Internet: Kabel Deutschland: Internet und Signalstärke

Internet-Zugang: Telekom oder Kabel Deutschland?

Nachdem Totalausfall der Telekom am 20.6.2013 hatte ich mich für Kabel Deutschland als alternativen Provider eines schnellen Internets entschieden.

Kabel Deutschland schickt die Geräte

Fix über das Internet bestellt. Wenige Tage später kam das Paket mit FritzBox und Medienstecker für die Fernsehdose. Eingestöpselt, Strom an, warten, warten die linke LED blinkt stundenlang d.h. Eine Verbindung mit dem Internet kommt nicht zu Stande.

Kabel Deutschland Kundendienst = Cableways: Verkabelung im Haus ist zu schwach

Kabel Deutschland Technischen Kundendienst angerufen. Die sagen “morgen meldet sich ein Service-Techniker bei ihnen”. … Ich denke: das geht ja schnell…

Was meinte Kabel Deutschland aber im Klartext: Wir übergeben die Störungsmeldung an einen Subunternehmer Cableways in Bergisch Gladbach, der sollte sie morgen anrufen, um einen Termin in einigen Tagen mit ihnen zu vereinbaren…

Cableways meldet sich aber nicht wie versprochen. Beim telefonischen Nachfassen behauptet Cableways zunächst die Auftragsnummer von Kabel Deutschland nicht zu kennen. Beim dritten Nachfassen versucht Cableways eine Auftragssuche über meinen Namen – und siehe da, der Auftrag ist da, hat aber angeblich eine andere Nummer als von Kabel Deutschland angegeben.

Der Techniker erscheint dann pünktlich zum nun vereinbarten Termin und beginnt Signalstärken zu messen. An der Dose in meiner Wohnung kommen nur 52 dB an, das ist zu wenig für Internet, sagt er.

Der Techniker verfolgt die Koaxial-Leitung rückwärts von der Wohnung zum Verteilerkasten im Nebenhaus. dort misst er 96 dB ankommend vor dem Verteiler, 92 dB nach dem Verteiler. Super Signal sagt er.

Der Techniker schaut sich den Verlauf der Leitung vom Verteiler zu den Wohnungen an und meint: das ist wohl eine Baum-Verkabelung, ich muss da in jede Wohnung hinein und messen, wo das Signal verloren geht…

Meine Schlussfolgerung: Wenn die wohl alte vorhandene Antennenverkabelung von Dose zu Dose verläuft und ich da irgendwo am Ende dran hänge, ist erstens das Signal schwach und zweitens bin ich abhängig von Störungen, die die anderen Wohnungen möglicherweise verursachen. Das macht für meinen beruflich genutzten Internet-Anschluss keinen Sinn.

Der Techniker meint, am besten wäre es, einen eigenen Hausverteiler abzuzweigen und dann von diesem Verteiler sternförmig einzelne Kabel in jede Wohnung des Hauses zu legen z.B. durch einen ungenutzten Schornstein…

In einer Gemeinschaft von 20 Wohnungseigentümern ist das aber wohl eine größere Angelegenheit.

Kabel Deutschland: Widerruf und Retoure – es bleibt bei der Telekom

Ich benutze lieber den Retouren-Schein und verheirate mich mit dem VDSL der Telekom….am besten über die Telekom-Tochter Congstar, um den 24-Monaten-Knebelverträgen der Telekom zu entgehen…

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