Computer SmartPhone Samsung Galaxy S5

Gehört zu: Liste meiner Geräte
Siehe auch: Telefonieren

Mein schönes SmartPhone Samsung Galaxy S5

Ich bekam vor einigen Jahren ein schickes Android SmartPhone, das Samsung Galaxy S5 …..

Galaxy S5   Modell:  SM-G901F

Screenshots

Eine wichtige Funktion beim SmartPhone sind die sog. Screenshots.

Beim Samsung Galaxy S5 geht aus so::

  • Screenshot aufnehmen: Tasten “Home” und “Power” gleichzeitig drücken – es macht dann Klick
  • Screenshots Speicherort:  phone/pictures/screenshots

Recovery Modus

Je nach Gerätehersteller variieren die Tastenkombinationen, mit denen Sie das Smartphone im Wartungsmodus hochfahren können. Allgemein gilt jedoch, dass das Gerät ausgeschaltet sein muss, bevor es im Recovery-Modus starten kann.
Bei Samsung-Geräten drücken Sie gleichzeitig die „Lauter-Taste“, den Home-Button sowie den Power-Button. Nachdem sich das Gerät angeschaltet hat, lassen Sie den Power-Button los und halten die „Lauter-Taste“ sowie den Home-Button weiter gedrückt.

Backup (und Restore)

Vorbereitungen

Wie mache ich eine Datensicherung für das ganze SmartPhone? (Für den Fall, dass da bei der ganzen Fummelei mal etwas schief geht).

Eine sehr einfache Lösung zur Datensicherung ist die App “MyPhoneExplorer“, Sie muß auf dem SmartPhone (als sog. “Client”) und dem Windows-Computer installiert werden.

Das SmartPhone kann damit auf den Windows-Computer gesichert werden. Dazu muss eine Verbindung hergestellt werden z.B. über WLAN, Bluetooth oder USB-Kabel.

Am solidesten ist eine Verbindung über USB-Kabel. Dazu muss allerdings das “USB-Debugging” aktiviert sein (s.u.).

und das geht so:

  • MyPhoneExplorer auf dem Windows-Computer starten
  • Android-SmartPhone per USB-Kabel mit dem  Windows-Computer verbinden
  • MyPhoneExplorer auf dem SmartPhone starten und USB als Verbindungstyp auswählen

Ein Backup des SmartPhones erfolgt in einzelnen Rubriken:

  • Anruflisten
  • Organizer (Kalender, Notizen)
  • SMS
  • Dateien (Externer Speicher, Interner Speicher, Systemspeicher, Anwendungen)
  • Sonstiges
  • Benutzer

Tutorial

LInk: https://praxistipps.chip.de/smartphone-synchronisieren-mit-myphoneexplorer-ein-tutorial_32475

Sog. “Synchronisierung”

Unter “Synchronisierung” versteht MyPhoneExplorer etwas sehr Spezielles: Telefonbücher, Anruflisten, SMS-Ordner werden vom SmartPhone auf den Windows-Computer kopiert.

Wohin????

Backup ausführen

Am Windows-Computer in MyPhoneExplorer.

Zuerst die Speicherorte festlegen:  “Menü -> Extras -> Sicherung erstellen”  (Achtung: es wird dadurch KEINE Sicherung erstellt, es werden nur die Ordner für eine Sicherung festgelegt!)

Der Menüpunkt “Backup Erstellen” fragt DREI Dinge ab:

1. Wo sollen Kontakte- Telefon, Anfurliste, Termine und Aufgaben, Notizen, SMS-Telefon gespeichert werden – alles zusammen in eine “Datenbank” namens “Backup <userid> YYYY-MM-DD.mpb” – ich lege dafür fest: F:\Data\MyPhoneExplorer   (Wobei <userid> die speziell für diesen Backup-Typ angelegte Bezeichnung ist)

2. Dateien: WAS soll gesichert werden und WOHIN?

3. Anwendungen WAS soll gesichert werden und WOHIN?

Und schließlich: Sicherung starten. Das kann recht lange dauern.

Restore ausführen

xyz

Android-Upgrade: Problem

Mittlerweile (2019) ist dieses SmartPhone auch etwas in die Jahre gekommen: Da ist jetzt Android 6.0.1 drauf und neuere Android-Versionen geht offiziell nicht.

Android-Upgrade Lösungsschritt 1: Root-Rechte

Als erstes installiere ich auf meinem Windows-Computer: Samsung_USB_Driver_for_Mobile_Windows.zip

Link: https://developer.samsung.com/galaxy/others/android-usb-driver-for-windows

Das wird benötigt um beispielsweise ODIN oder ADB auf dem Windows-Computer laufen zu lassen.

USB Debugging

Aktivieren Sie die Funktion “USB Debugging” auf Ihrem Android-Gerät. Sie finden den Eintrag in “Einstellungen” -> “Entwickleroptionen”. Falls Sie keine “Entwickleroptionen” sehen, müssen Sie diese erst freischalten, indem Sie 7-mal unter “Über das Telefon” auf den Eintrag “Build-Nummer” tippen.

Odin

Odin is a flashing utility provided by Samsung itself to flash Samsung proprietary Android Firmware (FW).

Boot up your Galaxy S5 in Odin mode (also called “download mode”).

  • To do this, turn it off then press home, power and the lower half of the volume rocker when you switch it back on.
  • Confirm the warning that appears on the screen by pressing volume up.

Connect your S5 with your computer and check if they can communicate with each other.

  • Wichtig: Erst jetzt das USB-Kabel einstecken, nicht vorher! Danach erscheint “Added!”
  • To do this, go the Log section in Odin and check if an “Added!!” appears, and check if the device appears in the interface list.

Nun auf die Schaltfläche “AP” klicken, die Datei “CF-Auto-Root.tar” auswählen und dann unten auf “Start” klicken (CF = Chain Fire).

