Familie: Was ist “freiwillig”?

Aus den Erzählungen meier Großmutter Margarete Vierkant, geb. Kressin:

Zum 1.5.1933 wurde im Betrieb (Sanatorium Siloah in Kolberg/Ostsee), in dem meine Großmutter arbeitete, ein Betriebsobmann gewählt.
Man wählte einen der wenigen männlichen Mitarbeiter, den Heizer.
Dieser Betriebsobmann sollte organisieren, dass die Belegschaft an der Mai-Demonstration teilnimmt und sich danach auf dem Rathausplatz gemeinsam die Rede des “Führers” anhört.

Der Betriebsobmann ging nun gewissenhaft durch die einzelnen Abteilungen des Betriebes und verkündete diesen Plan.
Im Zimmer, in dem meine Großmutter arbeitete, meldete sich eine der Mitarbeiterinnen zu Wort und meinte, die Teilnahme sei doch “freiwillig”, wie sie gehört hätte.
Daraufhin erhielt sie vom Betriebsobmann die Antwort: “Freiwillig ist, wenn alle mitmachen”.

Bildquelle:     http://fotopolska.eu/Kolobrzeg/b43392,Sanatorium_dzieciece_.html

Diese Begebenheit fällt mir automatisch ein, wenn ich das Wort “freiwillig” höre.

Computer: hMailServer auf meinem Windows Home Server WHS2011

Ein IMAP-Server auf meinem Windows Home Server

Ich möchte einen eigenen IMAP-E-Mail-Server “zuhause” haben, aus diversen Gründen:

Ich möchte meine gesamte E-Mail (also Altbestand plus aktueller Bestand) an einer “zentralen” Stelle liegen haben und dann von verschiedenen Computern/Geräten lokal und mobil darauf zugreifen können, insbesondere die E-Mails durchsuchen (recherchieren) können.

Aus diesem Grunde ist IMAP sinnvoll, weil dabei ja keine E-Mail heruntergeladen wird, sondern diese immer auf dem E-Mail-Server verbleibt. Problem ist dann, dass die auf dem IMAP-Mail-Server benötigte Speichermenge schnell die heutzutage von Providern bereitgestellten Postfachgrößen (etwa 5 GB) überschreitet.

Ausserdem möchte ich aus Datenschutzgründen solche umfassenden Daten nicht gerne bei Fremden im Internet herumliegen lassen.

Es ist mir wichtig, dass diese umfassenden E-Mail-Daten nicht verlorengehen können. Was ist z.B. wenn mein Provider den Betrieb einstellt? Da bin ich eher auf Nummmer sicher, wenn ich den Datenbestand komplett bei mir auf meinem lokalen Server habe und dort die vorhandene Datensicherung auch auf diesen E-Mail-Bestand anwende (genau so wie für meine Fotos, Videos, Songs, Dokumente,…).

Ich möchte aber diesen meinen internen E-Mail-Server nicht direkt für die Nutzung im Internet freischalten; d.h. ich behalte meine E-Mail-Accounts bei meinem Provider, um E-Mails “offiziell” zu empfangen und zu senden. Damit ergibt sich die Frage, wie ich dann meine E-Mails zwischen internem und externen E-Mail-Server übertrage (technisch und auch organisatorisch)…….

Meine Wahl: hMailServer

Der sehr empfohlene semi-professionelle hMailServer kann noch mehr, als “nur” ein E-Mail-Server sein: Er kann sich auch als Client mit einem anderen E-Mail-Server (typisch: bei einem Provider im Internet) verbinden und dort E-Mails abholen (mit POP3) bzw. abliefern (mit SMTP).  Diese zusätzliche Funktionalität hatte ich zwar nicht beabsichtigt, aber ich werde jetzt einfach mal alles was er kann ausprobieren.

Konfiguration hMailServer als IMAP-Server

Schritt 1:   eine Test-E-Mail auf ein E-Mail-Konto beim Provider schicken – eine die nicht automatisch weitergeleitet wird, sondern da bleibt (die soll später der hMailServer testweise abholen).

