Computer: Dreambox (aus Wiki)

Dreambox (aus Wiki)

Jump to: navigation, search

Dreambox 800 HD PVR

See also NetworkMediaPlayer

Meine Dreambox 800 HD PVR ist unbrauchbar. Sie schaltet nach wenigen Stunden Laufzeit ab. Auch wenn ich die Festplatte wieder ausbaue (Verdacht auf termisches Problem) ändert sich das nicht.

Fazit:

  • Schnell die Dreambox per eBay wieder verscherbeln und ein ordentliches Gerät aussuchen.
  • Getrennte Geräte für Wiedergabe von Videos auf dem Fernseher (Player) und für Live-Fernsehen (Receiver) verwenden
  • Für die Wiedergabe benutze ich Netgear EVA8000
  • Als TV-Receiver bleibe ich zusächst bei PC-basierten Lösungen (TV-Karte), zur Zeit Hauppauge WinTV HVR 930C

Übersicht

  • Hersteller: http://www.dream-multimedia-tv.de/
  • Shop: http://www.digital-edv.de/
  • Prozessor: 300 MHz MIPS-Prozessor von Broadcom (nicht mehr IBM)
  • RAM: 256 MB
  • Betriebssystem: Linux
  • TV-Tuner: Ein Tuner: DVB-T oder Kabel oder Satellit
  • Festplatte: entweder intern 2.5″ S-ATA oder extern eSATA-Anschluss oder per USB
  • USB: 2 x 2.0 Host
  • Video-Anschlüsse:
    • DVI mit speziellem HDMI-Kabel, das auch Audio mitliefert (siehe: HDTV)
    • SCART (zum SCART wird ein RCA-Adapter mitgeliefert).
    • Per DVI kann direkt ein TFT-Bildschirm angeschlossen werden.  ???????????
  • Video-Formate:
    • MPEG-2 TS,
    • With the VLC-plugin: DivX, Xvid  ??????????????
  • Audio-Formate: MP3, …
  • LAN: 10/100 Ethernet
  • LAN Konnektivität:
    • Primär für Software-Updates gedacht
    • SMB-Shares, etwa einer NAS-Platte, müssen auf der Deambox “gemounted” werden (z.B. mit dem Mountmanager oder per telnet). Voraussetzung SAMBA auf der Dreambox ????.
    • Die Dreambox kann mit UPnP-Servern nichts anfangen, da sie kein UPnP-Client (Renderer) ist. Genini (s.u.) enthält UPnP-Server und -Client (ob sie funktionieren?)

Meine Dreambox-Story

Ich habe am 18.7.2008 meine Dreambox DM800 PVR bekommen.

Als Tuner habe ich geliefert bekommen:

Ich wollte die Dreambox eigentlich als besonders mächtigen NetworkMediaPlayer verwenden und der Tuner sollte nur ein “nettes Beiwerk” sein, um die Anzahl meiner Geräte zu minimieren. Besonders mächtig ist ja das Linux als Betriebssystem und die Offenheit zusammen mit der großen Community, sodass man sehr Vieles mit dem Teil dann selber ergänzen kann, wenn man Zeit und Nerven hat.

Ich war der Meinung, dass die Dreambox auch ein guter NetworkMediaPlayer sein müsste, nach dem ich unter dem Thema NetworkMediaPlayer gelernt hatte, dass alle diese Streaming (UPnP) Dinge für meine Anwendungsszenarien völlig unbedeutet sind. Was ich möchte, ist Videos die auf einer NAS-Platte in meinem Netzwerk stehen, auf dem Fernseher im Wohnzimmer über mein LAN abzuspielen. Dafür muss der MediaPlayer auf diese Video-Files als SMB-Shares zugreifen können und dann die Fähigkeit haben, die üblichen Video-File-Formate abzuspielen (MPEG, AVI, DivX, Xvid,…). Ich dachte die Dreambox kann das, als ich von dem VLC-Plugin hörte…

Genau das kann die Dreambox aber nicht – so mein heutiger Erkenntnisstand….