  • Evtl. muss jetzt das zuvor erlaubte “USB Debugging” auf dem SmartPhone nocheinmal bestätigt werden. Dabei kann die Fehlermeldung “because an app is obscuring a permissions request, Settings can’t verify your responses.” erscheinen. Zur ordnungsgemäßen Funktion muss dieser Fehler bereinigt werden. Bei mir funktionierte das nachdem ich auf dem SmartPhone die Apps “ES File Explorer” gestoppt hatte.

Damit ist ersteinmal die App SuperSU installiert – Das Gerät sollte auch “ge-rootet” sein, Was man mit der App “Root Checker Basic” verifizieren kann.

Download Link: https://androiddatahost.com/149a2

Was macht die App SuperSU?

Die App SuperSU verwaltet nun die Zugriffe von Apps, die SuperUser-Rechte verlangen.

Android-Upgrade Lösungsschritt 2: Recovery flashen

Das vorhandene “Stock Recovery” muss durch ein neues “Custom Recovery” ersetzt werden, das: TWRP Custom Recovery

Team Win Recovery Project 2.x, or twrp2 for short, is a custom recovery built with ease of use and customization in mind.

Link: https://www.cyanogenmods.org/forums/topic/install-twrp-recovery-samsung-android-using-odin/

Link: https://dl.twrp.me/kccat6/twrp-3.2.3-0-kccat6.img.tar.html

Dann muss das Standard-Recovery ausgeschaltet werden, um das neue Recovery wirksam werden zu lassen.

Android-Upgrade Lösungsschritt 3: Custom Firmware aufspielen

Link: https://www.hardreset.info/devices/samsung/samsung-t365-galaxy-tab-active-80-lte/faq/firmware-flash/

Custom Firmware (Custom ROM) wird oft über die Recovery Funktion eingespielt.

Astrofotografie: Software StarStaX

Gehört zu:  Astro-Software

Anwendungsbereich der Software StarStaX

Mit der kostenlosen Software StarStaX kann man Astrofotos übereinanderlegen (stacken), die eine Bewegung veranschaulichen sollen. Dabei können optional auch kleinere Lücken in der Bewegung gefüllt werden.

z.B. Strichspuren um den Himmelspol (Norden oder Süden)

z.B. Bewegung von Kleinplaneten o.ä.

Alternativen:  z.B. Deep Sky Stacker mit Maximum-Funktion

Bezugsquelle / Hersteller / Download

https://www.markus-enzweiler.de/software/software.html

Versionen / Betriebsystem:

Version 0.71 für Windows 7, Windows 10, Mac OS X und Linux   (Dezember 2018)

Anwendungsbeispiel

Schritt 1: Einzelaufnahmen laden

StarStaX-01.jpg

StarStaX: Einzel-Bilder oeffnen…

Schritt 2: Einstellungen: Blending Modus: Lücken füllen

StarStaX-02.jpg

StarStaX: Blending Modus

Schritt 3: “Berechnung starten”

StarStaX-03.jpg

StarStaX: Berechnung starten

Schritt 4: Das Ergebnis: “Speichern unter…”

StarStaX-04.jpg

StarStaX: Speichern unter…

 

 

Notizbuch: Am Tag als der Regen kam

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Ph9shoG1u7E
Sängerin: Dalida
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Da erblühten die Bäume
Da erwachten die Träume
Da kamst du
Ich war allein im fremden Land
Die Sonne hat die Erde verbrannt
Überall nur Leid und Einsamkeit
Und du, ja, du
Soweit, soweit
Doch eines Tag’s von Süden her
Da zogen Wolken über das Meer
Und als endlich dann der Regen rann
Fing auch für mich das Leben an
Ja ja ja ja ja ja ja
Am Tag, als der Regen kam
Lang ersehnt, heiß erfleht
Auf die glühenden Felder
Auf die durstigen Wälder
Am Tag als der Regen kam
Weit und breit, wundersam,
Als die Glocken erklangen
Als von Liebe sie sangen
Da kamst du, da kamst du
Songwriter: Gilbert Francois Leopold Becaud / Pierre Delanoe / Abramo Italo Ferrario
Songtext von Am Tag Als Der Regen Kam © Universal Music Publishing Group

Astrofotografie Software: Autoguiding mit PHD2 Guiding

Gehört zu: Astrofotografie
Gehört zu: Astro-Software

Autoguidung mit PHD2 ausprobieren

Ich hatte meine Astro-Ausrüstung im Jahre 2016 so ausgesucht, dass auch das sog. Autoguiding möglich ist – obwohl ich nicht so recht wusste, ob ich das eigentlich brauchen würde.
Zum generellen Punkt der Nachführung habe ich einen separaten Artikel geschrieben.

Aber ich möchte ja “alles” mal ausprobieren.

  • Meine Montierung ist eine iOptron SmartEQ Pro und verfügt über einen ST-4 Port, der ASCOM-Treiber unterstützt aber kein “Pulse Guiding“.
  • Jetzt (2017) habe ich eine Montierung Skywatcher HEQ5 Pro, die auch einen ST4-Port hat und der ASCOM-Treiber EQMOD unterstützt “Pulse Guiding”.
  • Die Guiding-Kamera ist eine Altair GPCAM MT9M034M und verfügt ebenfalls über eine ST-4-Schnittstelle zum Autoguiding.
  • Meine Leitrohr ist ein GuideScope50

Zum Autoguiding benötigt man einen Computer mit einer Autoguiding-Software. In aller Munde ist die kostenlose Software “PHD2 Guiding“, die ursprünglich Craig Stark entwickelt hatte.
Es gibt aber auch sog. “Stand Alone Lösungen” (d.h. ohne Computer) zum Autoguiding z.B. Lacerta M-GEN u.a.

Amateurastronomen, die ich kenne, schwören auf Autoguiding, wenn sie ihre Fotos (Sub-Exposures) länger belichten wollen; z.B. länger als 2 Minuten…

Informationsquellen im Internet

Zu PHD2 Guiding gibt es diverse Hilfen im Internet, z.B.