Schritt 2: hMailServer Software dowloaden und installieren mit der Option “MS SQL Server Compact”.  Passwort vergeben (wird später für den hMail-Adminitrator benötigt).

Schritt 3: Die Windows-Firewall einstellen (falls die nicht schn von sich aus fragt): manuell ins Startfeld “Firewall” eingeben und dann oben die Zeile “Windows Firewall” anklicken unter “Systemsteuerung”  (nicht die Firewall mit erweiterter Sicherheit”). Dort auf “Ein Programm zulassen” klicken, dann “Anderes Programm zulassen” dann “Durchsuchen” und das EXE-File vom hMailServer im Ordner C:Programme(x86)hMailServerbin klicken und “Hinzufügen” und “OK” drücken.

Schritt 4: Konfiguration des hMailServers ändern:  INI-Datei — Datenverzeichnis weg von C-Platte….

Schritt 5: hMail-Administrator aufrufen, auf “Connect” klicken und das Passwort (s.o.) eingeben.

Schritt 6:  Mit dem hMail-Administrator eine sog. “Domain” einrichten. Ich verwende hier eine meiner “echten” Internet-Domain, nämlich “dkracht.com”  (es wird auch die Homeserver-Domain empfohlen, also “dkracht.homeserver.com”).   Ganz genau weiss ich nicht wozu das grbraucht wird und was die Anforderungen an den Domain-Namen sind.

Schritt 7: Unterhalb der so eingerichteten Domain werden jetzt “Accounts” d.h. E-Mail-User bzw. E-Mail-Konten mit dem hMail-Administrator eingerichtet.
Jeder Account bekommt einen Usernamen (z.B. test@dkracht.com)  und ein (internes) Passwort.
Dann gibt es noch einen “Level” und ganz wichtig: Das Häckchen “Enabled”.
Mit so einer Konto-Information kann sich später ein E-Mail-Client (z.B. Outlook) mit so einem Konto beim hMailServer anmelden.

Als Zweites kann sich der hMailServer selbst als Client bei einem Internet-E-Mail-Provider anmelden und dort liegende E-Mail abholen. Für letzteres muss der Mail-Account hier beim hMailServer genau so heissen, wie der Mail-Account beim Internet-E-Mail-Provider und wir müssen unter dem Reiter “External Accounts” die Anmmeldeinformationen bei diesem Internet-E-Mail-Provider angeben.

  • Server Typ:                              POP3      (immer, weil E-Mail abgeholt werden soll)
  • Server Adresse:                      Laut Provider, also z.B.    pop3.strato.de
  • Port:                                         Laut Provider, also z.B.   995
  • Sicherheitsverfahren:           Laut Provider, also z.B.   SSL/TLS
  • Username und Passwort:    So wie beim Provider für diesen E-Mail-Account eingerichtet

Nun können wir durch klicken auf “Download Now” die Test-E-Mail vom Provider-Konto herunterladen auf das hMail-Server-Konto. Wenn wir Erfolg haben, steht unter “Status” unter dem Reiter “Status” jetzt eine 1 statt der 0 bei “Processed Messages”. stehen.

Schritt 8:  Zur Authentifizierung soll SMTP verwendet werden.   Das geht so: Stettings -> Advanced -> TCB -> IP-Ports ->  SMTP = 587

Schritt 9: Die “Maximum Message Size” ist bei meinem hMailServer auf 20480 kB begrenzt. Das reicht für meine E-Mails nicht.

