Computer: Linux (aus Wiki)

Linux (aus Wiki)

Gehört zu: Betriebssystem
Siehe auch: Unix
Stand: 18.02.2026

Linux ist ein Betriebssystem für Computer, das von Linus Thorwald auf der Basis von Unix entwickelt wurde.
Linux ist kostenlos und Open Source.

Linux Distributionen

Es gibt über 100 sog. “Distributionen”. Die bekanntesten sind:

Linux LiveCDs

Von einer LiveCD (oder DVD) kann man ein Linux starten, ohne es vorher auf die Festplatte installiert zu haben. Das ist gut zum Ausprobieren und für Notfälle.

Heutzutage (2026) macht man so ein Life-System auch per USB-Stick.

Die bekantesten LiveCD-Editionen sind:

Alternativ könnten wir Linux auch als Virtuelle Maschine installieren.

Wichtige Merkmale

  • Linux Kernel (z.B. 2.6.13 ….)
  • Excellente Hardwareerkennung (z.B. bei Knoppix, Kanotix,…)
  • Enthalterner Desktop (KDE / Gnome / …)
  • Grafisches Tool zur Systemkonfiguration (z.B. SuSE YAST)
  • Für die Installation auf Festplatte verwenderer Bootmanager (Grub, Lilo,…)
  • NTFS-Unterstüzung lesend und schreibend (z.B. mit captive)

Web-Links

fli4l

NTFS-Unterstützung mit captive

Captive benutzt die original NTFS-Treiber von Microsoft (ntoskrnl.exe, ntfs.sys). Diese werden kopiert nach: /var/lib/captive

Eine NTFS-Partition muss man dann mounten als: /dev/hda1#libntxyyz

Einbinden anderer Dateisysteme

  1. Mount-Punkt anlegen
    1. mkdir /windows/c
    2. chmod 777 /windows/c
  2. Mount
    1. Schlicht nur für Superuser: mount -t ntfs /dev/hdb1 /windows/c
    2. Besser für alle User (groupid=100) zugreifbar (aber nicht mountbar): mount -t ntfs -o gid=100,umassk=0002 /dev/hdb1 /windows/c
  3. fstab – auch mountbar für alle User (“users”)
    • /dev/hdb1 /windows/c ntfs users,gid=100,umask=0002,utf8 0 0

Filemanager

Es geht um FileManager mit grafischer Benutzeroberfläche, Drag-und-Drop Symlink-Erstellung,…

Konqueror

Der Standard File Manager der KDE

xfe

Schick und klein, aber Symlinks per Drop-und-Drag geht nur mit manueller Eingabe des Zielnamens..

Worker File Manager

Wird im Internet gelobt aber wo ist er…?

Krusader

Das hat unter KDE funktioniert. Man hat zwei grafische Fenster – a la Norton Commander. Symlinks (und sogar Hardlinks) gehen per Drag-and-Drop und zwar ohne manuelle Eingabe des Zielnamens

MC Moonlight Commander

Diese klassische Konsolen-Anwendung leistet das Herstellen von Symlinks ohne manuelle Eingabe des Zielnames. Man kann “mc” sogar in einem X-Terminal laufenlassen, dann hat man die Maus-Funktionalität – auch wenn es nicht so zeitgemäß aussieht.

Linux Mint 22.3 “Zena” installieren

Wie installiere ich Linux Mint auf einem “leeren” Computer? Z.B. wenn Wechsel von Windows10 auf Windows11 nicht mehr geht.

YouTube-Video: https://youtu.be/-H8T8CNsJQk?si=MPrzPb045ScSdJVd

  1. LinuxMint ISO-Datei download (z.B. von https://linuxmint.com oder per Suchmaschine)
  2. Die ISO-Datei auf einen USB-Stick “flashen” z.B. mit Balena oder Ventoy – der Stick ist dann boot-fähig
  3. Im UEFI (BIOS) des Computers “booten vom USB-Stick” einstellen
  4. Booten
  5. Es startet ein “Live Linux” was also noch nicht auf der Festplatte ist.
  6. Zum “richtigen” Installieren (also Linux auf die Festplatte): Klicken auf “Install Linux Mint”, dann einige Einstellungen anklicken:
    1. Sprache Deutsch
    2. Media Codecs
    3. WLAN 
    4. Secure Boot mit Passphrase (diese merken)
    5. Installationsart: ….
    6. Linux-Login: Name und Passwort  vergeben. Auto Login einschalten
  7. Booten von Festplatte (USB-Stick dazu abstöpseln)
    1. Continue Boot
    2. Enroll MOK (einmalig die Passphrase für Secure Boot eingeben)
  8. Re-Boot: Start Linux Mint
  9. Aktualisierungsverwaltung
  10. Weitere persönliche Einrichtungen z.B. Firefox, LibreOffice, WhatsApp, E-Mail, Fotos, Videos, Musik,…

— Main.DietrichKracht – 04 Mar 2006

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