Firmware und Betriebssystem Image

  • 18.7.2008
    • LINUX Version: 2.6.12 (Befehl: “uname -a”)
    • Enigma: Tenigma2_rel 24-Jun 5 2008
    • Image: dev-2008-05-11
  • 25.7.2008

Mit dieser Dreambox Firmware vom 24.6.2008 konnte ich schließlich einen USB-Stick und auch eine USB-Platte mounten.
Allerdings musste ich vorher immer per Hand mit HIlfe von telnet die Treiber nachladen (modprobe usb-storage und modprobe sd_mod).
Stick und Platte mussten aber immer noch als EXT3 formatiert werden, sonst ging gar nichts. Unter Windows kann ich dann mit solch einem portablen Datenträger leider nicht viel anfangen – trotz Ext2IFS

Enttäuschung

Ich finde es unmöglich, dass die Firma Dream Multimedia GmbH so ein Gerät mit so einer miesen Software-Ausstattung wagt auszuliefern. Für eine Wohnzimmer-TV-Box ist da doch viel zu viel Gefummel notwendig. Oder ist es so, dass kein intelligenter Mensch die Dreambox mit der mitgelieferten Firmware nutzt, weil die alternativen Angebote viel besser, aber manchmal nicht ganz legal sind?

Interne Festplatte

  • Festplatte: SATA-Platte Samsung HM320JI
  • Diese wird von der DM800 als EXT3 formatiert (siehe: Ext2IFS).

Netzwerk

Die Netzwerkverbindung lief sofort mit einer über DHCP zugewiesenen IP-Adresse über mein FastEthernet-Kabel.

Da meine Ethernet-Verkabelung nicht ins Wohnzimmer reicht, habe ich einen Powerline-Stecker von Devolo dafür investiert.

FTP

Der auf der Dreambox laufende FTP-Daemon kann vom PC angesprochen werden, wenn man herausgefunden hat, dass der User “root” heisst und das Passwort leer (blank) ist.

  • Über FTP kann ich einige meiner Video-Files auf die Festplatte der Dreambox spielen.
  • Die Übertragung von Video-Files (typische Größe 1 – 2 Gigabyte) vom PC auf die Dreambox ist leider recht langsam.
  • Als FTP-Client benzutze ich WinSCP oder das speziell für die Dreambox entwicklete DreamboxControlCenter.

Als Test habe ich ein MPEG2-Video-File von 2,2 GigaByte vom PC über das Ethernet auf die Festplatte der DM800 übertragen. Das hat gedauert von 13:39 bis 15:29, also 1 Stunde und 50 Minuten. Das DreamboxControlCenter zeigt eine Transferrate von 0,333 MByte/s an.

Video-Formate

Als Recording-Format benutzt die Dreambox das TS-Format (MPEG-2 Transport Stream). Dies TS-Format kann die Dreambox dann auch wieder abspielen, auch wenn man TS-Files, die man am PC aufgenommen hat dann über FTP auf die Festplatte der Dreambox transferriert.

AVI-Files (DivX, XviD) können so nicht von der Dreambox abgespielt werden.

Das VLC-Plugin soll da angeblich ein wenig ermöglichen, gleichzeitig finden man auf gegoogleten Seiten die Warnung, dass die CPU der Dreambox nicht ausreicht um DivX-Decoding beim Abspielen vorzunehmen….

Telnet

Eine telnet-Verbindung vom PC auf die DM800 kann man leicht aufbauen, wenn man herausgefunden hat, dass die Userid “root” ist und das Passwort leer (blank) ist.

USB-Platte

Die Dreambox erkennt eine angeschlossenen USB-Festplatte nicht (von sich aus) —> Plug-and-play…??

Es ist ja Linux, muss man die USB-Platte erst mounten, wenn ja wie????