Abhilfe: Settings -> Protokolls -> SMTP -> General -> Max. message size (kb) =  0

Nun kann ich dem hMailServer als IMAP-Server von meinem Outlook Client aus erreichen

Einrichten Outlook als IMAP-Client für den IMAP-Server (hMailServer)

Unter meinem Microsoft Oiutlook 2007  richte ich den Zugriff auf den hmailServer wie folgt ein:

  1. Menü -> Extras -> Kontoeinstellungen -> Neu  -> E-Mail-Dienst auswählen ->  IMAP
  2. Konto automatisch einrichten -> Ihr Name: “Archiv Gartner”,  E-Mail-Adresse: “archiv@dkracht.com”, Kennwort: (vom internen Konto), Kästchen: Servereinstellugen manuell konfigurieren -> WEITER
  3. Internet-Email-Einstellungen: Server-Informationen -> Kontotyp: “IMAP”, Posteingangsserver:  192.168.2.126, Postausgangsserver (SMTP): 192.168.2.126, Anmeldeinformationen Benutzername/Kennwort:  (vom internen Konto) -> Weitere Einstellungen
  4. Internet-E-Mail-Einstellungen  -> Reiter “Postausgangsserver”:  Häckchen: “Der Postausgangsserver erfordert Authentifizierung”, Radio-Button “Gleiche Einstellungen wie für Posteingangsserver verwenden”
  5. -> Reiter “Erweitert”: Serveranschlussnummern (Ports):  Posteingangsserver (IMAP): 143, Verschlüsselter Verbindungstyp: keinen
  6. -> Reiter “Erweitert”: Serveranschlussnummern (Ports):  Postausgangsserver (SMTP):  587, Verschlüsselter Verbindungstyp: keinen
  7. -> Reiter “Erweitert”: Ordner: Stammordnerpfad:  …… (?)

 

 

Familie Kirsten und der Jumbo

Meine Schwester Gunde erinnert sich an folgende Erzählung:

Marianne hatte sich im Kriege in einen schmucken blonden SS-Offizier namens Peter verliebt. Peter ist der Vater ihres Sohns Isung.

Der überzeugte Nazi Peter wurde nach dem Kriege in Bremen von den Amerikanern festgenommen und im Keller des Hermann-Böse-Gymnasiums längere Zeit inhaftiert.

Aus dem Kellerfenster hatte er einen Blick auf das sog. Kolonialdenkmal (ein Elefant aus Backstein, den die Schüler später “Jumbo” nannten). Als er später frei kam, sagte er, er wolle in seinem Leben nie wieder Elefanten sehen.

Familie: Die beste Feundin meiner Mutter: Marianne Kirsten

Marianne Kirsten stammt aus Wehlen.

Sie kam in den 1930er Jahren nach Kolberg, weil dort ein Verwandter (Onkel?) eine Zahnarztpraxis hatte, in der sie eine Lehre als Zaharzthelferin und Laborantin machen wollte.

Meine Familie lebte seiner Zeit in Kolberg und meine Mutter, Gisela Kracht geb. Vierkant, und Marianne lernten sich bei den sog. “Jungmädels” (Altersgruppe: 10-14 Jahre) kennen und wurden sehr gute Freunde.

Marianne hat nach dem Kriege ein Leben geführt, dass sie von Kolberg, Wehlen, Bremen und Graz schließlich nach Südafrika und letztlich wieder nach Schweden geführt hat.

Familie: Schwede Coburg und das Reiterdenkmal

Aus den Erzählungen meiner Mutter, Gisela Kracht, geb Vierkant:

In der Nazi-Zeit wurde  nach den ersten scheren Luftangriffen auf Stettin am Reiterdenkmal für Kaiser Willhelm II von aufgebrachten Bürgern ein Schild mit folgender Inschrift angebracht:

Lieber Willhelm, steig’ hernieder
und regiere Du uns wieder.
Lass’ in diesen schweren Zeiten
lieber Schwede-Coburg reiten!

Franz Schwede-Coburg (ursprünglich Franz Schwede) war seit dem 20.7.1934 “Gauleiter” von Pommern. Er begann seine “Parteikarriere” in Coburg, wofür er später von dem NS-Regime den Namen “Schwede-Coburg” erhielt.

Das Denkmal war das  “Willhelmsdenkmal” oder auch “Kriegs- und Kaiserdenkmal” in Stettin, geschaffen von Prof. Carl Hilgers.