Erste Schritte mit PHD2 Guiding im Überblick

Die Schritte im Überblick:

  1. Installation
  2. Vorbereitung
  3. Verbinden des PCs mit Kamera und Montierung (ggf. Simulationen !!!)
  4. Live-Bild in PHD einstellen – wichtig: fokussieren
  5. Guiding-Stern auswählen
  6. Kalibrierung – welche Parameter sind für die Kalibrierung wichtig?
  7. Guiding und Optimierung des Guiding

Die Ersten Schritte mit PHD2 Guiding im Einzelnen

1. Installation

Ich habe jetzt die Version 2.6.5.
Bei der Erst-Installation auf einem meiner Windows-Compter wurde die Datei MSVP120.dll als vermisst gemeldet.

Durch Installation des “Microsoft Visual C++ 2013 Redistributable (x86) 12.0.21005” konnte ich dieses Problem lösen.

2. Vorbereiten

  • Aufstellen der Montierung
  • Nivellieren der Montierung
  • Aufbau der Optiken (GuideScope50)
  • Verbinden der Kabel
  • Einnorden der Montierung
  • Fokussieren der Guiding-Optik
    • Eine erste grobe Fokussierung mache ich schon am Tage an terrestischen Objekten
    • Die feine Fokussierung der Guiding-Optik mache ich am besten sofort nach dem Einnorden. Da habe ich einen halbwegs hellen Stern, Polaris, bei dem die Fokussierung leichter möglich sein sollte.
      Das Fokussieren mache ich nicht mit der Software PHD2 Guiding, sondern mit der Astrofotografie-Software, die ich auch sonst zum Fotografieren benutze (z.B. SharpCap).
  • Three Star Alignment (Goto Alignment)
  • Goto auf das Beobachtungsobjekt

3. Verbinden der Geräte mit PHD2 Guiding (Kamera und Montierung)

Wenn man PHD startet, muss man zuerst die Geräte (Kamera, Montierung etc.) verbinden. Dazu klickt man auf das erste Symbol von links (Stecker-Symbol) in der unteren Leiste.

phdx-01.jpg

PHD2 Guiding: Verbindungsaufbau

Es öffnet sich dann das Fenster “Ausrüstung verbinden”:

PHD-Verbinden.jpg

PHD2 Guiding Ausrüstung verbinden

Verbindung zur Kamera

Bei der Kamera ist das klar: Gemeint ist die Nachführkamera, also meine Altair-Kamera GPCAM entweder direkt (d.h. per Windows-Treiber) oder über ASCOM (also ASCOM installieren).

Klicken auf Schaltfläche “verbinden”

Verbindung zur Montierung

Bei der Montierung kann man schnell einen Fehler machen. Als neu gelerner ASCOM-Fan dachte ich natürlich daran, jetzt den ASCOM-Treiber meiner Montierung auszuwählen. Das ist aber Quatsch, weil ich die Montierung ja schon per ST-4 mit der Nachführkamera verbunden habe. Ich sollte im PHD bei Montierung also auswählen “on camera“, was für mich nicht wirklich intuitiv war. Dies ist also die Vorgehensweise für ein sog. “ST4-Guiding”, alternativ wäre auch ein “ASCOM Pulse Guiding” (wenn die Montierung das denn unterstützt) möglich.

Klicken auf “verbinden”: Nun verbindet sich PHD2 Guiding über den ST-4-Anschluss der Nachführkamera mit dem ST-4-Anschluss der Montierung.

ASCOM Pulse Guiding: Alternativ kann man auch statt der Verbindung per ST-4, die Montierung direkt mit dem Computer per serieller Schnittstelle und ASCOM/EQMOD verbinden. Das ist technisch etwas aufwendiger (ein Kabel mehr zum Computer, COM-Port richtig einstellen etc.) ermöglicht dem Guiding-Programm aber die Deklination festzustellen, was bei der Kalibrierung wichtig ist. Ansonsten hat eine solche Verbindung den Vorteil, dass dann eine Teleskopsteuerung stattfinden kann z.B. Goto per Cartes du Ciel

Verbindungsprofil

Die ausgewählten Verbindungen (zu Kamera und Montierung) sowie die dazu vorgenommenen PHD2-Einstellungen (s.u.) können in einem sog. Profil gespeichert werden.

Dunkelbilder

Nun sollte man sog. Dunkelbilder in eine Bibliothek ablegen…

Dunkelbilder sind z.B. wichtig, wenn PHD2 seinen Guiding-Stern automatisch aussuchen soll; dann sollte PHD2 kein Hot Pixel als Leitstern aussuchen…

PHD-Dunkelbild.jpg

PHD2 Guiding: Dunkelbilder

4. Live-Bild der Guiding-Kamera einstellen

Auf das Loop-Symbol (Zwei Pfeile im Kreis; in der unteren Leiste das zweite Symbol von links) klicken und es erscheinen Bilder der Nachführkamera auf dem Computer-Bildschirm (das Live-Bild).

PHDNeu-10.jpg

PHD2 Guiding – Loop – Belichtungsschleife

Fokussieren

Am Anfang ist man häufig völlig ausser Fokus; dann sieht man im Live View erst einmal nichts. Man muss mit dem Fokus mal grob hin und her probieren, bis man im PHD-Live-View tatsächlich Sterne sieht, die man dann auch noch mit der Fokusfeineinstellung schön scharf einstellt.
Am besten fokussiert man gleich nach dem Einnorden auf den Polarstern – und zwar mit SharpCap.

