Administrator aufrufen, auf “Connect” klicken und das Passwort (s.o.) eingeben.

Schritt 6:  Mit dem hMail-Administrator eine sog. “Domain” einrichten. Ich verwende hier eine meiner “echten” Internet-Domain, nämlich “dkracht.com”  (es wird auch die Homeserver-Domain empfohlen, also “dkracht.homeserver.com”).   Ganz genau weiss ich nicht wozu das grbraucht wird und was die Anforderungen an den Domain-Namen sind.

Schritt 7: Unterhalb der so eingerichteten Domain werden jetzt “Accounts” d.h. E-Mail-User bzw. E-Mail-Konten mit dem hMail-Administrator eingerichtet.
Jeder Account bekommt einen Usernamen (z.B. test@dkracht.com)  und ein (internes) Passwort.
Dann gibt es noch einen “Level” und ganz wichtig: Das Häckchen “Enabled”.
Mit so einer Konto-Information kann sich später ein E-Mail-Client (z.B. Outlook) mit so einem Konto beim hMailServer anmelden.

Als Zweites kann sich der hMailServer selbst als Client bei einem Internet-E-Mail-Provider anmelden und dort liegende E-Mail abholen. Für letzteres muss der Mail-Account hier beim hMailServer genau so heissen, wie der Mail-Account beim Internet-E-Mail-Provider und wir müssen unter dem Reiter “External Accounts” die Anmmeldeinformationen bei diesem Internet-E-Mail-Provider angeben.

  • Server Typ:                              POP3      (immer, weil E-Mail abgeholt werden soll)
  • Server Adresse:                      Laut Provider, also z.B.    pop3.strato.de
  • Port:                                         Laut Provider, also z.B.   995
  • Sicherheitsverfahren:           Laut Provider, also z.B.   SSL/TLS
  • Username und Passwort:    So wie beim Provider für diesen E-Mail-Account eingerichtet

Nun können wir durch klicken auf “Download Now” die Test-E-Mail vom Provider-Konto herunterladen auf das hMail-Server-Konto. Wenn wir Erfolg haben, steht unter “Status” unter dem Reiter “Status” jetzt eine 1 statt der 0 bei “Processed Messages”. stehen.

Schritt 8:  Zur Authentifizierung soll SMTP verwendet werden.   Das geht so: Stettings -> Advanced -> TCB -> IP-Ports ->  SMTP = 587

Schritt 9: Die “Maximum Message Size” ist bei meinem hMailServer auf 20480 kB begrenzt. Das reicht für meine E-Mails nicht.

Abhilfe: Settings -> Protokolls -> SMTP -> General -> Max. message size (kb) =  0

Nun kann ich dem hMailServer als IMAP-Server von meinem Outlook Client aus erreichen

Einrichten Outlook als IMAP-Client für den IMAP-Server (hMailServer)

Unter meinem Microsoft Oiutlook 2007  richte ich den Zugriff auf den hmailServer wie folgt ein:

  1. Menü -> Extras -> Kontoeinstellungen -> Neu  -> E-Mail-Dienst auswählen ->  IMAP
  2. Konto automatisch einrichten -> Ihr Name: “Archiv Gartner”,  E-Mail-Adresse: “archiv@dkracht.com”, Kennwort: (vom internen Konto), Kästchen: Servereinstellugen manuell konfigurieren -> WEITER
  3. Internet-Email-Einstellungen: Server-Informationen -> Kontotyp: “IMAP”, Posteingangsserver:  192.168.2.126, Postausgangsserver (SMTP): 192.168.2.126, Anmeldeinformationen Benutzername/Kennwort:  (vom internen Konto) -> Weitere Einstellungen
  4. Internet-E-Mail-Einstellungen  -> Reiter “Postausgangsserver”:  Häckchen: “Der Postausgangsserver erfordert Authentifizierung”, Radio-Button “Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden”
  5. -> Reiter “Erweitert”: Serveranschlussnummern (Ports):  Posteingangsserver (IMAP): 143, Verschlüsselter Verbindungstyp: keinen
  6. -> Reiter “Erweitert”: Serveranschlussnummern (Ports):  Postausgangsserver (SMTP):  587, Verschlüsselter Verbindungstyp: keinen
  7. -> Reiter “Erweitert”: Ordner: Stammordnerpfad:  …… (?)