Luftangriffe auf Stettin werden berichtet für 20./21.4.1943,  17.8.1944, 5./6.1.1944

Recherchen in Internet ergeben das Schilder solcher Aufschrift an mehreren Orten in Deutschland als Ausdruck des Protestes an Reiterstandbildern angebracht wurden.

 

Computer: Outlook-Inhalte bei Firmenwechsel retten

Meine Problemstellung

Wer kennt das nicht: man wechselt die Firma und schon ist das was man bis dahin in Outlook gemacht hat weg. Aus praktischen Gründen hatte ich auch meine privaten Termine und Kontakte im Firmen-Outlook verwaltet, so dass ich das nun trennen muss und irgenwie in die Zukunft retten muss.

Der Exchange-Server der Firma ist weg. Was kann ich nun mit den Outlook-PST-Dateien machen?

Ich habe in meinen Alt-Outlook folgendes:

  1. E-Mails (ggf. mit Attachments)
  2. Adressbücher (Kontakte) mit E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Notizen zum Kontakt (teilweise auch Foto).
  3. Kalender: Termine und Teilnehmer sowie teilweise Attachments

Ich möchte alle diese Informationen auch in Zukunft weiter aktiv verwenden. Das ist klar bei Adressbüchern (Kontakten) aber auch Kalender und E-Mails sind machmal wichtig wenn man recherchieren möchte, wann man eigentlich was mal gemacht hat. Auch können Attachments (Dokumente, die mit E-Mails oder Terminen gekommen sind) noch wertvoll für die Zukunft sein.

Meine Anforderungen an eine Lösung

Ich möchte also alle diese wertvollen Informationen auch in Zukunft verfügbar haben und zwar sowohl auf allen Geräten also dem privaten PC  als auch mobil auf iPhone und iPad.

Dabei sollen die Daten nicht in Kopien auf den verschiedenen Geräten liegen, sondern an einer “zentralen” Stelle liegen, dort ggf. aktualisiert werden und von allen Geräten zugreifbar sein.

Der “Alt-Bestand” an E-Mails, Kontakten und Kalender soll möglicht genauso zugreifbar sein, wie der aktuelle “Neu-Bestand”, denn das Leben geht ja weiter und es entstehen schnell wieder neue Kontakte, neue Termine und natürlich sofort wieder neue E-Mails.

Ich möchte den “Alt-Bestand” möglicht einfach und möglicht so wie den “Neu-Bestand” durchsuchen/recherchieren können. Also z.B. mit meiner Desktop-Suchmaschine X1.

Meine E-Mails, Kontakte und Kalender müssen unabängig von Firmen oder Providern bei mir gesichert werden und schnell bei Firmenwechsel oder Providerwechsel wieder im Original verfügbar sein.

Die Lösung: Erste Massnahmen

  1. Man rettet alles in Form von Outlook-PST-Dateien.
  2. Wenn man in der alten Firma in Outlook gearbeitet hat, ist es sinnvoll, sich danach auch auf dem privaten Computer Outlook zu installieren.
  3. Mit Hilfe von Outlook schafft man Ordnung in den PST-Dateien: Trennen Privat / Firma. Trennen Frima-1 / Firma-3 / Firma-3  /

Die Lösung: Zukünftige Server für E-Mail, Kontakte und Kalender

Die Frage der Server kann für E-Mail, Kalender und Kontakte unterschiedlich aussehen. Ich möchte ja kostengünstigen Lösungen haben, die den unterschiedlichen Anforderungen genügen.

Beispielsweise ist die “Update-Rate” bei  meinen privaten E-Mails hoch (ca. 20-30 pro Tag), bei den Kontakten sehr niedrig (ca. 1 pro Monat) und bei den Kalender-Terminen “mittel” (ca. 1 pro Tag).

Deshalb ist die Idee, als E-Mail-Server einen externen Provider zu nehmen aber Kalender-Server und Kontakte-Server in Eigenregie selbst zu realisieren.