Eine grobe Fokussierung auf ein weitentferntes terrestrisches Objekt sollte im Vorwege geschehen…

Belichtungszeit und Gamma

  • Parallel zum Fokussieren muss man eine sinnvolle Belichtungszeit einstellen (so dass man mehrere schöne Sterne auf dem Bildschirm sieht).
  • Als Camera Exposure (unten im Drop-Down rechts neben dem Stop-Symbol) werden 2,0 bis 4,0 sec empfohlen. Längere Belichtungszeiten sind vorteilhaft bei schlechtem Seeing und längeren Brennweiten, da über die Zeit hinweg gemittelt wird. Meine Einstellung: 3.0 sec.
  • Rechts neben dem Drop-down für die Belichtungszeit findet sich ein Schiebereglber, der das Gamma für den Bildschirm einstellt: ggf. nach links schieben, um schächere Sterne zu sehen.
  • Es gibt noch einen sog. “Cam Dialog” das ist das Symbol rechts vom “Gehirn-Symbol”…

5. Guiding-Stern auswählen

  • Nun wählt man einen Stern durch Anklicken mit der Maus als sog. “Leitstern” aus. Der Leitstern wird von PHD2 mit einem grünen Kästchen umrahmt, der sog. Auffindregion (Anzahl Pixel einstellen im Brain Tab “Guiding”).
  • Der Leitstern sollte nicht “ausgebrannt” sein, sondern mittel-hell. ggf. Menü –> View –> Display Star Profile
  • Der Leitstern sollte nicht zu sehr am Rande des Gesichtsfeldes liegen.
  • Damit man im Live-Bild der Guiding-Kamera möglicht viele Sterne sieht, evtl. das “Gamma” etwas aufziehen…
  • Anfangs könnte es hilfreich sein, den Leitstern automatisch von PHD2 wählen zu lassen (Alt-S oder Menü: Erweiterungen (Tools) -> “Autoauswahl Stern” – “Auto-select Star”); dazu wäre eine aktuelle Dunkelbild-Bibliothek sinnvoll.

In der Statusleiste unten links werden nun zwei Zahlen angezeigt: m=… und SNR=…..(magnitude und Signal Noise Ratio ???????) –

Danach kann man jetzt auf das Symbol “Guiding” klicken (rechts vom Symbol “Looping”).

PHD2-Leiste.jpg

PHD2 Guiding: Die Leiste unten

Da tut sich erst einmal garnichts. Ich dachte schon, alles Mist und den Versuch abbrechen.
Aber: Wenn man auf Guiding klickt, startet eben nicht das Guiding, sondern die Calibration. Es startet also die sog. Kalibrierung, was man unten links in der Statuszeile sehen kann, wo die Kalibrierungsschritte angezeigt werden…

6. PHD Calibration

Also wenn man jetzt auf das Symbol “Guiding” (in der unteren Leiste das dritte von links) klickt, beginnt also zunächst eine sog. Calibration.

PHDNeu-11.jpg

PHP2 Guiding Kalibrierung starten

In der Statusleiste unten links werden die Kalibrierungsschritte angezeigt.

Warum Kalibrierung?

PHD2 benötigt die Kalibrierung für zwei Dinge:

  • messen wieviel ein Guiding-Impuls die Montierung bewegt (Bogensekunden bzw. Pixel)
  • messen des Drehwinkels der Guiding-Kamera in Bezug auf die Montierungsachsen

Ablauf der Kalibrierung

Zur Calibration werden Guiding-Impulse in alle vier Richtungen (West, Ost, Süd, Nord) geschickt und dann gemessen, wieviele Pixel bewegt wurden; wobei nur die West- und Nord-Bewegungen tatsächlich für die Kalibrierungs-Rechnung herangezogen werden – Ost und Süd dient nur zum Zurückfahren.

Calibration: Einstellung der Guiding Steps – Nachführungsschritte

Bei der Kalibrierung möchte PHD2 möchte den Leitstern schrittweise um 25 Pixel in jeder Richtung bewegen…
Evtl. hat man zu wenig Guiding-Steps; dann sollte unter Settings im Tab “Guiding” die Guiding-Steps (ms) verändert werden am besten mit Hilfe der Schaltfläche “Calculate…”

Bevor man die Guiding-Steps selber einstellt, sollte man Brennweite und Pixel-Größe der Guiding-Kamera korrekt eingegeben haben:

  • Brennweite: Erweiterte-Einstellungen (Brain Symbol) -> Nachführen (Guiding) -> Brennweite (mm)
  • Pixel-Größe: Erweiterte Einstellungen (Brain Symbol) -> Kamera -> Pixel-Größe

Die zeitliche Länge (Dauer) eines Kalibrierungsschritts (in Millisekunden) kann man selbst per Hand eingeben. Wenn die Kalibrierung zu lange dauert, kann man die Dauer eines Impulses erhöhen, damit die angestrebten 25 Pixel mit weniger Schritten erreicht werden. Hilfreich ist dabei aber die Schaltfläche “Berechnung…” (hinter Erweiterte Einstellungen -> Nachführen -> Kalibrierungsschritte).

PHD2-Nachführen-01.jpg

PHD2 Guiding: Kalibrierungsschritte

Es wird empfohlen, die Nachführgeschwindigkeit auf 0,5 einzustellen.

Für die Anzahl der Kalibrierungsschritte wird so etwa 12 empfohlen. Man muss die Kalbrierung dann mal beobachten, ob die Anzahl der Kalibrierungsschritte mit der Dauer in Millisekunden passt, um eine Bewegung von 25 Pixel zu erreichen…

Calibration: Fertig

Nach erfolgreicher Kalibrierung springt in der Statuszeile unten rechts der Text “No cal” um in “Cal” und das eigentliche Guiding beginnt…

7. PHD Guiding und Optimierung des Guiding

Nachdem die Kalibrierung erfolgreich durchgeführt wurde geht das PHD in den Status “Guiding” (Nachführen) über. In der Statusleiste unten links erscheint dann der Text “Guiding”…

Das Guiding kann durch diverse Einstellungen beeinflusst werden (s.u.). Beispielsweise will man ja nicht dem Seeing hinterherlaufen; also muss dass Guiding die kleinen schnellen Schwankungen der Luftunruhe ignorieren (siehe Minimum Movement und Guiding Assistant).