 

 

Computer: Outlook-Inhalte bei Firmenwechsel retten

Meine Problemstellung

Wer kennt das nicht: man wechselt die Firma und schon ist das was man bis dahin in Outlook gemacht hat weg. Aus praktischen Gründen hatte ich auch meine privaten Termine und Kontakte im Firmen-Outlook verwaltet, so dass ich das nun trennen muss und irgenwie in die Zukunft retten muss.

Der Exchange-Server der Firma ist weg. Was kann ich nun mit den Outlook-PST-Dateien machen?

Ich habe in meinen Alt-Outlook folgendes:

  1. E-Mails (ggf. mit Attachments)
  2. Adressbücher (Kontakte) mit E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Notizen zum Kontakt (teilweise auch Foto).
  3. Kalender: Termine und Teilnehmer sowie teilweise Attachments

Ich möchte alle diese Informationen auch in Zukunft weiter aktiv verwenden. Das ist klar bei Adressbüchern (Kontakten) aber auch Kalender und E-Mails sind machmal wichtig wenn man recherchieren möchte, wann man eigentlich was mal gemacht hat. Auch können Attachments (Dokumente, die mit E-Mails oder Terminen gekommen sind) noch wertvoll für die Zukunft sein.

Meine Anforderungen an eine Lösung

Ich möchte also alle diese wertvollen Informationen auch in Zukunft verfügbar haben und zwar sowohl auf allen Geräten also dem privaten PC  als auch mobil auf iPhone und iPad.

Dabei sollen die Daten nicht in Kopien auf den verschiedenen Geräten liegen, sondern an einer “zentralen” Stelle liegen, dort ggf. aktualisiert werden und von allen Geräten zugreifbar sein.

Der “Alt-Bestand” an E-Mails, Kontakten und Kalender soll möglicht genauso zugreifbar sein, wie der aktuelle “Neu-Bestand”, denn das Leben geht ja weiter und es entstehen schnell wieder neue Kontakte, neue Termine und natürlich sofort wieder neue E-Mails.

Ich möchte den “Alt-Bestand” möglicht einfach und möglicht so wie den “Neu-Bestand” durchsuchen/recherchieren können. Also z.B. mit meiner Desktop-Suchmaschine X1.

Meine E-Mails, Kontakte und Kalender müssen unabängig von Firmen oder Providern bei mir gesichert werden und schnell bei Firmenwechsel oder Providerwechsel wieder im Original verfügbar sein.

Die Lösung: Erste Massnahmen

  1. Man rettet alles in Form von Outlook-PST-Dateien.
  2. Wenn man in der alten Firma in Outlook gearbeitet hat, ist es sinnvoll, sich danach auch auf dem privaten Computer Outlook zu installieren.
  3. Mit Hilfe von Outlook schafft man Ordnung in den PST-Dateien: Trennen Privat / Firma. Trennen Frima-1 / Firma-3 / Firma-3  /

Die Lösung: Zukünftige Server für E-Mail, Kontakte und Kalender

Die Frage der Server kann für E-Mail, Kalender und Kontakte unterschiedlich aussehen. Ich möchte ja kostengünstigen Lösungen haben, die den unterschiedlichen Anforderungen genügen.

Beispielsweise ist die “Update-Rate” bei  meinen privaten E-Mails hoch (ca. 20-30 pro Tag), bei den Kontakten sehr niedrig (ca. 1 pro Monat) und bei den Kalender-Terminen “mittel” (ca. 1 pro Tag).

Deshalb ist die Idee, als E-Mail-Server einen externen Provider zu nehmen aber Kalender-Server und Kontakte-Server in Eigenregie selbst zu realisieren.

E-Mail-Server

Der E-Mail-Server muss IMAP unterstützen, dann kann ich sowohl von iPhone und iPad als auch vom PC (mit geeignetem Mail-Client z.B. Thunderbird o.a.) darauf zugreifen.

Ich habe als erstes mit der Telekom angefangen, die ja sogar integrierte E-Mail-, Kontakte- und Kalender-Lösungen anbietet (ActiveSync, Exchange-Server).