E-Mail-Server

Der E-Mail-Server muss IMAP unterstützen, dann kann ich sowohl von iPhone und iPad als auch vom PC (mit geeignetem Mail-Client z.B. Thunderbird o.a.) darauf zugreifen.

Ich habe als erstes mit der Telekom angefangen, die ja sogar integrierte E-Mail-, Kontakte- und Kalender-Lösungen anbietet (ActiveSync, Exchange-Server).

Später habe ich mich aber gegen die Telekom entschieden (Bindung, Kosten bei größerem Volumen) und bin mit meiner E-Mail zu Strato gegangen. Dort habe ich in meinem Strato-Paket  5 GB E-Mail-Space pro E-Mail-Account.  Das reicht fürs erste…

Für eine Archivierung der IMAP-E-Mail auf einem eigenen Server versuche ich es mit “Hamster”  – jetzt habe ich “hMailServer” auf meinem WHS2011 zum Laufen bekommen. Das ist wohl die robustere Lösung….

Kontakte-Server

Da der Zugriff von iPhone und iPad möglich sein muss, kommt entweder ein Exchange-Server (ActiveSync) oder ein CardDAV-Server in Frage.

Einen eigenen Exchange-Server möchte ich nicht betreiben. Also gehe ich auf CardDAV, was sowieso für iPhone und iPad ideal ist.

Auf meinem Windows Home Server installiere ich als CardDAV-Server Baikal  und als Alternative auch OwnCloud.

Der Zugriff und die Synchronisation von iPhone bzw. iPad ist zuhause über WLAN ins eigene Netz problemlos. Von ausser Haus ist eine Synchronisation eigentlich nicht erforderlich wegen der geringen Update-Rate. Wenn es unbedingt sein muss, ist Zugriff/Synchronisation über VPN auf die häusliche Fritzbox 7390  leicht möglich.

Kalender-Server

Da der Zugriff von iPhone und iPad möglich sein muss, kommt entweder ein Exchange-Server (ActiveSync) oder ein CalDAV-Server in Frage.

Einen eigenen Exchange-Server möchte ich nicht betreiben. Also gehe ich auf CalDAV, was sowieso für iPhone und iPad ideal ist.

Auf meinem Windows Home Server installiere ich als CalDAV-Server Baikal  und als Alternative auch OwnCloud.
Der Zugriff und die Synchronisation von iPhone bzw. iPad ist zuhause über WLAN ins eigene Netz problemlos. Von ausser Haus ist eine Synchronisation eigentlich nicht erforderlich wegen der geringen Update-Rate. Wenn es unbedingt sein muss, ist Zugriff/Synchronisation über VPN und die häusliche Fritzbox 7390  leicht möglich.

Die Lösung: Zukünftige Clients für E-Mail, Kontakte und Kalender

Mit iPhone und iPad können die Konten für E-Mail, Kontakte und Kalender nun direkt konfiguriert werden (Einstellungen ….).

Allerdings muss man bein Konfigurieren aufpassen, da für iOS  (iPhone und iPad) eine kleine Besonderheit gilt:

OwnCloud CalDAV URL   “normal:”   proliant:port/owncloud/remote.php/caldav/calendars/userid/
OwnCloud CalDAV URL “iOS”:           proliant:port/owncloud/remote.php/caldav/principals/userid/

Baikal    CalDAV URL:     proliant:port/cal.php/principals/userid/

Für meine Windows-Computer ist die Wahl einer Client-Software nicht ganz so offensichtlich.  Auch die Eignung für eine Desktop-Suchmaschine soll berücksichtigt werden.
In die engere Wahl gezogen habe ich:

  1. Outlook
  2. Thunderbird
  3. eM Client

Outlook kostet. Ich habe zur Zeit Outlook 2007 im Einsatz. Das kann CardDAV und CalDAV nicht “out of the box”. Es  gibt im Prinzip Plugins, die das leisten, aber nicht für Outlook 2007. Outlook zurückgestellt.