  • USB-Platten soll man angeblich auf /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/disc mounten.
  • Ein /dev/scsi/… exisitiert aber garnicht auf meiner DM800 Dreambox
  • Der über telnet abgestezte Befehl modprobe usb-storage erzeugt schießlich das /dev/scsi, aber das alleine hilft noch nicht. Die USB-Platte beibt unerkannt…

Welche Filesysteme (FAT32, NTFS, EXT2,….) werden unterstützt?

Folgende Befehle wurden ausprobiert:

  • modprobe usb-storage
  • modprobe sd_mod
  • modprobe vfat

Die Extensions befinden sich in:

  • /usr/lib/enigna2/python/plugins/extensions

USB-Stick

Wird ebenfalls nicht (automatisch) von der Dreambox DM800 erkannt….

  • USB-Sticks soll man angeblich auf /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 mounten.
  • Ein /dev/scsi/… exisitiert aber garnicht auf meiner DM800 Dreambox
  • Der über telnet abgestezte Befehl modprobe usb-storage erzeugt schießlich das /dev/scsi, aber das alleine hilft noch nicht. Der USB-Stick beibt unerkannt…
  • Zusätzlich gebe ich per telnet noch ein: modprobe sd_mod
  • Wenn ich danach den USB-Stick einstecke ist das Device endlich da (und zwar auf host0, wenn ich vorher nichts anderes per USB eingesteckt hatte, sonst entstehen da host1, host2, etc.)
  • Nun muss es nur noch mounten……(evtl. vorher formatieren…? mit welchem Filesystem…?)
  • Mit mount /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb gelingt nun der Mount
  • Das Filesystem auf dem Stick ist nun EXT3, ob ich das auf dem Windows-PC mit Ext2IFS zu fassen kriege?

Plugins, Erweiterungen und Services

Installiert habe ich mal so auf Verdacht folgende Plugins:

  • MediaPlayer: Damit kann ich MP3 abspielen
  • VLC
  • Filemanager (keine Ahnung was man mit dem Sinnvolles machen kann…. Dokumentation gleich Null….)
  • LastFM: Installation bricht mit Fehler ab: “No module named web.client”
  • SimpleRSS

Als Services kann man starten:

  • NFS Service ???
  • UPnP Client
  • UPnP Server
  • Shoutcast Client ????

Aufnahmen

Die Dreambox speichert TV-Aufnahmen auf die Platte /media/hdd/. Dort muss ein Ordner namens movie/ vorhanden sein.

Das Aufnahmeformat ist MPEG2 TS.

Wenn man eine externe USB-Festplatte für die Aufnahmen verwenden möchte, muss man die entsprechend “mounten” (oder s.u.):

  • umount /media/hdd
  • mount /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/hdd

Es ist mir aber bisher nicht gelungen, eine USB-Platte erfolgreich zu mounten (s.o.).

Unter dem Gemini-Image gelingt das Mounten von USB-Sticks und externer USB-Festplatte.

Aufnahmen kann man anscheinend nicht nur auf /media/hdd machen, sonden auf jeden Ordner, den ich beim Einrichten eines Timers angebe. Ich wechsele erst auf den Kanal, von dem ich eine Aufnahme machen möchte, dann drücke ich auf der Fernbedienung “INFO” und wähle dann mit dem gelben Knopf “Einfach EPG” aus. Im EPG scrole ich herrunter, bis die Sendung erscheint, die ich aufnehmen möchte und drücke dann den günen Knopf “Timer setzen”, dann scrole ich vor auf die Zeile “Ort” und wähle den Aufnahme-Ordner aus, z.B. /media/hdd/movie für den normalen “movie”-Ordner auf der eingebauten Festplatte. Dann noch die grüne Taste “OK” und der Timer ist gespeichert. Zur Kontrolle anschauen kann man sich die eingegebenen Timer im normalen Menü “Timer”. Nun kann man auf Stand By gehen.