Später habe ich mich aber gegen die Telekom entschieden (Bindung, Kosten bei größerem Volumen) und bin mit meiner E-Mail zu Strato gegangen. Dort habe ich in meinem Strato-Paket  5 GB E-Mail-Space pro E-Mail-Account.  Das reicht fürs erste…

Für eine Archivierung der IMAP-E-Mail auf einem eigenen Server versuche ich es mit “Hamster”  – jetzt habe ich “hMailServer” auf meinem WHS2011 zum Laufen bekommen. Das ist wohl die robustere Lösung….

Kontakte-Server

Da der Zugriff von iPhone und iPad möglich sein muss, kommt entweder ein Exchange-Server (ActiveSync) oder ein CardDAV-Server in Frage.

Einen eigenen Exchange-Server möchte ich nicht betreiben. Also gehe ich auf CardDAV, was sowieso für iPhone und iPad ideal ist.

Auf meinem Windows Home Server installiere ich als CardDAV-Server Baikal  und als Alternative auch OwnCloud.

Der Zugriff und die Synchronisation von iPhone bzw. iPad ist zuhause über WLAN ins eigene Netz problemlos. Von ausser Haus ist eine Synchronisation eigentlich nicht erforderlich wegen der geringen Update-Rate. Wenn es unbedingt sein muss, ist Zugriff/Synchronisation über VPN auf die häusliche Fritzbox 7390  leicht möglich.

Kalender-Server

Da der Zugriff von iPhone und iPad möglich sein muss, kommt entweder ein Exchange-Server (ActiveSync) oder ein CalDAV-Server in Frage.

Einen eigenen Exchange-Server möchte ich nicht betreiben. Also gehe ich auf CalDAV, was sowieso für iPhone und iPad ideal ist.

Auf meinem Windows Home Server installiere ich als CalDAV-Server Baikal  und als Alternative auch OwnCloud.
Der Zugriff und die Synchronisation von iPhone bzw. iPad ist zuhause über WLAN ins eigene Netz problemlos. Von ausser Haus ist eine Synchronisation eigentlich nicht erforderlich wegen der geringen Update-Rate. Wenn es unbedingt sein muss, ist Zugriff/Synchronisation über VPN und die häusliche Fritzbox 7390  leicht möglich.

Die Lösung: Zukünftige Clients für E-Mail, Kontakte und Kalender

Mit iPhone und iPad können die Konten für E-Mail, Kontakte und Kalender nun direkt konfiguriert werden (Einstellungen ….).

Allerdings muss man bein Konfigurieren aufpassen, da für iOS  (iPhone und iPad) eine kleine Besonderheit gilt:

OwnCloud CalDAV URL   “normal:”   proliant:port/owncloud/remote.php/caldav/calendars/userid/
OwnCloud CalDAV URL “iOS”:           proliant:port/owncloud/remote.php/caldav/principals/userid/

Baikal    CalDAV URL:     proliant:port/cal.php/principals/userid/

Für meine Windows-Computer ist die Wahl einer Client-Software nicht ganz so offensichtlich.  Auch die Eignung für eine Desktop-Suchmaschine soll berücksichtigt werden.
In die engere Wahl gezogen habe ich:

  1. Outlook
  2. Thunderbird
  3. eM Client

Outlook kostet. Ich habe zur Zeit Outlook 2007 im Einsatz. Das kann CardDAV und CalDAV nicht “out of the box”. Es  gibt im Prinzip Plugins, die das leisten, aber nicht für Outlook 2007. Outlook zurückgestellt.

Thunderbird ist ein schöner Open-Source E-Mail-Client, der aber CalDAV ebenfalls nicht “out of the box” kann. Mit dem Thunderbird-AddOn “Lightning” wird ein CalDAV-fähiger Kalender geliefert. Ich hatte aber Probleme, damit auf meine Baikal-Kalender zuzugreifen.  Thunderbird/Lightning zurückgestellt.

eM Client ist zwar kostenpflichtig, ist aber ein E-Mail-Client mit CardDAV und CalDav Funktionalität “out of the box”. Dies ist zur Zeit meine erste Wahl, da auch die “Fummeleien” bei der Datenmigration (s.u.) mit eM Client gut möglich sind.

Die Lösung: Datenmigration

Die Daten aus den sichergestellten Outlook-PST-Dateien (s.o.) will ich nun in die auserkorenen Server für E-Mail, Kontankte und Kalender übernehmen.

