Consulting: BI Competency Center

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BICC = BI Competence Centre

The BICC’s role is to champion BI technologies and define standards, as well as the business alignment, project prioritization, management and skill issues associated with significant BI projects. The BICC should contain dedicated analysts, as well as business and IT experts to help executives understand the critical role of BI in managing the business better. The BICC should execute these tasks:

Guiding the users in meeting their own BI needs (and not relying on the BICC for all reports), primarily by training them how to use the data, as well as how to use BI tools as mechanisms to access and manipulate the data. This enables the center to have some leverage, instead of creating every report or query.
Working in conjunction with the business units in performing ad hoc or complex analysis, because the center’s personnel are analytic experts. If and when the analysis becomes repetitive, it can be made into a task that business users can perform.

Overseeing the analytic approach used across the enterprise to ensure consistency The center connects various parts of the enterprise that have similar needs and are experiencing similar problems. This will enable the center to fix problems identified within the same departments.

Setting standards for BI tools that will be used and supported throughout the enterprise.
Coordinating the use and reuse of metadata in the enterprise, helping define and integrate definitions of the relevant business terms.
Communicating to the IT organization the important role of BI applications as part of a BI strategy, encouraging the IT group to work more closely with users.
Building communication across lines of business to prevent the creation of new BI application “silos.

Helping the IT organization realize that users will need multiple BI technologies to meet their varied analytic requirements, while getting users to support the IT organization in providing a platform that will support changing user needs.

Assisting in implementing and supporting the deployment of the organization’s BI tools.
Source: Joanne Galimi: Healthcare Must Establish BI Competency Centers to Reap Strategic Benefits, G00130788, 2005-10-05

Consulting: Delivery

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Worthülse Delivery (aus Notizbuch)

Delivery verwendet der Amerikaner gerne und keiner weiss, was gemeint ist, geschweige denn, wie man es ins Deutsche übersetzen sollte. Beispiel: Was ist deine Delivery Strategy? – Alles klar? Bedeutungs-Facetten von Delivery sind:

  • daß eine Leistung beim Kunden ankommt (jawoll)
  • daß eine Leistung nicht nur verkauft werden muß, sondern auch erbracht werden muss

Allie Young schreibt in PFOT-NA-DP-0103: “Each of the models has a specific (…) approach to effectiveness (that is, delivery)”

Das nächste amerikanische Geheimwort: Brokering (z.B. Transaction Brokering, Resource Brokering). ich habe keine Ahnung was das sein soll….

Consulting: Kundensicht auf Berater

Kundensicht auf Berater (aus Notizbuch)

Herr B., Firma X (ex. Andersen Consulting), Celle 4.6.1999

1. Qualtitätsstandards gemeinsam vereinbaren “expectation management”
2. Sehr gute Akquise: Angebot=Bester Mann, Durchführung=ein anderer ==> Problem!
3. Anglizismen können auf bestimme Kunden negativ wirken (“überheblich” oder auch: “mehr scheinen als sein”).
4. Dunkle Anzüge sind nicht immer richtig. Was ist beim Kunden üblich? Mögliches Kommunikationshemmnis.
5. Beraterwechsel wärend des Projekts: Mit dem Kunden gut kommunizieren.
6. Nicht immer das Rad neu erfinden, sondern Übertragung von “Best Practices”
7. Gefahr des fehlenden Tiefgangs beim Berater im Gespräch mit dem Kunden.
8. Habe Methodologie mit ganzheitlichem Ansatz immer parat. Aber auch akzeptieren, wenn Kunde das mal nicht will.
9. Nicht ständig über Folgeaufträge sprechen.
10. Bei Interviews mit Kunden: Signalisieren, dass der Kunde wichtig genommen wird. Z.B. durch Fragen und auch durch Mitschreiben.
11. Berater sind oft sehr extrovertiert. Starkes Selbstbewusstsein kann vom Kunden als Arroganz empfunden werden.
12. Im Trend mitlaufen mit Beratungsprodukten/Beratungsthemen z.B. Workflow ==> Kunde möchte nicht jeden Trend “angedreht” bekommen.
13. Partnerschaftliche Zusammenarbeit; d.h. Win-win. Begleitung des Kunden ist gewünscht, nicht “das kannst du nicht, aber ich…”
14. Sensibilisierung auf den Kunden und sein Umfeld!!!!
15. Professionalität:
Flexibilität
Schnelligkeit
persönliches Engagement und Belastbarkeit
analytische Fähigkeiten
Best Practices & Know-how