Wenn ich diese Prozedur mit meiner exteren USB-Platte mache, die ich auf /automount/usb gemounted habe, dann läuft der Timer zwar zur programmierten Zeit los und tut so, als ob aufgenommen wird, aber ich erhalte keine TS-Datei. Das passierte immer, wenn ich die USB-Platte zuvor auf /automount/usb gemountet hatte. Das automount schien mir eine schicke Funktion zu sein, aber ganz verstanden habe ich das wohl nicht. Denn wenn ich die externe USB-Festplatte per Hand auf einen anderen Mount-Punkt mounte z.B. auf /media/usb, dann funktioniert die Aufnahme auf die externe USB-Festplatte auf einmal bestens.

Nach der Aufnahme kann ich dann die externe Festplatte von der Dreambox abstöpseln und an meinen Windows Vista PC mit Ext2IFS anstöpseln und die 5 Gigabyte große TS-Datei für einen aufgenommenen Speilfilm innerhalb von 5 Minuten zur Weiterverarbeitung kopieren…

Timeshift

Die Timeshift-Funktion ist etwas Nettes. Man drückt auf die “Pause”-Taste und das Live-Fernsehbild hält an. Solange bis man auf “Weiter” drückt wird das Programm aufgenommen. Deshalb benötigt Timeshift eine Standard-Konfiguration zum Aufnehmen auf Festplatte.

  • Es muss eine Festplatte gemounted sein auf /media/hdd.

Nach Ausbau der internen Festplatte (Temperatur-Problem) habe ich nur noch die externe Festplatte, die auf /media/usb gemountet und damit funktioniert Timeshift erst einmal nicht. Wie folgt habe ich das repariert:

  • umount der externen Festplatte
  • Löschen des Mount-Punkts “/media/usb” (Folder)
  • Erstellen eines Symlink “/media/usb”, der auf “/media/hdd” zeigt
  • mount der externen Festplatte

Wiedergabe

Vom Fernsehen aufgenommene Videos werden im MPEG-2 TS Format gespeichert und können von der Dreambox wiederabgespielt werden.

Mam muss dazu nur auf der Fernbedienung auf die Taste “Video” drücken, dann erscheint eine Liste aller Videos in einem eingestellten Ordner. Den Video-Ordner kann man ändern, indem man nochmals auf “Video” drückt. Durch drücken der Taste “Audio” kann die Tonspur ausgewählt werden.

Das Addon Mediaplayer ist hierzu nicht erforderlich.

Will man Videos wiedergeben, die man irgendwie anders aufgenommen und ggf. bearbeitet hat, so muss man beachten. dass die Dreambox nur ganz wenige Video-Formate zum abspielen unterstützt:

  • MPEG-2 TS mit MP@ML d.h. 720×576 (Standard Definition TV)
  • MEPG-2 mit MP@HL d.h. max. 1920×1152 (High Definition TV)

Ich habe eininge HD-Videos aus dem Internet, die im Originalformat nicht auf der Dreambox abspielbar waren. ich musste sie erst in MPEG-2 umwandeln:

  • Speed Racer: 1450×816
  • Whiteout V10: 1280×720, Format “MOV” (AVC), 29,97 fps, 206114 kByte, ATI Radeon Demo Video
  • BBC Doku “Planet Earth – From Pole to Pole” mit Richard Attenborough: Format “AVI”, 1280×720, 9,58 Mbit/s

Zum Konvertieren in MPEG-2 benutze ich TMPGEnc mit folgenden Einstellungen:

  • MPEG-2
  • Auflösung (Pixel): unverändert
  • Frames per Second: 25
  • Bit Rate: CBR 9000 kbit/sec

Typische Bit-Raten sollen sein:

  • 2,5 Mbit/sec bei DVB-T
  • 3,5 Mbit/sec bei DVB-C/S
  • 9- 19 Mbit/sec bei HDTV

Unerwartete Extras

Was super funktioniert (ich aber ursprünglich garnicht haben wollte) ist das Streaming der Live-TV-Sendungen von Der Dreambox in mein LAN.

