Fotografieren: Online-Fotoalben mit Google Foto

Google Fotos beginnt man mit einem Web-Explorer auf der URL http://photos.google.com

Der Vorgänger hieß “Google+ Fotos”.

Man muss sich anmelden, wozu ein Google-Konto (Account) nötig ist. Ich habe zur Zeit versuchszeise zwei Accouts dort.

Als erstes kann man zwischen verschiedenen Ansichten (Views) wählen:

  • Assistent
  • Fotos  (= Fotogallerie ?)
  • Alben
  • Teilen

Ausprobierte Funktionen:

Man kann mehrere Konten einrichten.

  • Beim Anmelden (login) per Web-Explorer kann man auswählen, welches Konto man verwenden will.
  • Bei der IOS-App kann man das Konto wählen über das Symbol “Menü” (oben rechts).

Der Speicherplatz eines Kontos ist unbegrenzt, wenn man seine Fotos auf maximal 16 Megapixel begrenzt und als JPEG komprimiert. Wenn man seine Fotos im Original hochladen will, gilt der bei Google Drive gebuchte Speicherplatz (15 GB kostenlos).

Man kann Fotos hochladen.

  • Als sog. “Upload-Größe” kann bestimmt werden “Hohe Qualität” oder “Originalgröße”, dies kann individuell gewählt werden im Web-Browser unter http://photos.google.com/settings oder in einer App je Gerät….
  • Das Ziel des Hochladens ist immer ein Album bzw. ein “Geteiltes Album” oder ein “Neues Album” oder die sog. “Fotogallerie” (?)
  • Es gibt auch einen sog. “Desktop Uploader”.
  • Fotos aus Smartphones oder Tablets können auch per App automatisch hochgeladen werden. Das kann in der App unter “Sichern und synchronisieren” aktiviert werden – dabei kann auch die sog. “Uploadgröße” (Hohe Qualität oder Original) eingestellt werden.

Man kann Alben definieren und die Reihenfolge der Fotos innerhalb eines Albums sebst arrangieren.

Die IPTCBeschriftung der Fotos bleibt erhalten und wird auch im Web-Browser online angezeigt (Symbol “I”)

Man kann Fotos wieder herunterladen (download) ; dabei bleiben Dateiname, Dateigröße und die Metadaten (IPTC) erhalten. Anscheinend erfolgte beim Upload keine weitere JPEG-Komprimierung….

Man kann Fotos in ein sog. Archiv verschieben, die verschwinden dann aus der Ansicht “Fotos”.

Astrofotografie: Zeitraffer – Timelapse

Wie mache ich ein Zeitraffer-Video aus Einzelaufnahmen?

Wenn ich mit einem Intervallometer (z.B. Tempus, qDlsrDashboard,…) viele Einzelaufnahmen hintereinander geschossen habe, kann ich diese zu einem Zeitraffer-Video zusammenbauen. Dazu bedarf es:

  • Planung der Foto-Sequenz (Vielviele Aufnahmen, zeitlicher Abstand zwischen den Aufnahmen)
  • Software zum Erstellen des Videos

Zeitraffer-Planung

Wenn ich später das Video mit 20 Bildern pro Sekunde ablaufen lassen will, benötige ich als 20 Fotos pro Video-Sekunde. Wenn das Video eine Laufzeit von 1 Minute haben soll, sind es also 60 * 20 = 1200 Aufnahmen (nennen manche auch “Frames”).

Wie groß man den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Aufnahmen machen soll hängt von der Bewegungsgeschwindigkeit des Motivs ab.
Es ist eine Frage des Gesichtsfelds (FoV) und wie schnell das Motiv durch dieses Gesichtsfeld läuft.
Wenn ich beispielsweise möchte, dass das Motiv in 30 sec einmal durch das Gesichtsfeld läuft und dabei 10 Einzelaufnahmen gemacht werden, um eine flüssiges Video zu erhalten, so bedeutet das:  XYZ

Brennweite Gesichtsfeld Motiv Geschwindigkeit Intervall Kommentar
 135mm

 ziehende Wolken 0,2°/sec  5-15 sec
 50mm 26°  Menschen auf Platz  0,25°/min  1-15 sec
 24mm  50°  aufgehende Knospen, Blüten  30-60 sec
 16mm 70°  Sonnenaufgang/-untergang   5-15 sec

Zeitraffer-Software

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Software-Lösungen. Da ich Microsoft “Movie Maker” auch in anderen Zusammenhängen benutze, habe ich es zuerst einmal damit versucht.