Consulting: Aufwandsschätzung

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Aufwandsschätzung

Prinzipiell: Übertragen von Erfahrung (eigener oder fremder).
1. Allgemein: Dauer einer Autoreise Köln-Hamburg
Einflußfaktoren: Entfernung, Geschindigkeit, Auto, Fahrer, Ferienzeit,….
2. Projektaufwand/-termin
2.1 Welche Phasen und Aktivitäten sind “drin”? Z.B. QS-Aufgaben, LA-Folien, Statusberichte? (Klären anhand Blueprint/Vorgehensmodell)
2.2 Schätzgenauigkeit vs. Schätzaufwand (100% gibt 0%)
2.3 Zeitpunkt der Aufwandsschätzung (selten kann man sich den aussuchen!)
2.4 Projekttypen: Neuentwicklung individueller Software, Modifikation von Software, Customizing von SSW,…
3. Methoden
3.1 COCOMO (Bary Boehm 1978) aus den Source Instructions berechnet er MM, TDEV und Teamgrösse. Genauigkeit plusminus 20%.
3.2 Functionpoint (Albrecht IBM) Functionpoints = Masszahl wie Entfernungskilometer. Im ersten Schritt werden Functionpoints aus Anzahl von Eingaben, Ausgaben und Referenzdaten ermittelt. Dazu kommen kleinere Korrekturfaktoren. Im zweiten Schritt werden aus Erfahrungswerten den Anzahl FPs der Aufwand in Mannmonaten zugeordnet.
3.3 Analogiemethoden: Auf der Basis eines bekannten ähnlichen Projektes wird das zu schätzende Projekt einer Anweichungsanalyse unterzogen. Erkannte Anweichungen versucht man durch Zuschläge oder Abschläge zu berücksichtigen. Gut, wenn umfangreiche Erfahrungen mit ähnlichen Projekten. Schlecht, wenn wesentliche Unterschiede zwischen den Projekten bestehen.
3.4 Prozentsatzmethoden: Bei vorhandenem Phasenmodell mit Aufwandsverteilung kann aus einer Ist-Zahl auf alle Rest-Zahlen geschlossen werden. Problematik der Extrapolation. Phasenmodell muss identsch sein.
3.5 Kombinationen aller Methoden von 1-4 und weiterer sind in der Praxis notwendig.

Consulting: Begriffslexikon (aus Wiki)

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From Dietrich’s old Wiki

Begriffs-Lexikon

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 Ausführliche Themen-Artikel

 Stichworte

 Abakus

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Abacus

Aus dem guten alten GMO-Lexikon stammt der Abakus:

 Behaim, Martin (1459-1507)

konsturierte 1492 den ersten Globus (Kugelgestalt der Erde)

 Darwin, Charles (1809-1882)

Britischer Naturforscher. From 1831 to 1836 Darwin served as naturalist aboard the H.M.S. Beagle on a British science expedition around the world. – u.a. auch zu den Galapagos Inseln…

1859 Evolutionstheorie: “”On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life”
I have called this principle, by which each slight variation, if useful, is preserved, by the term Natural Selection.
—Charles Darwin from “The Origin of Species”

VoyageOfTheBeagle.gif

The Voyage of the H.M.S. Beagle

Quelle: http://www.oum.ox.ac.uk/onlinedb/darwin/darimage/darmap1.htm
http://www.pbs.org/wgbh/evolution/educators/lessons/lesson2/act1.html

 Googol

Im Jahre 1938 von Edward Kasner geprägter Begriff für die Zahl 10 hoch 1000.

 Humbold, Alexander von (1769-1859)

Vom 6. Dezember 1827 bis zum 27. März 1828 hielt Alexander von Humboldt in der Berliner Singakademie eine Reihe öffentlicher Vorträge über »Physikalische Geographie«, später »Kosmos-Vorlesungen« genannt. Ein Unbekannter fertigte eine Mitschrift an; die folgenden Texte geben dieses Manuskript wieder.
[[1]]

 Kompass

Quelle: [[2]]
Der Kompass wurde schon im Jahr 271 im Kaiserreich China erfunden. Damals bestand der Kompass aus einem Stück Magneteisenstein, der an einem Faden aufgehängt war und Südweiser genannt wurde. Nach Europa gelangte der Kompass über die Araber erst 1190.

