Telefonieren: Telekom Totalausfall des Internets in Hamburg-Eimsbüttel

Telekom Totalausfall des Internets

Heute ist Sonntag, der 23.6.2013. Seit Donnerstag, dem 20.6.2013, ist mein Telekom-Anschluß tot.

Damit lebe ich jetzt seit vier Tagen ohne Internet (DSL) ohne Telefon und ohne Fernsehen (Telekom Entertain).

Störungsmeldung am 23.6. gegen 20 Uhr online abgesetzt, nach dem die Telefon-Warteschleife nach 30 Minuten sich meldete, aber dann gleich wieder auflegte….?

Reaktion der Telekom: voraussichtliche Störungsbehebung bis Montag, den 24.6.2013 24 Uhr.

Work around

Mein Router von der Telekom ist ein Speedport W921V und bei dem kann man einen Internet Surfstick einstecken und dann darüber – eine langsame – Verbindung zum Internet herstellen wobei das heimische Netz ohne Änderung weiter verwendet werden kann. Das ist als Notlösung ja ganz nett, geht aber nicht mit jedem Surfstick – ich habe einen Telekom-genehmen Sturfstick Model MF100 von ZTE Corporation gefunden in den ich die SIM-Karte meines Telekom iPads gesteckt habe.

Die Konfigurierung des Speedport ging so:

  • Vom PC aus per Internet-Browser den Speedport aufrufen mit: 192.168.2.1
  • Gerätepasswort des Speedport eingeben und Login
  • Menüleiste “Internet”
  • “Zugangsdaten”
  • “Verbindungsart”. Ändern von “DSL” auf “Mobilfunk”
  • 30 Sekunden warten
  • Verbindung herstellen

Das hat immerhin funktioniert. Ist sau-langsam und irgendwann ist das Volumen verbraucht und eine Drosselung greift bei meinem “Mobile Data M Premium” Tarif des iPad.

Die “Last Mile” der Telekom: DSL16000 ist alte Technik, VDSL ist neue Technik

Da wir ja VDSL wieder abbestellt hatte, sind wir nun ein “ganz normaler” analoger Telefonanschluss (mit DSL 16000). Der Weg verläuft dann wie folgt:

  • APL = Abschlußpunkt Linientechnik – der ist unten im Keller des Hauses
  • Kvz = Kabelverzweiger – das ist der Telekom-Kasten irgendwo auf der Strasse (der alte, kleinere – nicht der neuere größere)
  • Vst = Vermittlungsstelle – in meinem Falle die Schlüterstraße in Hamburg

Viele APLs sind mit einem Kvz verbunden (TAL = Teilnehmeranschlussleitung), viele Kvz sind mit der Vst verbunden

Nur bei einem VDSL-Anschluss geht der APL zu einem Outdoor DSLAM (DSL Access Multiplexer), der dann per Glasfaser am Konzentratornetz hängt.

Lösungsmöglichkeiten: Telekom VDSL oder Kabel Deutschland

Nach dieser schlechten Erfahrung mit der Telekom, versuche ich schnelles Internet über Kabel, da wir Kabel Deutschland für Fernsehen ohnehin im Hause haben, sollte die Nutzung des verhandenen Kabels für Internet und Telefon eine günstige Alternative sein.

Der Schwachpunkt bei einer Kabel-Lösung ist die häufig die uralte Hausverkabelung. Dazu habe ich meine Erlebnisse auch aufgeschrieben.