Das geht ganz gut:

  • Laden aller Fotos in den Movie Maker
  • Selektieren aller Fotos in der erwünschen Reihenfolge
  • Klicken auf “Menü -> Bearbeiten” und  “Dauer” auf 0,05 Sekunden setzen. Mit 0,05 Sekunden bekomme ich ein Video mit 20 Bildern pro Sekunde.
  • Dann “Menü -> Datei -> Film speichern -> Für hochauflösende Anzeige”

Fotografieren: Metadaten bei Fotoserien mit XnView und ExifTool

Überblick: Bearbeitung von Fotoserien

Wenn ich eine Fotoserie geschossen habe z.B. ein astronomisches Motiv, überspiele ich die Fotos von der Kamera auf meinen PC.

Auf dem PC geht die Bearbeitung in folgenden Schritten weiter:
  1. Sichtung mit XnView  (Renames, Ausrichtung, IPTC-Metadaten)
  2. Speicherung der Fotoserie in meinem Fotoarchiv
  3. Dokumentation der Fotoserie mit ExifTool
  4. Import in Adobe Lightroom
  5. Bildbearbeitung
  6. Publizieren als Web-Album

Schritt 1: Erstbearbeitung der Fotoserie mache ich mit dem kostenlosen Tool XnView

  • Rename entsprechend meiner Namenskonventionen
    • Menü: Werkzeuge > Stapel-Umbenennen > DK_<Creation Date [Ymd]>_<Filename Number>
  • Anzeige von Metadaten in XnView
    • Menü: Werkzeuge > Optionen > Miniaturansicht > Beschriftung
    • Damit zeige ich mir für die Fotoserie relevante Metadaten unter den Vorschaubildchen an (z.B. Belichtungszeit, ISO,…)
  • Ergänzen von Metadaten
    • Mit XnView kann man ganz einfach die Metadaten aller selektierten Fotos auf einen Schlag ändern
    • IPTC Objektname landet im Lightroom als “Titel”  und auch im Windows Explorer als “Titel” (s.u.)
    • IPTC Objektbeschreibung landet im Lightroom als “Bildunterschrift” und in Picasa als Bildunterschrift und in Windows als “Betreff”
    • Ggf. auch GPS-Koordinaten
  • Ausrichtung drehen falls notwendig
    • Falls XnView einige Fotos per Software aufrecht gedreht hat, mache ich die Drehung “physisch”, damit die Fotos durch jede Software richtig angezeigt werden
    • Menü: Werkzeuge > JPEG verlustfreie Umwandlung > Drehung gemäß EXIF-Ausrichtung
  • Sichten und ggf. Löschen
    • Löschen von misslungenen Fotos
    • Auswahl bei mehrfach Schüssen

Schritt 2: Speichern im Fotoarchiv

 Die Fotos der Fotoserie werden auf meinem NAS-Server gespeichert:
  • Ordner:  \\diskstation\OneDrive\Pictures      (wird mit meinem Cloud-Space bei Microsoft OneDrive synchronisiert)
  • Unterhalb dieses Ordners gibt es verschiedene Unterstrukturen
    • Für “normale” Fotos einfach in nach Jahren und Monaten:  …\yyyy0000\….
    • Für astronomische Fotos: …\Alben\Alben_Astronomie\yyyymmdd_<name der fotoserie>
    • Für Eingescannte Fotoalben und Filme: …….
Im Beispiel: \\diskstation\OneDrive\Pictures\Alben\Album_Astronomie\20151223_Probe_50mm
Soweit kann man das ganz einfach mit dem Windows File Explorer kontrollieren:
 
Auch im Datei-Explorer auf dem Windows-PC können die Fotos mit den wichtigsten Metadaten angezeigt werden.
Mit XnView hatte ich eine “IPTC Objektnamen” eingegeben, der im Explorer als “Titel” erscheint.
Metadaten einer Fotoserie im Windows Explorer

Metadaten einer Fotoserie im Windows Explorer

Schritt 3: Dokumentation der Fotoserie  im Tagebuch (mit ExifTool)