Vor der Einführung des Kompasses orientierten sich die Seefahrer an Himmelskörpern, an Landmarken und an der Tiefe der See mittels Messung mit dem Lot.

Vor etwa vierhundert Jahren, im Jahre 1600, veröffentlichte William Gilbert, der spätere Leibarzt von Königin Elizabeth I von England, seine große Studie über den Magnetismus, “De Magnete” – “Über den Magneten”. Dieses Werk gab zum erstenmal eine rationale Erklärung für die mysteriöse Eigenschaft der Kompassnadel, sich in Nord-Süd-Richtung auszurichten: die Erde selbst ist magnetisch.

Eine sehr ausführliche und schöne Darstellung über die Leistungen Gilberts und die Entwicklung der Forschung über den Erdmagnetismus findet man unter: [[3]]

 Kratakau 1883

Am 27.8. um 10:02 GMT explodiert der Indonesische Vulkan Kratakau. Der Knall reisst im 3000 km entfernten Australien die Menschen aus dem Schlaf. Eine 38m hohe Flutwelle trifft Java und Sumatra und fordert 36000 Todesopfer. Die Flutwelle erreicht auch die amerikanische Westküste und Europa. Staubwolken in 80km Höhe umziehen die ganze Erde.

Bei dem Ausbruch wurden ca. 20 Kubik-Kilometer Lava und Asche freigesetzt. Die Stärke der Explosion von VEI=6 wurde in geschichtlicher Zeit nur übertroffen von Tambora (1815), Vesuv (79 n.Chr.) und Santorin. Die atmosphärische Druckwelle konnte von Barographen auf der ganzen Welt verfolgt werden wie sie in fünf Tagen insgesamt sieben Mal zwischen Kratakau und dem Antipoden in der Karibik hin und her lief.
Erdumfang: 40.000 km = 40.000.000 m —> Bis zum Antipoden: 20.000.000 m
Schallgeschwindigkeit: 300 m/sec
Laufzeit einmal zum Antipoden: 20.000.000 / 300 = 66.667 sec = 1111 min = 18,52 Stunden
Sieben Mal: 7 * 18,52 = 129,63 Stunden = 5 Tage 9 Stunden 38 Minuten

Kratakau Website: [[4]]

 1903-1906 Roald Amundsen Nordwest-Passage

Link: [[5]]

Nwpmap03.gif

North West Passage

Quelle: Bruno [[6]]

 Mercator, Gerhard (1512-1594)

Erfinder der Seekarte. Veröffentlichte 1569 seine Weltkarte “NOVA ET AVCTA ORBIS TERRAE DESCRIPTIO AD USUM NAVIGANTIUM” in der für die Seefahrt seither üblichen Mercator Projektion (winkeltreu; d.h. die Loxodrome ist eine Gerade).

 System/360

Im April 1964 von IBM angekündigte Computerbaureihe mit folgenden Besonderheiten:

  • Plattenspeicher als Standard-Speichermedium
  • Zeichen werden in Bytes codiert, die aus 8 Bit bestehen
  • Hauptkomponenten des Betriebssystems OS MFT/MVT (OS/390, z/OS)
    • Device-independant Input/Output
    • Warteschlangenverwaltung für Batch-Jobs (JCL)
    • Interrupt-gesteuerter Supervisor, der dynamisch Hauptspeicher und CPU für die Tasks zuordnet (“Kernel”)

 Tambora 1815

Vulkanausbruch

 Turbine

In der Geschichte der Technik hatte ich schon in meiner Timeline beschrieben: Dampfmaschine, Ottomotor/Dieselmotor, Elektromotor(?), aber noch nicht die Dampfturbine, die zum Schffsantrieb und zum Antrieb von Elektro-Generatoren viel verwendet wird….

Heissen Dampf unmittelbar in Bewegung umzusetzen soll schon das Prinzip der Äolipile (Heron von Alexandria) gewesen sein.