Die Qualität des Autoguiding kann man gut im Informationsfenster “Verlauf der Nachführung” (History Graph) s.u. Menü -> Ansicht (View) -> Anzeige Graph (Display Graph) verfolgen.

Falls die Qualität des Autoguiding verbesserungswürdig erscheint, kann man mit diversen Einstellungen (“Settings”) versuchen Einfluss zu nehmen.

Hilfreich kan auch das “Stern-Profil” sein unter: Menü -> Ansicht -> Sternprofil

PHD-Sternprofil.jpg

PHD2 Guiding Sternprofil

Im Sternprofil wird das Helligkeitsprofil des ausgewählten Leitsterns angezeigt.

Wenn die Spitze oben in der Mitte nicht spitz, sondern flach ist, wäre der Leitstern zu hell “gesättigt” bzw. “ausgebrannt”.

Die Zahl, die ganz groß angezeigt wird ist der HFD Half Flux Diameter; also der innere Sterndurchmesser, dessen Kreisscheibe 50% des Lichts enthält. Der HFD-Wert ist besser als der früher übliche FWHM-Wert, da er auch bei nicht gut fokussierten Sternen, einen klar definierten Wert liefert. Der HFD-Wert wird extra groß angezeigt, weil man ihn zum Fokussieren des Leitrohres gut aus der Ferne sehen kann (HFD = Min!).

Ebenfalls hilfreich bei ber Beurteilung der Qualität des Auto Guidings kann die sog. “Trefferverteilung” sein:

PHD-Trefferverteilung.jpg

PHD2 Guiding: Trefferverteilung

PHD2 Guiding Informationsfenster

Welche Fenster aufmachen? Im Menüpunkt “View” können verschiedene Informationsfenster aktiviert werden, z.B.

  • History
  • Target
  • Guide Stats
  • u.a.

Fenster: History Graph

Einstellungen rechts oben:

  • Maßstab der x-Achse: x 200
  • Maßstab der y-Achse: +/- 4″ oder auch 8″
  • Settings: Arc Seconds (nicht Pixel)
  • Correction: anhaken (das genau will man ja)
  • Trend: nicht immer sinnvoll

Unterhalb des Graphen können folgende wichtige Einstellungen vorgenommen werden:

  • RA aggression: 30
  • Dec aggression: 30
  • RA Hysteresis: 15
  • Dec Hysteresis: N/A
  • RA MinMo: 0,30 (mit dem Guiding Assistant)
  • Dec MinMo: 0,30 (mit dem Guiding Assistant)
  • Scope Max RA=2000, Dec=2000
  • Dec = Auto/North/South/Off

 

Guiding Assistant – Nachführassistent

Es wird empfohlen, den sog. Guiding Assistant zu verwenden. Dieser kann aufgerufen werden, nachdem die Verbindungen hergestellt sind, die Guiding-Kamera eingestellt und ein Guiding-Stern ausgewählt wurde und die Kalibrierung erfolgt ist: d.h. das Guiding ist gerade gestartet. Dann kann man den Guiding Assistant aufrufen (Menü -> Tools -> Nachführassistent), der das Guiding erst einmal unterbricht und seine Messungen vornimmt.

PHD-Assistent.jpg

PHD2 Guiding: Guiding Assistent

PHD2 Einstellungen

Mit den folgenden Einstellungen bei PHD2 Guiding Version 2.6.5 hat das Autoguiding bei mir funktioniert:

Allgemeine Einstellungen

Belichtungszeit (Loop-Zeit): 3.0 sec

Geräte-Profil:

  • Kamera: Altair Camera
  • Montierung: On-Camera
  • Aux: nichts

Menü “Ansicht”

  • Werkzeigleiste
  • Anzeige Graph
  • Trefferverteilung
  • Sternprofil
  • kein Overlay

Schaltfläche “Brain”

  • TAB Global

    • Speicherort der Log-Dateien: D:\Data\PHD2
    • Dithering: zufällig
    • Noise Reduction: None (ist soetwas ähnliches wie “Binning”, wird bei guten Kameras nicht gebraucht…) NEU —> Tab Camera
    • Focal Length: 180mm (my GuideScope50) (neu –> Tab Guiding)
    • Target SNR: mindestens 15 (und auto exposure 0,01 bis 1,0 oder so. Bei “auto” versucht PHD den vorgegebenen SNR einzuhalten) NEU –> Tab Camera
    • PHD-Brain-01.jpg

      PHD2 Guiding: Erweiterte – Global

  • TAB Camera

    • Noise Reduction: None (ist soetwas ähnliches wie “Binning”, wird bei guten Kameras nicht gebraucht…)
    • Target SNR: mindestens 10 (und auto exposure 0,1 bis 5,0 oder so. Bei “auto” versucht PHD2 den vorgegebenen SNR einzuhalten)
    • Pixel Size: 3,75 μ
    • Kameraverstärkung (Gain): 95
    • Disconnect unresponsive camera: change from 5 to 30 sec
    • PHD-Brain-02.jpg

      PHD2 Guiding: Erweiterte – Kamera

  • TAB Guiding

    • Auffindregion: 15 Pixel ist wohl default – man kann das bei Bedarf auch etwas größer machen. Ich nehme 20 Pixel
    • Minimum Stern HFD (Pixel): HFD= Half Flux Diameter, so groß sollte mindestes ein Leitstern sein. Da könnte man schon mal 2 Pixel eintragen.
    • Brennweite des Guiding-Scopes: 180 mm
    • Sterngrößenerkennung: Aktivieren = NO
    • Calibration Steps: 1300 ms (berechnen mit Schaltfläche!) (neu: jetzt in diesem Tab)
    • Benutze DEC-Kompensation: Sollte angekreuzt sein. Falls die Deklination bekannt ist, wird sie automatisch beim Guiding berücksichtigt.
    • Schnelles Zentrieren… (Fast recenter after calibration or dither): Das sollte man ankreuzen
    • Guiding-Befehle freigeben (enable mount guide output): Ankreuzen, damit Guiding-Impuse tatsächlich an die Montierung gesendet werden.
    • PHD-Brain-03.jpg