 Dafür haben wir eine Batch-Datei in \Documents\Astronomie\EXIF:  exifcmdExport-20151223.cmd

Im Beispiel:

rem  2015-09-22 Dietrich Kracht
rem Exif-Daten aus meinen Fotos exportieren (z.B. für Astro-Tagebuch)
SET INDIR=”P:\Alben\Album_Astronomie\20151223_Probe_50mm”
SET OUTFILE=”20151223.csv”
pause
d:\bin\ExifToolGUI\exiftool.exe -csv -r -t -S -f -n -q -fileName -ModifyDate -ISO -ExposureTime -FocalLength -FNumber  -GPSLongitude -GPSLatitude -XMP:description -Make -Model  -ext “.jpg” %INDIR% >%OUTFILE%
pause
rem

Die Ergebnis-Datei kann mit Excel geöffnet werden…..

Schritt 4: Archivieren in Lightroom

Danach kopiere ich die Fotos in mein Foto-Archiv, das mit Adobe Lightroom verwaltet wird.
 

Schritt 5: Bildbearbeitung

 
Die weitere Bildbearbeitung in Lightroom beschreibe ich separat.

Schritt 6: Publizieren im Internet mit Picasa

Teile meiner Fotos stelle im Internet online z.B. mit Picasa. Bei Picasa bleiben fast alle Metadaten erhalten.

 

Fotografieren: Erste vergleichende Bewertung von Adobe Lightroom

Lightroom Review

Meine ersten Erfahrungen als Lightroom-Anfänger habe ich hier ja schon geschildert.

Schnell kommt man auch auf Punkte, die einem nicht so gut gefallen und man bekommt Zweifel, ob die Entscheidung für Lightroom richtig war.

Bewerten kann man das eigentlich nur im Vergleich zu den Alternativen, die man für sich persönlich sieht.

Links aus Astrotreff:

Lightroom Alternatives

Ich kam ja von ACDSee. Da störte mich:

  • der Hersteller, Adobe halte ich einfach für zukunftssicherer.
  • die proprietäre Datenbank: SQLite ist einfach viel besser
  • die schlechte Stabilität: ACDSee stürzte doch ab und zu ab.

Als Alternativen zu Lightroom würde ich jetzt sehen:

  • Adobe Photoshop Elements 10 (denn ich wollte ja eine gute Fotobearbeitung mit der Fotoverwaltung verbinden)
  • Adobe Photoshop CS5 mit Adobe Bridge

Zu Elements:

  • IPTC-Metadaten können zwar angezeigt, aber nicht geändert werden. Das ist ein KO-Kriterium. Elements scheidet aus.

Zu CS5 mit Bridge

  • Ist schon etwas teuer
  • Die von mir gesuchte Funktion des Beschreibens von vielen Fotos mit Standard-IPTC-Matadaten finde ich erst in “Bridge”, was anscheinend das für meine Anforderungen wirchtige Teil ist.

Lightroom Pros and Cons

Vergleichend: Was fand ich gut an Lightroom?

  • Das ganz schnelle Editieren von IPTC-Metadaten und das ganz schnelle Suchen damit
  • Recht einfaches Anzeigen einiger IPTC-Metadaten im Grid und im Einzelbild
  • Die SQLite-Datenbank
  • Collections (d.h. Alben als Teilmengen ohne das Doppeln von Fotos)
  • Schöne Integration von Videos z.B. in die Grid-Ansicht (Videos werden anstandslos und blitzschnell zunächst wie Fotos angezeigt; wenn man dann mit dem Mauszeiger darüber geht, kann man das Viedo ablaufen lasen) Hintergrund: Meine Kameras können Fotos und Videos gemischt und ich benutze diese Möglichkeit gerne.

Vergleichend: Was hat mich gestört an Lightroom?

  • Die Art wie “non destructive editing” implementiert ist, Ich möchte schon mal permanant Änbern können, nicht nur zum Export
  • Die zu schlichte Lösung bei “Perspective Distortion”. Da möchte ich nicht nur vertikal und horizontal kippen, sondern auch ein Trapez an allen vier Ecken ziehen können.
  • Die stiefmütterliche Implementation der Funktion “Resize”, das möchte ich auch im “Develop” machen können, nicht nur im “Library Export”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotografieren: Lightroom publizieren von Fotos in Online Foto-Diensten z.B. Picasa

Meine Lightroom 4 Version unterstüzt “von sich aus” das Publizieren von Fotos auf Flickr und Facebook.