Ich kann nun mit jedem PC und Notebook in meinem LAN Fernsehen indem in mit dem MozillaFirefox auf die IP-Adresse der Dreambox gehe (in meinem Falle http://192.168.1.23) und dann auf das einsprechende Programm klicke. Auf die Frage, was mit dem M3U-File gemacht werden soll habe ich den VLC-Player, den ich auf allen meinen PCs installiert habe, permanent zugeordnet.

Klasse, ich kann vom PC aus die Kanäle umschalten und jedes Programm sehen und hören…

Meine Bewertung

  • Netzwerkverbindung funktioniert auf Anhieb und bis her ohne Probleme
  • FTP und telnet funktioniert quasi “out-of-the-box”
  • Original Firmware von Dream Multimedia GmbH ist völlig unzureichend
    • keine USB-Nutzung “im Wohnzimmer” möglich
    • keine SMB-mounts z.b. von Windows-Freigaben oder von meiner NAS-Platte möglich
    • eigene HD-Videos lassen sich nicht abspielen, da es keine genaue Dokumentation des unterstützten Formats (“MPEG-4”) gibt
  • Plugin Netcaster lässt sich nicht installieren
  • Plugin LastFM lässt sich nicht installieren
  • Plugin VLC bekomme ich mit der vorhandenen Dokumentation nicht zum Laufen
    • Videos in DivX und XviD, die ich haufenweise habe, kann ich also wegwerfen…
  • Plugin Filemanager ist ohne jede Dokumentation höchst geheimnisvoll und scheint Null Funktionalität zu besitzen

Alternative Firmware

Da die Dreambox Open ist gibt es eine Reihe von altenativen Firmwares als *.nfi Dateien zum Download…

Gemini

Da die Firmware von Dream Multimedia unter aller Sau war, habe ich kurzer Hand mal Gemini zum Ausprobieren aufgespielt.

Problem mit Gemini 3.70

  • Der DVB-T-Tuner konnte nicht zum Laufen gebracht werden. Für den automatischen Suchlauf wäre es erforderlich von “au -Australien Adeleide” umzuschalten auf “de – Hamburg/Lübeck”, Diese Konfiguration für den DVB-T-Tuner konnte ich unter 3.70 aber nicht finden.
  • Habe dann den DVB-T gegen den DVB-C-Tuner ausgetauscht, weil parallel zu meinen Dreambox-Aktivitäten jetzt auch mein “Kabel-Deutschland-Projekt” erfolgreich mit dem TechnoTrend-Tuner war.
  • Der Kabel-Tuner funktioniert mit Gemini 3.70 dann einwandfrei.

Erste Eindrücke von Gemini

  • USB-Stick funktioniert sofort, allerdings bisher nur mit EXT3
  • USB-Platte funktioniert nachdem sie erneut formatiert wurde und dann per Hand gemounted wurde auf /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/disc
  • Web-Radio funktioniert (Dreamnetcast), sogar mit Recording-Funktion (Streamripper)
  • SMB-Mounts sollen angeblich zu funktionieren…
  • UPnP-Client und UPnP-Server: Der Server lässt sich starten, der Client stoppt wenige Sekunden nach dem Start…
  • Webcams haben einen beschreibenden Titel, der unten angezeigt wird
  • RSS und Weather gehen auch (ähnlich wie bei der Dream-Firmware)
  • NFS …

Automount mit Gemini 3.70

  • Automount kann man am Fernseher im Menü: Blue Panel –> Extras/Einstellungen –> Automount Editor
  • Hier bekommt jedes Ding, was gemountet werden soll, einen Kurznamen z.B. “XYZ”. Als Mount-Punkt vergibt das Automount dann automatisch “/automount/XYZ”
  • Die Automount-Einstelungen findet man wieder in der Datei: /etc/automount.conf
  • Ich habe folgende Automounts erforgreich eingerichtet:
    • cifs geht auf meine NAS-Platte //192.168.1.16/share
    • usb geht auf meine externe USB-Festplatte /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1
    • Das mit der externen Festplatte funktionierte erst nachdem ich in der automount.conf statt “ext3” statt “auto” und “part1” statt “disc” eingetragen hatte.