      PHD2 Guiding Erweiterte – Guiding

  • Berechnung der Kalibrierungsschritte

    • Calibration Steps: 1950 ms (neu —> Tab Guiding)
    • PHD-Kalibrierungsschritte.jpg

      PHD2 Guiding Kalibrierungsschritte

    • Brennweite: 180 mm (automatisch übernommen)
    • Pixelgröße: 3,75 (automatisch übernommen)
    • (Binning: 1)
    • Guiding-Geschwindigkeit: 0,5 siderial
    • Kalibrierungsschritte: 15 (Anzahl) — mehr Schritte würden länger dauern
    • Deklination: 60 Grad (wichtig für die gute Kalibrierung, wenn die Deklination nicht aus der Monierung ausgelesen werden können)
    • Berechnetes Ergebnis: 1950 msec (für einen Kalibrierungsschritt)

TAB Mount (neu: Algorithmus)

  • Enable Guide Output: YES (Neu: verschoben nach TAB “Guiding”)
  • RA Algorithm
    • Hysteresis Guide Algorithm
    • Hystereris: 15% (eine Art Glättung)
    • Aggression: 50%
    • Minimum Move: 0,2 Pixel – Ist die Abweichung des Leitstern kleiner, erfolgt kein Guiding-Impuls. Sollte mit dem Guiding Assistant eingestellt werden.
    • Max R.A. Dauer: 3000 ms
  • Declination Algorithm:
    • Resist Switch (versucht Deklination nur in einer Richtung zu korrigieren)
    • Aggression: 80%
    • Minimum Move: 0,2 Pixel – Ist die Abweichung des Leitsterns kleiner, erfolgt kein Guiding-Impuls. Sollte mit dem Guiding Assistant eingestellt werden.
    • Backlash Compensation: NO
    • Max DEC Dauer: 2000 ms
  • Calibration Steps: 1950 ms (neu —> Tab Guiding)
  • PHD-Brain-04-jpg

    PHD2 Guiding Erweiterte Algorithmen

PHD2 Logging

Da die Guiding-Nacht meist etwas hektisch wird, ist es sinnvoll, sich die Feinheiten des erfolgten Guidings in aller Ruhe im nachhinein im sog. Logfile-Viewer anzuschauen und zu analysieren.

  • Der Ort der Log-Files wird bestimmt durch: Advanced Settings (Brain Symbol) -> Global -> Log File Location
  • Standard-Ordner: C:\users\<userid>\Documents\PHD2 (geändert auf: d:\data\phd2)
  • Die Log-Files heissen: PHD2_GuideLog……
  • Guter LogViewer: PHD LogView (befindet sich auf der CD des GvA-Video-Workshops)

Beispiele vom 08.04.2018

PHD2-LogViewer-01.jpg

PHD Logviewer: Guidingkurven

PHD2_Logviewer02.jpg

PHD Logviewer: Kalibrierung

 

Computer: Flickr Fotos für WordPress Blogs

Flickr Fotos für mein WordPress

Gehört zu: Websites mit WordPress

Da ich meine WordPress-Blogs nicht bei wordpress.com oder wordpress.org betreibe (“hoste”), sondern sog. “Self Hosted WordPress” betreibe, möchte ich zur Erhöhung meiner Flexibilität, die vielen Fotos, die ich in meinen Blog-Artikeln verwende unabhängig im Internet verwalten.

Mein erster Versuch in dieser Richtung, war es diese Fotos in Flickr zu verwalten und dann per WordPress-Plugin “WordPress Flickr Embed Plus” in die Blog-Artikel einzubinden. Das hat auch wunderbar geklappt.

Allerdings hat jetzt Flickr seine Pläne geädert und will in Kürze nur noch viel weniger Space kostenlos anbieten. Deshalb habe ich mich nach kostenlosen Alternativen umgesehen.

WordPress Plugin für Flickr

Als erstes müssen wir das Plugin “WordPress Flickr Embed Plus”  in unserem “Self Hosted WordPress”  installieren und aktivieren. Dann erscheint im WordPress bei “Edit Post” die kleine Schaltfläche “Add Flickr photo” und es kann direkt aus Flickr ein Foto zum Einfügen in den WordPress Post ausgewählt werden siehe untenstehedes Bild:

WordPress Fotos from Flickr

Google Photos statt Flickr

Leider hat jetzt (Nov. 2018) Flickr seine Pläne geädert und will in Kürze nur noch viel weniger Space kostenlos anbieten. Deshalb habe ich mich nach kostenlosen Alternativen umgesehen. Mit Google Photos scheint das gut zu gehen.

Computer: Google Photos für WordPress-Blogs

Google Photos für mein WordPress

Gehört zu: Websites mit WordPress

Da ich meine WordPress-Blogs nicht bei wordpress.com oder wordpress.org betreibe (“hoste”), sondern sog. “Self Hosted WordPress” betreibe, möchte ich zur Erhöhung meiner Flexibilität, die vielen Fotos, die ich in meinen Blog-Artikeln verwende, unabhängig im Internet verwalten.

Mein erster Versuch in dieser Richtung, war es diese Fotos in Flickr zu verwalten und dann per WordPress-Plugin in die Blog-Artikel einzubinden. Das hat auch wunderbar geklappt. Allerdings hat jetzt Flickr seine Pläne geädert und will in Kürze nur noch viel weniger Space kostenlos anbieten. Deshalb habe ich mich nach kostenlosen Alternativen umgesehen. Als erstes habe ich es mit dem Dienst Google Photos versucht, wo ja nach der Schliessung von Picasa alle meine Fotos sowieso gelandet sind.

Begrenzungen bei Google Photos

Als Specherplatz kann der von Google Drive (15 GB) verwendet werden. Oder wir haben “unbegrenzten” Speicher, wenn wir eine Kompression unserer Fotos  in Kauf nehmen.