Thunderbird ist ein schöner Open-Source E-Mail-Client, der aber CalDAV ebenfalls nicht “out of the box” kann. Mit dem Thunderbird-AddOn “Lightning” wird ein CalDAV-fähiger Kalender geliefert. Ich hatte aber Probleme, damit auf meine Baikal-Kalender zuzugreifen.  Thunderbird/Lightning zurückgestellt.

eM Client ist zwar kostenpflichtig, ist aber ein E-Mail-Client mit CardDAV und CalDav Funktionalität “out of the box”. Dies ist zur Zeit meine erste Wahl, da auch die “Fummeleien” bei der Datenmigration (s.u.) mit eM Client gut möglich sind.

Die Lösung: Datenmigration

Die Daten aus den sichergestellten Outlook-PST-Dateien (s.o.) will ich nun in die auserkorenen Server für E-Mail, Kontankte und Kalender übernehmen.

Datenmigration E-Mail

xxx

Datenmigration Kontakte

xxx

Datenmigration Kalender

Mein erster Gedanke war, die Kalender-Termine aus Outlook im ICS-Format  (Offener Standard)  zu exportieren, diese ICS-Dateien als Datensicherung aufzubewahren und als Datenmigration mit dem Client zu importieren. Leider sagt mein Outlook 2007 dabei ab und zu, dass es einige Attachments von Terminen so nicht exportieren kann.  Das ist inakzeptabel.

Glücklicherweise hat  eM Client eine gute Import-Funktion, bei der man gezielt eine Outlook-PST-Datei auswählen kann und innerhalb der PST-Datei dann auch noch die Outlook-Ordner auswählen kann, die man importieren will. Als Ziel des Imports kann man im eM Client am einfachsten einen “Lokalen Ordner” angeben und dann später das in einen Ordner eines CalDAV-Kontos verschieben….

 

 

Computer: Yahoo! Messenger v11 lässt sich nicht installieren

Das Problem

Bei einem neu-aufgesetzten Win7-System muss ich nun die Software neu-installieren, an die sich der Benutzer gewöhnt hat. Dazu gehört der schöne Yahoo! Messenger.

Ich lade mir aus dem Internet die neueste Version des Yahoo Messenger herunter (Version 11) von  http://de.messenger.yahoo.com/download/ .

Dann starte ich  die Installation. Ergebnis Abbruch der Installation mit einer Fehlermeldung:

Yahoo! Messenger kann Daten, die für die Installation erforderlich sind, nicht herunterladen. Überprüfen Sie die Einstellungen ihrer Firewall und versuchen Sie es noch einmal.

Lösungsvorschläge

Eine Google-Suche empfiehlt folgende Maßnahmen  (von   de.hilfe.yahoo.com ):

Vorschlag 1: Windows Installer Dienst

  1. Aktualisieren Sie Ihren Windows Installer-Dienst unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=120486
  2. Klicken Sie auf dieser Seite neben einer der folgenden Dateien auf Download:

Vorschlag 2: Standalone Installer

Die Datei msgr11de.exe ist kein Fullinstaller. Sie lädt Dateien aus dem Internet. Das klappt nicht. Kommt ‘ne Meldung: Stellen Sie ihre Firewall ein.

Deshalb wird vorgeschlagen ein sog. “Standalone” Installationprogramm herunter zu laden:

Laden Sie das Yahoo Messenger-Standalone-Installationsprogramm herunter und führen Sie es aus.

Vorschlag 3: Kompatibilitätsmodus

Falls das Problem weiterhin auftritt, führen Sie das Installationsprogramm im Kompatibilitätsmodus aus:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Standalone-Installationsprogramm für Yahoo Messenger und wählen Sie Eigenschaften.
  2. Wählen Sie das Register Kompatibilität.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen.
  4. Klicken Sie auf das Dropdown-Menü und wählen Sie Windows XP Service Pack 2.
  5. Aktivieren Sie Als Administrator ausführen.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Doppelklicken Sie auf das Standalone-Installationsprogramm von Messenger, um es auszuführen.