So sieht die Datei automount.conf jetzt aus:

cifs -fstype=cifs,rw,soft,rsize=8192,wsize=8192,user=root,pass=dreambox ://192.168.1.16/share
sda1 -fstype=ext3,rw :/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1
sda1 -fstype=ext3,rw :/dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1
sda1 -fstype=ext3,rw :/dev/scsi/host2/bus0/target0/lun0/part1

CIFS = Common Internet File System (based on SMB)

Unter WindowsXP kann ich die mit EXT3 formatierte externe Festplatte auch problemlos lesen und schreiben (mit Ext2IFS). Unter Windows Vista wird zwar auch alles schön angezeigt, aber Vista meint, ich hätte keine Berechtigung zum Schreiben…

Voraussetzung dafür, dass man die USB-Platte überhaupt mounten kann, ist, dass das Device als solches erst einmal vom System erkannt wurde. im positiven Fall sieht man dann /dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/disc. Dies kann man auf dem Fernseher unter Hauptmenü –> Information –> Harware überprüfen.

Achtung: Die Dokumentation darüber, was dieses schöne automount nun ganz genau macht ist spärlich. Was ich gefunden habe ist folgendes:

  • Automount beschleunigt den Boot-Vorgang, da die Automount-Geräte nicht beim Booten, sondern erst später, wenn sie angesprochen werden, gemounted werden.
  • Wenn ein Automount-Gerät 2 Minuten nicht angesprochen wurde wird es automatisch wieder ausgehängt (umount)
  • Wegen des automatischen “unmount” eignet sich ein solches Gerät nicht für Timer-Aufnahmen

fstab mount

Beim Starten der Dreambox wird versucht die Geräte der Konfigurationsdatei /etc/fstab zu “mounten”.
So sieht meine fstab zur Zeit aus:

rootfs / auto defaults 1 1 
proc /proc proc defaults 0 0 
devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0 
usbdevfs /proc/bus/usb usbfs defaults 0 0 
/dev/mtdblock/2 /boot jffs2 ro 0 0 
tmpfs /var tmpfs defaults 0 0 
tmpfs /tmp tmpfs defaults 0 0 
/dev/ide/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/hdd auto defaults 0 0 
/dev/scsi/host0/bus0/target0/lun0/part1 /media/hdd ext3 defaults 0 0 
/dev/scsi/host1/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb1 ext3 defaults 0 0 
/dev/scsi/host2/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb2 ext3 defaults 0 0 
/dev/scsi/host3/bus0/target0/lun0/part1 /media/usb3 ext3 defaults 0 0 
  • Die interne Festplatte (/dev/ide/…) wird standardmäßig auf “/media/hdd” gemountet.
  • Die externe Festplatte (/dev/scsi/host0/…) hatte ich ursprünglich auf “/media/usb” gemountet.
  • Nach Ausbau der internen Festplatte mounte ich nun die externe auf “/media/hdd” damit z.B. das Timeshift noch funktioniert

Gemini Webradio

Das Standard-Plugin der Dreambox “Netcaster” lässt sich zwar fehlerfrei installieren, führt aber beim Abspielen mehrer Steams zum Absturz der Dreambox.