Ansonsten gibt es diverse einzele Begrenzungen z.B.

  • Laut https://support.google.com/photos/answer/6174018?hl=en&vid=0-440747459440-1545477761092

“A photo or video was skipped”: A photo or video is not uploading because it doesn’t meet our requirements:

  • Photos can’t exceed 75MB or 100 megapixels
  • Videos can’t exceed 10GB

Ein Fotoalbum soll sicht mehr als 2000 Fotos enthalten dürfen….

Google Photos “per Hand” d.h. über URL

Wenn man seine Fotos bei “Google Photos” gespeichert hat, bekommt man dort auch schnell und einfach eine URL für ein bestimmtes Foto und kann diese URL dan weiter verwenden, um dieses Foto in einen WordPress-Artikel einzufügen.

Die URL-Methode Schritt für Schritt

Schritt 1: Wir besorgen uns die URL des betreffenden Fotos bei http://photos.google.com

Schritt 2: In WordPress gehen wir in “Edit Post” und klicken da auf die Schaltfläche “Add Media”

WordPress Edit Blog: Add Media Insert from URL

Schritt 3: links dann auf “Insert from URL” klicken. Dort fügen wir die URL des Fotos ein (Steuerung V) und können eine “Caption” zu dem Bild eingeben.

WordPress Edit Blog Add Media Insert from URL

Die Größe des Fotos im Blog-Artikel können wir noch durch Ziehen mit der Maus verändern.

 

Google Photos mit Jetpack

Im Internet findet man Ratschläge, mit Hilfe des Plugins “Jetpack” auf Google Fotos zuzugreifen:
Link: https://jetpack.com/2018/04/19/google-photos-jetpack/

Jetpack ist integriert mit Google Photos.

Jetpack ist für mich aber irgendwie undurchschaubar. Vor allem will ich ja mein “self hosted WordPress” behalten und nicht mit dem Hosting zu WordPress gehen.

Die Jetpack-Methode Schritt für Schritt

Schritt 1: Wir richten ein Konto auf WordPress.com ein.

Schritt 2: Wir holen die Fotos, die wir in unserem Blog brauchen, von Google Photos nach WordPress.com

Schritt 3: Wenn die Fotos nun in WordPress.com sind, können wir die Grafikadresse kopieren

Schritt 4: Mit dieser Grafikadresse können wir in unserem Self Hosted WordPress das Bild in die Media Library einfügen über “URL….”

Als erstes müssen wir Jetpack in unserem “Self Hosted WordPress”  installieren. Dazu gibt es ebenfalls zahlreiche gut gemeinete Ratshläge im Internet z.B. https://makeawebsitehub.com/jetpack-guide/

Jetpack installieren auf Self Hosted WordPress

JetPack installieren

JetPack aktivieren

Wenn wir jetzt das Jetpack Plugin aktivieren, werden wir nach einer Verbindung zu WordPress.com gefragt.

Ich möchte aber mit WordPress.com nichts zu tun haben…. und tschüss !

 

 

 

Astronomie: Konusfehler des Teleskops beseitigen

Gehört zu: Montierung
Gehört zu: Montierung einjustieren

Was ist der sog. Konusfehler (Orthogonalitätsfehler)?

Die Monierung mag ja super gut aufgestellt sein (waagercht, eingenordet, Goto Alignment) aber trotzdem kann noch ein systematischer Fehler die Goto-Funktion beeinträchtigen. Wenn wir das Teleskop mit Rohrschellen und Schwalbenschwanz-Schiene in die Aufnahme des Polkopfs klemmen, wissen wir ja nicht wirklich, ob nun die optische Achse des Teleskops wirklich exakt parallel zum Achsenkreuz der Montierung ist. Da kann ja eine Abweichung sein. eine solche Abweichung würde man “Konusfehler” oder “Orthogonalitätsfehler” nennen.

Ein solcher Konusfehler kann leicht bei Reflektoren auftreten z.B. kann durch das Kollimieren die optische Achse verschoben werden. Bei Refraktoren tritt ein Konusfehler selten auf bzw. ist nur sehr klein.

Auswirkungen eines Konusfehlers

Ein Konusfehler kann Auswirkungen auf die Goto-Funktion haben: Wenn man ein Star-Alignment mit Sternen auf einer Seite vom Meridian gemacht hat, wird ein Goto zu einem Objekt auf der andren Seite des Meridians durch einen Konusfeher verfälscht. Wenn man die Meridianseiten welchselt, sollte man einfach noch einmal “SYNCen”.

Bei SynScan-Steuerungen (SkyWatcher) soll soll mit einen 3-Star-Alignment der Konusfehler rechnerisch kompensiert werden….

Verfahren zur Behebung eines Konusfehlers

Einen sehr hilfreichen Beitrag von Dion Heap habe ich beim Astronomyshed auf Youtube gefunden: “Complete Mount and Scope Setup. PART FIVE Cone Error” https://www.youtube.com/watch?v=WatdQlPp22Y

Ich will meinen Konusfehler am Tage bestimmen und habe mir als “weit entferntes” Objekt die Spitze des Hamburger Fernsehturms aus gesucht. Der wäre so ca. 812 Meter entfernt.