Datenmigration E-Mail

xxx

Datenmigration Kontakte

xxx

Datenmigration Kalender

Mein erster Gedanke war, die Kalender-Termine aus Outlook im ICS-Format  (Offener Standard)  zu exportieren, diese ICS-Dateien als Datensicherung aufzubewahren und als Datenmigration mit dem Client zu importieren. Leider sagt mein Outlook 2007 dabei ab und zu, dass es einige Attachments von Terminen so nicht exportieren kann.  Das ist inakzeptabel.

Glücklicherweise hat  eM Client eine gute Import-Funktion, bei der man gezielt eine Outlook-PST-Datei auswählen kann und innerhalb der PST-Datei dann auch noch die Outlook-Ordner auswählen kann, die man importieren will. Als Ziel des Imports kann man im eM Client am einfachsten einen “Lokalen Ordner” angeben und dann später das in einen Ordner eines CalDAV-Kontos verschieben….

 

 

Computer: dMail – Nachrichtenversand an Mobiltelefone und Pager

dMail – Nachrichtenversand an Mobiltelefone und Pager.
Eine kurze Textmitteilung ist wesentlich guenstiger als ein Anruf.
Senden Sie Textbotschaften an alle deutschen Mobilfunk- und Pagerdienste einfach per Windows-PC. Zur Zeit sind dies: D1, D2, eplus, Telmi, Quix, Skyper, Scall, Cityruf.
Sie geben einfach den gewuenschten Text ein, per Knopfdruck werden die Nachrichten an die Empfaenger verschickt.
Weitere Informationen sowie Demoversionen von dmail-Produkten finden Sie unter:
http://www.brilla.com
Der Downloadbereich ist gespiegelt unter http://www.fragezeichen.de/dmail

Wiki-E-Mail-Client

E-Mail-Client

Contents

Siehe auch: E-Mail, E-Mail-Server, E-Mail-Provider, Spamfilter, Klammeraffe, Terminkalender, Adressbuch

Meine Anforderungen

Meine Kandidatenliste

  • MicrosoftOutlook 2000 / Outlook Express
  • Lotus Notes
  • Eudora
  • MozillaThunderbird
  • RoundCube Webmail (Web-Mail-Client, der IMAP unterstützt und eine Web-2.0-Oberfläche hat)

Meine Produktauswahl

Nachdem ich lange Zeit Outlook benutzt habe (und in der Firma Lotus Notes) haben mich zunehmend die proprietäten Formate der Mail-Box-Dateien gestört. Deshalb wechselte ich zu Eudora, wo die E-Mail im MBOX-Format abgelegt wird. Mozilla als WebBrowser/E-Mail-Client-Kombination verwendet ebenfalls MBOX-Format und hat als OpenSourceSoftware die breitere Basis und Vorteile beim Adressbuch.

Mozilla Thunderbird

MozillaThunderbird ist der aus dem grossen Mozilla-Paket herausgelöste standalone E-Mail-Client. Die Version 2.0 (Okt 2007) macht eine ausgereiften Eindruck (Google Mail, Terminkalender,…).

  • Das Ablageformat ist ebenfalls MBOX.
  • Es gibt eine Version Portable Thunderbird
  • Es gibt eine Linux-Version

Microsoft Outlook

Bei der Beschäftigung mit den Desktop-Suchmaschinen stellte sich heraus, dass MozillaThunderbird nicht unterstützt wird. Alle Suchmaschinen unterstützen aber MicrosoftOutlook, manche noch Eudora. Deswegen plane ich, wieder von Thunderbird auf MicrosoftOutlook zu wechseln.

SpamFilter

Siehe: Spamfilter

— Main.DietrichKracht – 03 Mar 2004

Wiki-LDAPBrowserEditor

LDAPBrowserEditor

Jarek Gawor LDAP Browser/Editor

Ein LDAP-Browser und -Editor in als Java-Application realisiert….