Vorschlag 4: Antivirus

Deaktivieren Sie temporär Ihre Antivirus- oder Spyware-Programme, weil diese versuchen könnten, die Installation zu verhindern.
– Sie müssen die Antivirus- und Spyware-Programme wieder aktivieren, wenn Sie das Programm erfolgreich heruntergeladen haben.

Vorschlag 5: Old Version

Ältere Versionen:    http://www.oldversion.com.de/windows/yahoo-messenger/      (Ich habe 8.1.0.421)

Meine Lösung

Bei mir hat Vorschlag 2  (der Full-Installer) zunächst geholfen. Damit konnte ich den Yahoo-Messenger 11.5  erst einmal erfolgreich installieren.

Allerdings funktionierte dann das Anmelden mit meinen Yahoo-Account-Daten nicht. Das dauerte ganz lange und schließlich erschien die Fehlermeldung:

“Anmeldung bei Yahoo Messenger nicht möglich. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer mit dem Internet verbunden ist……”

Da ich in der Tat kürzlich Probleme mit der Internetverbindung hatte, weil da irgendeine komische Proxy-Einstellung gesetzt war, kontrolliere ich die Proxies:

  • Im Internet Explorer:   steht auf “No Proxy”   also OK
  • Im Firefox:  steht auf “No Proxy”  also OK
  • In der Systemsteuerung -> Netzwerk und Internet ->  Internet Optionen  ->  Verbindungen -> LAN-Einstellungen  -> Proxyserver

Und siehe da, dort war ein Häkchen gesetzt, was da nicht hingehört. Häkchen weggenommen, Klick auf OK,  Klick auf OK   und schon hat alles funktioniert.

Verdacht: Die Proxy-Einstellungen waren vermutlich durch die Schad-Software Wajam  ( “Internet Enhancer“)   vor einigen Tagen verbogen worden…..

Computer: Mozilla Firefox v28 ändern von Englisch auf Deutsch

Ich liebe den Mozilla Firefox Version 28 und möchte nicht die neueren Versionen haben, weil ich deren Oberfläche nicht mag.

Problem Nr 1:

Nach dem Installieren des Firefox v28  wird automatisch erkannt, dass diese Version nicht die neueste ist, und sofort ein Update gestartet.

Lösung Nr.1

Bei der Installation sollte “customized” gewählt werden und dann die angebotene Installation des “Maintenance Service” abgewählt werden.
Ausserdem bei den Firefox-Einstellungen (Menü Extras Einstellungen Erweitert Update) den Radio-Button “Nicht nach Updates suchen” anklicken.

Problem Nr. 2

Ich habe leider die englische Version von Firefox v28 intsalliert. Mein betreuter Benutzer möchte aber lieber den Firefox in DEUTSCH haben.

Lösung Nr.2

Man findet schnell, dass man die Firefox-Sprache umstellen kann, indem man auf die URL “about:config” geht und dort nach der Zeile “general.useragent.locale” sucht. Da klickt man mit der rechten Maustaste drauf und wählt bearbeiten und kann die Einstellung von “en-GB” ändern auf “de” – und speichern. Nach einem Neustart von Firefox ist die deutsche “Locale” auch aktiv. Aber das ganze nutzt noch nichts, denn das Umschalten der “Locale” geht ins Leere, solange man nicht auch das deutsche Sprachpaket für Firefox installiert hat.

Man findet die Firefox-Sprachpakete (de.xpi, en-US.xpi, etc.)  unter:  http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/latest-8.0/win32/xpi

Leider lässt sich dieses “neueste” Sprachpaket de.xpi aber nicht unter Firefox v28 installieren. Ich muss also das zu Firefox v28 passende Sprachpaket herunterladen. Das finde ich unter  http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/28.0/win32/xpi