Vorgehensweise:

  1. ich stelle das Stativ meiner Skywatcher HEQ5Pro waagerecht auf.
  2. Das Stativ richte ich jetzt nicht nach Norden aus, sondern grob auf den Fernsehturm.
  3. Dann löse ich die Klemme der Stundenachse und stelle sie, ausgehend von der “Home-Position” 90 Grad nach rechts so genau bis die Gegengewichtsachse exakt waagerecht liegt. Dann klemme ich die Stundenachse fest. Die genaue waagerechte Position der Gegengewichtsachse messe ich mit eine guten Libelle und meinem elektonischen Nivellieranzeiger.
  4. Nun stelle ich die Spritze des Fernsehturms genau in die Mitte Gesichtsfelds ein und zwar nur durch schwenken in der Deklination (also hoch/runter) oder durch eine Rechts/Links-Bewegung mittels der Azimuthschrauben.
  5. Nun löse ich die Klemme der Stundenachse und schwenke das Teleskop um 180 Grad, von der rechten Seite auf die linke Seite und zwar exakt genau so weit, bis die Gegengewichtstange wieder genau waagerecht zeigt (Libelle/elekotronischer Nivellieranzeiger). In dieser Position wird die Stundenachse wieder festgeklemmt.
  6. Nun zeigt das Teleskop ziemlich hoch in den Himmel und ich muss die Spitze des Fernsehturmms wieder genau in die Mitte des Gesichtsfeldes bekommen und zwar nur durch Bewegung in der Deklinationsachse.
  7. Wenn ich die Spitze des Fernsehturms so tatsächlich genau in die Mitte des Gesichtsfeldes bekomme,  haben wir keinen Konus-Fehler und sind fertig.
  8. Wenn die Spitze des Fersehturms jetzt nicht genau in der Mittes des Gesichtsfeldes steht, sondern etwas nach links oder etwas nach rechts, muss ich durch justieren der Schalbenschwanz-Aufnahme (s.u.) die Abweichung von der Mitte genau halbieren.
  9. Nach erfolgter Justierung löse ich wieder die Klemmung der Stundenachse und bewege das Teleskop von der linken Position um 180 Grad auf die Rechts-Lage. In der End-Posotion muss die Gegengewichtsachse wieder genau waagerecht liegen.
  10. Dann bewege ich das Teleskop in der Deklination solange bis die Spitze des Fernsehturms im Gesichtsfeld erscheint.
  11. Wenn ich die Spitze des Fernsehturms so tatsächlich genau in die Mitte des Gesichtsfeldes bekomme,  haben wir den Konus-Fehler erfolgreich korrigiert und sind fertig.
  12. Wir wiederholen ab Punkt 5 (Teleskop von rechts um 180 Grad nach links schwenken).

Fotos zu Illustration dieser Vorhehensweise

Ausrichtung auf den Fernsehturm

Die Montierung wird nun im Azimut auf den Fernsehturm ausgerichtet. Das kann im Groben durch die Ausrichtung des Stativs erfolgen und im Feinen durch Betätigung der Azimut-Schrauben der Montierung. Mit anderen Worten: Statt wie sonst üblich, die Montierung genau nach Norden auszurichten, wird die Montierung auf die Richtung Fernsehturm in der Links-Rechts-Drehung eingestellt.

20181208_133434.jpg

Das Ziel: Der Hamburger Fernsehturm

 20181211_120947.jpg

Ausrichtung: Der Fernsehturm ist heute mal der “Norden”

 

Teleskop in Rechtslage

20181211_123540.jpg

Gegengewichtsstange horizontal links

Single__0401_ISO200_1-500s__28C Rechts.jpg

Teleskop in Rechtslage

Teleskop in Linkslage

20181211_123859.jpg

Gegengewichtsstange horizontal rechts

Single__0401_ISO200_1-500s__28C LInks.jpg

Teleskop in Linkslage

Die Spitze des Fernsehturms ist jetzt links von der Mitte, also hat das Teleskop einen leichten Konusfehler.

Das Gesichtsfeld ist 2,6 x 1,8 Grad  (f=510mm auf APS-C-Sensor). Die Abweichung ist also ca. 0,40 Grad.

Korrektur des Konusfehlers

Zur Korrektur dieses Konusfehlers müssen wir die Schwalbenschwanzschiene (Vixenschiene) um die Hälfte dieses Betrags, also um 0,20 Grad, in die richtige Richtung bewegen.

Meine Schwalbenschwanzschiene hat keine Justierschrauben für den Konusfehler (wie es die SkyWatcher-Schiene standardmäßig hat), also muss ich mit Unterlegscheiben arbeiten:

Die Befestigungsschrauben zu den Rohrschellen haben einen Abstand von 17 cm. Um auf 17 cm eine Korrektur von 0,20 Grad zu erreichen ist eine Unterlegscheibe folgender Dicke erforderlich:

0,20 * (PI() * 170mm)/180 = 0,59 mm

20181211_124138.jpg

Korrektur mit einer Unterlegscheibe

Astronomie: Einjustieren der Montierung

Gehört zu: Montierungen

Meine parallaktische Montierung, die Skywatcher HEQ5 Pro, hat ja keinen festen Standort, sondern muss jedesmal wenn ich sie aufbaue “richtig” aufgebaut werden.

Zum “richtigen” einstellen gehört:

  • Stativbeine so einstellen, dass die obere Fläche waagerecht ist (bevor der Polkopf darauf montiert wird
  • Sucherfernrohr parallel zum Hauptfernrohr ausrichten
  • Ausrichten den Stundenachse parallel zur Erdachse “Einnorden / Einsüden”, “Polar Alignment”
  • Konusfehler beseitigen
  • Alignment für Goto “Three Star Alignment” oder “Pointing Modell” oder SYNC…

 

Computer: Windows 7 Updates

Gehört zu: Microsoft Windows

Der Hersteller Microsoft hat die Unterstützung für Windows 7 eingestellt.

Aktuell verwende ich auch überalle Windows 10.

Aber “für alle Fälle” habe ich mir ein Windows 7 Professional noch als VMware Virtual Machine aufgehoben – und für die Edition “Professional” gibt es auch noch Updates von Microsoft.

Die Einstellungen  für Windows-Updates erfolgen bei Windows 7 in der Systemsteuerung.

Für Windows 7 Professional werden mir folgende Updates angeboten:

Nummer Text Status
KB4467107 2018-11 Monatliches Sicherheitsqualitätsrollup für Windows 7 für x64
KB4054529 Microsft .NET Framework 4.7.2 Sprachpakete für Windows 7
KB2532531 Sicherheitsupdate für Windows 7 für x64