 Installation

  • Definitive Software Library ID: LDAPBrowserEditor
  • Name: LDAP Browser/Editor
  • Hersteller/Bezugsquelle: Jarek Gawor http://www-unix.mcs.anl.gov/~gawor/ldap/index.html
  • Installations-Ordner: D:\Programme\ldapbrowser
  • Konfigurations-Dateien: D:\Programme\ldapbrowser\*.cfg und D:\Programme\ldapbrowser\templates ( Datensicherung CVS )
  • Systemvoraussetzungen: Java

— Main.DietrichKracht – 21 Feb 2004

Computer: Wiki-Adressbuch

Adressbuch

Contents

Siehe: LDAP, OpenLDAP, ApacheDS, E-Mail-Client, vCard

 Aktuelles

  • Von meinem Outlook auf dem T400 habe alle “Contacts” als vCard-Files exportiert. Adressbuch#Exportieren_Outlook_Comntacts
  • Zur Datensicherung habe ich die vCard-Files nach Z:\Backups\OutlookContacts kopiert
  • Als Adressbuch-Manager habe auf ComputerThinkbaer ein Outlook 2010 ohne E-Mail installiert und dort alle vCards importiert. Die Photos sind dabei erhalten geblieben

 Meine Adressbücher und Telefonbücher

Werden benötigt

  • zum Telefonieren
  • für das Schreiben von E-Mails mit dem E-Mail-Client
  • zur Speicherung von Adressen von Bekannten, Restaurants, Hotels, Golfplätzen etc.

Zur Zeit arbeite ich mit folgenden Adressbüchern:

Um alle diese verschiedenen Adressbücher zu verwalten (Impoprt/Export, Backup, evtl. Synchronisierung…) suche ich einen Adressbuch-Manager

 Meine Anforderungen an einen Adressbuch-Manager

  • Verwaltung in einer Datenbank mit der Möglichkeit des Import und Export von LDIF und/oder vCard-Formaten (etwa als Langfrist-Backup in einem nicht-proprietären Format)
  • Import/Export MozillaThunderbird
  • Import/Export MicrosoftOutlook
  • Import/Export Nokia N8-00 Smartphone
  • Alle Adressfelder von Outlook, einschießlich eines Fotos, müssen unterstützt werden
  • Der Adressbestand soll in mehrere Adressbücher unterteilt werden können

 Meine Short List von Adressbuch-Managern

  • vCardMagic

 Outlook-Adressbuch

Berufliche Gründe gaben den Ausschlag dafür doch wieder MicrosoftOutlook mit seinem Adressbuch (Telefonbuch) und seinem Terminkalender einzusetzen.

 Synchronisieren mit SmartPhone

Die Synchronisation des Outlook-Adressbuchs mit meinem SmartPhone ist ein wichitges Auswahlkriterium für das SmartPhone.

SmartPhone mit Windows CE
Hervorragende Synchronosation da alles Microsoft (ActiveSync und Nachfolger)
SmartPhone mit Symbian
Problematisch z.B. Nokia N8-00 mit Nokia OVI ergeugt doppelte Einträge im Adressbuch
SmartPhone mit Android
 ?????

Generelle wichtige Punkte beim Synchronisieren sind:

  • SyncML als Basis
  • Menge der Adressen und Telefonnummern, die auf dem Telefon gespeichert werden können

 Exportieren Outlook Comntacts

MicrofoftOutlook unterstützt vCard das offene (Internet) Format für Adressen leider nur rudimentär. Wenn mann massenweise Kontakte als vCard exportieren will, gibt es folgenden Trick (mit Outlook 2007):

  • Contacts multipel selektieren
  • Menue: Actions –> Send full Contact –> In Internet Format vCard
  • This creates an email with the vCards as attachments. Type in a meaningfull “Subject” and store in “Drafts”
  • Switch to “Email Drafts” and select that new email with the attached vcards
  • Menue: File –> “Save Attchments” –> “All Attachments”

 Thunderbird-Adressbuch E-Mail-Client

Nach der Umstellung des E-Mail-Clients von Mozilla 1.5 auf MozillaThunderbird 0.5 konnte die PalmHotSync Funktion einsetzt werden. Das Palm-Adressbuch und das E-Mail-Client-Adressbuch wurden manuell bereinigt und konsolidiert. Von nun an ist das Thunderbird-Adressbuch mein führendes Adressbuch und wird auf den Palm mit PalmHotSync regelmäßig heruntergeladen.

 Thunderbird Import vCard

…. morefunctionsforAB-TB3-0.6.4.3.xpi …

 Synchronsation

Ähnlich wie ich meine Terminkalender über Google synchronisiere (und für Datensicherheit sorge), so möchte ich auch mein Adressbuch bei einem WebProvider pflegen und von da aus mit meinen lokalen Kopien synchronisieren. Google hat zwar auch einen Adressbuch-Service, allerdings gibt es in einem Google-Adressbuch nur einen Bruchteil der Datenfelder, die ich in meinem Outlook-Adressbuch bzw. Thunderbird-Adressbuch habe.