Für Picasa, was ich im Moment nutze, weil mir dort die Beschriftung der Fotos mit Metadaten so gut gefiel, muss in Lightroom erst ein sog. Plugin installiert werden.

Ich habe dafür das Lightroom-Plugin jf.Picasaweb gefunden. Der Autor Jeffrey Friedl hat eine ganze Website mit Lightroom-Plugins: http://regex.info/blog/lightroom-goodies/picasaweb

Der Lightroom-Anfänger muss sich nun erst mit der technischen Frage beschäftigen, wie man so ein Plugin grundsätzlich in Lightroom installiert. Wenn das gelungen ist, erhebt sich die einegntliche Frage: Wie muss diese nette Plugin den konfiguriert und bedient werden, um schlussendlich mehrere Bilder auf seiunen Picasa-Account in ein Album zu publizieren….?

 

Fotografieren: Adobe Lightroom: Sample SQL Query – Metadaten meiner Fotos

Zum Auslesen von Metadaten über meine katalogisierten Fotos habe ich begonnen, eine SQL-Abfrage aufzubauen:

Select AgLibraryIPTC.id_local, caption, AgLibraryIPTC.image, rootFile, originalFilename, locationRef, cityRef, countryRef, AgInternedIptcCity.value from AgLibraryIPTC, Adobe_images, AgLibraryFile, AgHarvestedIptcMetadata, AgInternedIptcCity where (AgLibraryIPTC.image=Adobe_images.id_local) AND (rootFile=AgLibraryFile.id_local) AND extension="JPG" AND (AgLibraryIPTC.image=AgHarvestedIptcMetadata.image) AND (cityRef=AgInternedIptcCity.id_local)

 

Fotografieren: Adobe Lightroom: Bearbeiten von Fotos

Erste Schritte zur Foto-Bearbeitung

Wenn man seine Fotos erfolgreich in Adobe Lightroom importiert hat (das war übrigens das “Library” Modul), möchte man sie ja mal sichten (vielleicht einige ganz und für immer löschen) und andere etwas “aufhübschen” z.B.

  • Auschnittsvergrößerungen
  • Horizont waagerecht legen
  • etc. etc.

Damit bewegen wir uns in den sehr vielfältigen Möglichkeiten des “Develop”-Moduls von Lightroom, auch “Editing” genannt.

Ein besonderer Clou von Lightroom ist das sog. “Non-destructive Editing”….

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Fotografieren: Adobe Lightroom: Importieren von Fotos

Es beginnt mit dem Importieren der Fotos in Lightroom.

Die zu importierenden Fotos können  an allen möglichen Orten liegen, also Ordner auf verschiedenen Festplatten (lokal, NAS etc.); denn die Lightroom-Importfunktion will die Dateien beim Importieren (normalerweise) nicht verändern oder verschieben. Die JPEG-Dateien werden lediglich “katalogisiert” d.h. in der Lightroom-Datenbank registriert (Dateiname, Datei-Ort, Metadaten) .

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Fotografieren: Migration von ACDSee auf Adobe Lightroom

Seit ein paar Jahren benutze ich ACDSee Pro 3 zum Verwalten meiner ca. 16000 JPEG-Fotos.

Ich bin kein professioneller Fotograf und benutze nur ganz wenig von der sehr umfangreichen Funktionalität, die ACDSee bietet.

  • Keine Kategorien
  • Keine Ratings
  • Keine Keywords
  • Nur IPTC- Metadaten für meine JPEG-Fotos,

Ich will nun auf Adobe Photoshop Lightroom umstellen, weil:

  • Die Adobe-Software von besserer Qualität und Zukunftsperspektive sein sollte
  • Adobe Lightroom eine vielgrößere Community hat und es vielmehr Literatur dazu gibt.
  • Die Datenbank bei Adobe Open Source ist (SQLite 3) und nicht propritär wie bei ACDSee. Ich kann dann auch mal Daten aus der Datenbank auslesen per SQL und so Verzeichnisse und Kontrollisten von meinen Fotos erzeugen…

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