1884 erhielt Charles A. Parson das Patent für die Gleichdruckdampfturbine. Parson entwickelte das erste turbinengetriebene Schiff, die Turbinia, die 1897 in Dienst gestellt wurde und eine Geschindigkeit von 34,5 Knoten erreichte.

Dampfturbinen sind Schellläufer, z.B. 18000 U/min. Für die Erzeugung von Wechselstrom arbeitete man mit 3600 U/min oder 1800 U/min für eine 60-Hz-Strom.

 Göbelki Tepe

 Monolithen in Ostanatolien älter als Stonehenge

EM – Bei Ausgrabungen in Ostanatolien legen kurdische und deutsche Archäologen derzeit den ältesten Tempel der Welt frei. Sie haben bereits 36 große Pfeiler ausgegraben, die alle über drei Meter Höhe messen. Zwei von ihnen sind sogar fünf Meter hoch. Damit erreichen sie die Größe der Monolithe von Stonehenge (Südengland). Allerdings sind die Kalkstein-Kolosse im osttürkischen Bergland um 6.000 Jahre älter. Vor 11.000 Jahren, am Ende der Altsteinzeit, sollen Jäger und Sammler auf dem Göbelki Tepe („Nabelberg“) ein ganzes Kultzentrum angelegt haben, zu dem es bis heute keinen Vergleich gibt.

Dr. Klaus Schmidt, Prähistoriker des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin räumt ein, daß man „primitiven“ Steinzeitmenschen bislang eine derartige Monumentalarchitektur nicht zugestehen wollte. Die Ausgrabung dieses Tempels sei eine Sensation. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Erbauer in grauer Vorzeit bereits T-Träger geschaffen hätten. Sie wurden am Stück aus dem Kalkstein des Bergrückens gehauen und auf planierten Terrazzoböden aufgestellt. Viele seinen mit Tierreliefs geschmückt, mit Füchsen, Löwen, Stieren, Keilern und Schlangen.

Quelle: [[7]]

 Terra X – Jenseits von Eden

Sendung auf 3Sat am 03.02.2005 – 20:15 Uhr (Erstsendung: 16.11.2003)
Lifestyle in der Steinzeit
Film von Gerhard Thiel

1994 macht der Archäologe Klaus Schmidt in Anatolien, tief im Osten der Türkei und nahe der Grenze zu Syrien, bei einer Geländebegehung eine sensationelle Entdeckung: In den sperrigen Steinbrocken, die Bauern beim Pflügen ihrer Felder achtlos beiseite geschafft haben, erkennt er Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage. Ein Fund, der die bisherigen Erkenntnisse der urgeschichtlichen Wissenschaft umgekrempelt hat. In mehreren Grabungskampagnen schälte das Team des Deutschen gewaltige Bauten aus der Erde. Der altsteinzeitliche Ruinenhügel von Göbekli Tepe hält die Urgeschichtler in Atem, denn das Werk prähistorischer Ingenieurskunst entstand vor etwa 11.000 Jahren – 5.000 Jahre vor der ersten Stadtgründung im Zweistromland und 7.000 Jahre vor der Existenz der Pyramiden. Die Theorie, erst der sesshafte Farmer habe mit dem Hausbau die Immobilie ins Spiel gebracht und damit die neolithische Revolution angezettelt, fällt mit der Freilegung der Anlage von Göbekli Tepe in sich zusammen. Ihre Entdeckung belegt außerdem, dass die Wiege der Zivilisation weder – wie bisher angenommen – in Mesopotamien noch in Palästina stand, sondern in der heutigen Türkei.

Der Film erzählt die weithin unbekannte Geschichte vom “Lifstyle” der Menschen in der Altsteinzeit.

ZDF Sendung vom 30.08.2004: [[8]]

 Zheng He

Chinesischer Admiral (1371-1435), der als Seefahrer und Entdecker vor den Europäischen Entdeckern (Vasco da Gama, Kolumbus,…) die ganze Welt entdeckt haben soll und auch die Quelle für entsprechendes Kartenmaterial darstellt, das später die Europäer verwendeten.

Erste Reise 1405-07 von Nanking nach Kalikut (Kozhikode).

Literatur:

— Main.DietrichKracht – 10 Jan 2004