Daher ging ich auf die Suche nach einem Provider, der sich auf Outlook- bzw. Thunderbird-Adressbücher spezialisiert hat.

 Plaxo

Mein erster Treffer war: http://www.plaxo.com, wo ich mich mit zwei Identities angemeldet habe (rubaschow und bunsch).

 Google

Bei Google hat man als Zugabe zur E-Mail auch ein Adressbuch. Das Kan man über Google-Mail ansprechen (links oben) oder aber auch direkt über: http://www.google.com/contacts

 t-online

Siehe: SyncML

 Telefonnummern-Datenbank

Zur automatischen Unterscheidung von Privat-Telefonaten von Geschäfts-Telefonaten aus dem elektronischen Einzelverbindungsnachweis von Vodafone habe ich alle per Handy benutzen Telefonnummern in eine MySQL-Datenbanktabelle getan. Zusätzlich habe ich die im Handy (Nokia 6310i) gespeicherten Telefonnummern mit Hilfe des Programms Oxygen Phone Manager II in ein Excel-Sheet exportiert und dann in besagte Datenbanktabelle konsolidiert. Als führender Datenbestand soll nun die MySQL-Datenbank dienen.

 Palm-Adressbuch

Mein Adressbuch verwalte ich als Palm-Adressbuch (Palm-Handheld), wobei die Mutterversion, die auf dem PC befindliche Version ist, die mit der Software PalmDesktop verwaltet wird. Die Palm-Adress-Datenbank wird per PalmHotSync ebenfalls auf dem PC gespeichert.

Der Inhalt der Palm-Adress-Datenbank AddressDB.pdb kann mit einem kleinen Perl-Programm pdb2ldif von Geoff Silver (http://www.netadmintools.com/text/pdb2ldif.txt, http://www.netadmintools.com/art81.html) in LDIF-Format konvertiert werden. Allerdings musste ich ein Paar kleinere Anpassungen an pdb2ldif vornehmen, um für meine Zwecke eine vollständige Abdeckung meiner Anforderungen zu erhalten.

Die Palm-Adress-Datenbank AddressDB.pdb befindet sich auf dem Palm. Um sie auf den PC zu kopieren reicht ein Palm-Hotsync manchmal nicht aus, sondern man muss die Palm-Datenbanken mit einem speziellen Hilfsprogramm auf den PC kopieren; siehe dazu: PalmHotsync. (Tilo Christ hat das Pilot-Xfer von Kenneth Albanowski auf Win32 portiert.)

Nun muss nur noch die mit pdb2ldif erstellte LDIF-Datei in meinen OpenLDAP-Server geladen werden. Das mache ich mit der LDIF-Import-Funktion von Jarek Gawor’s genialem LDAPBrowserEditor.

 LDAP-Adressbücher

Auf meinem OpenLDAP-Server verwalte ich folgende Adressbücher:

  • GMO-Lotus-Notes-Adressbuch (migriert vom Lotus-Notes-Server, mit Password-Hashs)
  • GMO-Veteranen (GMO-Mitarbeiter mit den privaten E-Mail-Adressen)
  • Palm-Adressbuch (mit pdb2ldif als LDIF importiert)
  • Rolodap-Testbestand
  • NLDAP-Staging (für www.nldap.com, vereinfachtes Rolodap)

 LDAP-GMO-Lotus-Notes

  • Root: o=gmo, c=de
  • Objectclass: dominoPerson

LDAP-GMO-Veteranen

  • Root: ou=contacts, o=kr8, c=de
  • Objectclass: inetOrgPerson

 Palm-Adressbuch

  • Root: ou=palm, o=kr8, c=de
  • Objectclass: inetOrgPerson (ändern auf: mozillaAaPersonObsolete)

 Rolodap-Testbestand

  • Root: o=contacts.kr8.de
  • Objectclass: rolodapContact, rolodapUser, rolodapBook, rolodapadmin

 NLDAP-Staging

  • Root: ou=lonzo, ou=user, o=NOVELL
  • Objectclass: nur standards

— Main.DietrichKracht – 10 Jan 2004