Besser: –> Blue Panel –> Extras / Einstellungen –> Dreamcast

Mit Dreamcaster kann ich auch meine Lieblings-Streams im MP3-Format abspielen (z.B. InternetRadio NDRInfo,…)

Konfigurationsdatei: /etc/genrelist.xml

Gemini RSS

Besser: –> Blue Panel –> Extras / Einstellungen –> RSS Reader / Wetter

Konfigurationsdatei: /etc/feeds.xml

Gemini Webcams

Aufruf: –> Blue Panel –> Extras / Einstellungen –> Webcam Viewer

Die Konfigurationsdatei ist: /etc/webcam.xml

Gemini smb

So sollte der mount der NAS-Platte funktionieren:

smbmount //192.168.1.16/share /media/linkstation -o username=admin,password=password

Ich erhalte aber die Fehlermeldung:

...unable to open configuration file "/etc/samba/smb.conf"

Ganz so einfach ist es mit Gemini also auch nicht…

Kabel-Tuner und Smartcard

Nachdem ich in die Dreambox den Kabel-Tuner eingebaut hatte, konnte ich auf Anhieb die unverschlüsselten Programme von ARD und ZDF empfangen.

  • Sehr hübsch: Nun bekomme ich SWF3, HR3 und RBB, die ich über DVB-T in Hamburg nicht bekam
  • Aber gegenüber DVB-T fehlen nun RTL, SAT3, VOX und Co.

Ein ganz schlichter Versuch, meine Kabel-Deutschland-Smartcard einfach in die Dreambox zu stecken brachte nix. So einfach ist das nicht.

Etwas Googeln brachte mir erst einmal die grundsätzliche Information, dass ich da auf meiner Dreambox einen CAM-Daemon (“CAMD”) starten muss, was ja mit dem Gemini-Image bestens funktioniert, und dann meine (eine) SmartCard von der Dreambox akzeptiert werden würde. Aber jenachdem, was für eine Smartcard man hat, muss man ganz verschiedene CAMDs starten und diese auch noch richtig konfigurieren. Hört sich extrem kompliziert an und ist es für mich auch.

Weiteres Googlen brachte eine interessante Information über Kabel Deutschland ans Tageslicht: Die SmartCard, die ich von Kabel Deutschland im Juli 2008 für meinen TechnoTrend-Receiver “TT-micro C202” bekommen habe, trägt die Aufschrift K09 und NAGRAVISION. Laut Google geht damit garnix. Die Dreambox-Gurus bevorzugen eine K02-Smartcard, damit soll es super laufen auf der Dreambox. K02-Smartcards gab es für die sagenhafte DBox2….

Konfiguration von CAMDs

  • Ein CAM hat die Funktion verschlüsselte TV-Signale zu entschlüsseln
  • EinSoftCAM macht das per Software, auch Emulation genannt (liebevoll: Emu).
  • Einige SoftCAMs sind schon so drauf auf meiner Dreambox mit dem Gemini-Image..
    • Common Interface
    • MgCamd² 1.30
    • MgCamd² 1.30 / NewCS² 1.60
    • CCcam² 2.0.9
    • DCCamd² 1.1
    • CCcam² 2.0.9 / NewCS² 1.60
    • DCCamd² 1.1 / NewCD² 1.60

Wenn ich CCcam² 2.0.9 aktiviere, kann ich die verschlüsselten TV-Sender (entschlüsselt) sehen… (nicht die kostenpflichtigen wie Premiere, weill meine SmartCard das nicht kann).

Zu einem SoftCam gehören:

  • Ein Skript: in /var/script –> /usr/script (chmod 755)
  • Ein Executable: in /usr/bin
  • Keys in: /var/keys –> /usr/keys
  • Irgendwas in: /var/scce –> /usr/scce (chmod 755)
  • Config: in /etc/CCcam.cfg, /etc/CCcam.providers….

Speziell für Camd3

  • newcs.xml —–> /var/tuxbox/config
  • cand3.config ——-> /var/keys

Fragen:

  • Woher bekommt man zusätzliche solche SoftCams ?
  • Was kan man mit deisen SoftCams eigentlich sonst noch machen? Wofür sind sie gut?

Dazu die WebLinks:

Web Links